Leseerfahrungen… Ebook-Reader…

So meine lieben Leser,

lange habe ich versucht, mich der Welt der Ebook-Reader zu entziehen, da für mich immernoch die „richtigen“ gedruckten Bücher die größere Anziehungskraft haben, mal ganz zu schweigen von dem haptischen Vergnügen, einen etwas dickeren Wälzer in den Händen zu halten – und der Freude und gleichzeitigen Wehmut, wenn man ihn dann beendet hat…

Mein neuer Mitbewohner lebt schon seit ca. 3-4 Wochen mit mir und nun kann ich auch die ersten Leseerfahrungen weitergeben. Als erstes: es handelt sich um einen Ebook-Reader von Trekstor. Die Entscheidung für dieses Exemplar habe ich getroffen, da ich nicht vom Kindle und den Amazon-Angeboten abhängig sein wollte.

Der größte Vorteil: meine Bücherregale haben eine kleine Verschnaufpause – wenngleich sie auch noch mit den Errungenschaften der Buchmesse zu kämpfen haben werden, die wohl obenauf gestapelt werden müssen. (Derzeit dient ein Computertisch als Notdomizil von Büchern und Zeitschriften…keine Dauerlösung, hoffe ich!).

Als erstes hab ich mir natürlich der vorhandenen Leseproben angenommen und bin auf interessante Titel für die spätere Anschaffung gestoßen, u.a.: Judith Schalansky „Der Hals der Giraffe“; Kate Pullinger „Eine Liebe in Luxor“; Katie Kacvinsky „Die Rebellion der Maddie Freeman“.

Natürlich bin ich dann gleich auf die Suche nach vollständigen Ebooks gegangen und natürlich fündig geworden.

Zunächst fanden zwei historische Krimis (u.a. „Dunkel wie der Tod“ von P.B. Ryan; Beispielrezension hier) ihren Weg auf mein Notebook und von da auf den Reader. Auch die Klassiker der Literatur sind in kleiner Zahl bereits versammelt: Bram Stokers „Dracula“ (die englische Version), Lessing’s „Emilia Galotti“, Flaubert’s „Frau Bovary“, „Oliver Twist“ von Charles Dickens – und die beliebten Verse von Wilhelm Busch’s „Max und Moritz“.

Auch eine schöne Neuentdeckung landete natürlich bei mir: Svend Fleuron „Strix, Die Geschichte eines Uhus“, original aus dem Jahr 1921, gedruckt damals in Jena.

Die berühmten letzten Worte zu diesem Thema:  Der Reader ist sehr leicht und sehr zu empfehlen, wenn man nicht abends mit nem 300-Seiten-Monster im Bett liegen möchte. Momentan begleite ich in den Minuten vor dem Einschlafen Lewis Carroll’s „Alice im Wunderland“ und hatte zum Beispiel gestern das Vergnügen einer Teegesellschaft mit Faselhase und dem Hutmacher – sehr kurios🙂

Meine Fragen an meine Leser:

*Seid ihr Fans von Ebook-Readern oder bevorzugt ihr die gedruckten Buchvarianten? und

* Würdet ihr auf Reisen eher einen Ebook-Reader mitnehmen, oder ein normales Buch…?

Noch ein Tipp hierzu: Auch der Zirkustiger hat vor seinem Urlaub dieses Thema in gebotener Kürze angesprochen in Vorbereitung auf die gepackten Koffer…

Über booksandmore81

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2 Antworten zu Leseerfahrungen… Ebook-Reader…

  1. Kathrin schreibt:

    Freut mich, dass du so schnell Gefallen am Reader gefunden hast. Ich sagte es ja gleich: Selbst die größten Kritiker des elektronischen Lesens (ich gehörte ja einst dazu), werden die Vorteile früher oder später zu schätzen wissen.
    „Dracula“ gab es gratis auf meinem Handy (neben anderen Büchern), „Emilia Galotti“ war Schullektüre und steht daher als fassbares Hamburger Leseheft im Regal – das reicht mir so auch. Aber du hast dich ja generell gut eingedeckt🙂 Von „Die Rebellion der Maddie Freeman“ hatte ich nur eine Leseprobe auf der Verlagsseite gelesen, fand es nicht schlecht (verglichen mit vielen anderen der derzeitigen Jugend-Dystopien), aber mehr kann ich nicht sagen, außer dass es vor Erscheinen total gehypet wurde und viele dann aber doch enttäuscht hat. Wie war dein Eindruck von der Leseprobe?

    Mich als Alice-Fan freut es natürlich, dass Lewis Carrolls Werk den Weg auf deinen Reader gefunden hat. Ich kenne die beiden Alice-Bücher ja nur auf Englisch und war daher grad etwas erstaunt, wie der Hase im Deutschen heißt. Kannte ihn im deutschsprachigen Raum nämlich auch nur als Märzhasen. Aber ist ja eigentlich auch egal, hauptsache, inhaltlich stimmt alles😉 Und der Hutmacher, die Maus und die Tigerkatze waren eh meine Helden der Geschichte😀

    „Max und Moritz“ als E-Book… oh,jetzt hast du mich neugierig gemacht. Die Umsetzung stell ich mir ja toll vor. Könntest du vielleicht Fotos einstellen? ich muss jetzt jedenfalls erst einmal schauen, ob es „Max und Moritz“ auch für den Kindle gibt.

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  2. booksandmore81 schreibt:

    danke liebe kathrin🙂 natürlich stell ich bilder rein – zusammen mit einem neuen artikel, der sich mit einem signierten Buch von der Buchmesse beschäftigt – ja ich konnte es nicht lassen… wobei mir grad einfällt, dass ich bei Gelegenheit auch Bilder aus „Alice“ reinstellen könnte… naja, demnächst…

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