Anna Loos auf der Suche nach ihrer Vergangenheit: „Zeugin der Toten“

Fürs Fernsehen gemachte Filme sind immer so eine Art Überraschungstüte – entweder man mag den Inhalt, oder nicht.

Gestern Abend lief im ZDF wiedermal ein Krimi – mit dem interessanten Titel „Zeugin der Toten“. Allerdings hatte ich mir – ohne vorher auf den Inhalt zu schauen – unter dem Titel etwas anderes vorgestellt.

Aber es war keineswegs ein schlechter Film – im Gegenteil. Obwohl der Redakteur der Welt da anderer Meinung zu sein scheint.

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Anna Loos hingegen scheint die Erfahrungen des Films eher positiv zu werten – und das ist auch gut so. Sollte man nicht in dem, was man macht immer versuchen, das Positive zu sehen? Negatives gibt es doch schon im Überfluss, da ist eine positive Einstellung nicht nur gut fürs Karma.

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Worum geht es?

Der Film beginnt: ein Kinderheim bei Nacht, zwei vertauschte Mädchen, keiner soll ein Wort darüber verlieren…

Soviel zur Vergangenheit – Sprung in die Zukunft der heutigen Tage:

Anna Loos spielt die Tatortreinigerin (Cleaner) Judith Kepler.

Bei einem neuen Auftrag trifft sie auf einen Mann mit Pistole, der sie auch sehr unsanft behandelt. Im Raum selber findet sie ihre ehemalige Kinderheimakte aus Sassnitz.

Nach und nach kommt Anna – mit Hilfe des mysteriösen Mannes (der sich als ehemaliger BND-Mitarbeiter entpuppt) ihrer Vergangenheit näher und erfährt, wieso sie damals ins Kinderheim kam und was mit ihrer Mutter geschah. Das ist insofern für sie wichtig, da sich Anna nicht an ihre Mutter und ihre Kindheit erinnern kann…

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Gedreht wurde „Zeugin der Toten“ in Schweden, Sassnitz und Berlin. Die Verfilmung richtet sich nach der Literaturvorlage der Autorin Elisabeth Herrmann.

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Der Film soll auf das Schicksal vieler aufmerksam machen, die damals mit der Stasi in Berührung kamen – auf die eine oder andere Art – und welche Auswirkungen das noch immer auf ihr Leben hat.

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Im Film ist ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter (hochrangig) auf der Suche nach einer Kapsel mit Fotonegativen, die für sein zukünftiges politisches Leben vernichtend wären. Auf den Negativen: eine Liste von Mitgliedern der Stasi, die diese ihre Karrieren kosten könnte.

Der Ex-Stasi-Mensch schreckt auch vor Morddrohungen und dem tatsächlichen Verbrechen nicht zurück!

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Informationen zum Film findet man u.a. hier, hier und hier.

Anschauen kann man den Film, wie üblich, auf der Seite der ZDF-Mediathek.

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