„Sechzehneichen“ – der ARD-Mittwochsfilm

Geht es euch auch so:

Manchmal schaut man fern und sieht nur noch sich wiederholende Filme und Serien – gleicher Aufbau, gleicher Inhalt, identisch aussehende Menschen… furchtbar!

„Sechzehneichen“ – den ich erst gar nicht anschauen wollte, es dann aber doch getan hab, erinnert sehr an „Die Frauen von Stepford“ und an US-Filme wie „Dich kriegen wir auch noch“ (mit James Marsden, Katie Holmes und Nick Stahl) oder den ähnlich gearteten Film „Teuflische Engel – Sie kriegen euch auch noch“ (mit Cheryl Ladd und Brendan Fehr).

In allen diesen Filmversionen ist die Handlung nahezu gleich: Menschen, die irgendwelche Probleme haben (sei es nun gesundheitlich oder anderweitig geartet) ziehen in eine „Gated Community“ und machen Bekanntschaft mit Gehirnwäsche.

Und in all diesen Filmen ist meistens das Ende gleich: Alles wird gut, man entkommt dem perfiden Plan des „Wohnanlagenoberhauptes“ und kann ein freies Leben führen.

Nicht so bei „Sechzehneichen“.

Hier scheint am Ende „das Böse“ gewonnen zu haben und die Hauptperson Laura (wunderbar gespielt von Heike Makatsch) muss einsehen, dass sie keine Chance hat, denn sogar die Polizei ist in die Machenschaften involviert. Sie wähnt sich zwar erst gerettet, muss dann aber die schreckliche Entdeckung machen, dass nicht alles gut enden kann…

 

Alles in allem ein interessanter Film, den man aber in ähnlichen Varianten schon das ein oder andere Mal gesehen hat. Die Schauspieler haben ihre Rollen gut verkörpert und tragen den Filminhalt relativ gut.

Wer sich weiterer Meinungen zu diesem Film durchlesen möchte, kann dies tun.

Hier.

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Wie gesagt, es war keine große Sternstunde des deutschen Fernsehens, aber man hat im ARD – Mittwoch-Abend-Programm auch schon schlimmeres gesehen!

Über booksandmore81

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2 Antworten zu „Sechzehneichen“ – der ARD-Mittwochsfilm

  1. Kathrin schreibt:

    Als gestern Abend „Sechzehneichen“ lief, habe ich mir den Film auch mal angesehen (ohne deine Vorinfos hätte ich wohl vorbeigezappt). Für eine deutsche TV-Produktion fand ich ihn gut gemacht und die Schauspieler auf jeden Fall viel besser als die meisten, die man sonst so in Serien und TV-Spielfilmen sieht😉 Man hat auch gemerkt, dass ein recht hohes Budget investiert wurde. Wie du sagst, ist es zwar kein Film, den man zu seinem Lieblingsfilm küren würde, aber an sich fand ich ihn gut umgesetzt. Die Geschichte selbst war natürlich schon ein wenig skurril.

    „Teuflische Engel“ habe ich damals auch gesehen – allerdings nur wegen Brendan Fehr ;-D

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  2. booksandmore81 schreibt:

    Ja, „Teuflische Engel“ ist auch ein gut gemachter (TV-)Film. Ich hab ihn glaub ich auch schon mindestens 3 mal gesehen. „Dich kriegen wir auch noch“ ist natürlich für mich als KH-Fan sozusagen „filmische Grundversorgung“. Ich fand „Sechzehneichen“ auch gut gemacht und vor allem Heike Makatsch (ihre Filme find ich ja auch total schön, kennst du ihren Film über Margarete Steiff?) überzeugt sehr.

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