~ Grzimek – ein Leben für die Tiere ~

Am gestrigen Abend konnte man sich mal mit einem wichtigen Themengebiet beschäftigen: dem Tierschutz.

Die ARD zeigte einen wunderbaren und interessanten Film über Bernhard Grzimek mit anschließender kurzer Dokumentation. Die Älteren unter meinen Lesern werden mit dem Namen bestimmt noch viel verbinden, so zum Beispiel die Sendung „Ein Platz für Tiere“, die in der damaligen Zeit einmalig war.

Als Grzimek 1987 starb, war ich sechs Jahre alt und kann mich nur mehr von Erzählungen oder späteren Ausstrahlungen an ihn erinnern, aber seine Mission ist heute noch wichtiger denn je. Sein oscarprämierter Film „Serengeti darf nicht sterben“, bei dessen Dreharbeiten Grzimeks Sohn Michael ums Leben kam, ist auch in heutigen Zeiten ein gutes Beispiel für Tierdokumentationen und auf alle Fälle sehenswert – auch mehr als ein Mal.

Der Film mit Ulrich Tukur in der tragenden Rolle beschäftigt sich vor allem mit seiner Zeit im Frankfurter Zoo und seinen Expeditionen nach Afrika. Außerdem steht sein privates Leben als zweite tragende Säule im Vordergrund – und man darf als Zuschauer einen kleinen Einblick erhaschen in die Welt, die Bernhard Grzimek gern im Dunklen ließ. Er war nicht nur Tierschützer und Aktivist auf diesem Gebiet, der etwas verändern wollte – er war auch ein Mann, der die Frauen liebte.

All diese Einzelteile zeigt „Grzimek“ und setzt diesem großen Mann damit ein, wie ich finde, würdiges Denkmal.

Anschauen kann sich jeder Interessierte den Film gerne in der Mediathek der ARD.

Dass Bernhard Grzimek am Ende seines Lebens nicht mehr den Biss hatte, wie früher, ist nachvollziehbar. Auch verstehen kann man die Enttäuschung darüber, dass er nicht „wirklich“ etwas verändern konnte, dass die Welt zwar interessiert zuschaute, aber nichts Umfangreiches unternahm – und auch heute nicht wirklich handelt! – um ihre Umwelt zu retten. Der Atom“unfall“ von Tschernobyl hatte ihm eindrücklich bewiesen, dass die Menschheit sich selbst zu Grunde richten würde!

„Grzimek“ ist ein sehr sehenswerter Film und wer sich noch weiter informieren möchte, kann dies unter anderem in folgenden Artikeln tun:

* „Flucht in die Savanne“

* „Im Gespräch mit Christian Grzimek“

* „Das wilde Leben meines Großvaters“

und

* ein doch recht guter Artikel der BILD.

Über booksandmore81

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