~ „Atlantis“ – die Serie ist einen Besuch wert… ~

Seit gestern abend sendet SuperRTL die in Wales gedrehte britische Serie „Atlantis“ jeweils Mittwochs ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen.

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Wir begleiten Jason, der sich plötzlich nackt an einem Strand wiederfindet. Schnell stellt er fest – wenn auch sichtlich verwirrt – dass er sich nicht mehr in seiner Zeitebene befindet, sondern in einer anderen. Er ist in Atlantis gelandet und begegnet schnell Pythagoras (ja, der mit den Dreiecken ;-)) und seinem Mitbewohner Herkules. Dieser sieht keineswegs so muskulös aus, wie man sich das gedacht hätte…

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Auch wenn sich Jason, der aus unserer Zeitebene stammt, erst noch orientieren muss, wird er dennoch nicht von Problemen verschont.

Zu allem Überfluss wird sein neuer Freund Pythagoras als Opfer auserkoren, um dem Minotaurus als Speise zu dienen – das kann Jason aber unmöglich auf sich beruhen lassen.

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In dieser spannend erscheinenden Serie wird der Zuschauer mit den mythischen Helden und deren Widersachern konfrontiert, die allerdings nicht immer so erscheinen, wie wir das vielleicht aus anderen mythologischen Darstellungen kennen. So treffen wir auf den Minotaurus, Satyre (die eher behaarten affenähnlichen Ungeheuern gleichen) und eine noch nicht verfluchte Medusa – natürlich zunächst ohne die bekannte Haarpracht…

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Alles in allem ist „Atlantis“ eine interessante Serie, die eine längere Laufzeit verdient hätte, aber leider nur 2 Staffeln erleben durfte. Immerhin erfreut sie uns die nächsten Wochen auf SuperRTL und wir können es genießen – oder man kauft sich die DVD, die ebenfalls demnächst erscheint.

Erste Ansichten zu Kevin Sorbo’s „True Strength“

Bereits vor kurzem habe ich euch kurz über Kevin Sorbo‘s Buch „True Strength“ berichtet, welches seinen Weg in meine E-Book-Kollektion gefunden hat.

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Nun habe ich angefangen, es zu lesen – und bin begeistert!

In Mr. Sorbo’s Buch wechseln sich Passagen des chronologischen Geschehens ab mit Rückblicken aus seiner Sicht sowie aus der Sicht seiner Frau Sam. Was ich zum Beispiel vorher nicht wusste (weil ich mich nicht umfassend beschäftigt hatte, sondern meist nur Herkules genossen habe) – seine Frau hatte auch in dieser Serie einen Gastauftritt – und dort verliebten sie sich. Sehr schöne Geschichte und nett zu lesen – man bekommt dieses „Ooh, wie niedlich“-Gefühl und kommt nicht umhin, beiden alles Gute zu wünschen.

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Ich bin jetzt im zweiten Abschnitt des Buches mit Titel „Titanic“ angelangt und kann es kaum erwarten, weiter zu lesen.

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Der sympathische Schauspieler (der übrigens auch im Film Soulsurfer mitspielt, den ich mir demnächst gönnen werde) hat eine sehr gute Wortwahl gefunden – auch seine Frau Sam schrieb an dem Buch mit – und es ist sehr entspannend, in seine Lebenswelt einzutauchen. Auch die Beschreibungen seiner Qualen während der wahrscheinlich schlimmsten Zeit in seinem Leben sind ergreifend und nachvollziehbar.

Auch der Humor kommt nicht zu kurz, auch wenn hier wieder der Ausspruch stimmt: „Es wird erst viel schlimmer, bevor es besser wird.“

So beschreibt er zum Beispiel ein Gespräch der Ärzte, bei dem festgestellt wird, dass ein Schnitt in der Schulter ungünstig wäre, da eventuell ein Atemnerv verletzt werden könnte mit den anschließenden Worten: „I kind of like breathing.“ (S. 82)

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Wenn ein gesunder und kräftiger Mann im Alter von 38 Jahren einen solchen Schlag erleben muss, wird alles andere belanglos. Man muss sich auf das Gesundwerden konzentrieren und sich schonen – und genau das fiel Kevin Sorbo ziemlich schwer, war er es doch gewohnt, täglich das Fitnessstudio zu besuchen und ordentlich zu essen.

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Auch die Rückblicke seiner Frau Sam lassen ihr liebevolles Verhältnis zueinander lebendig werden.

Auch zu Beginn ihrer Bekanntschaft war Humor ausschlaggebend:

„I don’t date actors. I don’t date long distance. And I don’t date guys with long hair…“ – „Well I changed all that for her…“ (S. 75)

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Kevin erlebte auch die negative Gefühlspalette, die mit einem längeren Krankenhausaufenthalt einhergehen – Selbstzweifel, Pessimismus, Angst und Paranoia waren seine Begleiter. Und die Frage: Warum soll ich weitermachen?

Darauf gab es für ihn nur eine Antwort: Sam.

„But she is the only reason I am rousing my energies each day.“

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Ich bin als Leser jedenfalls gespannt, wie sich das Lesevergnügen weiter gestalten wird und werde bei Beendigung des Buches noch einmal kurz Notiz davon geben.