Ein Film fürs Herz – „Frühlingskinder“

Am Sonntag sendete das ZDF wieder einmal einen Film fürs Herz, der für einen ruhigen und versöhnlichen TV-Abend sorgte.

In „Die Frühlingskinder“ (Teil einer Filmreihe) geht es um Dorfhelferin Katja Böhm (sehr gut gespielt von Simone Thomalla), die sich diesmal um die drei Kinder von Luise Böhm kümmern muss.

Frau Böhm liegt nach einem Autounfall im Koma und ihre drei Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen benötigen eine Bezugsperson, die sich um sie kümmert.

Dabei hat sie sich auch noch um ihre eigene Tochter zu kümmern, die ihr soziales Jahr beginnen soll, sich aber lieber um ihre aufkeimende Beziehung zu ihrem neuen Freund kümmert.

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Als sich Katja Böhm mit den Kindern näher vertraut macht und die Sachen der Mutter nach Hause bringt, kommt sie nach und nach einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur.

Die Kinder sind in dem Wissen groß geworden, dass ihr Vater sie verlassen hat und sie eine Mutter haben, die in ihrer Arbeit für die Kirchengemeinde des Ortes vollkommen aufgeht. Auch ist in den Schicksalstagen der Kinder der ortsansässige Pfarrer, Hendrik Klein (gut gespielt von Oliver Stokowski) eine große Hilfe und kümmert sich rührend um die Heranwachsenden.

Allerdings steckt doch mehr dahinter, als zunächst vermutet…

 

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Dieser Film ist ein richtiger „Erholungsfilm“ mit Taschentuch-Warnung!

Es geht hochemotional her, es geht um Freundschaft, Hilfe, Liebe und natürlich kommt auch in „Frühlingskinder“ der Humor nicht zu kurz.

Er taucht immer dann auf, wenn sich Truthahn Karl aufmacht, die örtliche Tankstelle zu besuchen und die dort ankommenden Autofahrer und den Tankwart zur Verzweiflung bringt. Die Handaufzucht findet zwar die im heimischen Stall lebenden Hennen nicht sehr verführerisch, dafür aber die Geräusche, die die Tanksäule von sich gibt.

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Außerdem ist „Frühlingskinder“ sehr gut gelungen, was die musikalische Untermalung betrifft – es finden sich bekannte Songs und auch sehr schöne Lieder nicht so bekannter Künstler, die die Stimmungen im Film hervorragend wiederspiegeln. So lässt sich ein Filmsoundtrack gut zusammenstellen und man wird auf Künstler aufmerksam, die man vorher vielleicht gar nicht entdeckt hätte.

Beispielsweise Fredrika Stahl, deren Song „In my head“ gleich zu Beginn des Films zu hören ist.

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Auf der ZDF-Mediathek kann man sich den Film hier anschauen.

 

 

 

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