„Someday, Someday, Maybe“ – Hörprobe des Hörbuchs

Bereits hier und hier habe ich über Lauren Grahams Erstlingswerk berichtet. Nun kann sich der interessierte Leser oder Hörer auch auf Booksontape.com eine Hörprobe anhören – natürlich gelesen von der humorvollen und talentierten Aktrice selbst.

Wie findet ihr die Erzählstimme von Lauren Graham? Ich persönlich höre sie in Interviews immer sehr gern…

Lauren Graham’s Buch – Vorschusslorbeeren…

Ende April erscheint Lauren Grahams lang erwartete Debüt-Novel mit dem Titel „Someday, Someday, Maybe“ – hier schon einmal ein kurzer Inhaltsüberblick und die dazugehörigen Vorschusslorbeeren, um den Verkauf im Vorfeld anzukurbeln:

 

Inhaltsüberblick

 

Vorschusslorbeeren

Ein Gilmore-Girl auf Writer’s Füßen – Lauren Grahams Buch erscheint im April…

Viele von euch werden sie als Lorelai Gilmore kennen, die quirlige und lebensfrohe Mutter der Rory Gilmore aus „Gilmore Girls“ – einer wunderbaren Serie, die man sich auch immer mal wieder anschauen kann.

Nun war Lauren Graham auch in der Serie „Parenthood“ zu sehen, von der sich VOX leider ziemlich schnell verabschiedete und man als Zuschauer nur in den Genuss von ein paar Folgen kam. Allerdings war dieser „Vorgeschmack“ – anders kann man es schon gar nicht mehr bezeichnen – sehr gut, so dass zumindest ich plane, mir die DVD zuzulegen…

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Nun hat Lauren Graham nicht nur eine Vorliebe für Bücher und alles Literarische – sie wandelt neuerdings auch auf Autor’s Füßen – ihr Roman „Someday, Someday, Maybe“ erscheint bei Amazon am 30. April.

Bildquelle: http://lauren-online.net/_wp/wp-content/uploads/2013/01/Someday-Someday-Maybe.jpg

Inhaltlich geht es um Folgendes:

Hauptcharakter Franny Banks lebt seit 2 1/2 Jahren in N.Y., träumt von der großen Broadway-Karriere und einer Arbeit, die wichtig ist. Allerdings hat sie bisher nur gekellnert, Werbung für Weihnachtspullover gemacht – mehr nicht.

Ihre Freunde unterstützen sie zwar, doch Erfolg riecht irgendwie anders…

So zieht Franny sogar in Betracht, zurück nach Hause zu ziehen und mit ihrem Ex-Freudn zu leben – allerdings will sie aber auch nicht ihren großen Traum aufgeben – so zu werden wie ihre Vorbilder Diane Keaton oder Meryl Streep.

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Die Geschichte dreht sich um Träume und Hoffnungen und das Gefühl des Jung-Seins. Sie dreht sich um Selbstfindung, das Finden von Liebe und das Ergattern eines Schauspieljobs…

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Wer sich für Bücher von Schauspieler-Autoren interessiert und Lauren Grahams persönlichen Stil mag, wird sicher diesem Buch entgegenfiebern.

Sie hat übrigens auch seit neuestem einen Twitter Account.

Auf einer Fansite von ihr sind auch zwei gute Artikel zu finden: hier und hier.

„The Answer Man“ – ein (Ex-) Gilmore Girl auf Abwegen…

Heute nun mal wieder eine kleine Filmbetrachtung. Da ich als Serienschauer auch öfter andere Projekte der verschiedenen Protagonisten beobachte, kam mir dieser kleine Film sehr recht.

In „The Answer Man“ geben sich Lauren Graham (bekannt als Lorelai Gilmore) und Jeff Daniels die Ehre der Hauptdarsteller. Beide Akteure können auf eine Reihe früherer Film- bzw. Serienerfolge zurückblicken…

Jeff Daniels (* 1955) spielte unter anderem in folgenden Filmen:

* 1983: Zeit der Zärtlichkeit

* 1990: Arachnophobia (gut gelungener Film meiner Ansicht nach)

* 1994: Speed

* 1996: Amy und die Wildgänse und 101 Dalmatiner 

* 1998: Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein

* 2002: The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Jeff Daniels wollte eigentlich die Karriere als Lehrer einschlagen, hat aber dann doch (zum Glück würde ich sagen) Theater und Englisch studiert. Allerdings dauerte die Studienzeit nicht sonderlich lange, denn die Schauspielerei rief nach ihm – und somit auch die Theaterbühnen des Broadway und anderer Theater. Privat hingegen war er nicht so wankelmütig und ist seit 1979 verheiratet – mit seiner Highschool-Liebe – beide haben 3 Kinder.

In „The Answer Man“ ist Jeff Daniels als Arlen Faber zu sehen. Dieser feierte vor 20 Jahren als Autor des Buches „Me and God“ große Erfolge, lebt heute allerdings sehr zurückgezogen und hat keine Freunde und Familie, nachdem sein Vater vor einigen Jahren gestorben ist. Er ist ein zu Anfang griesgrämiger Charakter, der sogar den Postboten bezüglich seiner Identität belügt, nur um in Ruhe gelassen zu werden. Dann erleidet er einen Hexenschuss – seine Verlegerin weigert sich, ihm zu helfen – und so muss sich Arlen Faber in die Hände einer Chiropraktikerin begeben. Allein dies ist schon ein Gedanke, der ihm zutiefst missfällt…

Stichwort Chiropraktikerin – und schon finden wir uns wieder bei Lauren Graham (*1967), die die Rolle der Elisabeth übernimmt…

Die auf Hawaii geborene Schauspielerin mit irischen Vorfahren studierte nach ihrem Schulabschluss zunächst Englisch (Bachelor) und anschließend Schauspielerei (Master). Den meisten Lesern wird sie wahrscheinlich vor allem als „Lorelai Gilmore“ bekannt sein, schließlich lief die US-Serie (Gilmore Girls) mit ihr und Alexis Bledel als Lead-Characters sehr erfolgreich auch in Deutschland. 2009 war auch Lauren Graham am Broadway zu Gast und spielt derzeit (seit 2010) wieder in einer Serie – „Parenthood“ – mit und ist glücklich mit ihrem Serienkollegen Peter Krause liiert.

Zu ihren schauspielerischen Leistungen gehören u.a.:

* 2000–2007: Gilmore Girls

* 2001: Sweet November – Eine Liebe im Herbst

* 2001: Crazy Love – Hoffnungslos verliebt (ein sehr schöner Film; mit Casper van Dien in der 2. Hauptrolle)

* 2003: Bad Santa

* 2005: Der Babynator

* 2007: Von Frau zu Frau (mit Mandy Moore, Diane Keaton) und Evan Allmächtig

 

Nun einiges zum Film selbst:

Hauptsächlich geht es drei Menschen, ihr Leben und die darin vorkommenden Probleme und Lösungen.

Da ist zum einen Arlen Faber – Autor eines Bestsellers, einsam, wird von kleineren Zwängen kommandiert – aber lässt er einen an sich heran und lernt man ihn dann kennen, ist er – trotz gelegentlicher Ausraster – ein netter Mensch, der nur den Weg ins Leben wiederfinden muss.

Dann Elisabeth – Mutter eines 7-jährigen Sohnes, von dessen Vater sitzengelassen, Inhaberin einer Physiotherapie. Sie ist eine überfürsorgliche Mutter, die lernen muss, ihren Sohn auch mal etwas loszulassen.

Und als letztes wäre da noch Kris – Besitzer einer (nicht gerade gut laufenden) Buchhandlung; frisch aus dem Entzug muss er damit kämpfen, dass sein Vater trinkt und er vor den Scherben seiner Existenz steht…

 

Diese drei Personen treffen in unterschiedlichen Situationen aufeinander und brauchen alle in irgendeiner Form Hilfe – und zwar weniger finanziell (obwohl dies in Kris‘ Fall wohl auch hilfreich wäre), sondern auf zwischenmenschlicher Ebene.

 

Ohne viele weitere Worte kann ich sagen, dass mich dieser Film doch überrascht hat. Er beginnt leise und gemächlich und man merkt gar nicht, wie er einen in den Bann zieht. Man fühlt sich als Zuschauer wohl mit den Charakteren und kann ihre Probleme gut nachvollziehen und wünscht allen eigentlich nur das Beste.

Wenn ihr also erfahren wollt, ob Arlen seinen Hexenschuss los wird, was es mit dem Büchertausch auf sich hat, ob und wie Kris seine Existenz retten kann…- dann schaut den Film und lasst euch von dem Gewinner des „Grand Jury Prize“ 2009 auf dem Sundance Festival verzaubern 🙂