Mörderisch Magisches aus London – „Ein Wispern unter Baker Street“

Bereits in seinen Vorgängerromanen „Die Flüsse von London“ und „Schwarzer Mond über Soho“ konnte man Bekanntschaft mit dem jungen Polizisten Peter Grant schließen. Dass dieser mehr als nur ein einfacher Polizist ist, dürfte schon nach den ersten Zeilen des ersten Romans deutlich geworden sein.

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Nun, im dritten Buch der sympathischen Buchreihe, macht Peter zunächst die Bekanntschaft eines jungen Mädchens, das ebenfalls Geister sehen kann. Natürlich ist sie eher zufällig über den Geist „gestolpert“ – eigentlich war sie auf der Suche nach einem Bahngleis. Genauer gesagt nach einem Zug. Dem Hogwarts-Express. Natürlich nicht dem echten aus den Harry Potter-Filmen, sondern dem gleichen Zugtyp.

Abigail – so der Name des Mädchens – und Peter gehen zusammen mit Leslie (die immernoch ihre Maske tragen muss) der Geisterscheinung nach. Sie können auch mit Macky reden – allerdings nur kurz:

2Also „leben“ auch Geister nicht ewig!

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Kurz darauf wird die Leiche eines 23-jährigen Kunststudenten gefunden, der laut seinem Professor eine „künstlerische Weiterentwicklung“ durchlebt hat. Diese vollzog sich durch den Wandel von hellen, freundlichen Motiven hin zu düsteren und bedrohlichen Farben – nicht gerade eine positive Wendung, wie Peter findet.

Als Mordwaffe wird schnell eine Tonscherbe identifiziert – mit Anzeichen für Vestigia – also ein Fall für Peter. Er bringt in Erfahrung, dass das Opfer vorhatte, sich auch mit Ton und Keramik zu beschäftigen.

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Neben der Aufklärung dieses mit Magie in Verbindung stehenden Mordes hat Peter Grant natürlich auch noch Zeit, sich von seinem Meister Nightingale einiges zeigen zu lassen – nicht immer zu seiner vollsten Zufriedenheit:

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Er hat im Laufe dieser einen Woche, in der die Handlung im Buch spielt noch so einige merkwürdige Begegnungen, einige positiv, andere weniger. So lernt er Zach kennen, ein Halbwesen mit großem Appetit, der sich gern in Gefahrensituationen bringt und den man erst höflich zur Kooperation überreden muss. Dann wären da noch die Themse-Göttinnen, die in der Kanalisation einen Club betreiben und nicht sehr erfreut über Peters Besuch sind. Mit von der Partie ist auch eine gewisse Madame Teng, eine Art taiwanesische Hohepriesterin und weitere interessante Gestalten.

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Natürlich führt die Ermittlungsarbeit Leslie, Peter und ihre Vorgesetzten quer durch London: Portobello Market, Baker Street, Russel Square – und natürlich in den Londoner Untergrund, wo Peter mehr als einmal in Gefahr gerät:

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Natürlich wird auch gelüftet, wer für das „Wispern unter Baker Street“ verantwortlich ist…

FAZIT:

Wer die interessante und rasante Geschichte um den Londoner Polizisten mit magischen Fähigkeiten weiterverfolgen möchte wird an diesem Buch seine Freude haben. Es tauchen bekannte und neue Gesichter auf – und am Ende wird bereits auf das nächste Abenteuer hingewiesen:

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„Ein Wispern unter Baker Street“ ist ein gelungener Nachfolgeroman, der sich rasant liest – „Das Ganze liest sich wie Harry Potter auf Speed.“ urteilte die Zeitschrift Brigitte.

Ich bin schon gespannt auf den nächsten Roman von Ben Aaronovitch und hoffe, dass die Geschichten um Peter, Leslie, Nightingale, Molly und die anderen noch eine Weile fortgesetzt werden…

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Über booksandmore81

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