~ Winter’s Tale – Liebe, Leid und die Bestimmung, zu retten ~

Es ist eine Liebeserklärung an eine Stadt. New York.

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Bildquelle: http://www.redcarpetnewstv.com/wp-content/uploads/2014/02/winters-tale.jpg

Es ist eine Geschichte über Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Leid – und den ewigen Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“.

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Bildquelle: http://nerdophiles.files.wordpress.com/2014/02/wt2.jpg

Es ist die Geschichte von Peter Lake. Einem Dieb. Mit Gewissen.

***

Peter Lake hat kein leichtes Leben. Als Kind wurden seine Eltern in der „gelobten Zuflucht“ Amerika abgelehnt. Ihr Baby sollten sie mit zurück in die Heimat nehmen. Doch die Eltern entschieden sich anders, schickten ihr Kind auf die Reise in einem Schiffsmodell, dass die Küste erreicht. Dort wird Peter von Hafenarbeitern aufgezogen.

Später arbeitet er für Pearly Soames, bis dessen Machenschaften und Arbeitsweisen seinem Gewissen entgegenstehen und er sich gegen seinen Arbeitgeber entscheidet.

Dieser will nun Rache und den talentierten Dieb am liebsten tot sehen.

Doch auch Peter hat Freunde und entrinnt mit Hilfe eines weißen Pferdes den Häschern von Pearly.

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Bildquelle: http://media.salon.com/2014/02/winters_tale2.jpg

Sprung zum Hauptthema des Filmes: Peter und seine Bestimmung.

Jeder auf der Welt hat eine Bestimmung – und die von Peter ist es, zu heilen.

Er trifft bei einem ungeplanten Raubzug auf Beverley Penn. Die junge Frau ist an Schwindsucht erkrankt, weiss, dass sie sterben muss und hat trotzdem ein Glänzen und eine positive Ausstrahlung, dass es sogar den abgehärteten Peter sprichwörtlich erwischt.

Er wollte nur den Safe leeren, trinkt aber dann mit der jungen Frau Tee und ist später zur Stelle, als Beverley von Pearly Soames bedroht wird. Sie reisen zur Familie von Beverley und verbringen eine glückliche Zeit mit Gesprächen, Tanz und der Freundschaft ihrer Familie.

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Bildquelle: http://neu-img.cineplexx.at/media/at/media/images/WintersTale_SBgr2.jpg

Er hilft ihr. Er kann sie zwar nicht retten, aber er gibt ihr Ruhe – und seine Liebe.

Diese Liebe allein kann allerdings nicht verhindern, dass sein Herz fast hörbar bricht, als sie in seinen Armen stirbt. Dass daran Pearly Soames nicht ganz unschuldig ist, ahnt Peter nicht.

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Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b3/Winter%27s_tale_%28film%29.jpg

So stellt sich Peter den Meuten, die für Soames arbeiten und landet schwer verletzt im Fluss. Soames räumt den Platz, nimmt er doch an, dass sein Problem sich erledigt hat.

Glaubt er.

***

Doch Glauben, Mystik und Realität sind in diesem wunderbaren Film eng verbunden und so findet sich Peter Lake am Ufer des Flusses wieder – allerdings in einer anderen Zeit.

Aber es ist immernoch New York.

Und die Stadt ist das Einzige, was Peter noch hat, was ihn aufrecht hält.

Seine Erinnerung hat er verloren und streift durch die Straßen und Parks der Stadt – und malt Kreidebilder von einer Frau mit roten Haaren.

Die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Seine Bestimmung lässt ihn nicht los.

Dann begegnet er einem kleinen Mädchen namens Abby…

***

„Winter’s Tale“ ist ein modernes Märchen. Und zugleich ist es mehr als das.

Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, zu Tränen rührt und den Glauben an das Gute auf dieser Welt bestärkt.

Sicher kann man in einer Literaturverfilmung nicht alle Einzelheiten betrachten und so bleibt die Kindheit von Peter im Dunkeln, während sie in der literarischen Vorlage doch ein wenig Platz einnimmt.

Das schadet aber weder dem Film noch der Leseerfahrung.

Die Rollen sind allesamt gut besetzt: mit Colin Farell als Peter Lake hat man einen Dieb, der einem trotz seines „Berufs“ sympathisch ist, hat er doch viel Herz und gehört zu den „Guten“.

Russel Crowe als Pearly Soames ist ebenfalls einen zweiten Blick wert. Sein Pearly ist so böse, dass es schon wieder Spaß macht, ihm zuzuschauen. Er will die Magie und Sterne und Schönheit vernichten, findet aber selbst den Lichteinfall auf Edelsteine faszinierend…

Das magischste am ganzen Film sind allerdings nicht die Schauspieler – sondern ein Pferd.

Ein Schimmel, um genau zu sein. Athansor lautet sein Name. Er ist quasi der engelsgleiche Beschützer (zeitweise auch geflügelt) von Peter Lake, der ihn auch in seinem Leben im New York der heutigen Zeit findet und ihm zur Seite steht.

***

Zusammenfassend kann ich „Winter’s Tale“ nur empfehlen.

Ein Film, der – auch dank der wundervollen Filmmusik von Hans Zimmer – noch einige Zeit nachwirkt.

Und dies auch dank des Liedes im Abspann: KT Tunstall’s „Miracle“.

 

„Winter’s Tale“ ist für mich so eine Art „Titanic-Film“ – tragisch, emotional, auch mit lustigen Momenten. Und, was diese Art Film charakterisiert: das Ende.

Selbst, wenn man den ganzen Film über keine einzige Träne vergiest, das Ende hat es in sich und lässt garantiert die ein oder andere Träne kullern.

***

Zum Film gibt es eine Reihe von Kritiken, unter anderem hier und hier.

Und es gibt auch eine Seh-Empfehlung von Neil Gaiman.

Wenn das nicht auch ein gutes Zeichen ist 🙂

fr
Bildquelle: http://images.kino.de/flbilder/max14/auto14/auto02/14020311/w964.jpg

SCHAUT IHN EUCH AN UND BERICHTET MIR VON EUREN SEH-ERFAHRUNGEN!

ICH BIN GESPANNT!

🙂

 

 

 

 

 

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