„Under the Dome“ – Mysteriös, erschreckend, unglaublich…

Eine Kuh zerfällt in zwei Teile.

Ein Flugzeug zerschellt.

Ein Vogel fällt mit gebrochenem Genick vom Himmel.

 

Willkommen in Chester’s Mill!

Gestern startete auf Pro7 die Serie „Under the Dome“ nach der Buchvorlage von Stephen King.

Zur Buchvorlage selbst kann ich nichts sagen, jedoch fand ich den Serienpiloten bzw. die ersten drei Folgen gar nicht so schlecht.

Under the Dome - die neue Pro7 Serie
Bildquelle: http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20130720142460/stephenking/images/6/6e/Under_the_dome_logo.jpg

Chester’s Mill ist eine typische amerikanische Kleinstadt. Mit all ihren Vorzügen und Fehlern. Alles ist relativ ruhig, bis plötzlich die typischen Vorboten für Unglücke in Filmen zu beobachten sind: Wind zieht auf, Vögel fliegen urplötzlich los und der Herzschrittmacher des örtlichen Polizisten Duke fällt aus…

Was ist passiert?

Chester’s Mill wurde von einer Kuppel überzogen, die so plötzlich über die Stadt kam, dass sie Tote (die Kuh) und Verletzte (eine Frau mit abgetrenntem Arm) forderte.

Noch dazu kann man zwar durch die Kuppel hindurchsehen, jedoch ist sie schalldicht. Das hat zur Folge, dass z.B. keine anderen Radiosender empfangen werden können.

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Zur Besetzung kann ich an dieser Stelle nur so viel sagen: nicht schlecht.

Wir haben Jeff Fahey, dessen Charakter (Polizist Duke) leider nicht allzu lange unter den Lebenden weilt.

Wir haben Rachelle Lefèvre (die Victoria aus Twilight), die als Journalistin eine gute Rolle macht, obwohl mich irgendetwas an ihr ein wenig stört. Dem werd ich in den nächsten Wochen auf den Grund gehen.

Wir haben Britt Robertson (Angie), von der man noch nicht so viel gesehen hat. Das wird sich aber hoffentlich in zukünftigen Folgen ändern.

Dazu noch Mike Vogel, der die Rolle des Dale Barbara spielt. Ein Mann mit Geheimnissen und Vergangenheit.

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Das Mysteriöse lässt auch in der Serie nicht lange auf sich warten: zwei Jugendliche haben eine Art Zusammenbruch/ Krampfanfall und beide murmeln: „Die rosa Sterne fallen vom Himmel“…

Was das zu bedeuten hat? Auf jeden Fall eine willkommene Cliffhanger-Variante für kommende Folgen…

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Auf der Onlinepräsenz von Pro7 gibt es ausführlichere Infos zur Serie.

Artikel zum Serienbeginn gibt es auf Spiegelonline und auf der Onlineseite des Stern.

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Positiv: auf Meedia.de wird „Under the Dome“ jetzt schon als „Herbsthit“ prognostiziert.

 

Ich bleib auf alle Fälle an der Serie dran, mal sehen, ob sie weiterhin faszinieren kann…

 

Wie habt ihr den Serienstart empfunden? Bitte teilt mir eure Meinung mit!

Buchverfilmungen – Nora Roberts „Angels Fall“

Mit Buchverfilmungen ist es ja immer so eine Sache – manchmal sind sie zu sehr ans Buch angelegt, wirken langweilig und teils auch fad – und manchmal erlauben sie sich Freiheiten und brechen auch mal aus dem vorgegebenen „Buchmuster“ aus.

 

Ich möchte hier nicht über das „Für-und-wider“ zum Thema Buchverfilmungen diskutieren, sondern einfach mal einen vorstellen.

Sicher hat jeder Leser schon einmal von den Büchern der Autorin Nora Roberts gehört. Liebesgeschichten, Krimis, etc. – alle mit intensiv gestalteten Charakteren und mannigfaltigen Geschichten.

 

„Angels Fall“ ist so eine Geschichte. Im Deutschen hört der Roman auf den Namen „Verschlungene Wege“ – und ist ebenfalls als Lesestoff sehr zu empfehlen 🙂

 

Nun einmal zum Film:

 

Zu den Nora-Roberts-Verfilmungen generell kann ich nur sagen: Gut gemacht! In allen Filmen sind die Schauspieler gut gewählt und die Geschichten sehr taktvoll und galant umgesetzt worden.

So auch bei „Angels Fall“.

 

Es geht um Reece Gilmore.

Eine junge Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Sie ist seit einem schrecklichen Ereignis nie länger in einer Stadt geblieben und hat sich gehütet, nähere Freundschaften einzugehen – ist immer etwas argwöhnisch den Menschen gegenüber.

Dann muss sie in einer kleinen Ortschaft in der Nähe eines Naturparks einen längeren Aufenthalt einbauen – Grund: das Auto streikt!

Sie findet Unterkunft in einem B & B, Arbeit als Köchin und versucht, das Geld für die Reparatur zusammenzusparen…

 

 

Da dieser kurzen Inhaltsangabe auf der DVD nichts hinzuzufügen ist, geht mein nächster Blick auf die Schauspieler.

Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Hauptdarstellerin, Heather Locklear – die vielen als Amanda aus ihren Zeiten (auch in jetzigen Folgen als Gaststar) aus ‚Melrose Place“ oder auch aus dem ‚Denver Clan‘ oder ‚T.J. Hooker‘ bekannt ist.

Auch in mehreren Filmen hat sie mitgewirkt. Besonders hervorheben möchte ich hier ‚Uptown Girls‘ (mit Brittany Murphy), ‚Der Perfekte Mann‘ (mit Hilary Duff) und ‚Er ist zu jung für dich‘ (mit Robert Buckley).

 

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Auch in dieser Nora Roberts Verfilmung spielt Heather Locklear den Charakter der Reece Gilmore sehr überzeugend und glaubhaft.  Ihre hektische und ängstliche Art bringt die Aktrice auf sehr ehrliche Weise dem Zuschauer näher – ganz der Typ „Damsel in Distress“.

 

Auch J. Schaech, der mir persönlich nicht so viel sagt, bildet einen guten Nebenpart zu dem Charakter Reece Gilmore. Er ist der Autor Brody, den eine freundliche aber zurückgezogene Aura umgibt und der (wie soll es auch anders sein) natürlich Gefallen an der neuen Köchin findet. Reece öffnet sich ihm und erzählt nach einiger Zeit ihre Lebensgeschichte – das Horrorszenario des Überfalls und ihrer Angst, sie könnte die nächste sein…

 

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Zusammen versuchen sie, der Geschichte auf den Grund zu gehen…

 

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FAZIT:

Sehr interessanter Film, der durchweg den roten Faden der Geschichte im Visier behält und durch gute Schauspieler und tolle Naturaufnahmen glänzt.

Sehr zu empfehlen für Nachmittage oder Filmabende 🙂