~ Forever – für eine Staffel… ~

Gestern startete auf SAT1 die Krimi-Serie „Forever“ mit dem walisischen Schauspieler Ioan Gruffudd. Diesen kennt man bereits aus Serien wie z.B. „Ringer“, in der er an der Seite von Sarah Michelle Gellar spielte.

Nun stellt er einen 200 Jahre alten Mann dar – Henry Morgan sein Name – der als Gerichtsmediziner arbeitet.

Yesterday marked the start of „Forever“ on german TV channel SAT1 with welsh actor Ioan Gruffudd. You maybe know him from series like „Ringer“ where he played with Sarah Michelle Gellar.

Now he portrays a 200 year old man called Henry Morgan who works as a forensic doctor.

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Stirbt er, erwacht er im nächstgelegenen Gewässer wieder zum Leben – nackt.

Versorgt wird er dann meist von seinem in die Jahre gekommenen Ziehsohn Abe, den er gegen Ende des zweiten Weltkrieges „adoptierte“.

If he dies, he awakes again in the nearest sea or river – naked.

He gets immediate help by his „son“ Abe who is now an elderly man and who was adopted by Henry after the WWII.

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Seine Fälle löst er gemeinsam mit Detective Jo Martinez, einer Frau, die zunächst seinen Fähigkeiten gegenüber skeptisch ist, sich dann aber doch grundlegend auf sein Urteil verlässt.

Henry is working together with Detective Jo Martinez who is at first a little bit sceptical towards his abilities but soon relies on him.

Das Schöne an dieser Rolle ist nicht nur die gute Harmonie zwischen beiden, sondern auch die deutsche Synchronstimme der Schauspielerin. Für Animefans ist es sehr schön, die Stimme von „Lady Oscar“ mal wieder in Aktion zu hören. Auch passt sie nach anfänglichem Staunen doch ziemlich gut zu der Polizistin.

The good thing about this role is not only the harmony between the two of them but also the german voice of the actress. For fans of Animes it is really lovely to hear again the voice of „Lady Oscar“ in action. Also – after the first seconds this voice really suits the character.

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Immer mal wieder gibt es Rückblicke in die vergangenen „Leben“ von Henry und man erfährt bereits in den ersten Folgen von seiner großen Liebe Abigail. Dass diese nicht gut endete, kann man nur vermuten: Abigail hat zwar eine Weile mit Abe und Henry zusammengelebt, war wohl auch mit ihm verheiratet, lebt nun aber nicht mehr…und vielleicht gerade aus diesem Grund sind eben diese Szenen für die Serie so wertvoll und emotional hilfreich, um den Charakter von Henry zu erfassen.

Here and now there are flashbacks to the former „lifes“ of Henry and even in the first episode you discover his first love Abigail. That this hasn’t ended well is obvious: Abigail used to live for some time with Abe and Henry, was even married to this man, but is not alive anymore… and maybe this is the reason these scenes are so wonderful to look at and so important to understand the character of Henry.

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Diese Serie hat ziemlich viel Potential – nur leider wurde sie nach einer Staffel abgesetzt.

Da fragt man sich, wieso manche Serien eine gefühlte Ewigkeit laufen – und gut gemachte Serien nach einer Staffel den „Serientod“ eingehen!

This series has a lot of potential – but was sadly axed after one season.

There you have to ask yourself, why so many series are running for „ages“ and other good-made ones are killed off so soon!

Auf jeden Fall werde ich in den nächsten Wochen die Montagabende mit Henry Morgan verbringen 🙂

 Nevertheless I will be having a TV-date with Henry Morgan for the coming mondays 🙂

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch noch die musikalische Untermalung der Serie. Die ersten zwei Folgen waren musikalisch gut untermalt und ich hoffe auf weitere gute Musik in den kommenden Folgen.

What I would also tell you – is that this series has wonderful music!

The first two episodes were really awesome and I hope for more wonderful songs to come in the following weeks.

* „New York“ by The Boxer Rebellion

* „Do I wanna know“ by Arctic Monkeys

* „Share your love with me“ by Aretha Franklin

* „No Rest for the wicked“ by Lykke Li

 

Wie gesagt, ich bin gespannt auf die nächsten Folgen und die dazugehörige Musik und werde dies in vollen Zügen genießen 🙂

Like I mentioned – I am happy to accompany Henry in the following weeks and also enjoy the music that supports the scenes 🙂

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~ Winter’s Tale – Liebe, Leid und die Bestimmung, zu retten ~

Es ist eine Liebeserklärung an eine Stadt. New York.

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Es ist eine Geschichte über Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Leid – und den ewigen Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“.

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Es ist die Geschichte von Peter Lake. Einem Dieb. Mit Gewissen.

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Peter Lake hat kein leichtes Leben. Als Kind wurden seine Eltern in der „gelobten Zuflucht“ Amerika abgelehnt. Ihr Baby sollten sie mit zurück in die Heimat nehmen. Doch die Eltern entschieden sich anders, schickten ihr Kind auf die Reise in einem Schiffsmodell, dass die Küste erreicht. Dort wird Peter von Hafenarbeitern aufgezogen.

Später arbeitet er für Pearly Soames, bis dessen Machenschaften und Arbeitsweisen seinem Gewissen entgegenstehen und er sich gegen seinen Arbeitgeber entscheidet.

Dieser will nun Rache und den talentierten Dieb am liebsten tot sehen.

Doch auch Peter hat Freunde und entrinnt mit Hilfe eines weißen Pferdes den Häschern von Pearly.

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Sprung zum Hauptthema des Filmes: Peter und seine Bestimmung.

Jeder auf der Welt hat eine Bestimmung – und die von Peter ist es, zu heilen.

Er trifft bei einem ungeplanten Raubzug auf Beverley Penn. Die junge Frau ist an Schwindsucht erkrankt, weiss, dass sie sterben muss und hat trotzdem ein Glänzen und eine positive Ausstrahlung, dass es sogar den abgehärteten Peter sprichwörtlich erwischt.

Er wollte nur den Safe leeren, trinkt aber dann mit der jungen Frau Tee und ist später zur Stelle, als Beverley von Pearly Soames bedroht wird. Sie reisen zur Familie von Beverley und verbringen eine glückliche Zeit mit Gesprächen, Tanz und der Freundschaft ihrer Familie.

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Er hilft ihr. Er kann sie zwar nicht retten, aber er gibt ihr Ruhe – und seine Liebe.

Diese Liebe allein kann allerdings nicht verhindern, dass sein Herz fast hörbar bricht, als sie in seinen Armen stirbt. Dass daran Pearly Soames nicht ganz unschuldig ist, ahnt Peter nicht.

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Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b3/Winter%27s_tale_%28film%29.jpg

So stellt sich Peter den Meuten, die für Soames arbeiten und landet schwer verletzt im Fluss. Soames räumt den Platz, nimmt er doch an, dass sein Problem sich erledigt hat.

Glaubt er.

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Doch Glauben, Mystik und Realität sind in diesem wunderbaren Film eng verbunden und so findet sich Peter Lake am Ufer des Flusses wieder – allerdings in einer anderen Zeit.

Aber es ist immernoch New York.

Und die Stadt ist das Einzige, was Peter noch hat, was ihn aufrecht hält.

Seine Erinnerung hat er verloren und streift durch die Straßen und Parks der Stadt – und malt Kreidebilder von einer Frau mit roten Haaren.

Die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Seine Bestimmung lässt ihn nicht los.

Dann begegnet er einem kleinen Mädchen namens Abby…

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„Winter’s Tale“ ist ein modernes Märchen. Und zugleich ist es mehr als das.

Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, zu Tränen rührt und den Glauben an das Gute auf dieser Welt bestärkt.

Sicher kann man in einer Literaturverfilmung nicht alle Einzelheiten betrachten und so bleibt die Kindheit von Peter im Dunkeln, während sie in der literarischen Vorlage doch ein wenig Platz einnimmt.

Das schadet aber weder dem Film noch der Leseerfahrung.

Die Rollen sind allesamt gut besetzt: mit Colin Farell als Peter Lake hat man einen Dieb, der einem trotz seines „Berufs“ sympathisch ist, hat er doch viel Herz und gehört zu den „Guten“.

Russel Crowe als Pearly Soames ist ebenfalls einen zweiten Blick wert. Sein Pearly ist so böse, dass es schon wieder Spaß macht, ihm zuzuschauen. Er will die Magie und Sterne und Schönheit vernichten, findet aber selbst den Lichteinfall auf Edelsteine faszinierend…

Das magischste am ganzen Film sind allerdings nicht die Schauspieler – sondern ein Pferd.

Ein Schimmel, um genau zu sein. Athansor lautet sein Name. Er ist quasi der engelsgleiche Beschützer (zeitweise auch geflügelt) von Peter Lake, der ihn auch in seinem Leben im New York der heutigen Zeit findet und ihm zur Seite steht.

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Zusammenfassend kann ich „Winter’s Tale“ nur empfehlen.

Ein Film, der – auch dank der wundervollen Filmmusik von Hans Zimmer – noch einige Zeit nachwirkt.

Und dies auch dank des Liedes im Abspann: KT Tunstall’s „Miracle“.

 

„Winter’s Tale“ ist für mich so eine Art „Titanic-Film“ – tragisch, emotional, auch mit lustigen Momenten. Und, was diese Art Film charakterisiert: das Ende.

Selbst, wenn man den ganzen Film über keine einzige Träne vergiest, das Ende hat es in sich und lässt garantiert die ein oder andere Träne kullern.

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Zum Film gibt es eine Reihe von Kritiken, unter anderem hier und hier.

Und es gibt auch eine Seh-Empfehlung von Neil Gaiman.

Wenn das nicht auch ein gutes Zeichen ist 🙂

fr
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SCHAUT IHN EUCH AN UND BERICHTET MIR VON EUREN SEH-ERFAHRUNGEN!

ICH BIN GESPANNT!

🙂