Der Vampir mit den stahlblauen Augen als venezianischer Händler im antiken China

Ian Somerhalder ist vielen von uns wahrscheinlich als Vampir namens Damon Salvatore aus „Vampire Diaries“ bekannt.

Doch der Schauspieler mit den blauen Augen und den englisch-französisch-irisch-indianischen Vorfahren hat bereits in vielen Filmen mitgewirkt – so auch in „Marco Polo“ aus dem Jahr 2007.

 

Der TV-Sender sixx strahlte diesen biografischen Abenteuerfilm gestern abend aus – und ich muss gestehen: ich war begeistert.

Für Filme à la „In 80 Tagen um die Welt“ bin ich immer zu haben: Abenteuer, andere Zeiten, fesselnde Geschichten, gute Darsteller. Zu meinen Lieblingsfilmen in dieser Kategorie gehören „Sandokan“, „Die Rückkehr des Sandokan“ (beide mit Kabir Bedi) sowie „Die Piraten der Karibik“ mit Nicholas Rogers in der Hauptrolle.

***

Zurück zu Marco Polo:

Der Film zeigt die wohl wichtigste Zeit im Leben des Händlers aus Venedig – seine Zeit im Reich des Dschinghis-Khan-Enkels Kublai Khan.

„Marco Polo“ beginnt damit, dass ein Priester in einen Raum tritt, in dem ein alter Mann im Bett liegt. Das Anliegen des heiligen Mannes: er will Marco Polo dazu bringen, seine Äußerungen über seine Chinareisen als „nicht wahr“ zu betiteln. Damit soll er seine Seele befreien von den Lasten der Zeit, damit er in Ruhe ins Jenseits gehen kann.

Doch Marco Polo weiß, was er gesehen und erlebt hat und weigert sich. Er zeigt dem Kirchenmann die wichtigsten Dinge, die er aus dem fernen Osten mitgebracht hat.

Dann beginnt der Rückblick:

Wir sehen einen jungen Mann, der von Neugier getrieben ist und auf der Suche nach Antworten seinen Weg geht. Als seinem Vater Niccolo  und seinem Onkel Mattheo ihre Berichte über das ferne Land nicht geglaubt werden, beschließt er, sich selbst ein Bild zu machen: er reist mit ihnen noch einmal gen Osten.

Der lange beschwerliche Weg ist von Anstrengungen und Krankheiten geprägt, doch die Familie Polo kommt wohlbehalten im Reich des Großkhans an.

 

Hier sieht und erlebt der junge Mann Dinge, die ihn staunen lassen, aber auch Dinge, die sein Weltbild auf den Kopf stellen.

Er wird Vertrauter des Khans und begibt sich in seinem Auftrag auf Entdeckungsreisen in die entlegensten Winkel seines Landes. Er muss Intrigen aus dem Weg gehen und hat das Glück, die Frau des Khans auf seiner Seite zu wissen.

Natürlich erlebt er auch die angenehmen Seiten des Lebens – ihm wird eine Frau „zugewiesen“ – als Geschenk vom Khan.

***

Die laufende Geschichte wird immer wieder unterbrochen, um auf eine spätere Zeitebene zu schauen, als Marco Polo verhaftet in einer Gefängniszelle sitzt und einem Mann namens Rustichello da Pisa von seiner Reise erzählt – herausgekommen ist „Il Milione“.

„Marco Polo“ ist ein Abenteuerfilm, wie man ihn sich an dieser Stelle nicht besser wünschen könnte. Sicher ist es unwahrscheinlich, dass der wahre Marco Polo und Bewohner des östlichen Landes keine Sprachbarrieren hatten – aber so ist es nunmal. Man kann nurmehr mit der Mimik, Gestik, Sprachintonation und Dialekten arbeiten – will man den Film aber auch verkaufen, muss man ihn in einer für ein möglichst großes Publikum verständlichen Sprache drehen.

Bildquelle: http://images4.fanpop.com/image/photos/16700000/Marco-Polo-ian-somerhalder-16714797-399-266.jpg

 

FAZIT:

Dieser Film ist großartig!

Nicht nur durch den Hauptdarsteller Ian Somerhalder, der als Marco Polo eine wirklich gute Figur macht, sondern auch durch die Nebendarsteller, wie sein Diener Baiduu (B.D. Wong, bekannt aus Law& Order:SVU) wird eine Atmosphäre geschaffen, die es möglich macht, sich zu entspannen und trotzdem interessiert zu bleiben.

 

Informationen zu Marco Polo, der als Namensgeber für Reiseführer dient, gibt es u.a. hier, hier, hier.

 

Auf youtube kann man sich auch ein Interview mit Ian Somerhalder zu dem Film ansehen.

 

AUF JEDEN FALL SOLLTE MAN SICH DIESEN FILM ANSEHEN – UND SICH VON DER GESCHICHTE UND DEN BILDERN MITREIßEN LASSEN!!!

 

 

 

 

 

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