~ Kristin Hannah: „Die Nachtigall“ ~

 ~ Note to my english speaking readers:

I only have the german version of the book in my hands, so there won’t be any english quotes. Infact the whole article will be only german this time. 

Thank you for understanding. ~

 

Dieses Buch hat mich schon länger interessiert. Doch irgendetwas hat mich immer zurückgehalten und es kam nie zu einer näheren Lesebegegnung zwischen der Nachtigall und mir. Doch dann – wie der Zufall es so wollte – ist eine gute Freundin umgezogen und hat einigen Büchern ein neues Zuhause gegeben – und so landete „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah bei mir.

Kristin Hannah ist eine Autorin, deren Bücher ich immer mal wieder gerne lese – wie auch eine andere Empfehlung, die ich vor einiger Zeit gepostet habe: „The Great Alone“.

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Zurück zur Nachtigall:

1995 in Oregon: Wir lernen eine Frau kennen, die in ihrem Leben schon viel erlebt hat, schwere Zeiten, unaussprechlich schreckliche Dinge, aber auch schöne Zeiten – und all diese Erlebnisse ihres langen Lebens haben sie auf unterschiedliche Art geprägt und gezeichnet. Sie hat Menschen verloren in ihrem Leben, die sie inniglich geliebt hat, die Freunde und Familie waren. Und sie weiß, dass auch sie nicht mehr viel Zeit in diesem Leben hat.

„Ich bin in den Monaten seit dem Tod meines Mannes und meiner Diagnose sehr gealtert. Meine Haut erinnert an knittriges Wachspapier, das jemand zum Wiedergebrauch glattstreichen wollte. Meine Augen lassen mich häufig im Stich – bei Dunkelheit, im Licht von Autoscheinwerfern oder wenn es regnet. […] Vielleicht schaue ich deshalb in die Vergangenheit zurück. Die Vergangenheit besitzt eine Klarheit, die ich in der Gegenwart nicht mehr erkennen kann.

Ich stelle mir gern vor, dass ich Frieden finde, wenn ich gestorben bin, dass ich all die Menschen wiedersehe, die ich geliebt und verloren habe. Dass mir zumindest vergeben wird.“ (Die Nachtigall, Seite 8)

Diese alte Dame, deren Identität wir zu Beginn des Romans noch nicht kennen, hat in ihrem Leben viele Geheimnisse bewahrt, die anderen Menschen das Leben gerettet haben – und ihr eigenes aufs Spiel setzten.

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Rückblick in den August 1939: Vianne Mauriac lebt mit Ehemann Antoine und Tochter Sophie in einem Haus in einem Dorf namens Carriveau. Das Leben scheint es – bis auf ein paar Ausnahmen – relativ gut mit ihnen zu meinen. Doch die Vorzeichen des zweiten Weltkrieges stehen auf Sturm und Antoine wird einberufen.

In weiteren Beschreibungen erfahren wir, wie sich Viannes Vater nach dem Krieg verändert hatte und wie es ihre Familie zerstört hat. Und nun sieht sie dem selbem Schicksal entgegen wie damals ihre Mutter, als sie einen liebevollen Ehemann und Vater in den Krieg ziehen lassen musste – und einen gebrochenen Mann zurückbekam.

Und nicht nur Vianne hat mit den Kriegsvorboten zu kämpfen – auch ihre jüngere Schwester Isabelle, die schon immer rebellisch und ungestüm war, hat in ihrem Leben zu kämpfen. Ihre Schwester konnte sich nicht um sie kümmern und so war sie schon immer auf sich allein gestellt.

„Ich habe sogar beide Elternteile verloren oder nicht? Der eine ist gestorben, der andere hat mir den Rücken gekehrt. Ich weiß nicht, worunter ich mehr gelitten habe.“

(Die Nachtigall, Seite 40)

Sie ist aus mehreren Schulen geflogen, ihr Vater will/ kann sich nicht um sie kümmern und will sie nach dem letzten Schulverweis zu ihrer Schwester schicken. Auf dem Weg dahin sieht sie die ersten düsteren Kriegszeichen: die ersten Flüchtlingsströme, die vor den herannahmenden deutschen Soldaten fliehen, Geräusche von Maschinengewehren und abgeworfenen Bomben. Und doch hat Isabelle von Beginn an den Willen und die Entschlossenheit zur Rebellion – wie ihr Vorbild aus dem ersten Weltkrieg, Edith Cavell.

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Im Verlauf des Romans erleben wir mit, wie sich Isabelle in die Arbeit beim französischen Widerstand stürzt – zunächst als Verteilerin von Plakaten, später als Nachrichtenüberbringerin und schließlich als Hauptverantwortliche für die Rückführung abgestürzter Alliierter nach Spanien. Unzählige Male führt sie die Soldaten über die Pyrenäen und mit jedem neuen Auftrag steigt das Risiko für sie, von den immer gewalttätigeren deutschen Soldaten entdeckt zu werden…

Währenddessen muss auch Vianne ums Überleben kämpfen. Und das nicht nur auf Grund der Lebensmittelknappheit und der stetig strengeren Auflagen der deutschen Besatzer.  In ihrem Haus ist ein deutscher Hauptmann einquartiert und sie muss mit ansehen, wie Mitglieder des jüdischen Glaubens erst ihre Arbeit verlieren, dann den Judenstern tragen müssen und schließlich deportiert werden. Als schließlich Viannes beste Freundin Rachel abgeholt wird und ihr ihren Sohn übergibt, ist auch für Vianne die Zeit gekommen, dem System der deutschen Besatzer Widerstand zu leisten…

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„Die Nachtigall“ fesselt von Beginn bis Ende – und obwohl es ein 600-Seiten-Roman ist, der einen vielleicht auf den ersten Blick abschreckt, kann man ihn kaum aus den Händen legen.

Die letzten Seiten bringen einen zum Nachdenken, zum Weinen, zum Hoffen – und auch dazu, nicht vergessen zu wollen – selbst, wenn man zu den glücklichen Generationen gehört, die in (relativen) Friedenszeiten leben.

Man sollte sich an die erinnern, die Widerstand geleistet haben, die Menschenleben gerettet haben und die überlebt haben – Männer wie Frauen.

„‚Männer erzählen Geschichten‘, […] ‚Frauen machen mit dem Leben weiter. Für uns war es ein Schattenkrieg. Und nachdem er vorbei war, gab es keine Paraden für uns, keine Orden und keinen Platz in den Geschichtsbüchern. Im Krieg taten wir, was wir tun mussten, und nachdem er vorbei war, sammelten wir die Scherben ein und fingen noch einmal von vorne an.'“

(Die Nachtigall, Seite 599)

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Wer sich nicht sicher ist, ob „Die Nachtigall“ das Richtige zum Lesen ist – hier gibt es vom Aufbau-Verlag die Leseprobe.

Und wer von euch sich fragt, welche realen Personen dem Roman zu Grunde liegen – hier ist eine von ihnen: Andrée de Jongh.

Viel Spaß beim Lesen!

~ Iona Grey: „Als unsere Herzen fliegen lernten“ (orig. Letters to the Lost) ~

My dear english speaking readers: I won’t translate the quotes of the book, but I can highly recommend this wonderful work which goes by the original title of „Letters to the Lost“. If you are interested in the quotes, please read the book. Thanks.

„Am Morgen erstrahlt das Haus in voller Pracht.

Er hat es eigens so entworfen, mit großen, breiten Fenstern, die vom Boden her bis zur Decke reichen, um den Sand und das Meer und den endlos weiten Himmel hereinzulassen. Morgens ist der Strand leer und rein, ein weißes Blatt, auf das die Ereignisse des Tages erst noch geschrieben werden. Der Sonnenaufgang über dem Atlantik ist ein tägliches Wunder, das er voller Dankbarkeit betrachtet.

Es hätte alles ganz anders kommen können.“

(S. 7)

Mit diesen schönen und ruhigen Worten werden wir in die Geschichte hineingezogen…

With these beautiful and serene words we are drawn into the story…

In eine Geschichte, die traurig, schön, romantisch und zugleich hart ist – kurzum: Iona Grey’s „Als unsere Herzen fliegen lernten“ reißt uns mit in eine Zeit, die viele von uns nicht aus persönlichem Erleben kennen – Gott sei Dank muss man sagen – und auch in eine Zeit, die uns nicht fremd ist. Hin zu Menschen, die gelernt haben, mit ihrem Leben umzugehen, und die sich trotzdem auf Neues einlassen – sei es aus einem spontanen Gefühl heraus – oder aus dem Willen zur Veränderung.

In a story which is sad, wonderful, romantic and also hard – in short: Iona Grey’s „Letters to the Lost“ is taking us to a time that most of us don’t know personally – thank god you have to say – and also in a time that is no stranger to us. It leads us to people who have learned how to cope with life and who also are longing for something new – may it be a spontaneous feeling – or a will to change.

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Zunächst lernen wir eine junge Frau kennen, die aus der Not heraus in ein fremdes und leerstehendes Haus eindringt – ohne zu ahnen, welche Wendungen ihr Leben noch haben wird. Diese Frau heißt Jess und sie lebt im London des Jahres 2011.

First we get to know a young woman named Jess, wo is breaking in an empty and old house – never knowing how this will change her life. She isn’t doing this because she’s a bad girl – she just has no other choice at the moment. She is living in London in 2011.

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Dort findet sie in jenem alten Haus einen Brief mit der Aufschrift: „PERSÖNLICH und DRINGEND. Wenn nötig und möglich BITTE WEITERLEITEN.“

Mit diesem Brief ändert sich alles.

In this old house she finds a letter which she opens and reads.

And with this letter… everything changes.

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Kurz darauf tauchen wir in die Welt von 1942 ein und lernen Stella kennen, einen der Hauptcharaktere des Buches. Sie ist jung, hat Träume und ein etwas eingeknicktes Selbstbewusstsein. Da sie im Waisenhaus aufgewachsen ist, fühlt sie sich geehrt, als der ansässige Pfarrer, Charles, sie um seine Hand bittet.

Shortly after meeting Jess we are drawn into the world of 1942 and get to meet Stella, one of the main characters of this book. She is young and has hopes and dreams – and a low self esteem. She was brought up in an orphanage and is glad, when the local priest, Charles is asking her to be his wife.

But she will soon discover that also Charles has his secrets and is not the best partner she could have wished for…

Das auch er Geheimnisse hat und bei weitem nicht der ideale Partner ist, weiß die junge Frau da noch nicht…

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Der nächste Charakter den wir im Buch kennenlernen ist Will. Er hat einige gesundheitliche Probleme hinter sich gelassen, einen lausigen Job und einen Chef, der ihn nicht mag. Kurzum: wenn er könnte, würde er, das schwarze Schaf seiner Familie, seinen Job bei Bona Vacantia sofort aufgeben.

Next we meet Will. He had some difficulties in life, with health and family – and now has a lousy job and a boss wo doesn’t like him. In short: if he could he would leave his job in an instant.

Now Will doesn’t know this yet, but it’s exactly this job – or his field of work, that will lead him to a better life…

Da ahnt Will noch nicht, dass genau dieser Job – oder seine Aufgabe dabei, ihn in ein schöneres Leben führen wird…

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Fehlt nur noch der zweitwichtigste Charakter im Buch: Dan.

Now there’s only missing one character: Dan.

We get to know him when he helps Stella find a wristwatch that she lost the evening before. Sadly they don’t have any luck in finding it, but that’s not bad since it’s the beginning of this wonderful story…

Ihn lernen wir kennen, als er Stella versucht zu helfen, eine Armbanduhr wieder zu finden, die sie am Vorabend verloren hatte. Leider haben sie zunächst keinen Erfolg, aber das spielt keine Rolle, denn es ist ja erst der Anfang der Geschichte…

„Gern geschehen. Schade, dass wir Ihre Uhr nicht gefunden haben. Ich gehe gleich noch mal zurück, um ein paar Fotos zu machen. Bei der Gelegenheit sehe ich mich etwas um. Wenn Sie mir Ihren Namen und Ihre Adresse geben, schicke ich Ihnen die Uhr zu, falls ich sie finde.“

(S. 152)

Dan findet die Uhr schließlich und wir finden uns wieder im Jahr 2011, wo Jess einen Karton voller Briefe findet. Nach Datum sortiert, beginnend am 6. März 1943. Da glaubte Dan noch, dass Stellas Name Nancy sei.

Dan eventually finds the watch and we get to travel to 2011, when Jess finds a box full of letters. Ordered by date, beginning with March 6th, 1943. That was the time when Dan thought Stellas name would be Nancy.

But Stelly manages to tell him her thoughts about him sending the letter to her friend and soon they start writing each other regularly. This writing is finally followed by a meeting of Stella and Dan when he wants to return the watch.

Allerdings löst Stella dieses Missverständnis schnell auf und es beginnt ein reger Briefwechsel der beiden, gefolgt von einem Treffen der beiden, um die Uhr zurückzugeben.

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Auf Jess, die ihm Jahr 2011 diese Briefe liest, wirken sie faszinierender denn je:

When Jess reads the letters in 2011 in the old house, she is really captivated by them.

„Es waren nur Worte auf einem Blatt Papier, doch sie raubten Jess den Atem.

Wie ein Taucher, der zum Luftholen an die Oberfläche kam, hob sie ihren Blick und ließ ihn gedankenlos schweifen – über die altmodische Tapete mit Blättermuster, die mit rotem Klatschmohn dekorierten Kaminfließen -, und mit einem Mal sah sie nicht mehr das verwahrloste Haus eines alten Menschen, sondern vielmehr den Schauplatz unbekannter Geschichten und Geheimnisse, die sie erfahren und entschlüsseln wollte.

Der Wind seufzte im Kamin, und die Außenwelt schien ihr unendlich fern.

Mit einem tiefen Atemzug nahm sie den nächsten Umschlag aus dem Karton, um erneut in die nachhallenden Tiefen der Vergangenheit einzutauchen.“

(S. 201)

Im Laufe des Buches erfahren wir mehr vom Leben Stellas und von ihren Begegnungen mit Dan, die sie nachhaltig verändern.

While reading we get to know more of the life of Stella and her meetings with Dan, which will change her more than she thought.

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Wir lesen von den Lebensumständen der Londoner, von den verheimlichten Problemen Charles‘, die bald für Stella auch nachvollziehbar werden.

We read about the lives of the Londoners, of the problems of Charles which suddenly also Stella gets to notice and understand.

We also get to know something about the life of our 2011-characters, Will and Jess, wo are trying to find Stella.

Wir erfahren auch etwas über die Umstände der Personen im Jahre 2011, Will und Jess, die versuchen, der gesuchten Stella näher zu kommen.

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Langsam aber sicher laufen beide Geschichten aufeinander zu, immer bedroht von der Zeit, die unbarmherzig weiterläuft…

So the story unfolds and both parts are going to meet. But it’s the time they are working against and hopefully it will not be too late…

„‚Oh, bitte nicht‘, sagte sie laut. Dann schlug sie hastig eine Hand vor den Mund und murmelte stattdessen ein stilles Stoßgebet in der verzweifelten Hoffnung, dass irgendjemand sie erhöhren werde. Bitte mach, dass wir Stella nicht zu spät gefunden haben.

(S. 556)

„Als unsere Herzen fliegen lernten“ ist ein Meisterwerk. Ein Roman, der dich packt und bis zur letzten Seite nicht wieder los lässt.

„Letters to the Lost“ is a wonderful novel that keeps you reading straight through.

Iona Grey hat ein wunderschönes Buch geschrieben, eine Geschichte, die den Leser zum Lachen bringt, zum Weinen bringt und sämtliche Emotionen dazwischen ebenfalls berührt.

Iona Grey has written an amazing book, a novel that will let the readers laugh and cry and will touch every emotion in between.

Es ist länger her, dass ich ein Buch so schnell durchgelesen habe wie dieses – und außerdem bin ich ziemlich wählerisch geworden, was Bücher angeht.

It’s been a long time since I finished a book this fast – and you have to keep in mind, that I am a little picky with what to read.

Ich kann es also mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

So I definitely can recommend „Letters to the Lost“ to you to read.

Und nicht nur ich bin begeistert, auch die Mitarbeiter des Blanvalet-Verlages sind es:

Not only am I amazed by this book, also the people working for the german publisher Blanvalet are praising this work.

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Mir bleibt an dieser Stelle nur zu sagen: Lest dieses Buch, es lohnt sich. Besseres Kopfkino bietet nur die Wirklichkeit.

At this moment the only thing left to say is: Read this book, its worth it. You only find better things in real life.

And to speak of: I really hope that there will be some wonderful human being working at the movies to read this book and adapt it.

Apropos Kino: Ich hoffe ja sehr, dass sich ein begabter Mensch aus der Filmbranche des Stoffes annimmt.

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~ Fifty Shades of Grey ~

Zu diesem Film gibt viele Meinungen…viele Schattierungen sozusagen…

Many things have been told about this movie… many shades …

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Bildquelle: http://www.fiftyshadesofgreyfan.org/gallery/albums/userpics/10001/002~6.jpg

Nachdem ich jetzt sowohl Buch als auch Film wahrgenommen habe, kann ich die extrem negativen Kommentare nicht nachvollziehen, die ich manchmal gelesen habe. Sicher sind einige Dinge anders dargestellt als im Buch geschildert, aber das ist schließlich bei fast jedem Film so. Manche Details werden weggelassen, geändert oder sogar überspitzt dargestellt.

Beim Buch-Film-Vergleich gibt es auch viele Konsumenten, die partout immer für die literarische Vorlage sind – oder die partout den Film bevorzugen. Ich muss sagen: ich bin bisher noch von keinem – Buch oder Film – wenn ich denn beides gesehen/gelesen habe, negativ berührt gewesen.

After reading the book and having seen the movie I can’t follow the extreme negative comments I have read recently. Ok, some things were shown differently in the movie than described in the book – but that’s the thing with most films. Some details are left out, changed or shown in a different way.

In the book-movie-comparison are many who are always favoring the written creation – and some who are pro movie. I have to say that I have never been – whether book or movie – if I have experienced both, touched negatively.

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Bildquelle: http://www.fiftyshadesofgreyfan.org/gallery/albums/userpics/10001/stillsuhq_07.jpg

Bei „Shades of Grey“ geht nunmal im Film alles schneller und einiges wird herausgelassen. Die Entwicklung von Anastasia vom „grauen Maus“-Image hin zur halbwegs selbstbewussten jungen Frau passiert relativ schnell und meiner Ansicht nach passt Dakota Johnson gut in die Rolle hinein. Besonders beeindrucken ihre Augen, die sämtliche Emotionen des Charakters wiederspiegeln.

Jamie Dornan als Christian Grey ist ebenfalls recht ansehnlich und die Chemie zwischen beiden Charakteren unverkennbar.

With „Shades of Grey“ there are some things shown in a faster pace and some things are left out. The transformation of Anastasia from being the shy girl to a somewhat self confident young woman went on really fast and Dakota Johnson does a good thing in playing Ana. What I found most impressive were her eyes who showed every emotion of the character.

Jamie Dornan as Christian Grey is also a thing for the eye and the sizzling noice between the two of them is distinctive.

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Natürlich ist die Geschichte bekannt und muss hier nicht weiter erwähnt werden.

Es ist nur faszinierend zu sehen, wie sich diese erdachten Charaktere auf der Leinwand ansehen lassen. Beim Lesen hat man ja nur das Kopfkino.

Bei „Shades of Grey“ muss man ja unter den ganzen sexuellen Dingen auch die Liebesgeschichte im Fokus haben. Eigentlich sind Ana und Christian zwei unsichere und verstörte Menschen, die tagtäglich in eine bestimmte Rolle schlüpfen. Sie ist extrem unsicher und versucht selbstsicher zu wirken. Er hat in den prägenden Jahren der Kindheit keine Liebe und keinen Schutz in der Geborgenheit der Familie erlebt und ist der Ansicht, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden. Dies alles kompensiert Christian durch seine sadistische Seite.

Und Ana hat – wie vielen Frauen nachgesagt wird – das Helfersyndrom und sich noch dazu hoffnungslos in den geheimnisvoll erscheinenden Mann verliebt…

Sure everyone knows the story so I won’t talk about that.

It’s just fascinating to see how these made-up characters are reacting on screen. While you read the book you just have your imagination.

With „Shades of Grey“ you have to see the love story underneath all the sexual tension. Actually Ana and Christian are two insecure and distressed people who are leaping day by day in certain roles. She is extremely unconfident and tries to show the opposite. He missed love and shelter of a family in the formative years of childhood and definitely thinks he’s not worth being loved. And this is compensated by his sadistic side.

And Ana – as many woman are said to have – has some kind of „need to help“ and is also head over heels in love with this man…

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Meiner Ansicht nach ist der erste Teil der „Shades of Grey“-Serie sehenswert, wenn man nicht allzusehr auf die Buchvorlage pocht. Die erotischen Szenen sind ästhetisch umgesetzt und wenn man die weiteren Bände gelesen hat, kann man sich auf die Fortsetzungen freuen.

I would say this part of the „Shades of Grey“-series is a good movie when you’re not thumping the content of the book. The erotic scenes have been transfered aesthetically and if you have read the following book one can look forward to the two other movies.

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Herausheben möchte ich an dieser Stelle noch den Soundtrack, der wirklich mit wunderschönen Liedern aufwartet.

I have to say that the soundtrack of this movie is really amazing 🙂

Mein persönlicher Favorit ist Ellie Gouldings „Love me like you do“ (schon das Video ist klasse), aber auch diese Titel sind großartig:

My personal favorite is Ellie Gouldings „Love me like you do“ – but these songs are also great:

* Vaults „One last night“

* Laura Welsh „Undiscovered“

 

Habt ihr den Film schon gesehen?

Wie ist eure Meinung dazu?

Have you already seen the movie?

What do you think about it?

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Bildquelle: http://www.fiftyshadesofgreyfan.org/gallery/albums/userpics/10001/normal_fsog.jpg

~ Gute Flaschen sind heutzutage schwer zu finden… ~

… umso mehr ist der Flaschengeist Cyrus darauf bedacht, es in ihr gemütlich zu haben.

„Once upon a Time in Wonderland“ startete gestern abend bei SuperRTL und ist ein recht ordentlich gemachtes Spin-Off der Mutterserie „Once upon a Time“.

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Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/8/8d/Once_Upon_A_Time_in_Wonderland_Cast_Shot.jpg

In der ersten Episode „folgen wir dem weissen Kaninchen“ hinunter in seinen Bau bzw. ins Wunderland. Wir lernen Alice (Sophie Lowe) sowohl als kleines Mädchen kennen, als auch in ihrem jetzigen Hauptalter.

Die junge Alice im blauen Kleid entspricht von der Optik weitgehend dem Bild, was wir von Disney und anderen Serien kennen und mit diesem Charakter verbinden.

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Bildquelle: http://moviesection.de/v3/img/datenbank/1078165444Alice3.jpg

Die junge Ausgabe von Alice kommt sehr sympathisch daher, mit leicht abstehenden Ohren und dem Wunsch, ihr Vater würde ihr ihre Erzählungen glauben.

Im Gegensatz zu ihrem Wunsch wird sie für wahnsinnig erklärt und in ein Asylum gebracht, wo sie von ihren V0rstellungen geheilt werden soll.

Doch es kommt – zum Glück für Alice – alles anders.

Der Herzbube (eigentlicher Name: Will Scarlett – genau, der aus Robin Hood) rettet die Heldin und das weisse Kaninchen bringt sie zurück ins Wunderland. In Rückblenden erfahren wir, das Alice damals nach ihrer ersten Reise ins Wunderland dorthin zurückgekehrt ist, um Beweise für dessen Existenz für ihren Vater zu suchen.

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Also schnappte sie sich das Kaninchen und war dabei, einen Weg nach Hause zu suchen, als sie mehr oder weniger über eine Flasche stolperte.

Und das war nicht irgendeine Flasche.

Cyrus (Peter Gadiot) – so der Name des Bewohners – ist ein Flaschengeist, wie man ihn sich nicht besser wünschen könnte. Für die weiblichen Zuschauer natürlich recht gutaussehend gewählt, ist der Charakter mit Charme und Witz ausgestattet.

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Er lebt schon einige Zeit und steht immer im Dienste des jeweiligen Flaschenbesitzers.

So wie wir es aus den Märchen kennen.

Alice und Cyrus verlieben sich – doch hat diese Liebe eine Chance?

Natürlich haben wir auch in dieser Serie Gegenspieler – die ebenfalls nicht von Grund auf schlecht oder böse sind, sondern durch Ereignisse so geworden sind.

Da wäre zum einen die rote Königin – gut und eisig gespielt von Emma Rigby. In Rückblenden erleben wir, wie sie das wurde, was sie jetzt ist.

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Dann hätten wir Jafar (Naveen Andrews), der ein weiterer „böser“ Part in der Geschichte ist.

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„Once upon a time in Wonderland“ spielt mit den Vorstellungen, die wir bereits aus Büchern haben und ist doch gut umgesetzt.

Wir haben eine Liebesgeschichte, Konflikte, Vertrauensfragen und den ewigen Kampf „Gut gegen Böse“.

Die Hintergründe der Figuren versprechen viel und es ist traurig, dass die Quoten in Amerika nicht ausgereicht haben, um eine längere Geschichte zu erzählen.

Aber die Vorschau auf die kommenden Wochen lassen einen auf jeden Fall die jetzige Ausstrahlung genießen 🙂

 

Habt ihr den Serienauftakt gesehen?

Was ist euer Eindruck? Werdet ihr der Serie treu bleiben?

Denkt dran: auf Super RTL now kann man sich die Folgen auch später noch ansehen, falls man Mittwochs zur Sendezeit etwas anderes vorhat.

 

Und wer es lieber in Zeichentrickformat möchte, erinnert sich bestimmt noch an diese Serie hier?

~ Zurück in Lucky Harbor ~

Was gibt es schöneres, als ein wenig Literatur fürs Herz, während man daran arbeitet,  wieder auf die Beine zu kommen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Meine Physiotherapie läuft gut und die Übungen lassen den Knöchel und den Rest des Beines stärker werden.

Und für das Herz habe ich mich jetzt wieder einmal nach Lucky Harbor begeben – und dort die Bekanntschaft von Sam und Becca gemacht.

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Beide haben schon eine gewisse Spanne an Lebenserfahrungen hinter sich und nähern sich trotzdem vorsichtig einander an.

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Sam hat Probleme damit, Menschen an sich heran zu lassen – und Becca ist ein typischer zurückgezogener Gutmensch, der, wenn Hilfe gebraucht wird, sein letztes Hemd gibt.

Auf der Suche nach einem Job landet Becca zunächst im Restaurant des Küstenortes…

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Dies funktioniert auf Dauer nicht – und so bekommt sie eine Arbeit bei Sam und seinen Kumpels. Die drei bieten Wassersportkurse an und sind auch sonst ein optischer Hingucker.

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Beide haben Probleme aus der Vergangenheit,  mit deren Auswirkungen sie heute noch zu kämpfen haben.

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Wird Becca mit der Vergangenheit abschließen können?

Findet Sam die Courage, Becca auch mit Worten seine Zuneigung zu gestehen?

Überwindet Becca ihre Angst vor öffentlichen Auftritten?

Kann eine Tüte frischen Popcorns zu einem Happy End führen?

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Lasst euch wieder in die Küstenstadt Lucky Harbor entführen und verbringt den  Sommer der Geschichte mit einem Roman aus der Serie der Autorin Jill Shalvis und neuen, sympathischen Charakteren.

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~ Winter’s Tale – Liebe, Leid und die Bestimmung, zu retten ~

Es ist eine Liebeserklärung an eine Stadt. New York.

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Es ist eine Geschichte über Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Leid – und den ewigen Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“.

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Es ist die Geschichte von Peter Lake. Einem Dieb. Mit Gewissen.

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Peter Lake hat kein leichtes Leben. Als Kind wurden seine Eltern in der „gelobten Zuflucht“ Amerika abgelehnt. Ihr Baby sollten sie mit zurück in die Heimat nehmen. Doch die Eltern entschieden sich anders, schickten ihr Kind auf die Reise in einem Schiffsmodell, dass die Küste erreicht. Dort wird Peter von Hafenarbeitern aufgezogen.

Später arbeitet er für Pearly Soames, bis dessen Machenschaften und Arbeitsweisen seinem Gewissen entgegenstehen und er sich gegen seinen Arbeitgeber entscheidet.

Dieser will nun Rache und den talentierten Dieb am liebsten tot sehen.

Doch auch Peter hat Freunde und entrinnt mit Hilfe eines weißen Pferdes den Häschern von Pearly.

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Sprung zum Hauptthema des Filmes: Peter und seine Bestimmung.

Jeder auf der Welt hat eine Bestimmung – und die von Peter ist es, zu heilen.

Er trifft bei einem ungeplanten Raubzug auf Beverley Penn. Die junge Frau ist an Schwindsucht erkrankt, weiss, dass sie sterben muss und hat trotzdem ein Glänzen und eine positive Ausstrahlung, dass es sogar den abgehärteten Peter sprichwörtlich erwischt.

Er wollte nur den Safe leeren, trinkt aber dann mit der jungen Frau Tee und ist später zur Stelle, als Beverley von Pearly Soames bedroht wird. Sie reisen zur Familie von Beverley und verbringen eine glückliche Zeit mit Gesprächen, Tanz und der Freundschaft ihrer Familie.

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Er hilft ihr. Er kann sie zwar nicht retten, aber er gibt ihr Ruhe – und seine Liebe.

Diese Liebe allein kann allerdings nicht verhindern, dass sein Herz fast hörbar bricht, als sie in seinen Armen stirbt. Dass daran Pearly Soames nicht ganz unschuldig ist, ahnt Peter nicht.

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So stellt sich Peter den Meuten, die für Soames arbeiten und landet schwer verletzt im Fluss. Soames räumt den Platz, nimmt er doch an, dass sein Problem sich erledigt hat.

Glaubt er.

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Doch Glauben, Mystik und Realität sind in diesem wunderbaren Film eng verbunden und so findet sich Peter Lake am Ufer des Flusses wieder – allerdings in einer anderen Zeit.

Aber es ist immernoch New York.

Und die Stadt ist das Einzige, was Peter noch hat, was ihn aufrecht hält.

Seine Erinnerung hat er verloren und streift durch die Straßen und Parks der Stadt – und malt Kreidebilder von einer Frau mit roten Haaren.

Die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Seine Bestimmung lässt ihn nicht los.

Dann begegnet er einem kleinen Mädchen namens Abby…

***

„Winter’s Tale“ ist ein modernes Märchen. Und zugleich ist es mehr als das.

Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, zu Tränen rührt und den Glauben an das Gute auf dieser Welt bestärkt.

Sicher kann man in einer Literaturverfilmung nicht alle Einzelheiten betrachten und so bleibt die Kindheit von Peter im Dunkeln, während sie in der literarischen Vorlage doch ein wenig Platz einnimmt.

Das schadet aber weder dem Film noch der Leseerfahrung.

Die Rollen sind allesamt gut besetzt: mit Colin Farell als Peter Lake hat man einen Dieb, der einem trotz seines „Berufs“ sympathisch ist, hat er doch viel Herz und gehört zu den „Guten“.

Russel Crowe als Pearly Soames ist ebenfalls einen zweiten Blick wert. Sein Pearly ist so böse, dass es schon wieder Spaß macht, ihm zuzuschauen. Er will die Magie und Sterne und Schönheit vernichten, findet aber selbst den Lichteinfall auf Edelsteine faszinierend…

Das magischste am ganzen Film sind allerdings nicht die Schauspieler – sondern ein Pferd.

Ein Schimmel, um genau zu sein. Athansor lautet sein Name. Er ist quasi der engelsgleiche Beschützer (zeitweise auch geflügelt) von Peter Lake, der ihn auch in seinem Leben im New York der heutigen Zeit findet und ihm zur Seite steht.

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Zusammenfassend kann ich „Winter’s Tale“ nur empfehlen.

Ein Film, der – auch dank der wundervollen Filmmusik von Hans Zimmer – noch einige Zeit nachwirkt.

Und dies auch dank des Liedes im Abspann: KT Tunstall’s „Miracle“.

 

„Winter’s Tale“ ist für mich so eine Art „Titanic-Film“ – tragisch, emotional, auch mit lustigen Momenten. Und, was diese Art Film charakterisiert: das Ende.

Selbst, wenn man den ganzen Film über keine einzige Träne vergiest, das Ende hat es in sich und lässt garantiert die ein oder andere Träne kullern.

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Zum Film gibt es eine Reihe von Kritiken, unter anderem hier und hier.

Und es gibt auch eine Seh-Empfehlung von Neil Gaiman.

Wenn das nicht auch ein gutes Zeichen ist 🙂

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Bildquelle: http://images.kino.de/flbilder/max14/auto14/auto02/14020311/w964.jpg

SCHAUT IHN EUCH AN UND BERICHTET MIR VON EUREN SEH-ERFAHRUNGEN!

ICH BIN GESPANNT!

🙂