~ Leipziger Buchmesse, die zweite… ~

Entgegen meinen Messebesuchsgewohnheiten war ich auch am heutigen Sonntag auf der Buchmesse unterwegs und habe wieder drei sehr interessante und unterschiedliche Lesungen besucht. Auch habe ich mich mit der sympathischen Autorin Marion Schreiner getroffen.

Aber nun zur ersten Lesung des heutigen Tages:

Um 12 Uhr Mittags verschlug es mich ins Literaturforum der Halle 5, wo Alexandra Walczyk aus ihrem Buch „Sturmgeflüster, tödliche Spurensuche im Land der Sioux“ vorlas.

Sturmgeflüster...
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Ein sehr interessantes und fesselndes Buch, in dem es um die Suche nach Antworten geht – in einer Welt, die für die heutigen Stammesangehörigen der noch existierenden Indianerstämme manchmal weder tolerant noch offen oder hoffnungsvoll ist…

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Kurz nach dieser Lesung wurde ich von der Seite angesprochen: Bist du Sindy Holmbach? Die freundliche Frage kam von Marion Schreiner und kaum umgedreht und begrüßt, saßen wir auch schon an einem nahegelegenen Tisch und unterhielten uns über alles mögliche. Ich erzählte einiges von mir und sie hörte zu und erzählte auch einiges über sich. So verbrachten wir nette Minuten miteinander, bis Marion zu einer anderen Bekannten aufbrach und auch ich mich auf den Weg zu meiner nächsten Lesung machte.

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Ab 13:30 Uhr hatte ich das Vergnügen, Bettina Belitz (auch auf Facebook und Twitter) live zu erleben – sie laß aus ihrem neuesten Roman „Vor uns die Nacht“.

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Ich empfand die vorgelesenen Stellen als genau richtig, obwohl ich das Buch noch nicht weitergehend kenne.

Pessimistisch eingestellte Menschen könnten sagen: Ach, wieder so ein Teenie-Abhängigkeits-Liebes-Schnulli…

Ich fand die Geschichte, wie ich sie im Umfang der Lesung kennenlernen konnte, interessant, anziehend und vielleicht einen kleinen Tick unwirklich. Schließlich ist die Protagonistin eine 21-jährige Studentin, die ein wenig gefestigter in ihren Gefühlen sein könnte.

Aber andererseits: wer muss das mit 21 schon sein? Schließlich gibt es immer irgendwelche Verlockungen – und gerade diese machen das Leben ja interessant.

Also: „Vor uns die Nacht“ werd ich mir – wenn es meine Lesezeit in Zukunft zulässt – mal näher anschauen und mich in die Geschichte ziehen lassen…

Eine Leseprobe zum Roman gibts übrigens hier.

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Der Weg zu meiner nächsten und letzten Lesung – der von Marion Schreiner – gestaltete sich auf Grund der Menschenmassen etwas länger und so war ich aber trotzdem pünktlich zur Stelle, suchte mir einen schönen Platz, wartete ab und lauschte noch den Worten der vorigen Lesung.

Dann las Marion. Aus „Die Scheune“.

Die Scheune...
Bildquelle: http://www.marionschreiner.com/fileadmin/marionschreiner.com/content/buecher/Cover_-_Die_Scheune.jpg

Und sie las eine ziemlich brisante Stelle – was auch gut war. Geht es in ihrem Buch doch um Kindesmissbrauch und die Fragestellung, was aus Opfern wird, denen nicht geholfen wird. Die allein gelassen werden und später oft nicht mit dem Erlebten fertig werden und sogar selbst zu Tätern werden.

In diesem Fall geht es um die Geschichte von Dane Gelton. Bereits als Kind wird er Opfer von körperlichem Missbrauch und erlebt einen Vater, den er auf Grund der Ereignisse hasst und eine Mutter, die es nicht schafft, ihren Kindern zu helfen.

Dane wird schließlich doch erwachsen, wird abermals von der Vergangenheit heimgesucht und versucht trotz allem, sich den Weg in ein normales Leben mit Freunden, Freundin und Liebe zurückzuerkämpfen.

Ob und wie ihm das gelingt, kann man übrigens im Nachfolgebuch „Das blaue Haus“ lesen. In „Vielleicht gab es keine Schuld“, dem letzten Teil der Trilogie, geht es um die Geschichte von Danes Sohn, Christopher…

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Das war zusammengefasst mein zweiter Tag auf der diesjährigen Buchmesse in meiner Heimatstadt Leipzig.

Ich hoffe, ihr habt euren Besuch genossen und ebenfalls interessante Lesungen besucht, die schönen Cosplayer bewundert und vielleicht seid ihr ja auch – so wie ich heute – Cinderella begegnet 😉

~ Q & A: Marion Schreiner ~

Mit Marion Schreiner verbinde ich eine sehr gute Lesung auf der Buchmesse des vergangenen Jahres in Leipzig. Dort stellte sie ihr Buch „Vielleicht gab es keine Schuld“ vor – und ich war begeistert.

Sicherlich ist es günstiger, eine Trilogie von vorn zu beginnen – mit dem ersten Teil.

Allerdings zeigte sich hier, dass die Bücher rund um Dane Gelton und seine Familie auch einzeln gelesen werden können. Zudem beschäftigte sich der dritte Band auch schwerpunktmäßig mit seinem Sohn Christopher und dessen Problemen.

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Aber zurück zur Autorin selbst:

Geboren wurde Marion Schreiner 1963 im Rheinland. Schon in ihrer Kindheit und Jugend beginnt sie zu schreiben, zunächst Kurzgeschichten und später Krimis und Thriller.

Ihr weiteres Leben gestaltet sich sehr dramatisch und ist auch getrieben von der Lust am Reisen, vor allen in die USA. Sie arbeitet als Au-Pair in Kalifornien, lernt den Schauspieler Bill Bixby kennen und durch ihn erfährt sie auch einen kleinen Einblick in die Schauspielwelt Hollywoods.

Ein tragischer Familienfall führt sie nach Deutschland zurück, wo sie sich den Recherchen über Depressionen und Suizid widmet.

Danach arbeitet sie als Erzieherin an verschiedenen Projekten, ist zwischenzeitlich glücklich verheiratet und Mutter zweier Kinder. Dann der nächste Schock: Brustkrebs!

Sie besiegt den Krebs, erkrankt aber später an Diabetes Typ 1.

Der Kampf um ihr Leben hatte aber einen weiteren positiven Nebeneffekt: Der Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen wird wieder geweckt.

1995 erwacht ihre Romanfigur Dane Gelton zum Leben.

Danach überschlagen sich die Ereignisse: eine weitere USA-Reise, die Arbeit an einem zweiten Buch, die Gründung eines eigenen Druck- und Verlagsbetriebes – und dessen Schließung, die Arbeit am dritten Roman, Reise und Arbeit in Kanada.

Dann folgt das jähe Ende dieses Abenteuers aus gesundheitlichen Gründen und die Desorientierung bei der Rückkehr nach Deutschland. Und der Schmerz über den Abbruch des Kanada-Abenteuers bleibt bestehen.

Das Gute: es entsteht wieder ein Buch.

2011 findet sich Marion Schreiner dann zum ersten Mal als Gast auf der Leipziger Buchmesse wieder und stellt ihren Roman „Die Scheune“ (den ersten Teil der Trilogie) vor.

In den Folgejahren ist sie immer wieder Gast auf der Buchmesse und stellt auch die Folgebücher vor.

2014 kehrt sie abermals auf die Lesebühne in Leipzig zurück und liest noch einmal aus ihrem Erstlingswerk „Die Scheune“.

Sie ist übrigens auch auf Facebook und Twitter zu finden – und Videos sind auf Youtube zu sehen.

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Nun viel Spaß mit dem Interview:

1. Mit Ihrer Trilogie um die Leben der fiktiven Charaktere Dane Gelton und Christopher Gelton haben Sie einen interessanten und auch brisanten Stoff verarbeitet. Werden Sie sich auch in kommenden Büchern an solche ernsten Themen wagen?

Das kann ich derzeit nur mit „ja“ beantworten. Auch mein nächstes Buch handelt wieder von einem Kind, das nicht aus seiner Opferrolle herausfindet. Ich finde es immer wieder beunruhigend, wenn Menschen, vor allen Dingen Kinder, schlimme Dinge im Leben erfahren müssen und keine angemessene Hilfe bekommen. Die Psyche kann dramatische Entwicklungen verursachen. Ich versuche meine Themen immer in ein spannendes Szenario zu packen und habe die Erfahrung gemacht, dass gefesselte Leser sich schneller sensibilisieren und mit dem eigentlichen Thema auch nach dem Buch noch befassen.

2. Wie empfinden Sie es, dass sich Bob Koman in „Vielleicht gab es keine Schuld“ von der verantwortungsvollen Person, die er als Psychologe darstellt, in diesen Sog von Christopher ziehen lässt? Müsste er keine professionelle Distanz wahren? Was ist es aus ihrer Sicht, das Christopher so besonders anziehend für den Psychologen macht?

Ich finde es ganz spannend und durchaus denkbar, dass sich auch Psychologen von Patienten schlichtweg fasziniert fühlen und sich manchmal nicht vor Emotionen schützen können. Natürlich müsste er professionelle Distanz wahren. Das wäre die Regel. Aber mein Stoff besteht meist aus Entwicklungen, die man zunächst nicht ahnt. Damit will ich verdeutlichen, dass die Psyche uns stets vor Herausforderungen stellt, deren Grenzen wir manchmal nicht einhalten können oder die wir nicht immer mit Bravour zu meistern schaffen.
Bob fühlt sich von Christophers Art der Intelligenz und seinen Begabungen angesprochen und entwickelt eine Zuneigung zu dem Jungen, gemischt mit Mitleid. In ihm wird eine Art Vaterinstinkt und Neugier zugleich geweckt, die sich im Laufe der Geschichte aber in das Gegenteil wandeln.

3. Gescheiterte Existenzen bieten oft Anlass und Raum für Bücher und Filme. Gibt es für Sie ein schriftstellerisches oder filmisches Vorbild, dass Ihnen am Herzen liegt?

Mir ist ein Buch in Erinnerung, das ich nicht weglegen konnte: „Lauf, Jane lauf“ von Joy Fielding. Als ich dieses Buch las, wusste ich, dass ein Buch so gelingen muss, wenn ich jemals schreiben würde. Der Leser muss regelrecht durch die Geschichte hindurchlaufen.

Ein Film, der mich bisher am meisten fasziniert hat ist „Beautiful Mind“.

4. Was lesen Sie für eine Art Buch, wenn Sie nicht gerade selbst eines schreiben?

Ich lese oft Bücher über besondere Menschen, die sich schwer durchs Leben kämpfen. Die findet man in Biografien, Autobiografien, Thrillern, Dramen und Tragödien. Ich lese aber auch gerne Fachbücher über Persönlichkeitsentwicklungen – und störungen oder über Länder, die ich gerne bereisen möchte.

5. Sie lesen am 16. März 2014 erneut auf der Leipziger Buchmesse – aus dem ersten Buch ihrer Trilogie. Ist es für Sie nach Beendigung des Gesamtwerkes eine Art Herausforderung, sich erneut an den Beginn der Geschichte zu begeben? Welche Gefühle haben Sie jetzt gegenüber ihren Charakteren?

Ja, es ist immer wieder eine Herausforderung für mich, Lesern meine Charakteren näherzubringen. Besonders mit dem ersten Buch, als alles begann. Nach drei Jahren bin ich in der Tat immer noch überrascht und fasziniert zugleich, dass ich ständig neue Eigenschaften an ihnen entdecke, die ich völlig unbemerkt eingebracht habe. Oft passiert das durch Gespräche mit Lesern oder einem Interview, wie Ihres. Ich bin dafür sehr dankbar. Somit auch ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für all die Fragen!

6. Sie haben den Krebs überstanden, sind nach Kanada ausgewandert und nun seit einiger Zeit wieder hier in Deutschland. Können Sie sich zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen, irgendwo als digitale Nomadin zu leben (gemäß dem Fall, ihre Familie würde mitmachen)? Als Autorin ist man ja relativ unabhängig von einem festen Arbeitsplatz.

Eine gute Frage. Muss mal nachdenken …Ich könnte mir durchaus vorstellen, eines Tages als Schreiberin völlig zurückgezogen zu leben, wenn ich den richtigen Ort dafür gefunden habe. Der muss inspirierend und ruhig sein. Derzeit habe ich eine Zwischenlösung gefunden, indem ich mein nächstes Buch an einem ruhigen Ort an der Küste Englands schreibe und nach Beendigung wieder zurück nach Deutschland in mein normales Leben mit Familie und Freunde kehre. Ich bin ein Mensch, der absolute Ruhe zum Schreiben braucht. Je einsamer der Ort, je wohler fühle ich mich. Und je besser kann sich meine Phantasie entfalten.

7. Schnellantwortrunde: (Bitte aufschreiben, was Ihnen von den folgenden Dingen am liebsten ist.)

Morgens oder abends: morgens

Sommer oder Winter: Sommer

Ebook oder gedrucktes Buch: gedrucktes Buch

selber lesen oder vorlesen lassen: selber lesen

selbst kochen oder eingeladen werden: selbst kochen

Film oder Buch-zum-Film: Buch-zum-Film

ältere Lieder oder aktuelle Charts: ältere Lieder

Krimi oder Romantische Komödie: nichts von beiden

Vielen Dank für die Fragen!

Herzliche Grüße, Marion Schreiner

 

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Marion Schreiner für die Beantwortung der Fragen und die freundlichen Emails.

Ein weiteres Interview findet ihr hier.

Marion Schreiner: „Vielleicht gab es keine Schuld“

Wie ihr vielleicht gelesen habt, war ich auf der diesjährigen Buchmesse auch bei der Lesung zu Marion Schreiners letztem Teil ihrer Trilogie um die Familie Gelton.

Hier könnt ihr ein Video von der Lesung sehen.

Nun habe ich das Buch innerhalb von 2,5 Tagen beendet und muss sagen: einfach fesselnd.

Sicherlich ist das Themengebiet, mit dem sich Marion Schreiner beschäftigt hat nicht unbedingt jedermanns Sache – aber faszinierend ist die Geschichte allemal.

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Es ist die Geschichte von Christopher. Christopher Gelton.

Sein Vater, Dane Gelton und seine Mutter, Sarah Gelton, sind beide nicht mehr am Leben.

Dane Gelton wurde von der Polizei erschossen, da der Psychopath bei einem Amoklauf mehrere Menschen umgebracht hatte. Sarah Gelton – ebenfalls psychisch krank – starb an einer Überdosis Medikamente.

Christopher landet in einem Heim für schwererziehbare Jungen und lernt dort den jungen Kinder- und Jugendpsychologen Bob Koman kennen, der sich mit seinem Fall beschäftigt.

Allerdings weiß Bob noch nicht, auf was er sich da eingelassen hat…

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Bob versucht dem Jungen, der in seinem bisherigen Leben nur Gefühlskälte und Missbrauch erlebt hat, Regeln zu geben und sein Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Allerdings ist dies gar nicht so einfach, da er die psychopathische Ader seines Vaters geerbt zu haben scheint…

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Marion Schreiner taucht tief in die Psyche des Jungen ein und lässt im ersten Teil des Buches seine Lebensgeschichte durch seine eigenen Worte zum Leben erwachen. Wir als Leser bekommen mit, in was für einer verkorksten und lieblosen Welt Christopher aufgewachsen ist und welche Fehler schon in früher Kindheit begangen wurden.

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Man kommt nicht umhin, eine gewisse Portion Mitleid mit dem Jungen zu haben. Schließlich hat ihm nie irgendjemand irgendetwas erklärt und so zieht er seine eigenen Schlüsse und baut seine eigene Welt zusammen. So, dass alles was er tut, einen guten Hintergrund zu haben scheint – auch wenn es in einer schlimmen Tat endet.

Marion Schreiner schreibt nicht nur die Geschichte, sondern auch die medizinischen Hintergründe sehr fesselnd, so dass man kaum Gelegenheit hat, das Buch aus der Hand zu legen.

Christopher ist in seiner eigenen Auffassung von „Richtig“ und „Falsch“ so unerfahren und unerzogen, dass er keinen Bezug zur Realität herstellen kann und sich selbst in Gefahr bringt:

„Was brauchte ich jetzt noch Blut zum Malen!

Ich konnte es jetzt leer laufen lassen. […] Ich besah mir meine Handgelenke und dachte, dass es Zeit war, es zu tun.

Seit meinem Geheimbund (noch so eine Sache, die er in „guter Absicht“ getan hat) hatte ich immer ein Küchenmesser dabei.

Das nahm ich und beschloss, das letzte Mal so richtig zu ritzen.

Mir wurde tatsächlich ganz schwindelig. So eine Menge Blut aus einer Wunde von mir hatte ich noch nie gesehen.

Das war eine gute Sache, denn ich kam zu Bob.

Er sagte, ich sei schizophren psychotisch.

Ich glaube, das sind ganz viele Künstler. Dann muss es etwas Gutes sein.“ (S. 153/154)

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Allerdings wendet sich die Geschichte mit Beginn des zweiten Buchteils, der von Bob Koman erzählt wird.

Der junge Psychologe, der eigentlich nur gute Arbeit leisten will und dem Jungen helfend zur Seite stehen möchte, wird immer tiefer in dessen Geschichte verwickelt und merkt, dass Christopher ihn manipuliert.

Allerdings ist er sich nicht sicher, ob der Jugendliche sich dessen bewusst ist…

Doch die Zeit wird ihn davon überzeugen und nicht vor ihm Halt machen…

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Auf der Website von Marion Schreiner findet man  neben Informationen zu allen Teilen der Trilogie auch Leseproben im .pdf-Format und Auszüge aus Onlinelesungen.

Teil 1: Die Scheune; Leseprobe

Teil 2: Das blaue Haus, Leseprobe

Teil 3: Vielleicht gab es keine Schuld; Leseprobe

Auch über amazon können die Bücher bestellt werden.

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Die 1963 geborene Schriftstellerin, gelernte Erzieherin – die englischen Tee und die englische Sprache liebt – plant für Ende dieses Jahres eine weitere Veröffentlichung – seien wir also gespannt.

Marion Schreiner, eine mutige Person, die den Brustkrebs dank Notoperation und Chemotherapie überlebt hat, hat einen bemerkenswert starken Willen. Als Therapie gegen ihre Krankheit begann sie zu schreiben und schuf so den Charakter Dane Gelton.

Fernweh trieb sie und ihre Familie nach Kanada, wo sie längere Zeit lebten. Nachdem sie wieder nach Deutschland zurückkehren mussten, schreibt Marion Schreiner ihre Erfahrungen nieder.

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FAZIT:

„Vielleicht gab es keine Schuld“ ist ein Buch, in das jeder einmal hineingelesen haben sollte. Faszinierend. Fesselnd. Unglaublich.

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UPDATE 🙂

Auch Marion Schreiner gehört in die Riege der Autoren, die freundlicherweise auf Nachrichten antworten – und darauf bin ich auch ziemlich stolz:

Antwort Marion Schreiner