Akram El-Bahay: „Ministry of Souls – Das Schattentor“

„Der Tag, der Jacks Leben eine ganz und gar unerwartete Wendung gab, schmeckte nach Tod. […] Jack hatte ein Gespür für den Tod. Und dessen Duft hing für ihn so deutlich in der Luft Londons, dass der Fünfundzwanzigjährige ihn auch dann wahrgenommen hätte, wenn die ältere Dame im Nachthemd nicht gerade dabei gewesen wäre, in geradezu selbstmörderischer Art durch das offen stehende Dachfenster zu klettern.“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 9)

Geht es euch auch manchmal beim Lesen so? Wenn ihr einen Autor schon mal live bei einer Lesung erlebt habt – und dann ein weiteres Buch von ihm lest, habt ihr meistens seine Stimmlage und Leseart im Ohr, wenn ihr in die neue Geschichte eintaucht.

Mir geht es zumindest bei Akram El-Bahay so, dessen Lesungen auf der Leipziger Buchmesse sozusagen zu meinen festen Programmpunkten gehören.

Er hat zwar seinen Sprecher für seine Hörbücher (und Thomas Schmuckert passt ganz gut zu den Geschichten) – aber es gibt doch eine unverwechselbare Art, wie er seine Bücher liest, seine Geschichten erzählt, die sich einem einprägt und bei den weiteren Büchern begleitet.

Akram El Bahay – Ministry of Souls – Das Schattentor

So ist es auch bei seinem neuesten Buch, in dem es grob gesagt um die Zeit nach dem Sterben geht.

Wir lernen Jack kennen, seines Zeichens eigentlich Soulman in Ausbildung, also Lehrling für die Aufgabe, verstorbene Seelen in die Zwischenwelt zu bringen, damit sie sich von ihrem irdischen Dasein verabschieden können und dann im Jenseits ihren Frieden finden können.

Zu Beginn jagt er hinter einer alten Damen namens Agatha hinterher, die sich partout nicht in die Zwischenwelt begeben will. Ihr Geist hat sich in den Kopf gesetzt, sich unbedingt um ihre vielen Katzen kümmern zu müssen und so konnte Jack diesen Auftrag noch nicht erledigen. Obwohl dies für seine berufliche Laufbahn ganz gut wäre.

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Dann gibt es mehrere Tote einer arabischen Gesandtschaft im Buckingham Palast in London – und Jack erhält seinen ersten offiziellen Auftrag im Außendienst, die Geister der Toten in die Zwischenwelt zu überführen. Für ihn sozusagen ein Glücksfall – denkt er…

„Der Marble Arch erhob sich vor ihm in die Höhe wie die Haustür in ein Riesenhaus. Und er offenbarte den verräterischen, leichten Schimmer, den alle Pforten aufwiesen. […] Langsam machte er ein paar Schritte auf das Tor zu. […] Das Tor war ein Marmorbogen, unter dem die Königin oder Staatsgäste in ihren Kutschen in den Palast fuhren. Es besaß Flügel aus schmiedeeisernen Stäben, die ein Muster formten, als wären sie Triebe, die aus der Erde wuchsen.“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 35)

Allerdings entpuppt sich sein erster offizieller Auftrag – trotz der interessanten Umgebung – zu einem Kampf um Leben und Tod und der Suche nach Wahrheit und Verrätern…

Während Jack die Toten begutachtet und deren Geister sucht, damit er sie in die Zwischenwelt bringen kann, merkt er, dass eine der dort liegenden Gestalten, eine Frau, noch lebt. Allerdings ist auch sie dem Tod nah, denn die Gesandtschaft wurde wohl vergiftet und auch in ihrem Körper verteilen sich die Boten des Todes. Jack will sie zu einem Arzt bringen, um sie zu retten – wird aber angegriffen und fällt im letzten Moment eine Entscheidung: er katapultiert die junge Frau in die Zwischenwelt, um sie wenigstens für den Moment zu retten.

Allerdings hat er jetzt ein Problem: laut offiziellen Soulman-Regeln dürfen keine lebenden Personen in die Zwischenwelt – und außerdem muss er die Frau erstmal wiederfinden – und das ist nicht gerade leicht…

Die Reise wird immer interessanter…

Akram El-Bahay hat es wieder geschafft – er hat eine Welt erschaffen, die spannend ist, Magie beinhaltet und genug Action, damit es nie langweilig wird. Außerdem sind die Charaktere wieder gut entwickelt, sehr sympathisch geschrieben und noch dazu erhalten wir einen Einblick in die arabische Mythologie rund um die Ifriten.

„Jack betrachtete die Seiten. Eine von ihnen schmückte eine Illustration. […] ‚Was ist das?‘ fragte er, und seine Stimme klang vor Aufregung so heiser und fremd, als gehörte sie einem anderen. – ‚Ein Ifrit‘, antwortete Oz. Auf Jacks fragenden Gesichtsausdruck hin ergänzte er: ‚Ein Wüstengeist. Genauer gesagt, ein Rachegeist.'“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 105)

Nach und nach kommt Jack den Geheimnissen und verräterischen Intrigen rund um den Tod der Gesandtschaft auf die Spur – dank der Zusammenarbeit mit einem nun verstorbenen Archivar namens Oz, der nach langem Suchen und Kämpfen wiedergefundenen Prinzessin Naima und einer Katze, die ihnen mehr als einmal geholfen hat.

Doch das Schlimmste steht ihnen noch bevor…

Wer ist für die Toten im Buckingham Palast verantwortlich?

Was will der Ifrit – wieso ist er hinter der Prinzessin Naima her?

Wieso wird Jack auf einmal von der Polizei gesucht?

und am wichtigsten:

Was hat Agatha plötzlich im Archiv der Ministry of Souls zu suchen – noch dazu mit ihren Katzen?

Lasst euch in das viktorianische London entführen und begleitet Jack auf seinen Abenteuern – und die sind noch nicht vorbei, denn Akram El-Bahay hat einen zweiten Teil geschrieben, der den Titel trägt: Ministry of Souls – Die Schattenarmee. Erscheinen wird der zweite Teil der interessanten Geschichte Ende September nächsten Jahres.

Auf jeden Fall ist diese Geschichte eine Leseempfehlung und ich freue mich auf eure Meinungen dazu 🙂

Alice Hoffman – „Practical Magic“

Viele von euch kennen den Film „Zauberhafte Schwestern“ mit Sandra Bullock und Nicole Kidman aus dem Jahr 1998. Vorab: ich liebe diesen Film – und nun hatte ich endlich die Zeit und die richtige Stimmung, um Alice Hoffmans literarische Vorlage zu genießen.

„For more than two hundred years, the Owens women have been blamed for everything that has gone wrong in town.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 3)

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Auffallend ist, dass der Film doch in vielen Teilen erheblich von der Buchversion abweicht – und das ist keine negative Sache – im Gegenteil. Ich zolle den Regisseuren und Bearbeitern der Buchvorlage großen Respekt, dass sie die Geschichte zu diesem wundervollen und geliebten Film so großartig umgearbeitet haben. Der Kern ist gleich geblieben: Sally, Gillian, die große Liebe, der Tod von Sallys Ehemann, die zwei Kinder und natürlich Gillians plötzlich toter Freund, der die beiden auch aus dem Grab heraus heimsucht.

„Those people who warn you that you can’t run away because your past will track you down may be right on target. Sally looks out the front window. There on the porch is the girl who could get into more trouble than anyone, all grown up. It’s been too many years, it’s been an eternity, but Gillian is as beautiful as ever, only dusty and jittery and so weak in the knees that when Sally throws open the door, Gillian has to lean against the brick wall for support.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 67)

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Ein schöner Nebeneffekt der ursprünglichen Buchgeschichte ist, dass man endlich auch mal ein wenig mehr über den von Nicole Kidman gespielten Charakter Gillian erfährt. In der Filmversion ist es sie, die das Problem sozusagen mit nach Hause bringt und letztendlich doch Single bleibt, während Sally (gespielt von Sandra Bullock) ihre Liebe findet. Die Buchversion ist hier etwas gnädiger zu Gillian und Alice Hoffman hat ihrem Charakter auch eine glückliche Liebesbeziehung verschafft. Die Schritte auf dem Weg zum Glück für Gillian und Ben wurden von der Autorin wunderbar leicht geschrieben und passen sich perfekt der Handlung der Geschichte an. Und außerdem wäre es doch schade, wenn Gillian ohne Happy-End bliebe, oder?

„Gillian wrinkles her nose. ‚Anyway, it wasn’t luck.‘

Kylie rolls onto her stomach so she can study her aunt’s dreamy face. ‚Then what was it?‘

‚Destiny.‘ Gillian closes her biology textbook. She has the best smile in the world, Kylie will certainly grant her that. ‚Fate.'“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 161)

Natürlich kommen auch die Tanten im Buch nicht zu kurz, obwohl natürlich ihre Beschreibung nicht an die Filmversion herankommt. Kann natürlich auch sein, dass ich diesbezüglich etwas „vorbelastet“ bin, da ich den Film zuerst gesehen habe, bevor ich das Buch las. Und natürlich waren Stockard Channing und Diane Wiest in ihren Rollen so fantastisch, dass man immer ihre Erscheinung im Blick haben wird, wenn man einmal beide Versionen gesehen bzw. gelesen hat.

„The Aunts are so old it’s impossible to tell their age. Their hair is white and their spines are crooked. They wear long black skirts and laced leather boots. Though they haven’t left Massachusetts in more than forty years, they’re certainly not intimidated by travel. Or by anything else, for that matter. They know what they want and they’re not afraid to be outspoken, which is why they pay no attention to the other passenger’s complaints, and continue to direct the driver on how to place the larger suitcase on the curb carefully.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 248)

 

Alice Hoffman ist eine wunderbare Autorin, die es schafft, ihre Leser in ihre Buchwelten zu ziehen und es uns Lesern erlaubt, uns ein wenig in ihren Welten zu verlieren, mit ihren Charakteren zu fühlen und zu erleben.

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Ich werde die Geschichte der Owens-Familie noch weiter verfolgen – welche Jahreszeit wäre dazu besser geeignet als der Herbst. Derzeit lese ich gerade die Geschichte von den Tanten – Franny und Jet, die Alice Hoffman in „The Rules of Magic“ erzählt. Danach folgt noch „Magic Lessons„, die Geschichte von Maria Owens, die Vorfahrin von Sally und Gillian, die einst den „Familienfluch“ erschuf.


Kennt ihr die Bücher von Alice Hoffman? Wenn ja, welche habt ihr schon gelesen und wie war eure Leseerfahrung?

~ Leseempfehlungen / Reading Recommendations ~

Liebe Leser,

längere Zeit habt ihr nichts von mir gelesen – aus dem einfachen Grund, dass ICH auch endlich wieder etwas mehr gelesen habe. Diesen Luxus habe ich mir gründlich gegönnt und nun kann ich euch einige Bücher empfehlen, die es definitiv Wert sind, gelesen zu werden.

Dearest Reader,

for a long time you haven’t heard anything from me here – for a really good reason: I HAD to read some more. I enjoyed this luxury time and now I can recommend you some wonderful books, that are definitely worth more than just a look.

 

1 –   Die „All Souls“-Trilogie von Deborah Harkness

Ich bin im Laufe der Zeit wählerischer geworden in Bezug auf die Bücher, die ich lese – und seit damals „Twilight“ in die Kinos und Buchläden kam, häuften sich auch in Buchläden die Werke rund um Vampire und Hexen. Einige waren eine kurze Ablenkung, aber nach einer Weile gingen einem die ewig ähnlichen Thematiken schon ein wenig auf die Nerven. Das Lustige bei den Büchern von Deborah Harkness: vor Jahren bin ich auf die deutschen Ausgaben gestoßen, als ich im Buchladen gestöbert habe – und sie haben mir nicht gefallen. Irgendwie fand ich sie nicht interessant genug. Nun – die Zeiten haben sich geändert und so landeten die englischsprachigen Ausgaben (die auch von der Covergestaltung her ansprechender sind) Anfang des Jahres bei mir. Nun habe ich sie alle gelesen – und kann die Geschichte rund um Matthew und Diana nur weiterempfehlen. Sicher – es ist wieder eine Vampir-Hexe-Geschichte, aber die Gestaltung der Charaktere und die weiteren Nebencharaktere und Schauplätze der Handlung machen „Discovery of Witches“, „Shadow of Night“ und „The Book of Life“ zu wunderbaren Gefährten für die kommende kühlere Jahreszeit.

 

1 –   The „All Souls“-Trilogy by Deborah Harkness

In the course of my years reading I got more and more selective about the books I dive into. In the days since „Twilight“ hit the cinemas and bookstores a long while ago there was a flood of books and stories evolving around witches and vampires. Some of them were a little distraction, but after a while you just want to get rid of them and read something „better“. The funny thing about the trilogy by Deborah Harkness: I saw the german version of the three books some years ago in a bookstore – and didn’t like them. Somehow they didn’t catch my eye. But – times have changed and so the english versions of the books (which are btw more convincing in the style of their cover) moved in with me at the beginning of this year. Now I have read the trilogy and can definitely recommend the story evolving around Matthew and Diana. Sure – it’s a vampire-witch-storyline, but the characters and the places the story evolves in will drew you into reading the three books and enjoy it: „Discovery of Witches“, „Shadow of Night“ and „The Book of Life“ will be good companions for you to read in the colder days to come.

 

2 – „Kate and Clara’s Curious Cornish Craft Shop“ von Ali McNamara

Ich liebe die Bücher von Ali McNamara – mehr gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen. Bereits vier weitere Bücher der Autorin haben ihr dauerhaftes Zuhause bei mir gefunden – und wer ein wenig sommerliche Lektüre mit einem Spritzer Magie sucht ist bei Ali McNamara wunderbar aufgehoben. Auch ihr neuester Roman lebt von sympathischen Charakteren, einer wunderbaren Umgebung und dem gewissen magischen Extra.

 

2 – „Kate and Clara’s Curious Cornish Craft Shop“ by Ali McNamara

I just love the books by Ali McNamara – there is nothing more to say to this. I already enjoyed four more books by the wonderful author which have their permanent home in my bookshelf. If you love to read some summer romance touched with a little bit of cornish magic – you are perfectly settled with Ali McNamara. Her newest novel also enchants with lovely characters, an amazing cornish outdoors scenery and the little magic to make you want to stay in St. Felix forever.

 

3 – „The Red Garden“ von Alice Hoffman

14 Geschichten, die zusammengehören und die Geschichte eines Ortes erzählen, dessen Bewohner so vielfältig sind und deren Einzelgeschichten zusammengenommen und einzeln starke Momente enthalten – das ist „The Red Garden“ von Alice Hoffman. Die amerikanische Autorin entführt uns in die fiktive Stadt Blackwell, Massachusetts und zeigt in ihren Geschichten Liebe, Magie, Trauer und die Menschen, deren Leben Veränderungen erfahren. Alice Hoffman hat die Geschichten ursprünglich nicht als zusammenhängende Familiengeschichte geschrieben – umso schöner ist es, wenn man sich jetzt das Buch als Ganzes durchliest und so auch ein wenig die Arbeit würdigt, die die Autorin in die Geschichte rund um Hallie Brady und ihre Nachfahren gesteckt hat, die den Leser noch eine Weile nach dem Lesen begleiten werden.

Definitiv ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann und von dem ich hoffe, dass es noch viele Leser findet.

 

3 – „The Red Garden“ by Alice Hoffman

14 stories, woven together and telling the story of a town, whose inhabitants are so different and the single stories told have so many strong moments that you never will forget – that is „The Red Garden“ by Alice Hoffman. The american author invites us into the fictional town Blackwell, Massachusetts and shows us in each story love, magic, loss – and invites us into the lives of people whose lives are forever changed. Alice Hoffman didn’t intent to write the stories as intertwined as they are now – but now reading them is more beautiful with that knowledge in mind. So when the stories unfold before your eyes while reading you can enjoy the work Alice Hoffman had put into this book and in the stories unfolding about Hallie Brady and her descendants. I can promise you that at least one story (if not every single one) will sit in your memory for a while after you finished reading. 

Definitely a book which I can highly recommend and which I hope will find lots of readers.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken neuer Geschichten und Charaktere.

Have a wonderful time exploring new stories and welcoming characters in your life.

Hilarie Burton Morgan: „The Rural Diaries“ – it’s all about compassion, empathy and the will to change

„First of all, you don’t know me.

Second of all, you don’t know me.“

Any of you One Tree Hill Fans out there will definitely know these words spoken by one of our favorite characters, Peyton Sawyer.

With that comes the question: When do we really know one person?

I am not silly to think that 100% knowledge about one person exists, but it is always great to get to know and understand a fellow human who inspires you and who is a good influence in your life a little bit better.

So here comes: The Rural Diaries

Have you ever felt really invited into someone’s life without feeling awkward about it?

Hilarie Burton Morgan has been a positive influence and inspiration to me for a long time – not just because she is one hell of an actress (f.e. she worked on Lethal Weapon, Forever, White Collar – just to name a few), who has found her women empowerment roles in christmas movies, but because she is walking the walk of doing good things for her community, encouraging others to do the same and changing her life when she needed it the most. Now she is happily married to Jeffrey Dean Morgan, loves her two children, Gus and George, dearly and is a farm lady who is just is as tough as they come with a heart of gold.

„Love is like farm work. It requires consistency, and imagination. Your body will ache and you will be fatigued, but there is no greater reward than seeing the fruits of your labor.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, Preface, page x)

When I first heard about Hilarie writing a book, I was definitely in for pre-ordering it. There was just no other way. Then, when the time of the book-release came closer I was really excited, because not only was a convention planned in May in Paris with Hilarie attending, it was also the weekend before the official release date – and my hopes were high that she would bring copies to sign.

In the times leading to this, the Corona virus hit the world – and the convention was postponed. So I really couldn’t be more excited when Hilarie announced that she would partner with her community bookstore, Oblong Books and Music, to send out signed copies of „The Rural Diaries“. It was a natural thing to order and to support small shops who were having a hard time during the lockdown.

Only two days apart the copies arrived – one pre-ordered book and one signed copy from Oblong Books and Music in Rhinebeck.

Since I was so looking forward to reading her story and getting to know her a little bit more, a few days earlier I purchased the audiobook – and it was just as amazing as I thought. On my way to work and back home I listened to Hilarie telling me about key moments in her life, from loosing a good friend during the war in Iraq to meeting Jeffrey Dean Morgan, to getting pregnant the first time with Gus and feeling lonely in Los Angeles to battling depression after her first miscarriage to finally becoming a mom to sweet George and marrying Jeffrey in 2019.

The most wonderful thing about this audiobook: you can hear every emotion Hilarie wants to share, the good, the bad, the funny and the ones that nearly make you cry.

„The next morning Jeff made coffee and we opened gifts. Gus tore into his presents, and then I got up to make breakfast, feeling the letdown of a holiday ending.

‚Hold on, there is something in the tree,‘ Jeffrey said.

I looked and there was a white envelope that read „Hilarie“. I opened it up, thinking it was a gift certificate. But inside was a piece of paper that read „Morgan“

I turned around, and Jeffrey was down on one knee with the ring.“

 (Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 59)

 All these moments play a vital part in Hilarie becoming the wonderful human she is today – and in her book she also shares her stories of failure and how it is good and healthy to embrace these moments, learn from them and go on in your life being stronger and more self conscious than ever.

For the food-lovers – there are some great receipes in „The Rural Diaries“, which are on my list to try out some time soon. Also Hilarie shares her insights and learnings about being a farm lady and caring for ducks, cows and alpaca.

 „Sunny walked me through how to give them their deworming shots once a month, and I went to school on alpacas. I learned that, thankfully, they are the least-high-maintenance animals on the planet.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 91)

If you are like me and are interested in reading reviews before you order a book – you probably won’t find anything negative while doing your research – because there just isn’t.

„The Rural Diaries“ is just that – honest words about a life lived through changes, through challenges, through dark days and losses but always with a heart full of longing and hoping and fighting for better days.

 „I’m sorry,“ he said.

Jeffrey had finally seen me. We talked about our grief. We talked about how we both felt like failures. We talked about how lonely we were.

Suddenly, with his hands in his pockets, Jeffrey was a different person. He was incredibly vulnerable. He talked to me about how much he valued me and that this was home and that it was worth any fight.

And as we talked, he started helping me. He stood and went to get a whole bunch of rocks, laying pathways through the garden for me. Each path was a manifestation of what he was saying.

We worked on this garden together.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 199)

 „The Rural Diaries“ is not just about family moments, its also about life-changing and positive moments regarding work: Hilarie tells about her work with organisations like Astor Services for Children and Families, which is a treatment center for children with behavioral issues. Becoming involved with renovating the floors and working for the well-being of the children not only helped her personally but also brought her and Jeffrey closer together.

„Jeff started doing a lot of press with me to promote Astor. […] He’s incredible generous with himself. So when he’s home, that’s his time to recuperate.

Watching him use his reserves to promote Astor made me fall in love with him all over. He knew it was important to me, so it became important to him. Jeffrey had shown up, and I knew that meant we were going to push through the shitty stuff together and keep going.

From that moment on, we were stronger than we’d ever been. In working for others, we found ourselves again.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 210)

Another important part of her life is Samuel’s Sweet Shop and in telling how they met Ira Gutner, to mourning his sudden death which then leads to buying the sweet shop to save it – it’s also another story filled with love, compassion and the will to work and help when others are in need to be saved.  

There is so much more I could say about this diamond of a book – but I really would like to encourage you to read it and to see for yourself – or hear, if you prefer the audiobook, which is a real treat. (And with that coming from me, who is not a big fan of audiobooks in general, you could definitely trust my words with that one.)

 And – if you ever feel stuck in life, I would like to share a saying of Hilarie’s father, that is an important one in every aspect of living: „The Want-To creates the How-To“ – or as Hilarie has put it in words a while ago: If you want something bad enough, you will find a way to make it happen. If not, it just wasn’t the right thing for you.

 So – I really hope you will read this book and hopefully it will enrich your life in many aspects.

„All the lessons we’d gathered from living here, from buying Samuel’s, from engaging with our neighbors and celebrating their talents – we wanted to share that.

The same way I had been inspired by other people’s stories when I was low, I wanted to pay it forward and continue to message:

Try. The want-to creates the how-to.

And if all else fails, just fake it. But for God’s sake, at least try.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 254)

 

You can find everything about Mischief Farm on their website here.

And if you want to check out Hilarie and Jeffrey on Instagram, you can do it here and here.

~ Bücher für die Seele / Books that nourish your soul ~

Notes to my english speaking readers: the first part of the article is bilingual, the second one is only in german language.

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Lange Zeit habe ich nichts mehr von mir hören lassen, doch nun kann ich euch gleich zwei Bücher empfehlen, die mich in den letzten Wochen begleitet haben.

Eins findet sich in der Kategorie „Roman“ einer bekannten Kinderbuchautorin und das andere findet man wohl eher in der Selbsthilfe-Ecke des Buchladens. Beide haben eins gemeinsam: es sind positive Bücher, die beim Lesen positive Emotionen auslösen und sicher auch noch lange im Gedächtnis bleiben.

Long time no read, but now I can recommend you two books that accompanied me during the last weeks.

One of them is a novel by a famous author of childrens books and the other one you can find in the corner with self-help-books of your local bookstore. Both have one thing in common: both of them are positive books that make you feel good while reading and definitely stay in your memory after finishing the book.

Fangen wir an mit dem „Selbsthilfebuch“ – obwohl ich diesen Kategoriebegriff nicht besonders mag. Es geht um Seelenarbeit, positiven Fokus und das Heilen innerer negativer Aspekte, die uns im Leben behindern können.

Der Titel des Werkes: „Vibrate Higher Daily“.

Let’s start with the self-help-book – although I don’t really like that definition. It’s about soul work, positive focus and the healing moments of negativity that you can have in your life and that is hindering you from achieving great things in your life.

This great book is titled: „Vibrate Higher Daily“.

„How do you thrive in a world that does not honor who and what you are – at the most real level?“

(Vibrate Higher Daily, page 3)

Diese unsere Welt ist geprägt von einem „Höher, Schneller, Weiter“-Rhythmus, der viele Menschen (ver)zweifeln lässt und der nicht wenige nach einem echten Sinn in ihrem Leben suchen lässt.

Our world is full of a „higher, faster, further“ pace, that many humans are doubting and more and more humans are looking for a real purpose in their live.

„A world living beneath its potential is what we have allowed planet Earth to become, hence, why we see so much chaos, imbalance, and dis-ease. The good news is, there is another way of being in the world.“  (Vibrate Higher Daily, page 3)

Lalah Delia zeigt uns in ihrem Buch, wie wichtig es ist, ein positives Mindset zu haben, positive Gedanken und Lebensweisen zu kultivieren und zu leben, damit wir unserem Leben eine positive Wendung geben und wir gute Dinge im Leben anziehen.

Lalah Delia shows in her book the importance of having a positive mindset, encourage and live positive thoughts and habits, so that we can change our lives towards good moments, good things and in doing so attracting more good things to happen in our lives.

„There’s a pathway of higher potential and power that, when honored, transforms your reality – and you. When it becomes the way you relate to all things in life, you are empowered. So instead of living a life of inducing, or being continually affected by, stress and negativity, I invite you to enter a life that reduces, overcomes, and transcends it.

This book is here to encourage and support you while challenging you to expand your way of thinking, living, and being.“

(Vibrate Higher Daily, page 4)

 

„Vibrate Higher Daily“ ist ein motivierendes Buch, welches nicht mit erhobenem Zeigefinger Möglichkeiten aufzeigt, sondern ein Begleiter, um die positiven Aspekte im Leben zu manifestieren und zu stärken.

Lalah Delia zeigt anhand ihres eigenen Lebens und des positiven Wandels, den es genommen hat, wie sie vorher war, welche negativen Einflüsse sie überwunden hat und wie sie sich auf diesem Weg selbt gestärkt hat.

„Vibrate Higher Daily“ is a motivational book that doesn’t show you the wagging forefinger but it is more a companion to nudge you in the right direction of a more positive life and a stronger self.

Lalah Delia shows in insights of her life how the higher vibrational life has changed herself, her life and her look on the more positive vibes of everyday living. She has overcome negative influences and got stronger along the way.

Definitiv eine Leseempfehlung, auch wenn man den positiven Weg bereits für sich gefunden hat.

Definitely a reading recommendation, even when you are already vibrating higher.

(„Vibrate Higher Daily“ ist erschienen im Harper One Verlag / The book is published by Harper One)


 

Das zweite Buch – der Roman, wurde verfasst von der bekannten Autorin Frances Hodgson Burnett, bekannt u.a. durch „Der kleine Lord“, „Die kleine Prinzessin“ oder „Der geheime Garten“. Sie schrieb über 40 Kinder- und Jugendbücher, eine Autobiografie und mehrere Romane. Einen davon habe ich lange gesucht, nun gefunden und mit viel Freude gelesen.

Der Titel: „Das Herz einer Lady“.

„Das Herz einer Lady“ lebt von den kleinen und umfangreichen Schilderungen diverser Einzelheiten – sei es Kleidung oder die Ausstattung eines Raumes. Der Hauptcharakter, Emily Fox-Seton, ist ein sehr positiver Mensch, den manche vielleicht ein wenig naiv finden oder zu „Gutmensch“-haft.

Ich allerdings fand diese Art von Charakter sehr erfrischend und stark. Emily Fox-Seton weiß, dass sie ein schwieriges Leben hat, aber sie hat diesen für sich positiven Lebenswillen, der ihr die Situationen, die für andere vielleicht hart wären, leichter machen und sie zu einem überaus freundlichen und liebenswerten Charakter machen.

„Bei dieser glücklichen Lösung ging ein Leuchten über ihr Gesicht. Sie war eine so schlichte und normal denkende Person, dass es nur weniger Dinge bedurfte, damit ihr das Leben in einem helleren Licht erschien und sich ein gutmütiges, kindliches Lächeln auf ihrem Gesicht zeigte. Die freundliche Geste eines Menschen, ein kleines Vergnügen oder ein kleiner Trost, und schon glühte sie vor inniger Freude.“

(Das Herz einer Lady, Seite 8)

 

Emily wohnt in einem kleinen Zimmer zur Miete, hat ein wenig Geld von einer früheren Herrin geerbt, erledigt Einkäufe für andere Leute und hat ein gutes Händchen, was Menschen und Kleidung angeht. Sie lebt extrem sparsam und hat mit ihrem Lebensstil und ihren Angewohnheiten schon so manchen bessergestellten Menschen geholfen.

Dann wird sie von Lady Maria Bayne auf ihr Landgut Mallowe Court eingeladen, um dieser ebenfalls bei den Vorbereitungen zu ihrem Sommerfest beizustehen und sie nach Kräften zu unterstützen.

Auf dem Gut lernt sie Lord Walderhurst kennen, den verwitweten Cousin der Lady, der trotz fortgeschrittenem Alter eigentlich keine Pläne hat, sich erneut zu verheiraten. Dennoch sind die anwesenden Damen allesamt darauf erpicht, die neue Lady Walderhurst zu werden.

Ohne, dass Emily es ahnt, findet der Lord wohl Gefallen an ihr und bittet sie in einer etwas merkwürdigen Situation um ihre Hand. Überglücklich nimmt sie den Antrag an und hat in der Folgezeit genug damit zu tun, sich an das Leben als neue Lady Walderhurst zu gewöhnen.

Sie hat nun die finanziellen Mittel, um sich Dinge leisten zu können, von denen sie vorher nur träumen konnte – und doch steht das Wohl ihres Gatten immer im Vordergrund ihres Handelns und ihres gesamten Lebens.

Doch – wie sollte es auch anders sein – es gibt auch Neider und missgünstige Personen, die die neue Hausherrin am liebsten tot sehen würden – zumal auch das Thema eines zukünftigen Erben des Vermögens im Hintergrund lauert.

Dass die intriganten Personen aus dem (wenn auch unbeliebten) Familienumfeld stammen, hätte zu Beginn der Geschichte niemand geahnt…

„Das Herz einer Lady“ ist ein ruhiger Roman, der trotzdem nicht langweilig ist und der von grandios gezeichneten Charakteren lebt, die man in manchen heutigen Romanen lange sucht.

Eine Leseempfehlung für alle, die der schnelllebigen Zeit für eine Weile entfliehen wollen und die Gefallen finden an einem ausschweifenden, aber trotzdem fließenden Schreibstil. Lesen lässt sich das Buch wunderbar und das Lebensumfeld von Emily Fox-Seton lebt in vollem Umfang vor dem inneren Auge auf und verschönert das Leseerlebnis.

Erschienen ist „Das Herz einer Lady“ im Goldmann Verlag.

Tanya Carpenter: „PurpurNacht“

Note to my english-speaking readers: This article will only be available in german language. Please use translation-apps if you would like to read this article in your language. Thank you

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Mit historischen Romanen ist es wie mit allen anderen Buchgenres auch: entweder sie fesseln einen auf den ersten Blick – oder sie erweisen sich als Fehlgriff im Leserleben.

Eine besondere Freude ist es für mich daher immer, wenn ich nicht nur ein gut geschriebenes Buch finde, sondern auch, wenn ein gutes Buch mich findet – in diesem Fall durch einen Mitarbeiter von Edel Elements, einem Verlag der Edel Germany GmbH. Dieser kam vor gut zwei Wochen via Email auf mich zu und berichtete mir von diesem tollen Roman. Nach einer kurzen Recherche nahm ich das Angebot des mir angebotenen Rezensionsexemplars gern an und seitdem begleitete mich „PurpurNacht“ auf den täglichen Fahrten zu meiner Arbeit.

Übrigens: „PurpurNacht“ von Tanya Carter ist seit gestern als E-Book im Handel erhältlich!


Tanya Carpenter – PurpurNacht

Wie in allen Romanen haben wir auch in „PurpurNacht“ eine solide Kerngeschichte, welche die Autorin noch um reichlich interessante Details und Beschreibungen erweitert. Zu Beginn der Geschichte befinden wir uns im Frankreich des Jahres 1672, kurz vor dem Niederländisch-Französischen Krieg, der jedoch in der Geschichte nur eine – wenn auch recht interessante – Nebenrolle spielt.

Unsere Protagonistin hört auf einen wohlklingenden Namen, der mich immer an die Buchreihe von Anne Golon und die darauf basierenden Filme erinnert:

„Angelique liebte die Stille dieses Ortes. Es war so friedlich. Hier glitten alle Sorgen, Ängste und jeder Kummer von ihr ab. Das war schon immer so gewesen. […] Damals natürlich am Tage. Niemand kam des Nachts hierhier, nicht einmal ihre Maman. Aber Angelique tat es – und sie liebte es.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)

Zu Beginn der Geschichte scheint das Leben von Angelique Renier gut zu verlaufen – sie hat ein stabiles Elternhaus, ihr Vater ist ein angesehener Händler und die Mutter Heilkundige, die schon öfter den Kranken des Dorfes geholfen hat. Zudem stehen sie mit dem Comte de Frené auf gutem Fuße und dieser hält auch in den Zeiten der Hexenverfolgungen und -verbrennungen nicht viel auf abergläubisches Gerede und ist ein aufgeklärter Landsherr.

„Liebe Freunde, ich bin auch in diesem Jahr wieder dankbar und glücklich, dass ihr alle meiner Einladung gefolgt seid und mit mir gemeinsam beweist, dass sich alte Traditionen und der christliche Glaube nicht widersprechen müssen, sondern miteinander Hand in Hand gehen, weil sie uns dasselbe lehren: Liebe im Herzen. Mitgefühl gegenüber unseren Mitmenschen. Respekt und Achtung vor Mutter Erde und ihrem Rad des Lebens, das sich Jahr für Jahr in immer gleicher Weise dreht.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)

Angelique ist in Kindertagen mit den Nachkommen des Comte aufgewachsen und hat mit ihrem Freund aus diesen Tagen, dem Sohn des Comte, Pierre, viel Zeit verbracht – und jetzt im Erwachsenenalter ändert sich das Verhältnis der beiden hin zu einer vorsichtigen ersten Liebe. Nicht nur Angeliques Leben verläuft zu Beginn in positiven Bahnen, auch ihre Eltern leben ein gutes Leben.

Die Autorin, Tanya Carpenter, schafft es mit ihren Beschreibunen, das häusliche Umfeld der Familie Renier lebendig werden zu lassen und den Leser ein wenig mehr in die Zeit und Umgebung der Handlung zu ziehen. Sie nimmt sich die Zeit (und die entsprechende Seitenzahl), um uns die handelnden Figuren näher zu bringen und tiefer in die Geschichte einzudringen, bevor sie zum ersten Schlag gegen ihre Protagonistin ausholt.

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Angelique gibt während eines Treffens mit Pierre diesem Ihr Eheversprechen und Pierre will es zeitnah seinem Vater berichten und offiziell um die Hand seiner Freundin anhalten. Doch dazu kommt es nicht.

Jean, Pierres Bruder, der mit mehr als einem kalten Herzen ausgestattet ist, hat einen finsteren Plan und gaukelt seinem Vater, dem Comte de Frené vor, Angelique würde ihn lieben und ihn heiraten wollen. Als wenn das nicht genug Verwirrung stiften würde, vergewaltigt er die junge Frau und stellt es hinterher als Fehlverhalten von Seiten Angeliques dar. Daraufhin spricht der Comte, der seinem Sohn Glauben schenkt, Gericht über Angelique und ihre Familie und wirft unsere Heldin ins Gefängnis.

Zu der Zeit hat Angelique bereits festgestellt, dass sie ungewollt schwanger ist, hat aus Verzweiflung versucht, sich das Leben zu nehmen und sieht nun einer Zukunft hinter Gittern entgegen.

Alles wäre erträglich, wenn nicht Jean seinen ganz persönlichen langfristigen Racheplan verfolgen würde, der große und weitreichende Veränderungen für Angelique, ihre Eltern und auch für Pierre bereit hält…

„Die Kälte zog sich tief in sein Inneres zurück, während sein Körper zu glühen schien. Warmes Blut tränkte seine Handschuhe, benetzte sein Gesicht. Sein Rappe stieg, doch er hielt sich mühelos im Sattel, trieb das Pferd immer weiter vorwärts, überrannte jeden, der ihm in den Weg kam.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)


„PurpurNacht“ ist ein historischer Roman voller Spannung, großer Wendungen, aber auch der Gefühle – von zarter Liebe und Vertrauen, über grenzenlosen Hass, Mordlust und große Opfer bis hin zu tiefer Freude und persönlichem Glück.

Angelique Renier ist eine starke Romanheldin, die jede noch so schwierige Herausforderung ihres Lebens irgendwie überlebt, jedoch nie gekünstelt wirkt, sondern von Tanya Carpenter sehr real und nahbar ins Leben gerufen wurde.

Ich kann „PurpurNacht“ als Buch nur empfehlen. Lernt Angelique kennen, verfolgt ihren Lebens- und Leidensweg und urteilt am Ende selbst, ob die Geschichte euch genauso gefallen hat wie mir.


An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Edel Elements, die mir das E-Book zur Verfügung gestellt haben.