London at its best – the Summer of 2013

So, nun geht es ohne Umschweife zur Berichterstattung über mein diesjähriges London-Erlebnis.

P1040169Dieses Jahr habe ich mir den Luxus gegönnt und komplette sieben Tage in dieser wundervollen Stadt verbringen dürfen. Wenn das Wetter dabei auch noch so phantastisch mitspielt, gibt es eigentlich nichts, was einer guten und entspannten Urlaubserfahrung entgegen steht.

Und so war es auch: Erholung, Entspannung, Aufsaugen von Eindrücken und einfach nur eins: Genießen 🙂

P1030194Aber nun einmal der Reihenfolge nach:

Mein London-Abenteuer begann dieses Jahr am 15.7. und dauerte bis zum 23.7.an. Den ersten und letzten Tag kann man ja praktisch vergessen, da durch An- und Abreise zu viel Zeit verloren geht – bzw. selbiges gleich am späten Abend bzw. frühen Morgen über die Bühne geht.

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Nachdem ich also gut in Heathrow gelandet war – und eine kleine Ewigkeit auf meinen Koffer gewartet habe – machte ich mich an Bord des Heathrow Express auf den Weg nach Paddington Station. Diese Variante hatte ich gewählt, da meine Abreise sehr früh stattfinden sollte und ich so schnell wie möglich wieder auf dem Londoner Flughafen sein wollte. Wäre es anders gewesen, hätte ich natürlich eine halbstündige Reise im Heathrow Connect favorisiert, aber so musste es die „Luxus-Variante“ sein.

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Mein Hotel war ganz in Ordnung – für ein Einzelzimmer entsprechend klein, aber ich war ja sowieso die meiste Zeit des Tages unterwegs und erst wieder gegen Abend zurück. Das Gute an Londoner Hotelzimmern: der Wasserkocher. Zum einen hat man nicht immer das Geld, um JEDEN Abend auswärts zu essen und außerdem ist auch nichts gegen eine leichte, gut schmeckende Tütensuppe am Abend einzuwenden. Schlägt nicht auf den Magen und man hat trotzdem was gegessen. In meinem Fall:

 

Schmeckt im Übrigen sehr lecker 🙂

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Den ersten richtigen Tag begann ich wie immer mit einem Spatziergang durch Kensington Gardens und den Hyde Park.

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Das Wetter war phantastisch und so gab es für einige Tiere nur zwei Optionen:

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oder P1030208

Allerdings gab es auch tierische Vertreter, die einem kleinen Imbiss zwischendurch nicht abgeneigt waren:

P1030205Aber die meisten verbrachten den Morgen, der schon sehr warm war doch gemeinschaftlich in der Idylle der Parkanlage – schlafend und putzend:

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Damit ich in die richtige London-Stimmung komme (war noch etwas desorientiert und nicht richtig da) leistete ich mir eine Big-Bus-Tour und nahm natürlich auch die Hop-on/Hop-off-Gelegenheit wahr und natürlich die Themsefahrt: London vom Wasser aus gesehen ist noch einmal eine Sache für sich, besonders bei schönem sonnigen Wetter.

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Dies sind natürlich nur einige Impressionen…

An den nächsten Tagen machte ich mich auf, verschiedenen Stadtteile zu erkunden und bin ziemlich viel zu Fuß unterwegs gewesen. Immer mit dabei: Fotoapparat und eine Flasche Wasser. Aber natürlich ist auch die Londoner Tube nicht zu kurz gekommen und hat genug Beachtung meinerseits erfahren. Das Sympathische daran: auf Grund der heißen Temperaturen wird man immer darauf hingewiesen, etwas zu trinken dabei zu haben.

Ich bin ja ein „Fan“ der Londoner Tube und habe bei meinen Ausflügen unter anderem eine der ältesten Tube-Stationen gefunden:

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Außerdem hat es mich gereizt, zu erfahren, warum „Elephant and Castle“ eben diesen Namen hat:

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Da ich natürlich auch London von oben betrachten wollte (und nicht Unmengen für das stark frequentierte London Eye oder The Shard im Budget hatte) bin ich die 311 Stufen des Monument emporgestiegen.

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Es ist ziemlich eng, man steigt unentwegt im Kreis hinauf – aber es lohnt sich:

 

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Und dann gings die 311 Stufen wieder hinab:

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Natürlich bin ich auch mehrfach an den Themseufern entlangspatziert – wann ist man schonmal in einer Stadt, deren Fluss Ebbe und Flut aufweist.

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Und als Belohnung für das jeweilige lange Laufen und als Balsam für die schmerzenden Füße gab es das fast-tägliche Fußbad in der Themse 🙂 (wobei es manche nicht beim Fußbad belassen haben, obwohl Baden in der Themse nicht gerade erlaubt ist)

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Dieses Jahr habe ich außerdem dem Londoner Zoo einen Besuch abgestattet und bin unter anderem diesen Zeitgenossen begegnet:

P1030452Hoppla – der begegnete mir schon auf dem Fußweg zum Zoo durch den Regent’s Park… zwar nicht tierisch lebendig, aber dennoch eindrucksvoll.

Da wir schon einmal im Regent’s Park sind: dort gibt es auch wunderbare Rosenzüchtungen zu bestaunen und beschnuppern:

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Und auch Wasserfontänen gibt es zu bestaunen (dabei ist man regelrecht froh, wenn man ein schattiges Fleckchen gefunden hat und erstmal  die Füße hochlegen kann):

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Doch nun endlich zurück zum Zoo. Neben den üblichen Verdächtigen, die im Zoo zu finden sind, hatte ich noch das Vergnügen, ein Londoner Eichhhörnchen zu sehen (im Affengebiet) und ich machte die Bekanntschaft von Nelson. Der zeigte in einer Vorführung seine lautlosen Flugkünste:

P1030664Für meine Begriffe ein wirklich riesiges Eichhörnchen.

P1030585Darf ich vorstellen: Nelson…

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…in seiner ganzen Schönheit.

Das Faszinierendste im Londoner Zoo war für mich neben dem Nachttierhaus das Zuhause der Schmetterlinge. Hier mal einige Eindrücke von den fliegenden Bewohnern:

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P1030795Diese handtellergroßen Atlasspinner (Motten) fliegen nur nachts und bewachen tagsüber hängend ihren Nachwuchs. Sehr faszinierend!

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Natürlich gab es auch andere Zoobewohner, die das warme Wetter jedoch einfach nur zum

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fanden.

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Für alle Winnie-the-Pooh-Fans gab es auch etwas zu sehen:

P1030700und die Hintergrundgeschichte, warum Winnie Winnie heißt:

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Ich begutachtete während meiner London-Zeit auch die Außenfassade von St. Pancras/Kingscross, sah mir die älteste gotische Kirche Londons an (Southwark Cathedral, leider nur von außen, war zu einer späteren Stunde dort) und machte einen (zu kurzen) Abstecher nach Hampstead.

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Nun nach Hampstead – wundervoll ruhig im Norden Londons gelegen. Wer dort wohnt, wohnt richtig. Eine fast dörfliche Idylle in Nachbarschaft zum Hampstead Heath (hier ist mir übrigens ein junges wildes Kaninchen über den Weg gehoppelt) mit gemütlichen kleinen Gassen. Einfach himmlisch!

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Damit war mein Londonbesuch natürlich noch lange nicht vorbei: ich habe im „Shakespeare’s Head“ wunderbar zu Mittag gegessen (traditionelles Fish & Chips) und machte einen Ausflug nach Greenwich und besichtigte das Weltkulturerbe „Royal Naval College„.

P1030912Mein Mittagessen wartete im „Shakespeare’s Head“ auf mich – ein nettes kleines Restaurant mit rustikaler Einrichtung in der Carnaby Street.

 

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Die Painted Hall mit ihren wunderbaren Barockgemälden. (Allein die Deckenbemalung kostete den Künstler James Thornhill 20 Jahre Schaffenszeit.)

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Auch die Kapelle ist sehenswert:

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Wer sich im Übrigen für Londoner Märkte interessiert, sollte den Greenwich Market (und unbedingt in Greenwich ein Eis essen) besuchen: Kleidung, Taschen, Schmuck, kleinere Läden (u.a. hat sich Mischa Barton hier ein kleines Lädchen aufgebaut) und natürlich Speisen – eine gute Ergänzung zum Portobello Road Market, den ich natürlich dieses Jahr auch besucht habe.

 

 

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Meinen letzten Londontag verbrachte ich an der Themse und bekam auch musikalische Unterhaltung von einem Dudelsackspieler. Die Musik, die Füße im Sand an der Themse, Wind und ein gutes Buch in der Hand – so muss ein Londonbesuch enden…

 

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Und das alles unter den wachsamen Augen von Father Thames:

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Bis zum nächsten Mal, Stadt an der Themse…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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