Sarah Morris: „Le Temps Viendra (A novel of Anne Boleyn)“

Da ich ja abends vor dem Einschlafen immer noch etwas lese – zum entspannen und abschalten – bin ich nun auch mit diesem wundervollen Roman fertig geworden🙂

Die Geschichte der Autorin Sarah Morris, die übrigens schon an weiteren themenbezogenen Büchern arbeitet (u.a. der zweite Teil der Geschichte)) war meine letzte Anschaffung für meinen E-Book-Reader – und war ein Glücksgriff🙂

Ich bin durch Zufall auf den Roman aufmerksam geworden, da ich ein Bewunderer der Schauspielerin Natalie Dormer bin, die auf der Buchpremiere zugegen war und ich so davon erfahren habe.

Sicherlich spielt hierbei auch eine große Rolle, dass Natalie Dormer durch ihre Darstellung der Anne Boleyn in der Serie mit Jonathan Rhys Meyers als Henry VIII als Inspiration für den Roman diente. Dies ist auch im Vorwort vermerkt. Was mich auch auf den ersten Blick beeindruckt hat, ist, dass Natalie Dormer auch ein sehr großes Interesse für diese historische Figur hat – nicht nur, weil sie sie gespielt hat, sondern weil sie sich ihr auch verbunden fühlt und um ihre große, wenn auch tragische Rolle in der Geschichte weiß.

Der Inhalt:

Nach einem Prolog in der Ich-Form von Anne Boleyn lernen wir im ersten Kapitel Anne kennen, eine junge Frau im London des Jahres 2007. Sie ist ein riesiger Bewunderer Anne Boleyns und der Tudorzeit, hat mehrerer Bücher über alle möglichen Themen dieser Zeit und scheint ein lebenslustiger und froher Mensch zu sein.

Sie hat auch schon viele Gegenden aus der Geschichte um Anne Boleyn besucht und ist zu Beginn des Romans in Hever Castle, dem Wohnort der Boleyns.

Sie fühlt eine starke Verbindung zur ehemaligen Wohnstätte der damaligen englischen Königin.

Da Anne sich etwas unwohl fühlt, setzt sie sich und wird schon bald ohnmächtig.

Zu ihrer Überraschung findet sie sich in der Tudorzeit wieder –  und IST Anne Boleyn.

Auf  den meisten Seiten des Romans erlebt der Leser die Geschichte Anne Boleyns mit – mit zwischendrin angebrachten Gedanken der Anne aus dem Jahr 2007, hat sie zwar das Aussehen von Anne Boleyn, jedoch ihre eigenen Gedanken behalten.

Da sich Anne so gut in der Tudorzeit auskennt, kann sie sich gut anpassen und die für sie so interessante Zeit erkunden und die handelnden Personen kennenlernen, über die sie schon so viel gelesen hat.

Als Leser ist natürlich die Ich-Perspektive sehr anziehend, kann man sich doch wunderbar in der Geschichte verlieren und vergisst dabei die Zeit.

Wir lernen auch einen Henry VIII kennen, der sympathischer nicht sein könnte. Auch wenn man um seine Taten weiss, kann man nicht anders, als ihn zumindest zu verstehen.

FAZIT:

Wer einen interessant geschriebenen historischen Roman sucht, und an Anne Boleyn und der Tudorzeit interessiert ist (auch Kleidung und Architektur werden angesprochen und beschrieben) dem kann ich dieses wunderbare englische Buch nur empfehlen – perfekt, um für mehrerer Stunden abzutauchen und sich in der Welt der Anne Boleyn aufzuhalten.

 

 

 

TIP:-)

Wer sich für die Autorin interessiert, kann unter anderem hier auf Informationen stoßen oder auf Facebook in Kontakt zu ihr treten. Sie antwortet auf Nachrichten🙂

 

 

 

 

UPDATE:

Wie ich schon geschrieben habe, antwortet die Autorin auf Nachrichten – und heute hatte ich auch eine Antwort im FB-Postfach🙂

 

Danke an dieser Stelle noch einmal an Sarah Morris🙂

Über booksandmore81

Fotografin, Leseratte, Film- & Serienliebhaberin, Tagträumerin.... und noch vieles mehr...
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4 Antworten zu Sarah Morris: „Le Temps Viendra (A novel of Anne Boleyn)“

  1. Kathrin schreibt:

    So liebe Zeilen von der Autorin🙂 Das geht doch runter wie Öl😀

    Ich persönlich hab es ja leider nicht so mit historischen Romanen, aber was mir hier grad auffiel und was ich ganz großartig finde, ist, dass Sarah Morris den sprachlichen Ausdruck auch an die damaligen Zeit angepasst hat. Die ersten beiden Sätze des Prologes klingen dadurch einfach so poetisch. Ist dieser Stil in der Vergangenheit auch durchgängig so oder sind die Gedanken dann doch sprachlich moderner (da die zurückversetzte Anne ja eigentlich noch so denkt wie heute)?

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  2. booksandmore81 schreibt:

    Ja, nicht. Sie ist ja auch richtig glücklich darüber, dass ihr Buch gelesen wird – und ich warte schon mit Sehnsucht auf das zweite Buch🙂
    Ja, die Sprache ist im weiteren Verlauf des Buches vielfach an die Tudorzeit angepasst, das wird besonders bei Gesprächen Annes mit anderen Personen deutlich und ist sehr faszinierend. Was außerdem noch richtig gut gelungen ist: die Beschreibungen der Kleidung, der Orte und der Verhaltensweisen. Sarah Morris arbeitet ja derzeit an einer Art „Wanderroute“ durch die Tudorzeit, mit Bildern und Beschreibungen von Gebäuden aus der Tudorzeit und deren heutiger Ansicht. Einmal fertiggestellt wird das sicherlich auch sehr interessant zu lesen – und vor allem zu benutzen sein, wenn man mal wieder in London und Umgebung ist🙂
    Hast du dir schonmal die von Sarah Morris verlinkte Seite angeschaut? Da gibt es auch sehr viele Informationen zu ihr und ihrem Werk.

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