Eine Ärztin auf Selbstsuche – „H(e)art of Dixie“

Gestern war wieder „Mädelsabend“ auf Sixx – und es startete eine neue Serie: „Hart of Dixie“ – mit einer Doppelfolge.

Diese Serie mit „The O.C.“-Star Rachel Bilson in der Hauptrolle ging in den USA bereits in die zweite Staffel und läuft erfolgversprechend auf CW.

Zoe Hart (Bilson) ist eine junge Ärztin mit hohen Zielen – sie will ihrem Vater nacheifern und dessen Partner werden. Allerdings ist sie so auf ihre Karriere fixiert, dass sie die menschliche Seite der Patienten total ignoriert. Das fällt natürlich auch ihrem Vorgesetzten auf – und er zieht die Reißleine.

Zoe soll, bevor sie an ihre weitere Karriere auch nur denken kann, ein Jahr in einer Allgemeinarztpraxis arbeiten und dabei lernen, auf ihre Patienten zuzugehen und eine Bindung zu ihnen aufzubauen – anstatt sie nur als „Diagnoseobjekt“ zu betrachten und nicht mal ihre Namen zu kennen.

***

Also sitzt Zoe, die couragierte New Yorkerin in schicken Outfits, nun in einem Bus nach Bluebell, Alabama.

Dort soll sie bei Harley Wilkes in der Praxis mitarbeiten und den Patientenkontakt in einer Kleinstadt kennenlernen. Doch als sie in der Kleinstadt ankommt, ist alles anders.

Harley Wilkes ist gestorben und hat Zoe die Hälfte seiner Praxis vererbt. Diese soll sie nun gemeinsam mit Dr. Brick Breeland (Tim Matheson) führen.

Eine eigene Wohnung hat sie auch noch nicht, also wohnt sie auf dem Grundstück des Bürgermeisters von Bluebell, Lavon Hayes (Cress Williams) und teilt sich die Stromversorgung mit dem Hausmeister…

Dass Zoe Hart genauso wenig in eine Kleinstadt passt, wie eine Seeschlange in ein Terrarium, merkt man sofort, als sie aus dem Bus steigt: zentimeterhohe Absätze und weit und breit kein Taxi zu finden… auch die Begegnung mit „Burt Reynolds“ tut ihr Übriges zu Zoes „Kleinstadttrauma“ – aber wer kann es dem Lieblingsalligator des Bürgermeisters verübeln, nachts einen Spatziergang machen zu wollen…

Kurzum: Zoe hat es nicht leicht in dieser Stadt, in der sie als hochnäsig und überheblich angesehen wird, einen guten Anfang zu machen. Auch die männlichen Einwohner machen es der jungen Ärztin nicht leicht: sie fetzt sich mit dem Hausmeister, der sie (fast wie Burt Reynolds) zum Anbeißen findet – und auch der junge George Tucker (Scott Porter) ist nicht gerade unansehnlich und findet Anklang bei Zoe.

Allerdings hat sie sich hier den scheinbar falschen ausgesucht – er ist mit Lemon, der Tochter Dr. Breelands verlobt – und die scheint eine waschechte Zicke zu sein – nach außen nett und höflich, aber wenn sie will, kann sie genauso gefährlich sein wie Burt Reynolds.

So langsam beginnt Zoe aber, sich in Bluebell zurechtzufinden und beschließt, zu bleiben.

Gegen den Willen ihrer Mutter, die sie schon fast überredet hätte, ihre Pläne aufzugeben.

Auch die ein oder anderen Geheimnisse werden gelüftet und so erfährt Zoe, dass der verstorbene Dr. Wilkes ihr leiblicher Vater war und ihr aus diesem Grund den Praxisanteil vererbt hat.

Und den ein oder anderen Patienten kann Zoe auch schon verzeichnen: die junge Mabel, der sie bei der Geburt ihrer Tochter beigestanden hat und ihr half, sich gegen ihre Mutter zu behaupten – und eine Freundin von Lemon Breeland, die an MS erkrankt ist und der sie das Leben rettet.

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Zoe lernt, wie wichtig es ist, sich über die Patienten zu informieren und liest die Patientenakten, die ihr Vater angelegt hat.

Sie lernt, dass ein persönlicher Kontakt wichtiger ist als das pure Diagnostizieren der Krankheit…

 

FAZIT:

„Hart of Dixie“ lebt von einer schönen Story gepaart mit ansehnlichen Darstellern (u.a. Jaime King), guter Musik und netten Dialogen.

Rachel Bilson ist als Hauptcharakter natürlich Dreh- und Angelpunkt der Geschichten und in den ersten zwei Folgen macht sie eine gute Figur und kann glaubhaft die junge Ärztin darstellen, die sich erst in einer Kleinstadt zurechtfinden muss.

Dass sie einen persönlichen Wandel durchleben wird, ist von Anfang an klar, jedoch weiß man auch um die Schwierigkeiten, die sie noch haben wird – ganz zu schweigen von dem Dreiecks-Verhältnis Lemon-George-Zoe, das bereits in der zweiten Folge mit der passenden Musik von Taylor Swift (Love Story) untermalt wird.

Schon beim ersten Kontakt der beiden wird klar, dass hier einer der Knackpunkte der Geschichte liegt.

Musik – sie ist auch ein Plus der Serie, die erfrischend daher kommt und (für mich zumindest) interessanter und anregender ist als die bei vielen beliebten Girls von „Sex and the City“.

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Nähere Infos zur Serie findet ihr auf der Homepage von Sixx und dort könnt ihr natürlich auch die aktuellen Folgen ansehen.

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Sehenswert!!!

Gute Charaktere, nette Story, schöne Geschichten!!!

Noch eine Empfehlung am Ende: Direkt im Anschluss an „Hart of Dixie“ läuft „Life Unexpected“ mit Roswell-Veteranin und Neu-Mama Shiri Appleby.

 

 

 

 

Über booksandmore81

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2 Antworten zu Eine Ärztin auf Selbstsuche – „H(e)art of Dixie“

  1. Kathrin schreibt:

    Bei „Heart of Dixie“ bin ich noch unschlüssig,ob das was für mich ist. Da muss ich mal irgendwann reinschauen.

    Aber dass „life unexpected“ läuft,find ich klasse – ich wusste gar nicht, dass man Shiri Appleby endlich mal wieder im deutschen TV sehen kann🙂 Und auf SIXX grad gesehen: Kristoffer Polaha (Henry in „Ringer“) ist auch dabei. Da lohnt sich ja das Einschalten! Die erste Folge hol ich gleich mal nach🙂

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    • booksandmore81 schreibt:

      Ja, einfach reinschauen ist das Beste – ich geb ansich neuen Serien fast immer eine Chance und bei „Hart of Dixie“ lag ich richtig – gerade auch weil ich Rachel Bilson schon von ihren „The O.C.“ Zeiten her als Schauspielerin interessant finde.
      „Life Unexpected“ gehört auch mit zu meinen Lieblingsserien – Shiri und Kristoffer harmonieren wirklich gut miteinander und ich hoffe, du findest die Serie genauso ansprechend wie ich🙂 (DVD steht bei mir im Regal)
      Shiri hat übrigens eine Tochter bekommen: http://www.sappleby.com/2013/03/its-a-girl/

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