~ Stef Wade: „The Very Last Leaf“ ~

Dank Netgalley hab ich einen Blick in die Zukunft werfen können und habe ein englischsprachiges Kinderbuch von Stef Wade gelesen, welches erst im August/ September dieses Jahres veröffentlicht wird. Es trägt den schönen Namen „The Very Last Leaf“ (deutsch: Das Allerletzte Blatt“).

Thanks to Netgalley I enjoyed the view into the future and read a wonderful english children’s book written by Stef Wade which will be published later this year (August/September) and which goes by the title „The Very Last Leaf“.

Der Hauptcharakter, Lance Cottonwood, ist das schlauste Blatt an seinem Baum in der Blätterschule. Er trotzt dem heftigen Wind, findet schnell Freunde, liebt Photosynthese…Nur leider hat er ein Problem: er hat Angst.

Angst vorm Fallen.

Und das tun nun aber die Blätter seines Baumes. Denn Lance ist ein Blatt einer Pappel.

Und das soll auch seine Abschlussprüfung sein: im Herbst vom Baum fallen, hinunter ins Gras.

In this book we meet Lance Cottonwood, who is the smartest leaf on his tree in the school for leaves. He is not afraid of the cruel wind, loves photosynthesis and has lots of friends…but he has a problem: he is afraid of one thing.

He is afraid of falling.

But that is exactly what the leaves from his tree do: falling. Because Lance is part of a cottonwood tree.

And this also will be his final exam in school: falling down when autumn comes, down to the grass beneath the tree.

Das führt dazu, dass Lance neidisch wird auf seinen direkten Baumnachbarn – einen immergrünen Baum.

Als die Zeit fürs Fallen gekommen ist, findet das kleine Blatt immer neue Ausreden, wieso er an diesem Tag nicht fallen kann: es geht ihm nicht gut, weibliche Blätter zuerst,…

So Lance starts to get more and more jealous of a tree nearby – an evergreen.

When autumn comes and it’s time for falling the little leaf has always new things in mind, which prove that he can’t fall this time: he feels sick, he wants the female leaves to fall first,…

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Wie wird Lance sich entscheiden – bleiben oder fallen?

Wird Lance mutig sein?

Wird er den anderen Blättern folgen?

What decision will Lance make? Stay or fall?

Will he be brave?

Will he follow the other leaves?

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„The Very Last Leaf“ ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch, welches auch ab und an für Erwachsene geeignet ist, um einen Blick hineinzuwerfen und sich inspirieren zu lassen.

Ich kann das Buch von Stef Wade nur empfehlen, um euch selber und euren Kindern eine Freude zu machen.

„The Very Last Leaf“ is a wonderfully illustrated children’s book, which is also enjoyable for grown-ups – to have a look at the illustrations and to let yourself get inspired by the story.

I can definitely recommend this book by Stef Wade to do something good for you and your kids.

~ Kristin Hannah: „Die Nachtigall“ ~

 ~ Note to my english speaking readers:

I only have the german version of the book in my hands, so there won’t be any english quotes. Infact the whole article will be only german this time. 

Thank you for understanding. ~

 

Dieses Buch hat mich schon länger interessiert. Doch irgendetwas hat mich immer zurückgehalten und es kam nie zu einer näheren Lesebegegnung zwischen der Nachtigall und mir. Doch dann – wie der Zufall es so wollte – ist eine gute Freundin umgezogen und hat einigen Büchern ein neues Zuhause gegeben – und so landete „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah bei mir.

Kristin Hannah ist eine Autorin, deren Bücher ich immer mal wieder gerne lese – wie auch eine andere Empfehlung, die ich vor einiger Zeit gepostet habe: „The Great Alone“.

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Zurück zur Nachtigall:

1995 in Oregon: Wir lernen eine Frau kennen, die in ihrem Leben schon viel erlebt hat, schwere Zeiten, unaussprechlich schreckliche Dinge, aber auch schöne Zeiten – und all diese Erlebnisse ihres langen Lebens haben sie auf unterschiedliche Art geprägt und gezeichnet. Sie hat Menschen verloren in ihrem Leben, die sie inniglich geliebt hat, die Freunde und Familie waren. Und sie weiß, dass auch sie nicht mehr viel Zeit in diesem Leben hat.

„Ich bin in den Monaten seit dem Tod meines Mannes und meiner Diagnose sehr gealtert. Meine Haut erinnert an knittriges Wachspapier, das jemand zum Wiedergebrauch glattstreichen wollte. Meine Augen lassen mich häufig im Stich – bei Dunkelheit, im Licht von Autoscheinwerfern oder wenn es regnet. […] Vielleicht schaue ich deshalb in die Vergangenheit zurück. Die Vergangenheit besitzt eine Klarheit, die ich in der Gegenwart nicht mehr erkennen kann.

Ich stelle mir gern vor, dass ich Frieden finde, wenn ich gestorben bin, dass ich all die Menschen wiedersehe, die ich geliebt und verloren habe. Dass mir zumindest vergeben wird.“ (Die Nachtigall, Seite 8)

Diese alte Dame, deren Identität wir zu Beginn des Romans noch nicht kennen, hat in ihrem Leben viele Geheimnisse bewahrt, die anderen Menschen das Leben gerettet haben – und ihr eigenes aufs Spiel setzten.

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Rückblick in den August 1939: Vianne Mauriac lebt mit Ehemann Antoine und Tochter Sophie in einem Haus in einem Dorf namens Carriveau. Das Leben scheint es – bis auf ein paar Ausnahmen – relativ gut mit ihnen zu meinen. Doch die Vorzeichen des zweiten Weltkrieges stehen auf Sturm und Antoine wird einberufen.

In weiteren Beschreibungen erfahren wir, wie sich Viannes Vater nach dem Krieg verändert hatte und wie es ihre Familie zerstört hat. Und nun sieht sie dem selbem Schicksal entgegen wie damals ihre Mutter, als sie einen liebevollen Ehemann und Vater in den Krieg ziehen lassen musste – und einen gebrochenen Mann zurückbekam.

Und nicht nur Vianne hat mit den Kriegsvorboten zu kämpfen – auch ihre jüngere Schwester Isabelle, die schon immer rebellisch und ungestüm war, hat in ihrem Leben zu kämpfen. Ihre Schwester konnte sich nicht um sie kümmern und so war sie schon immer auf sich allein gestellt.

„Ich habe sogar beide Elternteile verloren oder nicht? Der eine ist gestorben, der andere hat mir den Rücken gekehrt. Ich weiß nicht, worunter ich mehr gelitten habe.“

(Die Nachtigall, Seite 40)

Sie ist aus mehreren Schulen geflogen, ihr Vater will/ kann sich nicht um sie kümmern und will sie nach dem letzten Schulverweis zu ihrer Schwester schicken. Auf dem Weg dahin sieht sie die ersten düsteren Kriegszeichen: die ersten Flüchtlingsströme, die vor den herannahmenden deutschen Soldaten fliehen, Geräusche von Maschinengewehren und abgeworfenen Bomben. Und doch hat Isabelle von Beginn an den Willen und die Entschlossenheit zur Rebellion – wie ihr Vorbild aus dem ersten Weltkrieg, Edith Cavell.

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Im Verlauf des Romans erleben wir mit, wie sich Isabelle in die Arbeit beim französischen Widerstand stürzt – zunächst als Verteilerin von Plakaten, später als Nachrichtenüberbringerin und schließlich als Hauptverantwortliche für die Rückführung abgestürzter Alliierter nach Spanien. Unzählige Male führt sie die Soldaten über die Pyrenäen und mit jedem neuen Auftrag steigt das Risiko für sie, von den immer gewalttätigeren deutschen Soldaten entdeckt zu werden…

Währenddessen muss auch Vianne ums Überleben kämpfen. Und das nicht nur auf Grund der Lebensmittelknappheit und der stetig strengeren Auflagen der deutschen Besatzer.  In ihrem Haus ist ein deutscher Hauptmann einquartiert und sie muss mit ansehen, wie Mitglieder des jüdischen Glaubens erst ihre Arbeit verlieren, dann den Judenstern tragen müssen und schließlich deportiert werden. Als schließlich Viannes beste Freundin Rachel abgeholt wird und ihr ihren Sohn übergibt, ist auch für Vianne die Zeit gekommen, dem System der deutschen Besatzer Widerstand zu leisten…

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„Die Nachtigall“ fesselt von Beginn bis Ende – und obwohl es ein 600-Seiten-Roman ist, der einen vielleicht auf den ersten Blick abschreckt, kann man ihn kaum aus den Händen legen.

Die letzten Seiten bringen einen zum Nachdenken, zum Weinen, zum Hoffen – und auch dazu, nicht vergessen zu wollen – selbst, wenn man zu den glücklichen Generationen gehört, die in (relativen) Friedenszeiten leben.

Man sollte sich an die erinnern, die Widerstand geleistet haben, die Menschenleben gerettet haben und die überlebt haben – Männer wie Frauen.

„‚Männer erzählen Geschichten‘, […] ‚Frauen machen mit dem Leben weiter. Für uns war es ein Schattenkrieg. Und nachdem er vorbei war, gab es keine Paraden für uns, keine Orden und keinen Platz in den Geschichtsbüchern. Im Krieg taten wir, was wir tun mussten, und nachdem er vorbei war, sammelten wir die Scherben ein und fingen noch einmal von vorne an.'“

(Die Nachtigall, Seite 599)

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Wer sich nicht sicher ist, ob „Die Nachtigall“ das Richtige zum Lesen ist – hier gibt es vom Aufbau-Verlag die Leseprobe.

Und wer von euch sich fragt, welche realen Personen dem Roman zu Grunde liegen – hier ist eine von ihnen: Andrée de Jongh.

Viel Spaß beim Lesen!

„Der letzte Gentleman“ und zwei Filme für psychische Anspannung

Nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder zu Worte. Der Grund für meine kurzzeitige Abwesenheit: ich miste aus. Inventur sozusagen. Man sammelt ja über die Jahre doch immer viel zu viel Dinge an, die man dann irgendwann wieder loswerden möchte, sei es, weil sich der eigene Lese- und Sehgeschmack geändert hat – oder weil man einfach Platz für Neues braucht oder generell etwas minimalistischer leben möchte.

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Wer von euch an den vergangenen zwei Freitagabenden arte geschaut hat, wird in den Genuss der britischen Serie „Parade’s End“ gekommen sein. Wer dieses kleine Filmjuwel mit Benedict Cumberbatch (Sherlock; Atonement, Star Trek Into Darkness), Adelaide Clemens und Rebecca Hall in den Hauptrollen noch nicht gesehen hat, sollte sich unbedingt auf der arte-Website umschauen. Derzeit sind leider nur noch die letzten drei Folgen online zu sehen. Aber besser als gar nichts.

Bildquelle: http://i.huffpost.com/gen/743593/thumbs/o-PARADES-END-570.jpg?4

Die Literaturverfilmung von Ford Madox Ford’s Roman bietet als Schauplatz die Zeitspanne vor bis nach dem ersten Weltkrieg aus britischer Sicht. Christopher Tietjens (Cumberbatch) ist ein traditionsbehafteter, kluger Mann, der sich – nachdem er einmal seiner momentanen Gefühlswelt nachgegeben hat – aus Pflichtgefühl in die Fänge der Ehe mit Sylvia gedrängt fühlt. Diese erwartet nämlich ein Kind und Tietjens sieht sich als moralisch-korrekter Mann dazu verpflichtet, ihr und dem Kind ein Heim zu bieten. Allerdings hat er Zweifel, ob es sich bei dem Jungen tatsächlich um seinen Nachkommen handelt.

Aber – wie fast immer bei dem von Benedict Cumberbatch wundervoll dargestellten Charakter – überwiegt das Ehrgefühl und die Pflichterfüllung – auch über das eigene Glück hinweg.

So hat sich Christopher Tietjens in eine junge Frau verliebt, die der Sufragettenbewegung angehört. Die junge blonde Schönheit namens Valentine ist ihm ebenso zugetan, allerdings stehen die Zeichen nicht gut für die beiden.

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Diese Serie entführt uns in eine Zeit, die wir nur aus Geschichten älterer Verwandter oder Büchern kennen. Zwar spielt die Entwicklung hin zum Frauenwahlrecht und dem Kriegsanbruch und -ende eine gewisse Hintergrundrolle, dennoch konzentrierte man sich mehr auf die Lebens- und Leidensgeschichte von Christopher Tietjens, der sich nicht aus seinen erlernten Zwängen der unbedingten Höflichkeit befreien kann. Selbst als ihm der Rat gegeben wird, sich doch scheiden zu lassen kann er sich nicht überwinden, obwohl weder er noch Sylvia in dieser Ehe glücklich sind. Sylvia weiss sich jedoch zu helfen und sucht anderweitig Abwechslung und versucht, aus Wut über dessen Moralverständnis ihrem Mann immer wieder zu schaden.

ABER: Ende gut, alles gut. In den letzten Minuten der Serie kann sich Christopher Tietjens aus seinem „Gefängnis“ befreien und man sieht die ersten zarten Augenblicke zukünftigen Glücks, dass ihm wohl jeder gönnt.

Bildquelle: http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/02341/parade_s_2341931b.jpg

Wer sich Kritiken zur Serie durchlesen möchte, kann dies

hier

hier

hier

hier

und

hier tun.

 

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Gestern abend war auch wieder ein guter Zeitpunkt für Filmfans: zunächst lieferte der Hitchcock-Thriller „Das Fenster zum Hof“ spannende und blutlose Unterhaltung und danach hieß es für alle, die den Gedanken an Haie in den Sommermonaten am liebsten verdrängen einen spannenden Thriller namens „The Reef – Schwimm um dein Leben“, der im Vergleich zu anderen relativ blutleer auskommt, aber dennoch in seinen Bann zieht.

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Zunächst zu „Das Fenster zum Hof“:

Bildquelle: http://www.moviepilot.de/files/images/0248/8836/das_Fenster_zum_hof.jpg

Der 1954 entstandene Film des 1980 verstorbenen Alfred Hitchcock wartet mit James Stewart und Grace Kelly in den Hauptrollen auf und zeigt, was Besessenheit von einer Tat mit einem Menschen machen kann.

James Stewarts Charakter Jeff muss nach einem Unfall den Rollstuhl als zeitweiligen Lebensgefährten ertragen und beobachtet – auch auf Grund seiner Tätigkeit als Fotograf – gern die Menschen in seinem Wohnumfeld.

Als er eines Abends den Nachbarn Thorwald bei mehreren Spatziergängen mit einem Koffer beobachtet und Tags darauf dessen Frau verschwunden ist, wächst in dem Fotografen ein schrecklicher Verdacht…

„Das Fenster zum Hof“ ist ein Filmjuwel und ein Meisterwerk Hitchcocks. Da in den heutigen Zeiten Actionszenen und „Krach-Bumm“-Effekte zur Normalität geworden sind, ist so ein ruhiger aber dennoch fesselnder Film eine gelungene Abwechslung von der heutigen Effektehascherei. Simple, einfache Methoden, die in ihrer Sprache dennoch überzeugen.

 

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„The Reef“ – ist ein Film des Regisseurs Andrew Traucki, der im Jahr 2007 schon „Black Water“ schuf – ein ebenfalls fesselnder Schocker mit einem Krokodil in der Hauptrolle. Ich habe den Film hauptsächlich wegen Zoe Naylor angeschaut, die mir aus ihren „McLeods Töchter“-Tagen gut in Erinnerung ist.

Bildquelle: http://covers.box.sk/newsimg/dvdmov/max1302549634-frontback-cover.jpg

Was wäre, wenn ihr auf Segeltour seid, euer Boot kentert und ihr habt nur eine Wahl – schwimmen…

So ergeht es den fünf Charakteren des Films. Zunächst ist der Segelausflug richtig schön und alle genießen die Zeit. Es wird auch auf einer kleinen Insel halt gemacht. Dann setzt die Ebbe ein und die vier müssen zurück aufs Schiff. Dieses hat einen Motorschaden erlitten, kann jedoch wieder mobilisiert werden. Der Ausflug geht weiter. Am nächsten Morgen werden sie unsanft wachgerüttelt, das Boot ist gekentert… (obwohl ich mich an dieser Stelle schon gefragt habe, wie ein etwas größeres Segelboot bei sanftem Wellengang komplett umstürzen kann und dann mit der Unterseite zu oberst im Wasser treibt – war ja auch kein Riff an dieser Stelle, wo es hätte Schrammen geben können…)

Jedenfalls retten sich alle zunächst auf das über dem Wasser liegende Schiffsteil. Da sie keine andere Möglichkeit sehen, beschließen sie zur nächstgelegenen Insel zu schwimmen – 12 Meilen!

Einer der Gruppe bleibt auf dem Bootsteil – die Angst vor Haien hindert ihn daran, die anderen zu begleiten.

Bildquelle: http://www.moviepilot.de/files/images/0658/8067/The_Reef_2.jpg

Die kleine Vierergrupe macht sich auf den Weg in aus dem Wrack geretteten Neoprenanzügen hin zur rettenden Insel….

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Wie bei jedem Horror- oder Schauerfilm gibt es auch bei „The Reef“ letztendlich nur einen Überlebenden.

Was an diesem Film gut ist: keine Massenpanikattacken oder genmutierte und einem Wachstumsschub ausgesetzten Monsterhaie. Nein – diesen Film dominiert die menschliche Psyche und die Angst vor einem Raubtier, das bereits zu Zeiten der Dinosaurier auf der Erde existierte.

Bei „The Reef“ sind es die kleinen Momente, die ängstigen: das Suchen durch die Taucherbrille nach Bewegungen unter Wasser, die Ruhe, die eigenen Angstgefühle…

Bildquelle: http://www.moviepilot.de/files/images/0658/8053/The_Reef_1.jpg

Es ist keine Horde von Haien – sondern ein Hai, der sich dem Grüppchen nähert und das Grauen in ihnen auslöst. Es folgen die typischen Reaktionen: hektisches und stockendes Atmen, Schockstarre und verzweifeltes Planschen.

Ein gut gemachter Film, der hoffen lässt, dass man sich nie selbst in so einer Situation befindet. Letztendlich bringen alle Ratschläge von Kennern der Fische, wie „möglichst ruhig atmen“  und „nicht hektisch planschen“, in der Realität nicht wirklich viel. Man wird in so einer Situation immer hektisch reagieren und nicht ruhig atmen können…

Wer einen Vorgeschmack haben möchte, hier kann man sich den Trailer anschauen.

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FAZIT:

Es gibt in der Fernsehwelt mit all ihren Reality-Soaps und manchmal verblödenden Inhalten auch wahre TV-Schätze, die nur gefunden werden müssen. 

Hitchcock und „Parade’s End“ sind definitiv zu empfehlen und „The Reef“ ist was für Menschen, die auch im Sommer keine Angst vor Haien in offenen Gewässern haben. 

 

 

 

 

 

Buchempfehlungen…

Zeitreisen – ein interessantes Thema für Romane aller Art.

Meine ersten Bücher mit diesem Thema waren beide von Julianne Bedford und gehören zu meinen Lieblingsbüchern:

„Diese eine große Liebe“ und „Was im Buch der Liebe steht“. Hierbei handelt es sich nicht um die alltäglichen und gut beworbenen Teenager-Romane, sondern um große Liebesgeschichten mit realem Hintergrund innerhalb der Zeitreise.

Aber auch im Jugendbereich – den man auch als Erwachsener nicht unbedingt scheuen sollte – gibt es interessante Titel zu entdecken:

*“Zeitenzauber 1 – Die magische Gondel“ und „Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke“ von Eva Völler

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Aber auch andere Titel klingen sehr interessant – und deren Inhalte sind unterschiedlich:

* „Selection“ von Kiera Cass => zunächst einmal überzeugt das schön gestaltete Cover – und der Inhalt erinnert ein wenig an „Bachelor sucht Traumfrau“ aber interessanter…

* „Survive – Wenn der Schnee mein Herz berührt“ von Alex Morel => Jane will sich umbringen, erkennt dann aber nach einem Flugzeugabsturz, dass sie leben will…

* „Ein Herzschlag danach“ von Sarah Alderson => Lila ist verliebt – in einen Jungen, der einer Eliteeinheit angehört. Diese jagen Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten – und dummerweise besitzt Lila eine dieser Gaben…

* „Wo Licht war“ von Anna Carey => Dystophie-Roman; Eve flieht vor allem, was sie kennt – sie wird von Soldaten gejagt und muss in der Wildnis überleben. Ein junger Rebell bietet Hilfe an – kann sie ihm trauen…?

* „Silber – das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier => Was, wenn andere genau wüssten, was du nachts von ihnen/ über sie träumst?

* „Verräter der Magie“ und „Gefangene der Magie“ von Rebecca Wild => eine nicht alltägliche WG, die Tücken der Liebe und die Magie

* „Von der Nacht verzaubert“ und „Vom Mondlicht berührt“ von Amy Plum => Kate und Vincent und eine unmöglich und gefährliche Liebe

* „Die Rebellion der Maddie Freeman“ und „Maddie – der Widerstand geht weiter“ von Katie Kacvinsky => über die Macht, Allmacht und Ohnmacht inmitten des Systems aus neuen Medien und wie sie unser Leben beherrschen

 

und – zu guter Letzt:

* „Die Seelen der Nacht“ und „Wo die Nacht beginnt“ von Deborah Harkness => wenn eine Hexe sich in einen Vampir verliebt… sehr schöne Buchcover und interessante Charaktere weit ab von Buffy und Angel – und mit ein wenig Zeitreise !!!

 

So – mit diesem letzten Buchtipp schließt sich der Kreis und wir sind wieder am Anfang angelangt – bei den Zeitreisen…

Ich hoffe, ihr schaut euch einige der Empfehlungen mal an und teilt mir mit, welche für euch interessant klingen – und vor allem: Warum?