~ LBM16 – der zweite Tag…/ The second day of LBM16 ~

Nachdem ich euch gestern von meinem ersten Tag auf der Leipziger Buchmesse berichtet habe, geht es nun weiter mit Teil 2.

So – after I told you about my day at the Leipzig BookFair here is part 2.

Let’s see how my day went on…

Und so war mein Tag auf der Messe heute:

Als erstes besuchte ich die Schwestern Böhm und habe mir ihr neuestes Kinderbuch angeschaut: „Der schlaue Pelikan und der Zauberfisch“. Auch dies ist ein wunderschön gezeichnetes Kinderbuch, welches dem Erstling der Schwestern keinesfalls nachsteht.

First I went to see the sisters Böhm and had a look at their new book for children: „The smart pelican and the miracle-fish“. This is also a wonderful designed book which is the second after the lovely book with the small sparrow.

The sisters were happy when getting visited and had fun with their audiences.

Beide Leipzigerinnen waren gut besucht und freuten sich über die Aufmerksamkeit ihrer Gäste.

Danach ging es weiter zu meiner ersten Lesung des Tages: „Windsbraut“ von Regina Mengel. Die Autorin von Qindie las nicht selbst, sondern ließ lesen – auf Grund einer Erkältung und ihrer angegriffenen Stimme.

Then it was time to go to the first reading of the day. Regina Mengel had health problems with her voice so this guy read instead – and he did a good job.

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„Windsbraut“ dreht sich um Hope, die eben eine Windsbraut ist und sich in einen Menschen verguckt. Allerdings ist ihr das verboten, da dies Gefahren für Windsbräute hat. Alles in allem war der erste Eindruck dieses Buches sehr gut, da es ein wenig anders ist als andere Fantasy-Romane. Die Charaktere scheinen interessant aufgebaut zu sein und ein Blick in die Geschichte lohnt sich glaube ich.

Then came the first reading of the day. Regina Mengel wrote a book about a girl called Hope. She is not an ordinary one. She is kind of a whirlwind and is has some rules to live after. She needs to lay down beside a human every night to get her powers back – but it is forbidden that the human sees the whirlwind. Ever. And there it gets complicated…

 

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Dann ging es weiter. Tinka Kleffner und Anke Wasser vom Motte-Verlag waren präsent, um „Unter dem letzten Viertel des Mondes geboren“ vorzustellen.

After that I went to the next reading. Anke Wasser and Tinka Kleffner were present to tell about – and read from – the theatre play „Born under the last quarter of moon“.

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Bereits letztes Jahr waren die beiden anwesend und auch dieses Mal wurden die stimmlichen Talente von Tinka Kleffner deutlich, die alle Höhen und Tiefen und unterschiedliche Charaktere zum leben erweckte.

Both were at the Fair last year and it was a joy to listen to Tinka Kleffner giving life to different characters and different styles of the book.

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In dem Theaterstück, geschrieben von Georg Woerer, geht es um Selbstfindung, unterschiedliche Atmosphären und die Reise durch die eigenen Gedanken.

This theatre-play written about Georg Woerer is about finding yourself, different atmospheres and the journey through your thoughts.

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Sozusagen ein Selbstgespräch, mit allen Wendungen, die man sich vorstellen kann – hin und her wird sich mit Zwängen beschäftigt und den Richtlinien, denen man sich im Leben anpassen „muss“ – oder auch nicht…

You can say: the book is kind of a self-talk with all the turns your thoughts can make – while you have to deal with necessities and guidelines you have to follow in life… or not…

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Ein Blick in diese Zeilen ist immer gut und gerne gesehen 🙂

You are invited to take a look at this play…

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Auf meinen Wanderungen bin ich auch an schön gestalteter Kunst vorbeigegangen.

Meine nächste Lesung, auf die ich mich schon gefreut hatte, wurde abgesagt und so war mein Messetag dieses Mal übrigens ein kurzer. Zum Glück für meine Füße…

While wandering through the halls I discovered some really lovely things…

And because my next reading was cancelled I had kind of a short day at the Fair. Good thing for my feet…

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Dann mal schauen, wie es morgen weitergeht. Aber ich denke, eher ruhig.

Let’s see how tomorrow will be – but I hope it’s a relaxed one 🙂

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~ Tag 1 auf der LBM / Day 1 at Leipzig Book Fair ~

So, Tag 1 der Buchmesse in Leipzig liegt hinter mir und war doch sehr ereignisreich – aber zugleich auch entspannt.

So the first day of the Leipzig Book Fair is over and was a really good one – and a relaxed one.

Nachdem ich in Vorbereitung auf diese Veranstaltung meinen Messeplan mehrmals überarbeitet habe und eine Menge Lesungen rausgeflogen sind, sah meine Planung für heute doch sehr übersichtlich aus.

After going through my plans in the time before the Fair many events have been scratched from my plan – and so everything looks a little less stressful.

Als erstes – nach der Freischaltung meines Presseausweises – bahnte ich mir meinen Weg durch die bereits zahlreich erschienenen Besucher zum Stand von 3SAT in der Glashalle.

So – first thing in the morning – after getting my press ticket unlocked –  I went to the stand of 3SAT to listen to Horst Evers.

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Dort warteten neben mir noch einige weitere Interessierte geduldig auf das Erscheinen von Horst Evers, der sein neuestes Buch „Alles außer irdisch“ vorstellte.

The author and cabaret artist was there to tell about his new book „Everything but terrestrial“.

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Das als Lesung angepriesene Ereignis war jedoch mehr ein Gespräch mit einer Textpassage angereichert. War ja nicht schlimm. So konnte man mehr über den Inhalt erfahren und dem Autor und Kabarettisten in seiner unnachahmlichen Art lauschen.

The „reading“ was a little more than that – it was more a conversation with some small readings. Wasn’t that bad. So you had the chance to get a little more information on the content of the book.

It’s a fantasy-sci-fi-novel which has the interesting and fresh humour of the author in it.

Er erzählte von seinem skurrilen Fantasy-Sci-Fiction-Roman, der natürlich auch wieder mit einer Menge Humor aufwartet und bestimmt viele interessierte Leser findet.

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Was mich an dieser Veranstaltung sehr geärgert hat: sie hat ihren Zeitrahmen nicht ausgefüllt. Angedacht war sie von 11:00 – 11:30 und doch war bereits ca. 11:19 Schluss mit Lustig…ähm…Evers.

What was the negative thing about this event: they weren’t using all the time they had. The reading/ conversation was supposed to go from 11:00 to 11:30 – but ended earlier at 11:19. Not a good thing to do! (although we don’t know the reasons for that short time)

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Nach dem Ende der sehr verkürzten „Lesung“ widmete sich der Autor noch einigen Autogrammwünschen von Zuschauern.

After the conversation the author was happy to sign some books and talk to people who came by.

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Danach traf ich mich mit Kathrin von Phantasienreisen und wir verbrachten eine kurze Zeit zusammen, redeten über die neuesten Entwicklungen und stöberten ein wenig über die Messe. Hierbei waren wir u.a. beim Verlagshaus Jacoby & Stuart und auf der Antiquariatsmesse.

After this I met with Katrin of the blog Phantasienreisen and we spent some quality time talking and getting ourselves up-to-date with the newest developments in each others lifes.

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Anschließend – es war bereits kurz vor 13:00 – ging es zu einer Lesung… ähm – eher: einem Gespräch zum Thema „Die Sprache der Seele“. Geht so in die Richtung Schamanismus und die natürlichen Heilkräfte des Körpers.

Next thing for me was a conversation – or better: a talk about „The language of the Soul“. It’s kind of the natural powers of healing of your body and shamanism.

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Der Autor, Reinhard Stengel, hat selbst schon einige schwierige Krankheiten hinter sich. Er hat ein halbes Jahr in Montana gelebt und arbeitet als Heiler und Schamane und gibt Vorträge und Seminare.

The author lived through some illnesses and lived for half a year in Montana. He works as healer and shaman and also is available for talks and workshops.

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An sich finde ich solche Vorträge sehr spannend und Herr Stengel hat auch einige interessante Impulse gegeben. Allerdings bin ich – trotz, dass ich denke, man müsste Naturheilkunde und moderne Schulmedizin kombinieren – immer ein wenig skeptisch bei solchen Themen.

I usually like these kind of talks and find them quite interesting. But… I am – although I think you have to combine the healing powers of nature and the modern medicine – always a little bit sceptical with those things.

Was haltet ihr von solchen Themen?

What do you think about these things?

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Anschließend vertiefte ich bereits bestehende Kontakte und schaute bei Anke Wasser und dem Motte-Verlag vorbei. Wir unterhielten uns eine Weile sehr nett, machten Fotos und tauschten Neuigkeiten aus. Der Motte-Verlag hat ein neues Projekt laufen, welches sehr interessant ist und sich „Die längste Leseschleife der Welt“ nennt.

Next I was on time to meet Anke Wasser of the Motte-Verlag. We talked for a while, took pictures and got each other up-to-date with news. The publisher has a new project running which is quite interesting: „The longest reading-loop of the world“.

Go, find the Motte-Verlag and talk to them!

Tip: Einfach mal beim Verlag vorbeischauen und nachfragen!

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Meine nächste geplante Lesung wurde aus Krankheitsgründen abgesagt 😦

Gerne hätte ich mir „Die verlorenen Zeilen der Liebe“ angehört und die Autorin gesehen.

Naja, kann man nicht ändern.

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Dafür „stolperte“ ich auf dem Weg zu meiner letzten Lesung sozusagen über Qindie.

After walking around for a while I stumbled upon Qindie.

Qindie – that is some independent authors and other „book-people“ and they want to show that not every book needs to have a big publishing agency behind them and that also free productions can be great in times of form and content.

Dieses Netzwerk unabhängiger Autoren und anderer „Buchmenschen“ will zeigen, dass keinesfalls Verlage hinter Indie-Büchern stehen müssen und auch verlagsunabhängige Produktionen formal und inhaltlich Qualität zeigen können.

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Qindie bietet Bücher in verschiedenen Kategorien unter anderem dieses hier:

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Quelle: http://www.qindie.de/janaoltersdorff_desnachtsimfinstrenwald_cover-klein-2/

Tip: Schaut vorbei und lasst euch das Verlagsprogramm erklären. Es lohnt sich.

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Als letztes ging es zu einer interessanten Lesung von Deborah Feldman zu ihrem Buch „Unorthodox“. Die autobiografische Erzählung ist sehr eindrucksvoll und gehört zu den Bestsellern der New-York-Times.

Last thing of the day was an interesting talk with some reading. The author Deborah Feldman talked about her book „Unorthodox“ which is autobiographical and was a NY-Times Bestseller.

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Deborah Feldman schildert ihr Aufwachsen in und ihre Flucht aus einer strengen Sekte und ihren Neuanfang. Sie hat auch im Gespräch mit ihrem Verleger die Hintergründe des Buches beleuchtet, welche die Folgen des Holocaust und die Entwicklung der chassidischen Juden und ihrer Lebensart in Amerika mit einschließen.

Deborah Feldman tells about her growing-up in a jewish community which is very devout. Also in a talk with a member of her publisher she tells about the reasons behind the book.

I need to read the book first to get a position to it.

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Eine sehr sympathische Autorin, die ihr Leben in die Hand genommen hat, sich von Schuldgefühlen frei gekämpft hat und nun freier lebt.

She seems to be a lovely author who took her life in her hands and now seems to live a life more free than before.

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Mal schauen, wass der zweite Tag für mich bereit hält…

Let’s see what the second day will have to see for me…

~ Schöne Erwähnung des Motte-Verlags / Nice to be mentioned ~

Wie ihr ja schon wisst, war ich dieses Jahr alle vier Tage auf der Leipziger Buchmesse. Dabei hatte ich das Vergnügen, an vielen Lesungen teilzunehmen – unter anderem an der Lesung des Motte Verlages.

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Nun hat eben dieser Verlag, bzw. dessen freundliche Verlegerin Anke Wasser, einen Artikel auf deren Website veröffentlicht, auf dem ich auch erwähnt werde.

Hier gehts zum Artikel: „Unser Messeauftritt in Leipzig“.

 

An dieser Stelle vielen Dank für den Artikel 🙂