~ Kiss & Cry – Eine filmische Erinnerung / Kiss & Cry – a loving memory ~

„Ein Triumph ist wie eine Beerdigung.“

„A triumph is like a funeral.“

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„Kiss & Cry“ – ein Titel für eine Geschichte, die bewegt, motiviert und durch alle emotionalen Facetten begleitet.

„Kiss & Cry“ is the title of a story which is moving, motivating and sends you through every emotion while watching.

„Kiss & Cry“ ist die Geschichte eines Kampfes – des Kampfes um Leben, um Normalität während schwerer Zeiten.

„Kiss & Cry“ is the story of a fight – a fight for life, for normality during the worst of times.

„Kiss & Cry“ ist die Geschichte von Carley Allison.

„Kiss & Cry“ is the story of Carley Allison.

***

Carley ist jung, athletisch – sie ist Eisläuferin, und lebt das Leben eines „typischen“ Teenagers mit Parties, Freunden, Flirts und Hobbies. Bei ihr ist das Hobby, welches sie neben dem Eislauf noch hat, das Singen. Sie hat einen harten Trainer, der sie pusht, da sie an internationalen Wettbewerben teilnehmen will.

Dann wird alles anders…

Es beginnt mit einem Husten und Atemproblemen…

Carley is young, athletic – she is a figure skater and lives the life of a „normal“ teenager with party, friends, flirts and hobbies. Her hobby, besides being on the ice, is singing. She has a very strict trainer who pushes her to get better and to get her dream of winning at international competitions.

Then all of a sudden everything changes…

It starts with coughs and her having problems breathing…

***

Hier ahnt der Zuschauer schon, dass alles auf Schlimmeres hinausläuft – und wird in dem Moment bestätigt, als Carley ohnmächtig wird…

Die Ärzte gehen zunächst von einem „Belastungsasthma“ aus. Es folgen Blutentnahmen und weitere Untersuchungen. Während dieser Zeit macht Carley Pläne, wo sie studieren möchte. Dann kippt sie bei einem Date mit John um und landet im Krankenhaus.

Es folgt die Diagnose, dass es sich nicht um Asthma handelt, sondern um einen Tumor an der rechten Luftröhre – eine sehr seltene Art von Tumor!

Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste…

Here the audience is noticing that something is not right and its getting wose – and this feeling gets confirmed when Carly suddenly passes out…

The doctors think at first its just an exercise induced asthma. The procedure that follows: taking of blood samples and some other inspections. During this time Carley makes plans at where to study. Then she faints again at a date with John and is rushed to the hospital.

The following diagnosis is shattering: its not asthma, but a tumor at he right trachea – a very rare form of tumor!

And its only getting better to get worse….

***

„Kiss & Cry“ spiegelt das Leben der tapferen Schülerin, die trotz all der schmerzhaften Momente nicht ihr positives Wesen verliert.

„Kiss & Cry“ is the story of the life of a brave girl who – despite the horrible things happening – never loses her positive way of life.

Es ist eine Geschichte mit tränenreichen Momenten, gepaart mit purer Liebe. Es ist eine Geschichte über Freundschaften, starke Charaktere und die Zuversicht, die einem im Leben Halt gibt.

Its a story with tearful moments and pure love. Its a story about friendships, strong characters and the confidence that you need to move on in life.

„Kiss & Cry“ ist ein Film über Entscheidungen die man trifft – über die Entscheidung zu lächeln und positiv zu bleiben – trotz der Schmerzen, trotz der Angst und trotz der Verzweiflung.

„Kiss & Cry“ is a movie about decisions you make – the decision to smile and stay positive – despite pain, despite fear and despite despair.

***

„Kiss & Cry“ ist anders – es ist eine filmische Erinnerung an einen Menschen der andere bewegt hat, der stark war und der auch andere ermutigt, eine Entscheidung im Leben zu treffen: #alwayssmile.

„Kiss & Cry“ is different – its a commemoration in movie-form of a human who moved others, who was strong and encouraging others to make a decision in life: to #alwayssmile.

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Wer sich mehr über Carley informieren möchte, kann dies u.a. auf dieser Website tun.

When you want to get more information about Carley, you can do this by visiting this website.

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Übrigens: auch der Soundtrack ist fantastisch und definitiv hörenswert!

By the way: the soundtrack is also wonderful and definitely a recommendation!

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„Eine Beerdigung ist wie ein Triumph.“

„A funeral is like a triumph.“

~ „Third Star“ – 4 Männer, die Freundschaft und der Tod… ~

2010 erschien ein britischer Film in den Weiten der Filmindustrie (Premiere auf dem Edinburgh Film Festival) , der in seinen 92 Minuten Laufzeit komplexe Handlungen zeigt, emotionale Tiefe beweist und uns daran erinnert, das Leben zu leben und zu genießen.

Die Rede ist von „Third Star“.

TSD
Third Star DVD

 

„Third Star“ ist ein Mix aus grandiosen  Top-Aufnahmen und der Einbindung von Bildern, die auf Roadtrips so entstehen: leicht verwackelt und voll Sympathie für die Protagonisten lassen sie den Film realistischer wirken.

Die Geschichte lebt außerdem von den kleinen Momenten des Lebens und der Freundschaft: Flammen am Lagerfeuer, strahlende Augen, ein Feuerwerk irgendwo im Nirgendwo und die alltäglichen Naturerlebnisse (Zug der Vögel bei Sonnenuntergang, Wellenbewegungen,…) vertiefen die Begegnung des Zuschauers mit den vier Freunden.

Trotz all dieser schönen Momente wird die Tragik der Geschichte doch nie aus den Augen verloren: James (ganz phantastisch dargestellt von Benedict Cumberbatch), der Hauptcharakter, ist unheilbar an Krebs erkrankt, nimmt starke Medikamente und Medikamente gegen die Nebenwirkungen der Medikamente.

Zu Beginn des Films feiert er seinen 29. Geburtstag mit Freunden und Familie und es ist klar, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Der Tod lauert in nicht allzu weiter Ferne…

Seine Freunde unternehmen mit ihm einen Roadtrip, der sie zu unterschiedlichen Orten führt, mit skurilen Charakteren konfrontiert – und mit der eigenen Freundschaft.

„Stellt euch vor: ich stepptanzend am Firmament – und ich werde glücklich sein.“

 

Der Film – und die gezeigte Freundschaft lebt von guten Momenten und schlechten Momenten. James konfrontiert seine Freunde auf der Reise mit ihrem eigenen Leben und erinnert sie an ihre Träume und an das, was in ihrem Leben momentan falsch läuft.

[..] Dalton thinks that anyone could have played the role of James for sympathy, but Cumberbatch dared to bring arrogance and anger to it. “He thinks just because he’s going to die he can tell everyone how to live their lives. But what I think is beautiful is that he’s the one that learns the most in the end.” […]

(Quelle: http://cumberbatchweb.tumblr.com/post/5470966783/the-times-new-benedict-cumberbatch-interview-promoting)

 

Da wäre Davy (Tom Burke, derzeit als Athos in der BBC-Serie „The Musketeers“) , der sich aufopferungsvoll um seinen todkranken Freund kümmert – und sich doch irgendwie nicht richtig gebraucht fühlt. Bill (Adam Robertson) ist ein lustiger Kerl, der mit einer Frau zusammen ist, die ihn unterdrückt – aber er kann sie nicht verlassen. Und dann ist da noch Miles (J.J. Feild; Marsac in „The Musketeers“), dessen Vater ebenfalls an Krebs gestorben ist. Er hadert mit seinem Talent als Autor, mit einem Geheimnis und dem Gesundheitszustand seines Freundes.

„Was wirst du tun, wenn ich nicht mehr hier bin?“

 

ISD
Innenseite DVD

Trotz der Probleme, die jeder der vier Freunde mit sich herumträgt, versuchen sie, das Beste aus der gemeinsamen Zeit zu machen. Sie unternehmen halsbrecherische Aktionen (Abseilen an einer Steilwand) und haben interessante Begegnungen (Fährmann/ älterer Mann auf der Suche) aber auch tiefsinnige Gespräche – und weniger tiefsinnige.

„Ich will mehr Zeit.“

Back
Back

Die Freunde versuchen im Laufe des Films alles, um James die Zeit zu verschönern und ihn von seinen Schmerzen abzulenken. Das gelingt teilweise und sorgt für schöne Filmmomente, wenn sich sogar James in seinem Gefährt in einen Kampf stürzt, alle aus vollstem Herzen lachen und die Freunde beim Baden eine gewisse Freiheit von der momentan schweren Situation erfahren.

Und doch schwebt die unheilvolle Zukunft weiterhin über allen – und sie wissen es.

„Und alles geht ohne mich weiter.“

James und seine Freunde haben Angst vor dem endgültigen Abschied, vor dem Loslassen des geliebten Menschen – und diese Angst schwenkt in Gesprächen auch mal in Wut über – als einzige momentane Möglichkeit, mit diesem Gefühl umzugehen.

Doch trotz aller Angst und vielleicht auch gerade wegen dieser Angst hat James einen Plan, den er durchziehen will…

„Lasst mich schwimmen…“

 

Trotz der zeitweisen Wut und Hilflosigkeit, die in „Third Star“ greifbar sind, drückt der Film nicht auf die Tränendrüse. Es ist ein sympathisches Werk und ein Hoch auf die Freundschaft, auf die Momente und das Leben.

„Third Star“ vereint die Angst vor dem Ende des eigenen Lebens mit den Freuden der kleinen Dinge und der Freundschaft dieser vier jungen Männer, die sich schon lange Zeit kennen und dabei sind, einen aus ihrer Mitte für immer zu verlieren.

„… denkt daran, dass ich euch alle geliebt habe und dass ihr mein Leben zu einem glücklichen gemacht habt – und das hat nichts mit Trauer zu tun…“

 

Dieser Film ist ein kleines Juwel, und das ohne Spezialeffekte und sonstigem Krach-Boom, sondern allein durch das Spiel der wunderbaren Künstler, die die gesamte Bandbreite an Emotionen auf den Zuschauer übertragen und wirken lassen.

CB
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