~ „Atlantis“ – die Serie ist einen Besuch wert… ~

Seit gestern abend sendet SuperRTL die in Wales gedrehte britische Serie „Atlantis“ jeweils Mittwochs ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen.

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Bildquelle: http://i2.walesonline.co.uk/incoming/article7887892.ece/alternates/s615/7216497-low_res-.jpg

Wir begleiten Jason, der sich plötzlich nackt an einem Strand wiederfindet. Schnell stellt er fest – wenn auch sichtlich verwirrt – dass er sich nicht mehr in seiner Zeitebene befindet, sondern in einer anderen. Er ist in Atlantis gelandet und begegnet schnell Pythagoras (ja, der mit den Dreiecken ;-)) und seinem Mitbewohner Herkules. Dieser sieht keineswegs so muskulös aus, wie man sich das gedacht hätte…

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Auch wenn sich Jason, der aus unserer Zeitebene stammt, erst noch orientieren muss, wird er dennoch nicht von Problemen verschont.

Zu allem Überfluss wird sein neuer Freund Pythagoras als Opfer auserkoren, um dem Minotaurus als Speise zu dienen – das kann Jason aber unmöglich auf sich beruhen lassen.

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In dieser spannend erscheinenden Serie wird der Zuschauer mit den mythischen Helden und deren Widersachern konfrontiert, die allerdings nicht immer so erscheinen, wie wir das vielleicht aus anderen mythologischen Darstellungen kennen. So treffen wir auf den Minotaurus, Satyre (die eher behaarten affenähnlichen Ungeheuern gleichen) und eine noch nicht verfluchte Medusa – natürlich zunächst ohne die bekannte Haarpracht…

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Bildquelle: http://i2.cdnds.net/13/40/618×421/uktv-atlantis-s01-e02-12.jpg

Alles in allem ist „Atlantis“ eine interessante Serie, die eine längere Laufzeit verdient hätte, aber leider nur 2 Staffeln erleben durfte. Immerhin erfreut sie uns die nächsten Wochen auf SuperRTL und wir können es genießen – oder man kauft sich die DVD, die ebenfalls demnächst erscheint.

„Lost Girl“ – eine Fae unter Menschen…

Gestern startete auf SuperRTL eine neue Serie: „Lost Girl“.

Hauptcharakter Bo ist eine Fae, ein nicht-menschliches Wesen (Unterart: Sukkubus), was sie aber zu Beginn der Story nicht weiss.

Sie arbeitet zunächst in einer Bar als Barkeeperin und muss sich eines aufdringlichen Mannes erwehren, der eindeutige Absichten verfolgt. Als dieser sich ein neues Opfer sucht, rettet Bo das Mädchen und der Mann ist Geschichte.

Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Bo saugt ihm seine Lebensenergie aus.

Damit kommt sie natürlich nicht unentdeckt davon. Als sich die Ermittler um den Fall kümmern wird schnell klar, dass auch sie zu den Fae gehören: einer von ihnen kann hochfrequente Töne aussenden und der andere ist eine Art Werwolf.

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Bo wird von dem Mädchen, das sie gerettet hat (sie hört auf den Namen Kenzi), zu ihren Fähigkeiten befragt und Kenzie wird schließlich so eine Art Begleiterin der jungen Fae.

Diese wird auch schnell von den zwei Polizisten gekidnappt, da sie für die Fae-Gemeinschaft gefährlich geworden ist.

Sie soll sich in einem Kampf beweisen und hinterher eine der zwei Seiten wählen.

Dabei wird hier noch offen gelassen, welches die bessere – oder weniger schlechtere – Wahl wäre, da beide „Clanchefs“ sehr undurchsichtig erscheinen und man sie auch als Zuschauer nicht einordnen kann.

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Natürlich besteht Bo die Prüfung (nachdem sie von dem Werwolf-Polizisten einen kraftgebenden Kuss bekommen hat) und wählt natürlich: keine von beiden Alternativen.

Sie und Kenzie werden wieder freigelassen und steuern einem neuen gemeinsamen Leben entgegen, welches auf alle Fälle weiter von den anderen Fae und den Clanchefs durchkreuzt werden wird.

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FAZIT:

„Lost Girl“ liefert einen guten Einstieg mit interessanten Charakteren und einem Hauptcharakter, der seine Fähigkeiten nicht unter Kontrolle hat.

Das ist der Grundstein zu weiteren Abenteuern, zumal Bo nicht die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich ziehen darf…

Mir persönlich hat der Serieneinstieg gut gefallen und ich werde „Lost Girl“ Bo auf jeden Fall weiter beschatten…

Auch die DVD zur ersten Staffel gibt es schon, sowie eine Facebookpage zur Serie.

Auf der Seite von SuperRTL kann man sich auch wunderbar zur Serie informieren.

Wer sich über die einzelnen Folgeninhalte hermachen will, kann dies hier tun.

„Once upon a time“ – Wenn Märchenfiguren ein verfluchtes Leben führen…

„Ich will doch nur ein bisschen Glück.“ sagte die schwarzhaarige Märchenfigur – kurz bevor sie ihren Vater Henry ermordete…

 

Willkommen in Storybrooke, einer Stadt, in der ständig die gleiche Uhrzeit herrscht, Rotkäppchen und die Großmutter ein Gästehaus betreiben, Jiminy Cricket als Psychiater arbeitet und die böse Königin (Gegenspielerin von Schneewittchen) Bürgermeisterin ist.

Schneewittchen selbst arbeitet als Lehrerin, ihr Prince Charming liegt im Koma und Rumpelstilzchen ist Eigentümer der Stadt.

In den alten magischen Zeiten gab Rumpelstilzchen der bösen Königin einen Fluch, natürlich an Bedingungen geknüpft.

Der Fluch wurde ausgesprochen, alle Märchenfiguren wurden ins heutige Storybrooke verbannt – ohne Erinnerung an ihr damaliges magisches Leben.

Der Grund: Rache. Die Königin hat durch Schneewittchen Leid erfahren – und nun präsentiert sie die Rechnung dafür.

Und – wie es in vielen Filmen so Brauch ist, nur eine ist in der Lage, die leidenden und unwissenden Märchencharaktere zu befreien und den Fluch zu brechen: Emma Swan.

Quelle: http://once-storybrooke.net/photos/albums/Show/Promotional%20images/Season%201/Pilot%20promo/003.jpg

Nein, es ist natürlich kein Zufall, dass gerade sie auf den jungen Henry (ihren zur Adoption freigegebenen Sohn) trifft, einen Jungen, der die Wahrheit kennt…

Sie ist die Retterin, die Tochter der Liebe von Schneewittchen und ihrem Prinzen – vom Fluch verschont, in der realen Welt aufgewachsen und zunächst ungläubig gegenüber den Dingen, die ihr Henry erzählt.

Im Laufe der Zeit wird sie aber lernen, dass nichts unmöglich ist und alles Magische seine Daseinsberechtigung hat – denn auch in Storybrooke drehen sich die Uhren weiter und die Zeit der Flüche wird knapp…

 

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SuperRTL hat den Zuschauern mit dieser Serie, die gestern Premiere feierte einen großen Gefallen getan und gute Einschaltquoten erhalten.

Die Serie bietet dem Zuschauer ein Wiedersehen mit altbekannten Märchenfiguren – und deren Geschichten in der nichtmagischen Welt.

In der ersten Staffel der Märchenserie für Erwachsene dreht sich alles um den Fluch und die Frage, ob die Erinnerung der Märchenwesen wiederkehrt, oder nicht.

Die passenden Folgentitel sind auch vorhanden – so startete die Serie mit „Das verlorene Happy-End“ und „Das, was du am meisten liebst“ gleich in die Geschichte von Schneewittchen – Hochzeit, Kind, Fluch – ein Leben in Vergessenheit des eigenen Lebens.

 

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Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und haben auch in Storybrooke ihre Probleme und Motive, um so zu handeln, wie sie es tun.

Doppelmoral ist kein Fremdwort und so ist es interessant, mit anzuschauen, ob gute Märchencharaktere auf die Einwirkung des Bösen reagieren und für sie anfällig sind…

 

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FAZIT:

„Once upon a time“ ist ein großer Wurf für die amerikanischen Sender gewesen – und erweist sich bestimmt auch als Glücksgriff für SuperRTL, der die Serie mittwoch abends zeigt – und natürlich für den Muttersender RTL, der am wochenendlichen Vormittag die Wiederholungen zeigt.

 

Wer atmosphärisch gute Serien mag, sich für die Märchenwelt begeistern kann und wen das Hin- und Herblenden von Märchenwelt und dem Leben in Storybrooke nicht stört, der wird sich an „Once upon a time“ erfreuen.

 

Auch die Schauspieler sind gut gewählt und verkörpern ihre Charaktere gut:

* Jennifer Morrison als Emma Swan

* Lana Parilla als Regina Mills (die böse Königin)

* Robert Carlyle als Mr. Gold (Rumpelstilzchen)

* Jared Gilmore als Henry Mills

* Ginnifer Goodwin als Mary Margret (Schneewittchen)

und noch einige andere

Bildquelle: http://once-storybrooke.net/photos/albums/Show/Episodes%20stills/Season%201/101/024.jpg

 

 

Wer sich einen weiteren Überblick verschaffen möchte, kann dies auf verschiedenen Fansiten tun, u.a. auf myfanbase.de oder hier.

 

Wie immer interessiere ich mich natürlich für eure Erfahrungen und Ansichten zu dieser märchenhaften und vielschichtigen Serie.

Also, schreibt fleißig eure Eindrücke und hinterlasst sie mir 🙂