~ Young Sherlock Holmes: „Der Tod ruft seine Geister/ Knife Edge“

Note for my english-speaking readers: In this article the quotes are only in german language. I hope you don’t mind and feel free to read the english version of Andrew Lanes book. Thanks.

Nachdem ich bereits den vergangenen Abenteuern des jungen Sherlock Holmes beigewohnt habe und ihn durch alle Höhen und Tiefen begleitet habe, bin ich nun auch mit dem sechsten Buch in der Reihe des Autors Andrew Lane sehr zufrieden.

After accompanying young Sherlock Holmes with his latest adventures and going through highs and lows with him I finally finished book number 6 in the works of Andrew Lane. And I am really satisfied.

Sherlock is on his way back home – but you can feel from the beginning that this would be no easy return for him.

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Sherlock befindet sich auf dem Weg zurück nach Hause – obwohl natürlich schon zu Beginn klar sein dürfte, dass es keine einfache Rückkehr sein wird.

„Was ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, Sir?“

„Deine Heimkehr. Das ist sie nämlich nie.“ Er hielt inne, während er immer noch zu Sherlock hochstarrte.

„Lass mich dir das große Geheimnis des Sehmannslebens verraten, Junge. Du kehrst niemals heim. Weil der Ort, an den du zurückkehrst, nicht so ist, wie du ihn in Erinnerung hast. Zum Teil, weil er sich verändert hat, zum Teil, weil du dich verändert hast, aber hauptsächlich, weil du dich nicht an die Wahrheit erinnerst, sondern nur an ein strahlendes Andenken, das sich als Wahrheit ausgibt.“

(S. 15)

Im irischen Galway angekommen, wird er auch gleich von seinem Bruder Mycroft in Beschlag genommen. Dieser ist natürlich nicht nur dort, um seinen kleinen Bruder abzuholen, sondern hat gleich eine Aufgabe für den Heimgekehrten.

When he arrived in the irish Galway, he is welcomed by his brother Mycroft. But the older Holmes is not only there to get his young brother back home but to have him at hand to help with something.

„Es gibt da einen Job, den ich hier zu erledigen habe, und dabei brauche ich deine Hilfe.“

(S. 27)

Natürlich ist Sherlock nicht gerade über diesen Schachzug seines Bruders begeistert und macht diesem gegenüber seinen Unmut auch deutlich. Als sich beide Gemüter wieder beruhigt haben, kommen sie auf den Hintergrund von Mycrofts Auftrag zu sprechen.

For sure Sherlock is not really happy with this behavior of his brother and tells him so. When both of them breathed deeply, Mycroft is telling him about his problems.

„Was weißt du über Spiritismus?“

(S. 36)

Als bald werden die beiden in der Heimstätte von Sir Shadrach Quintillan heimisch, einer Burg namens Cloon Ard Castle. Dort soll ein Medium wohnen – und Mycroft soll im Auftrag der britischen Regierung dem vermutlich spirituell veranlagten Mann namens Ambrose Albano ein bisschen auf den Zahn fühlen.

Both of them got rooms in the castle of Sir Shadrach Quintillan called Clood Ard Castle. There a psychic is supposed to live and Mycroft is the one to work out if its real for the british empire. The psychic is a man named Ambrose Albano.

„Eine Bewegung in der Dunkelheit des Eingangs erregte Sherlocks Aufmerksamkeit. Erst als gleich darauf eine dritte Person vortrat, erkannte er, dass es sich um einen Mann handelte, der ungefähr seine Größe und Statur aufwies. Er trug einen schwarzen Anzug samt schwarzem Hut, und sein unmodisch langes Haar fiel in Stufen auf die Schultern herab. Sein rechtes Auge war strahlend blau. Mit durchdringender Neugier starrte es Sherlock entgegen. Sein linkes Auge jedoch bestand aus einer milchig-trüben Glaskugel, die von innen heraus regelrecht zu glühen schien.“

(S. 52)

Nach einer Weile kommen alle Repräsentanten in die Burg und die Vorstellung des Könnens von Mr. Albano kann beginnen. Natürlich gelingt es Sherlock mit seiner Scharfsicht, die Tricks hinter Albanos angeblichen Mediumfähigkeiten zu entlarven.

After a while all the ambassadors of the different countries come to the castle and get to see an example of the works of Mr. Albano. For sure it is Sherlock to get behind the tricks of this man.

After the first shock the talented man shows Sherlock some of his basic techniques and the young man is fascinated by this new things.

Nach dem anfänglichen Schock ist der begabte Mann jedoch bereit, Sherlock in einige kleine Anfangstechniken einzuweisen und dieser ist fasziniert von dem Neuen, das er lernen kann.

***

Natürlich macht Sherlock auch die Bekanntschaft von Sir Shadrachs Tochter Niamh, mit der er sich anfänglich recht gut versteht, die jedoch auch ein Geheimnis hat.

Also Sherlock gets to know the daughter of Sir Shadrach, a girl named Niamh. He gets along with her quite well but she also has some kind of secret.

***

Noch dazu wird es auch auf der Burg gefährlich – spätestens dann, als eine Tote gefunden wird…

And things are getting dangerous when a dead body is found…

„Ein Körper lag unter dem Busch. Es war eine der Burgbediensteten. Sie lag auf dem Rücken und starrte in den Himmel, das Gesicht zu einem Ausdruck blanken Entsetzens verzerrt. Sherlock suchte an ihrem Handgelenk und ihrem Hals nach einem Puls, aber da war nichts. Ihre Haut war kalt, und auf ihren Augen lag eine dünne Schicht aus Staub und Pollen. Es gab keinen Zweifel: Sie war tot.“

(S. 129)

Auch Mr. Crowe und seine Tochter Virginia tauchen auf der Burg auf und sorgen für einige verwirrende Momente in Sherlocks Leben. Virginia hatte sich ja per Brief von Sherlock „getrennt“, da sie nicht wusste, ob dieser je wieder zurückkommen würde. Nun stehen sich beide erneut gegenüber und müssen wieder neu miteiander umgehen.

Also Mr. Crowe and his daughter Virginia are guests at the castle and this leads to some confusing moments in the life of Sherlock. Virginia was the one who quits with Sherlock because she wasn’t sure if he ever would come back. Now both of them have to get along and have to deal with the past and the present.

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Natürlich bleibt es auch bei diesem Abenteuer nicht bei einem Toten – und Sherlock sieht sich alten Feinden gegenüber.

For sure there are more than one dead person in this adventure – and Sherlock is coming against old enemies.

  • Wer sind die alten Feinde, die es auf Sherlock abgesehen haben?
  • Wird er sich wieder mit Virginia vertragen – oder ist für ihn diese Verbindung Vergangenheit?
  • Who are the old enemies who are looking to see Sherlock dead?
  • Is he going to get along with Virginia – or is this relationship over and part of the past?

„Young Sherlock Holmes: Der Tod ruft seine Geister“ ist im englischen Original erhältlich unter dem Titel „Knife Edge“. In der Originalsprache sind bereits weitere Bände erschienen, so dass man auch auf dem deutschen Buchmarkt auf die Fortsetzungen warten kann 🙂

„Young Sherlock Holmes: Knife Edge“ is a great 6th book in this series. In the original language there are more books available and the german readers just have to wait a while for the new adventures.

***

Wer sich für die Buchreihe interessiert, kann sich auf folgenden Seiten meine bisherigen Artikel dazu durchlesen:

Ich bin natürlich schon gespannt auf die Folgeromane und auch auf die Abenteuer, die der junge Sherlock noch erleben wird. Die „festen“ Buchcharaktere sind mir als Leser sehr ans Herz gewachsen und so freut man sich natürlich als Leser auf ein Wiedersehen.

Informationen zu den Folgebändern gibt es hier und hier.

I am really excited for the new adventures that will follow. The main characters are very dear to me and so as a reader you feel good when accompanying them in new books.

You can find information on the following books here and here.

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~ Young Sherlock Holmes: Der Tod kommt leise ~

Nachdem ich bereits in der Vergangenheit über die bereits erschienenen Bücher von Andrew Lane berichtet habe (Buch 1, Buch 2, Buch 3, Buch 4) widme ich mich nun auch dem fünften Abenteuer des jugendlichen Sherlock Holmes.

 

Screencap by me
Screencap by me

Nachdem der junge Detektiv am Ende der vierten Geschichte gekidnappt wurde, findet er sich nun an Bord der Gloria Scott wieder.

Er freundet sich mit dem Schiffskoch Wu Chung an und ist froh, von der Mannschaft mehr oder weniger akzeptiert zu werden. Jedenfalls ist er an Bord dieses Schiffes sicherer, als an vielen Orten an denen er zuvor gelebt hat.

Wu Chung lehrt Sherlock auch die Technik des T’ai chi ch’uan. Diese Kenntnisse sind ihm im Verlauf der Geschichte noch von Nutzen und wahrscheinlich auch lebensrettend.

Als die Gloria Scott einen zahlenden Passagier aufnimmt, beginnt man als Leser zu ahnen, dass nichts Gutes in der Luft liegt. Und: man soll Recht behalten.

Jacobus Arrhenius geht in Sabang an Bord des Schiffes – und er ist ein ungewöhnlicher Gast:

„Ein Mann stach aus der Menge hervor. Er trug einen schmuddeligen Leinenanzug und einen Strohhut. Sein weißes Hemd war zerknittert und von Schweißflecken bedeckt. Aber das Auffälligste – und Merkwürdigste – an ihm war, dass Gesicht und Haare komplett von einem schwarzen Florschleier bedeckt waren, ähnlich denen, die sonst lediglich Imker trugen. […]“ (S. 54)

Sherlock spürt auf Grund seiner bisherigen Erfahrungen sofort, dass mit diesem Mann irgendwas nicht stimmt.

Und er soll sich im weiteren Verlauf bestätigt fühlen, auch wenn wir erst gegen Ende des Romans vollständig über Arrhenius Taten aufgeklärt werden.

***

Nachdem die Gloria Scott im chinesischen Shanghai festgemacht hat, geht auch Sherlock von Bord um sich umzusehen. Sein Freund Wu Chung nutzt die Zeit, um seine Familie zu besuchen und lädt auch Sherlock ein, vorbeizuschauen.

Zunächst hat er jedoch kein Glück, wird er doch von ansässigen Jugendlichen angegriffen und fast seines Geldes beraubt. Glücklicherweise macht er die Bekanntschaft eines Jungen namens Cameron, der ihm zur Seite steht:

„Schräg hinter den Jungen stand ein europäischer Jugendlicher, der etwa so groß und alt wie Sherlock war. Der Neuankömmling hatte eine schlanke Figur und trug eine metallgerahmte Brille. Sein weissblondes, aus der Stirn gestrichenes Haar war so lang, dass es ihm über Ohren und Kragen fiel. Er trug chinesische Kleidung, die jedoch neuer und sauberer wirkte als die der meisten Leute in der Umgebung.“ (S. 118)

Camerons Vater ist gebürtiger Amerikaner und so lädt sein neuer Freund Sherlock auch ein, mit ihm zu seinem Haus zu kommen und dort zu Abend zu essen.

Die Eltern Camerons sind einverstanden und so findet sich Sherlock nicht nur in Gesellschaft der Mackenzies wieder, sondern lernt auch die höhere Besatzung des amerikanischen Kriegsschiffes USS Monocacy kennen, die ebenfalls zu Gast ist.

***

Der Abend verläuft recht gut und so setzen sich Cameron und Sherlock in die nächtliche Luft, um sich über Amerika zu unterhalten. Unterbrochen werden sie von leisen Geräuschen und dem Angriff einer Gestalt, die beide nicht identifizieren können.

Nachdem nichts schlimmeres vorgefallen ist, machen sich beide auf den Weg zu Wu Chung, als sie von seiner verzweifelten Frau aufgehalten werden:

„“Helft mir doch! Mein Mann … er ist krank! Er stirbt!“

Ihr verzweifelter Gesichtsausdruck zeugte deutlich von ihrer Panik. Es war ganz offensichtlich, dass sie um das Leben ihres Ehemannes bangte.“ (S. 164)

 

Wu Chung ist leider nicht der Einzige, der von einer vermeintlichen Schlange gebissen wurde und an der Verletzung stirbt.

Auch Camerons Vater wird in seinem Büro aufgefunden – tot.

Es gibt aber in beiden Fällen keinen Hinweis auf einen Eindringling noch ein ins Zimmer eingedrungenes Tier.

Sherlock vermutet mehr dahinter und macht sich mit gemeinsam mit Wu Chung und Cameron auf die Suche nach Erklärungen.

Dabei begegnet er auch Kreaturen, die ihm unbekannt sind, für ihn jedoch eine Gefahr ausstrahlen:

„Zu Tode erschrocken, taumelte Sherlock nach hinten, als die Kreatur, die neben ihm im Morast auf der Lauer gelegen hatte , sich auf vier kurzen Beinen erhob – Beine, die in gefährlich aussehenden Klauen endeten.

Ohne jegliche Emotion starrte das Tier Sherlock aus schmalen, an Steinsplitter erinnernden kalten Schlitzaugen an. […]“ (S. 298)

 

Wird Sherlock den Angriff überstehen?

Welche Gestalt wird Sherlock noch angreifen – und in welchem Verhältnis steht sie zu Mr. Arrhenius?

Welchen Plan verfolgt der Mitreisende der Gloria Scott – und kann er vereitelt werden?

Wird Sherlock zurück nach England reisen?

Welchen Inhalt hat der Brief, den Sherlocks Bruder Mycroft ihm zukommen ließ?

Wie wird er Sherlock verändern?

 

Fazit:

Young Sherlock Holmes 5 „Der Tod kommt leise“ ist ein weiterer interessant geschriebener Band in der Reihe von Andrew Lane. Auch als Hörbuch sind die Bücher zu bekommen.

Für Freunde der Abenteuer des jungen Detektivs geht es auch in Zukunft weiter: der sechste Band trägt im englischen Original den Titel „Knife Edge“ und führt den Hauptcharakter noch nicht wieder zurück nach England zu seiner Familie…

Wir können gespannt sein, ob auch diese Geschichte in deutscher Sprache überzeugt.

Wer nicht so lange warten will, kann gern die britische Variante lesen 🙂

Young Sherlock Holmes: „Nur der Tod ist umsonst“

Es beginnt alles bei einem Tätowierer.

Ein alter Mann mit grauem Haar…

Gerade noch hatte er einen Kunden, dann stürmt eine Wand von einem Mann in den Laden. Ihm folgt: ein neuer Kunde.

Er war kleiner und besser gekleidet als sein Herold und hielt einen kleinen Gehstock in der Hand. Eine Kältewelle schien mit ihm in den Raum gekommen zu sein. Eine seltsame Empfindung durchfuhr Kai Lung, und er brauchte einen Moment, um darauf zu kommen, was es war.

Angst. Es war Angst.“ (S. 10)

***

Danach springen wir rasant weiter ins erste Kapitel und werden Zeuge einer Violinenstunde, die Sherlock bei seinem Lehrer Rufus Stone hat. Dieser erweist sich in dieser Unterrichtsstunde als besonders ungeduldig:

„„Aufhören!“, rief Rufus Stone. „Du machst mich noch fertig!“ – Sherlock hob den Bogen von den Violinensaiten. „Nur nicht so melodramatisch.““ (S. 13)

Während der Violinenstunde, die Rufus Stone gibt, werden wir Zeuge des Phänomens, das Autor Andrew Lane in seine Sherlock-Bücher eingebaut hat: „Learning by Reading“.

Wir bekommen einen kurzen Einblick in die Musikwelt geboten, mit zwei ihrer Abkürzungen und deren Bedeutungen. So erfahren wir, welche Bedeutung ein # und ein tiefgestelltes b haben. Wir erfahren, dass italienische Begriffe als Orientierungshilfe bezüglich der Pausen oder Be- und Entschleunigung der Musikstücke dienen.

Im Laufe des Romans werden dem Leser noch einige „Learning by Reading“ – Fakten über den Weg laufen.

Auch gewinnen wir einen Einblick in die Gefühlswelt bzw. welche Bedeutung Gefühle für Sherlock haben. Es zeigt sich, dass schon der hier dargestellte junge Sherlock Gefühle zwar kennt und einordnen kann, sie ihm aber immer etwas fremd bleiben werden.

Ich…ich bin nicht sehr gut, was Emotionen anbelangt.“ (S. 22)

***

Im weiteren Verlauf des Buches erhalten wir – wie auch schon in den vergangenen Büchern – Einblicke in die Wahrnehmungsfähigkeit Sherlocks.

Abgerundet wird dieser Band durch die witzige und aufrichtige Freundschaft Sherlocks zu Matty. Dieser steht ihm in allen Lebenslagen zur Seite und rettet ihm durch eine Freundschaftsgabe das Leben.

Sherlock ist ein Junge mit Gerechtigkeitssinn. Das wird auch deutlich, als er sich Gedanken über die sozialen Standesunterschiede zwischen den Menschen macht:

Er fand es schlichtweg dumm, dass etwas so Simples wie ererbter Grundbesitz einen von den anderen Menschen abheben konnte. Wenn er erst einmal erwachsen war, würde er schon dafür sorgen, dass er niemals derartige soziale Unterschiede zwischen den Menschen machte.“ (S. 27)

***

Auch treffen wir Mrs. Eglantine wieder, die stets schwarz gekleidete Haushälterin mit großem Geheimnis. Sie sieht sich als Hauseigentümerin und setzt den Onkel Sherlocks unter Druck:

Langsam richtete sich Mrs. Eglantine auf. „Sie Narr“, sagte sie langsam und jedes Wort betonend. „In diesem Haus haben Sie nichts mehr zu melden. Jetzt habe ich hier das Sagen.“ (S. 34“)

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Im Laufe der Geschehnisse des Bandes kommen Sherlock Erinnerungen hoch. Erinnerungen an die Paradolkammer, die er lieber verdrängen möchte.

So sieht er auf einem Markt zwei verdächtige Männer, die ihm noch in Zukunft begegnen werden: Einem fehlt das rechte Ohr, und er hat einen straffen Pferdeschwanz. Der andere ist ein blonder Mann mit Pockennarben.

Beide sind auf der Suche nach Amyus Crowe und seiner Tochter Virginia.

Da Sherlock die Vermutung hat, dass dies nichts gutes zu bedeuten hat, will er seinen Lehrer und dessen Tochter warnen.

Zuvor wird er aber noch der Wünsche Mrs. Eglantines für seine Zukunft gewahr:

„So endgültig“, zischte sie, „dass ich wünschte, man würde ihn in Stücke hacken und seine Einzelteile so verstreuen, dass niemand jemals auch nur ein Fitzelchen von ihm wiederfindet.“ (S. 63)

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Als Sherlock endlich seinen Lehrer aufsuchen will, findet er das Cottage verlassen vor:

Der Raum war bar jeder persönlichen Gegenstände. Amyus und Virginia Crowe waren nicht einfach nur nicht da. Vielmehr gab es auch keinerlei Zeichen dafür, dass sie jemals hier gelebt hatten.“ (S. 138)

Auf der Suche nach Hinweisen stoßen Sherlock und Matty auf des Rätsels Lösung – auf einer Pferdekoppel. Ein Kaninchenbau. Was hat das wohl zu bedeuten?

***

Wohin sind Amyus Crowe und seine Tochter geflohen?

Aus welchem Grund haben Sie Farnham verlassen?

Wird Rufus Stone unbeschadet am Ziel ihrer Reise ankommen?

Welche weiteren Spuren hat der große Amerikaner gelegt, um von Sherlock gefunden zu werden?

Werden sie Crowe und seine Tochter finden?

Was haben ein Kaninchen und ein Braunbär mit der Lösung dieses Falles zu tun?

Wer ist der Mann mit den Tätowierungen und wieso steht Virginias Name auf seiner Stirn?

 ***

Diese und noch andere Fragen beantwortet der Autor in seinem neuesten Buch, das den englischen Titel „Fire Storm“ trägt.

Am Ende dieses Abenteuers findet sich Sherlock wieder zu Hause in der Bibliothek wieder. Ein neues freundliches Hausmädchen wurde eingestellt und alles scheint in Ordnung zu sein.

Aber der Schein trügt oft und ehe er sich versieht befindet sich der junge Detektiv schon mitten in einem neuen Abenteuer.

Auf einem Schiff in Richtung China….. oder Japan…

Wir werden es erfahren…

 ***

In der englischen Originalsprache sind bereits Band 5 („Snake Bite“) und 6 („Knife Edge“) erhältlich. Neben Andrew Lanes Arbeit als Autor haben auch die deutschen Übersetzer eine gute Arbeit geleistet.

„Nur der Tod ist umsonst“ lässt sich wunderbar leicht lesen und die Bilder rasen nur so im Kopf hintereinander her.

Wie ich auch schon bei den vorigen Bänden gesagt habe: Eine Verfilmung dieses Stoffes wäre grandios.

Bis dahin können Interessierte sich mit den Hörbüchern die Zeit vertreiben. Probehören kann man auf youtube hier.

* Last but not least: Ein herzliches Dankeschön an Frau Bachar vom Fischer Verlag für die Bereitstellung des Buchexemplars.

Nächstes Rezensionsexemplar :-)

Gerade eben habe ich die Nachricht erhalten, dass diese Woche ein weiteres Rezensionsexemplar bei mir einfliegt 🙂

 

Diesmal handeltes sich um „Young Sherlock Holmes“ Band 4 mit dem wunderbaren Titel: „Nur der Tod ist umsonst“.

Bildquelle: http://www.fischerverlage.de/media/fs/15/u1_978-3-10-402719-7.jpg

Darauf freue ich mich schon sehr – die Leseerfahrung und natürlich das anschließende Rezensionsschreiben 🙂

 

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Bachar vom Fischer-Verlag für Ihre freundlichen Emails.

„Eiskalter Tod“ – Young Sherlock Holmes auf neuen Wegen

Die Abenteuer des jungen Sherlock Holmes gehen in eine neue Runde. Mit „Eiskalter Tod“ liegt nun auch der dritte Band der Reihe um die Jugendjahre des Privatdetektivs vor – und ein Ende ist (glücklicherweise) nicht in Sicht.

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Bereits jetzt kann man auf den Seiten des Fischer-Verlages das Cover des nächsten Romans begutachten – der vierte Roman um Sherlock Holmes erscheint voraussichtlich Ende September dieses Jahres unter dem Titel: „Nur der Tod ist umsonst“ (engl. Originaltitel: Fire Storm).

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Doch nun erst einmal zurück zu diesem Abenteuer.

Dieses ist eines mit sehr persönlichem Bezug, ist doch Sherlocks Bruder Mycroft in einen Mord verwickelt, den er nicht begangen hat. Doch alles sieht danach aus, als könne er seine Unschuld nicht beweisen.

*

Die Geschichte beginnt damit, dass Sherlock und sein Lehrer Amyus Crowe angeln. Nicht um des Angelns Willen, sondern hauptsächlich, damit Amyus dem Jungen wieder einmal etwas beibringen kann. Sicherlich ist ein guter Fang auch nicht verkehrt, sichert er doch die Abendmahlzeit des Lehrers.

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Als nächstes steht für die beiden eine Reise nach London an. Im Diogenes Club, in dem das Sprechen strikt verboten ist, erwartet Sherlocks Bruder die Ankömmlinge. Und nicht nur er: Im Gesellschaftszimmer befindet sich weiterhin eine Leiche und Mycroft hat ein Messer in der Hand – für herkömmliche Polizisten also ein gefundenes Fressen. Mal abgesehen davon, dass sich am Messer kein Blut befindet und Mycroft sich an Nichts erinnern kann…

*

Mycroft wird in Gewahrsam genommen. Amyus Crowe und Sherlock machen sich auf die Suche nach allem, was nicht ins Szenarium passt – und werden fündig. Auch mit Hilfe der Visitenkarte, die der Tote hinterlassen hatte, kommen sie langsam einem Komplott auf die Spur, dass sie nicht nur in London in Atem hält, sondern sie auch nach Moskau führt.

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Für die Reise nach Moskau gibt es, nachdem für Mycroft Kaution gestellt worden ist, für diesen einen weiteren guten Grund: ein für ihn tätiger Agent ist verschwunden und Mycroft macht sich Sorgen und möchte natürlich herausfinden, was ihm zugestoßen ist. Also schließen sie sich einer Theatergruppe an, die auf offizielle Einladung nach Russland reist. Zuvor schließt sich ihnen ein alter Bekannter an: Rufus Stone. Der Violinist ist ebenfalls in Diensten Mycrofts und hat schon in einer der vorigen Geschichten auf den Jungen aufgepasst und ihm das Violinenspiel beigebracht.

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Was wird die drei in Russland erwarten?

Wer steckt hinter den Anschlägen auf ihr Leben?

Was haben lebendige Falken zwischen ausgestopften Museumsobjekten zu suchen?

Kann eine tote Maus ein Leben retten?

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Mit diesem Buch hat Andrew Lane wieder einmal eine spannende Story um den wohl berühmtesten Privatdetektiv der Welt geliefert.

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Gespickt mit vielen interessanten Details zu wissenswerten Dingen (Verhalten von Fischen; Beobachtungen und Rückschlüsse, Verkauf von Alaska; russische Geheimpolizei zu Zarenzeiten) und schön zu lesenden Londonbeschreibungen macht dieser Roman Lust auf mehr.

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Zum Glück muss der geneigte Leser ja nicht mehr allzu Lange auf neuen Lesestoff warten und auch die englischsprachigen Originalversionen sind schon bei Band 6 angelangt, welches später im Jahr erscheinen soll.

Wer sich für den englischen Band 5 („Snake Bite“) interessiert, kann hier hineinlesen. Gleiches gilt natürlich auch für Band 4  Fire Storm.