~ Was ein Buchstabe so alles ausmacht… ~

…IST ganz aktuell zu bemerken, schaut man sich die Namen Lordi und Lorde an.

Erstere „verzückten“ beim Eurovision Song Contest 2006 und gewannen sogar mit „Hard Rock Hallelujah“ den Wettbewerb.

Ansprechend oder nicht spielte dabei wohl keine so große Rolle.

***

Aber zurück zu Lorde.

Dunkle Augen, lange dunkle Haare und eine Stimme, die so ganz anders ist, als vieles was auf dem jetzigen „Chartiversum“ zu finden ist.

Dabei ist die Sängerin gerade einmal 17 Jahre jung.

Sie stammt aus Neuseeland, nahm schon in ihrer Kindheit an Wettbewerben teil und ist seit Ende 2012 keine Unbekannte in den Weiten des Internets.

Aufmerksam auf die junge Künstlerin geworden bin ich durch eine liebe Kollegin, die einen Link zu ihrem Song „Royals“ postete. Daraufhin habe ich mir noch weitere Lieder der Neuseeländerin angehört und bin begeistert.

Ihr aktuelles Album „Pure Heroine“ (welches auch die Single Royal enthält) ist auch auf amazon zu finden.

Bereits nach kurzem Testhören kann ich folgende Lieder als Anspieltipps weiterempfehlen:

*Tennis Court

*400LUX

*Royals

*Buzzcut Season

*Team

*Still Sane

*A World Alone

Ich bin der Meinung, dass dieser jungen Dame noch eine größere Karriere bevorsteht, nicht umsonst steht auch in der Kurzbeschreibung der CD:

„Nicht umsonst titelt das Billboard Magazine: „The New Queen Of Alternative“ und auch die deutsche Spex schreibt, dass Lorde genau da ansetzt was Lana Del Rey binnen kürzester Zeit abhanden gekommen sei. Der Sturm Lorde erreicht nun auch Deutschland.“ (Quelle: Amazon)

***

In diesem Sinne: Lassen wir uns vom heftigen Winde verwehen…

***

Übrigens:

Lorde ist natürlich auch auf Facebook und Twitter zu finden.

Vor kurzem hat sie einen großen Plattendeal bei Songs Music an Land gezogen.

Kürzlich hat Ella Yelich-O’Connor- so ihr richtiger Name – auch ihre ehemalige Schule besucht, um bei einem dort stattfindenden Wettbewerb dabei zu sein.

~ Neuer Artikel von Bethany Joy Lenz und die Vorfreude auf ihr Album ~

Bethany Joy Lenz hat auf ihrem Blog wieder einen sehr interessanten und immer wieder aktuellen Artikel veröffentlicht.

Und:

Die Vorfreude auf ihr Album „Your Woman“ nimmt zu, da sie über Gespräche auf ihrem Twitteraccount mitgeteilt hat, ihr Album diese Woche zugänglich zu machen.

Natürlich lassen ihre Fans und Liebhaber ihrer Musik ihr alle Zeit der Welt, da sie auch neben der Musik noch ein Leben hat, dass sich vorrangig um ihre Tochter Maria dreht.

Sobald das Album veröffenlicht wurde und sich bei mir befindet, werde ich sicher noch einige Worte dazu verlieren.

Wer sich in der Zwischenzeit mit der Musik der Künstlerin befassen möchte, kann dies unter anderem auf youtube tun.

Meine Anspielfavoriten aus früheren Alben:

„Anybody Else“

„Desperate Gown“

„Blue Sky“

„Feel this“

und

„Karen’s Café“

~ Moon Landing ~

Manche lieben ihn und seine Musik – und manche hassen ihn und seine Musik.

James Blunt entzweit die Meinungen beim Musikgeschmack.

Kitschig, Furchtbar, Klasse oder Hitverdächtig?

***

Ich habe mal in das neue Album des Künstlers hineingehört und muss sagen: nicht schlecht!

***

Bereits „Bonfire Heart“ ist ein richtig guter Song und zu Recht die erste Singleauskopplung. Ein Gute-Laune-Lied, dem man die Freude anmerkt. Besonders schön: die Story zum Hochzeitspaar gegen Ende des Liedes, bei deren Feier James Blunt & Band doch tatsächlich überraschend auftauchten und die frisch vermählten ihren ersten Tanz zu „Bonfire Heart“ tanzten.

Hach 🙂

***

Im Interview mit „laut.de“ meinte der Schauspieler:

Mit dieser Platte kehre ich zurück, nicht den Popstar zu finden, sondern jenen ursprünglichen Musiker in mir, mit dem alles anfing. Das Ergebnis ist dieses wirklich tiefe und persönliche Album.

 

Über seine Musik kann sich jeder selbst ein Urteil bilden, deshalb an dieser Stelle meine Anspieltipps:

 

  • Satellites
  • Bonfire Heart
  • Heart to Heart
  • The Only One
  • Bones
  • Always hate me
  • Postcards
  • Telephone
  • Hollywood

Alle Lieder haben einen interessanten Rhythmus und man sollte dem Album eine Chance geben – oder – zumindest mal reinhören.

Interessante Artikel zum Thema findet ihr hier, hier und hier.

Young Rebel Set „Crocodile“ – Albumrezension

Eine kleine Neuerung ist ja immer gut und deswegen findet ihr meine Rezension zum Album der Jungs auch nicht hier, sondern auf der Internetpräsenz von Luxus-Blogger.

 

Ich hoffe, ihr schaut mal auf der Seite vorbei und lest euch meine Worte zu diesem wirklich gut gelungenen Album durch – und hört vielleicht auch das ein oder andere Lied

Emmelie de Forest – Popmusik mit Ansteckungsgefahr

Auch jeder, der nicht den diesjährigen ESC verfolgt hat, müsste mittlerweile wissen, dass Dänemark im nächsten Jahr der Gastgeber für das Musikspektakel ist.

Zu verdanken haben die Dänen dies der jungen Sängerin Emmelie de Forest, die mit ihrem Lied „Only Teardrops“ bereits vor Beginn als Favoritin galt.

Und sie hat Qualitäten.

Bildquelle: http://deforest.dk/images/large/4.jpg

Natürlich hat die 1993 geborene Sängerin, die seit ihrem neunten Lebensjahr singt, auch gleich das passende Album herausgebracht – natürlich inklusive dem Gewinnerlied. Erschienen ist es übrigens am 6.Mai dieses Jahres.

Und der Name dieses Albums? Natürlich „Only Teardrops“.

***

Da ich unter anderem auch dieses Gewinnerlied sehr ansprechend fand, hab ich natürlich gleich hineingehört – und bin sehr positiv überrascht. (Auch „Marry Me“ von Krista Siegfrieds fand ich recht gut, allerdings hat mich das Album der Sängerin weniger angesprochen.)

***

Nun zurück zu „Only Teardrops“ – einem Album mit 12 harmonischen Liedern, teils in balladig-langsamen Tempo, teils popiger und schneller. Mit ansprechenden Texten und Instrumentenbegleitung – sei es nun Klavier, Trommeln oder die schon bei „Only Teardrops“ wundervoll dominierenden Töne der Flöte.

Bildquelle: http://images.theage.com.au/2013/05/19/4285452/GHDenmarkAW-20130519190637196912-620×349.jpg

***

#1 Teardrops Overture

Eine ruhige Einstimmung auf das Album – natürlich mit den romantischen Klängen des Siegerliedes.

#2 Hunter & Prey

Ein rhythmischer Song über die Jagd – die Jagd nach uns selbst und die Jagd nach unserem jeweiligen passenden Gegenstück. Wie Jäger und Gejagte rennen wir durchs Leben, jagen uns (und materiellen Dingen) hinterher, begegnen uns und bleiben doch nicht stehen. Ein Lied mit fesselndem Chorus – der erste Höhepunkt des Albums

#3 Change

Ein ebenfalls sehr rhythmisch daherkommender Popsong – mit  wunderbaren Flötenintervallen. Das Besondere an diesem Lied über das Davonrennen vor der Liebe ist die wunderbar wechselnde Stimme von Emmelie de Forest. In wellenförmigen Tönen bringt sie das Gefühl des Liedes wunderbar herüber.

Übrigens auch ein perfektes Tempo für Workouts oder Sessions auf dem Stepper.

#4 Only Teardrops

Was ist über dieses Lied noch zu sagen, was nicht schon zur Genüge in den letzten anderthalb Wochen geschrieben und gesagt worden ist…

Flöten, Trommeln und ein eingängiger Rhythmus und ein Text über das Scheitern von Beziehungen und die Tränen bei gebrochenen Herzen. Man verletzt sich aus eigenem Stolz viel zu oft gegenseitig und muss dann mit den Konsequenzen fertig werden. Auch nach mehreren Versuchen des Aufeinanderzugehens wird es nicht einfacher.

„How many times do we have to fight? How many times till we get it right between us? Only Teardrops.“

Und immer wieder: die Flöte. Wunderbar.

# 5 What are you waiting for

Ein ruhigeres, dennoch sehr kraftvolles Lied über die Liebe. Über die ersten Schritte und über die Angst, abgewiesen zu werden. Man will dem anderen den ersten Schritt überlassen, fühlt sich dadurch aber auch unsicher und noch verletzlicher.

#6 Haunted Heart

Ebenfalls ein rhythmisches und starkes Lied. In „Haunted Heart“ dreht sich alles um das Gefühl, von jemandem „besessen“ zu sein und sich verfolgt zu fühlen. Schlaflose Nächte mit endlosen Gedanken an diese eine Person – auch wenn diese Person schon lange gegangen ist.

„Your ghost still wanders this earth

At night I constantly hurt

I can`t sleep

I can`t sleep

Your name still reigns in my room“ 

#7 Force of Nature

Eine ruhige Ballade über die Liebe als große Naturkraft – man versucht sich zu verstecken, will nicht verletzt werden und doch findet sie einen. Sie kommt über dich wie Naturgewalten über die Erde – Hurricanes, Monsterwellen, Stürme.

#8 Beat the Speed of Sound

Ein atmosphärisches Lied über die Unabhängigkeit und Freiheit, die einem die Natur bietet. Keine Gedanken an behindernde Gedanken – nur die Natur und man selber. Verpackt in einen eigenen Rhythmus weckt Emmelie de Forest mit diesem Lied den Wunsch nach mehr Naturnähe und vermittelt das Gefühl der Freiheit, das Vögel empfinden, wenn sie schwerelos fliegen – oder die Freiheit von Meerestieren, die durch die offene See „fliegen“.

#9 Soldier of Love

Ein ruhiges kraftvolles Lied über den Krieg in der Liebe – Kriege im Kopf und im Herzen. Hoffen und Bangen um eine Liebe, die sein könnte aber nie sein wird. Irgendwann gibt man den Kampf auf und ist eben kein „Soldier of Love“ mehr.

#10 Running in my sleep

Ein Lied über den Mut, Risiken einzugehen („We`re getting nowhere playing safe“) und dem immer wieder gleichen Trott zu entfliehen – wenn auch nur in den eigenen Träumen. Diese sind dann manchmal der Auslöser für Taten in der für uns „normalen“ Welt.

#11 Let it fall

Ein Lied mit wunderbarem Rhythmus über das Fallenlassen von alten Dingen und alten Konventionen, die einen festhalten. Man muss sich von Dingen lösen können – um freier zu leben und sich selbst zu finden.

„But sometimes 

it`s time to let it fall

it`s time to smash

the chrystal ball.

*

*

It`s time to let it fall 

and finally

I can breathe again.“

#12 Only Teardrops (symphonic version)

Zum Abschluss findet sich noch eine symphonische Version des ESC-Siegertitels – sehr ruhig und ein sehr schöner runder Bogen zum Einstieg ins Album. Was ich persönlich hier vermisse: die Flöte. Zwar ist sie manchmal leise zu vernehmen, allerdings nicht so vordergründig wie in der Radioversion. Schade. Dennoch eine gelungene Version.

***

Alles in allem ist „Only Teardrops“ ein wundervolles erstes Album der dänischen Sängerin und lässt auf mehr hoffen. Manche ESC-Teilnehmer und -Gewinner sind musikalische Eintagsfliegen, aber Emmelie de Forest wird hoffentlich für längere Zeit zugegen sein.

Bildquelle: http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2013/5/17/1368795452328/4b6a6bf3-842a-4204-bbd4-9196e6fe9dd4-620×372.jpeg

Bei all ihren Liedern kommt sie ihrem ESC-Auftritt-Ego sehr nahe – elfengleich, barfuß und naturverbunden – mit starken Melodien und guten Texten.

Dieses Album sollte man sich zumindest einmal angehört haben!

Derzeit… im Lese- und Musikland…

Hallo zusammen,

nicht, dass ihr glaubt, ich mache Pause oder bin dem Lese- und Musikland untreu geworden: dem ist nicht der Fall.

***

Momentan befinde ich mich auf mehrfachen Reisen:

* zum einen in die Untiefen der „Schauerliteratur“ in Form von Shirley Jacksons Roman „Wir haben schon immer im Schloß gelebt

Bildquelle: http://ecx.images-amazon.com/images/I/51WQlstw0zL._.jpg

* zum nächsten schwelge ich in den neuesten musikalischen Ergüssen von Rod Stewart, dessen neues Album „Time“ sich seit kurzem in meinem Besitz befindet

Bildquelle: http://ecx.images-amazon.com/images/I/519syhYe-AL._AA160_.jpg

* und als Krönung sozusagen habe ich mich auf literarische Weltreise begeben, und zwar mit „Das grosse Los“ von Meike Winnemuth

 

Bildquelle: http://www.weltbild.de/media/ab/1/058786513-das-grosse-los.jpg

***

Also ist für kommende Einträge gesorgt und seit gespannt – auch Filmrezensionen und -eindrücke werden nicht auf sich warten lassen 🙂