~ Eine Premiere mal ganz anders ~

WAS tut Frau, wenn sie bei kaltem Wetter nicht stundenlang am Berliner Sony Center stehen und frieren will, aber trotzdem ihren Stars nah sein will?

Natürlich: sie sieht sich die Livestream-Übertragung im Web an 🙂

So geschehen ganz aktuell heute ab 18 Uhr: Viele Fans der Hobbit-Verfilmung von Peter Jackson warteten stundenlang auf ihre Elben- und Hobbitdarsteller und natürlich auch auf denjenigen, der Smaug eine Stimme gab: Benedict Cumberbatch.

Alle sind sie gekommen: Peter Jackson, Martin Freeman, Benedict Cumberbatch, Evangeline Lilly, Richard Armitage, Graham McTavish, James Nesbitt mit seinen zwei Töchtern, Orlando Bloom, Luke Evans, John Bell und viele andere mehr…

Zum Gesamteindruck der Premierenübertragung kann ich nur soviel sagen:

Steven Gätjen hat seinen Job wieder gut gemacht und in seiner gewohnten Art moderiert.

Ob die Wahl von Annemarie Warnkross als Co-Moderatorin so eine gute Idee war – da möchte ich mich nicht festlegen.

Aber es ist schon ein interessantes Detail, wenn die Moderatorin bei einer Europapremiere einen Zettel braucht (der immer auf dem Tisch lag), um zu sondieren, welchen Star sie gerade vor der Nase hat und wer auf sie zukommt…

Mal ganz davon abgesehen, dass sie (und hier bin ich etwas sehr kritisch) einen Schauspieler, der 2013 ein sehr interessantes Jahr hatte und noch dazu die Stimme Smaugs verkörpert (den sie ja auch als Kulisse für die Premiere gewählt haben) mehr oder weniger ignoriert!

Und dieser – ja ich spreche von Benedict Cumberbatch – ist natürlich zu höflich, um zu intervenieren.

Episode, die daran am meisten stört: Er wollte seinen Vater Tim ans Telefon holen, da er ihm das versprochen hatte – und wurde komplett ignoriert, dann warf ihm Annemarie noch so einen leicht bösen Blick zu. Ein Fauxpas der wirklich auf einem roten Teppich mit diesem großen internationalen Cast nicht passieren darf!!!

***

Aber es wurden auch viele Fans glücklich gemacht, mit Fotos, Autogrammen und Tickets für die Filmpremiere.

Alle Schauspieler gaben ausgiebig und sehr lange Autogramme und schossen selbst auch Fotos mit ihren Smartphones. Laut den gegebenen Interviews und dem Abschluss-Statement von Peter Jackson waren sie alle sehr zufrieden mit der Premiere und fühlten sich sehr geehrt, dass Berlin ihnen so einen Auftritt möglich gemacht hat.

***

Ich als Zuschauer vom heimischen PC aus war froh, auf diese Weise doch mehr gesehen zu haben, als wenn ich dort gewesen wäre und irgendwo in der vierten Reihe gestanden hätte.

Und etwas Gutes hatte es auch noch: man konnte twittern und wurde eventuell auch von einem der Schauspieler favorisiert 🙂

Fave John BellSicherlich ist es eine andere Erfahrung, live dabei zu sein, aber so war es bei dieser Wetterlage besser und ich konnte in Ruhe nebenbei zu Abend essen.

Ich hoffe, alle Stars haben noch einen schönen Abend und beglückwünsche die Fans, die Fotos und Autogramme erhaschen konnten 🙂

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2 Antworten zu ~ Eine Premiere mal ganz anders ~

  1. Kathrin schreibt:

    Ich hab es auch gesehen,fand es aber nicht so toll. Mir war das zu sehr auf „schau mal, die verrückten Fans“ getrimmt und auch der von dir erwähnte Punkt mit dem Zettel bei Annemarie Warnkross hat mich gestört,weil es einfach nach schlechter Vorbereitung aussah. Und ob man diesen Online-Part machen musste (also Nutzeranfragen vor Ort) – da bin ich auch nicht so überzeugt: Hier hätte es vielleicht Sinn gemacht, vorher die Fragen von Usern zu sammeln. Drei Leute als Moderatorenteam fand ich einfach zu viel, vor allem da zwei davon überflüssig waren, was sich vor allem dann zeigte, wenn sie einen oder mehr vom Hobbit-Team an ihrem Tisch hatten: Bei einem Interviewpartner braucht man keine zwei Moderatoren und bei mehr Interviewpartnern wurde sich immer nur auf einen konzentriert und der andere ignoriert,sodass man sich auch hier den zweiten Moderator (bzw. die Moderatorin) hätte sparen können. Hätten A.W. und S.G. an anderen Orten des Red Carpet gestanden und sich auf unterschiedliche Dinge konzentriert (z.B. Gätjen auf die Interviews, Annemarie auf den Fan-Part), wäre meiner Meinung nach mehr dabei herum gekommen. So wirkte das Ganze auf mich aber irgendwie schlecht durchdacht.

    Schade, dass du damals nicht die Live-Premiere von Les Misérable gesehen hast – die hatten wir damals im Kino gesehen. Da war auch Steven Gätjen vor Ort,aber allein und – was ich sehr gut fand – nicht wie ein Pressesprecher an einem Tisch oder AUF dem Red Carpet, sondern wie die normalen Fans hinter den Absperrungen. Er konnte sich also nicht wahllos jeden Star greifen oder wie heute die Annemarie W. ständig auf Zettel schauen, sondern musste spontan und flexibel sein und hatte noch dazu oft nur kurz Zeit für jeden Interviewpartner bzw. musste er sich oft für einen entscheiden. Dadurch stand nie irgendeiner von der Filmcrew überflüssig daneben in Erwartung, endlich interviewt zu werden. Auch Gätjens Fragen damals waren gezielter und informativer als die heutigen, die sich ja fast nur um Kostüme, stundenlange Maske und – im Fall der alten Herr-der-Ringe-Darsteller – um das Wiedersehen nach so vielen Jahren drehten. Daher war ich etwas enttäuscht. Grundsätzlich hatte ich das Gefühl, dass heute mehr die Moderatoren und die Live-Moderation als Event im Fokus standen statt der eigentlichen Premiere und der Beteiligten des Films.

    Sehr „clever“ fand ich auch einen Moment kurz vor Schluss: Ein weiblicher Fan zeigt sein Tattoo,was macht Frau Warnkross (oder nennt sie sich seit ihrer Hochzeit Carpendale?)?: Sie hält das Mikro AUF das Tattoo -.- Scheinbar können bei ihr auch Tattoos sprechen ^^

    [PS: Du hast oben Annemarie Warnkross aus Versehen als Annemarie Eilfeld bezeichnet 😉 Das PS von mir kannst du daher dann auch löschen.]

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    • booksandmore81 schreibt:

      Oh danke, da ist mir beim Schreiben ein Fehler unterlaufen *ups* habs aber gleich geändert. Kann dir in allem nur zustimmen. 3 Moderatoren waren eindeutig zuviel und vor allem die Live-Moderatorin war überflüssig. Sie hat zwar Fragen gesammelt, aber dann keine bzw. sehr wenige an die Schauspieler weitergeleitet…
      Und wie du schon sagst: an anderer Stelle des roten Teppichs wären die beiden Damen sehr viel besser untergebracht gewesen und hätten ja evtl. auch noch Interviews machen können…
      Aber naja, es ist vorbei und ich hoffe, alle Anwesenden hatten bzw. haben noch einen schönen Abend und BC weiss hoffentlich, dass nicht alle deutschen Moderatoren so merkwürdig drauf sind 😉

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