~ Happy Easter… oder: endlich ein wenig Entspannung…~

Zu allererst möchte ich euch ein schönes Osterfest wünschen – mit hoffentlich schönem Wetter, gutem Essen und einigen ruhigen Tagen.

Ich genieße derzeit ein paar ruhige Tage und habe deshalb einen Spaziergang zum nahegelegenen Friedhof unternommen – Vögelgezwitscher und tierische Begegnungen inklusive 🙂

Hier ein paar kleine Impressionen.

Hoffentlich könnt ihr den Frühling auch genießen und habt schöne Fleckchen zum Entspannen.

~ Best of 2020 ~

2020 ist bald Vergangenheit und ein neues Jahr mit neuen Möglichkeiten und neuen Chancen steht vor der Tür.

2020 hatte einige Herausforderungen für viele Menschen im Gepäck – und doch kann ich von mir sagen, dass dieses Jahr viel Gutes gebracht hat. Da wären zum einen ein neuer Arbeitsplatz, das Genießen des Stillstandes und die Fokussierung auf die wesentlichen und positiven Dinge des Lebens.

Hier nun zeige ich euch meine Highlights dieses Jahres zusammengefasst – einige haben bereits vollständige Artikel bekommen – andere noch keinen. Ich freue mich über Anmerkungen, Kommentare etc.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Jahreswechsel, einen entspannten Start im Neuen Jahr 2021 – und viele schöne Lesemomente 🙂



Das Buch, auf dessen Veröffentlichung ich 2020 am sehnsüchtigsten gewartet habe, war die Biografie von Hilarie Burton Morgan mit dem Titel „The Rural Diaries – Love, Livestock and Big Life Lessons down on Mischief Farm“.

Es ist die Geschichte ihres Lebens zusammengefasst zu wunderschönen Episoden, mal traurig und mal zum Lachen komisch, doch immer mit einem positiven Touch und dem Anstoß, mit seinen Träumen und Wünschen nicht zu lange zu warten.

Ein Lese- und Hörvergnügen der besonderen Art!

Durch Hilarie Burton Morgan kam ich zu den Werken von Alice Hoffman. Ihre Werke beinhalten immer einen großen Schuss Magie – nicht umsonst ist sie die Autorin der literarischen Vorlage zum Film „Zauberhafte Schwestern“ mit Sandra Bullock und Nicole Kidman, welcher ebenfalls einer meiner Lieblingsfilme ist.

Die Vorgängerbücher, die die Geschichte von den Tanten erzählen und die Geschichte von Maria Owens, die für den Fluch der Familie verantwortlich ist, sind ebenfalls fantastisch geschrieben, mit herzlichen Charakteren, die wunderbar menschlich und verletzlich sind und sich beim Lesen einen Weg in das Herz des Lesers suchen. Daumen hoch für die Geschichte der Familie Owens – und wie ich gehört habe, ist wohl ein weiteres Owens-Buch in Arbeit 🙂

Durch die Empfehlungen von Hilarie Burton Morgan habe ich meine Leseliste von Alice Hoffman erweitert und bin einfach nur begeistert von ihrem Schreibstil und den Geschichten, die sie erzählt – seien es nun abgeschlossene Geschichten oder fortlaufende Kurzgeschichten wie in „The Red Garden“, ebenfalls ein wundervolles Buch.

Hier meine Bücher von Alice Hoffman – weitere stehen im Regal und warten darauf, gelesen zu werden 🙂

In den Tagen zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, habe ich mich mit meinem persönlichen Weihnachtsgeschenk beschäftigt – „Creating a Conservation Legacy“ von Bindi Irwin und dem Australia Zoo.

Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich die Arbeit von Steve Irwin verfolgte, vor dem Fernseher saß, als „The Crocodile Hunter“ im deutschen TV lief und unendlich geschockt und traurig war, als er unter tragischen Umständen starb. Er liebte, was er tat – liebte die Natur, die Tiere und setzte sich unermüdlich für deren Schutz ein und für Verständnis für Tiere, die Menschen im Allgemeinen nicht als „niedlich“ ansehen. Seine Lieblinge: Krokodile.

Nun hat seine Tochter Bindi – die in ihrem bisherigen Leben auch schon viel erreicht hat – die Archive durchkämmt und blickt mit diesem Buch auf 50 Jahre Geschichte zurück, zu den Anfängen des Zoos, zu der Liebesgeschichte ihrer Eltern bis hin zur heutigen Zeit, wo sie mit ihrem Ehemann Chandler ihr erstes Kind, eine Tochter, erwarten.

Dieses Buch ist fantastisch geschrieben, mit vielen Fotos bestückt und dem Geist von Steve Irwin und seiner Familie. Bindi hat eine besondere Art zu schreiben, mit positivem Unterton und auf ihre ganz eigene Weise lädt sie den Leser auf eine Reise durch die Jahre ein.

Ein durchaus positives Buch zum Jahresende!

Natürlich habe ich noch weitere Bücher gelesen, und meine weiteren Highlights beinhalten auch folgende Bücher:

* „Das Schattentor“ von Akram El-Bahay

* die „A Discovery of Witches“-Reihe von Deborah Harkness

* sowie die Geschichten von Sergio Bambaren, ebenfalls ein wunderbarer Autor, der mit seinen fantastischen Werken an die Menschlichkeit appelliert – und das ist in diesem Jahr wichtiger denn je



Auch was Filme bzw. Serien angeht, habe ich dieses Jahr in vollen Zügen genossen. Hier mal eine Auswahl der Serien, die mich durch dieses Jahr begleitet haben:

– Supergirl

– Arrow

– Virgin River

– Suits

– Bridgerton



Eine interessante Beschäftigung, die ich dieses Jahr für mich entdeckt habe, sind Orakelkarten. Anders als Tarotkarten sind diese Kartendecks nicht an so strikte Lesarten gebunden, meist künstlerisch wundervoll in Szene gesetzt und meist mit einem positiven Unterton verbunden.

Wenn man sich mit den Karten beschäftigt, fängt man automatisch an, mehr auf seine innere Stimme zu hören, auf die eigene Intuition zu vertrauen. Hat man mehrere Kartendecks, finde ich es immer sehr interessant, wie – auch wenn man sie vorher gut durchgemischt hat – bei Konzentration auf die Karten und das eigene Selbst, die Karten, die man aus unterschiedlichen Decks zieht, sich ähneln bzw. die selbe Botschaft senden. Faszinierend!

Ich freue mich auf jeden Fall darauf, dieses Phänomen im nächsten Jahr weiter zu beobachten und mich mit den Kartendecks und ihren Erschaffern näher zu beschäftigen 🙂



Dies waren meine Highlights des Jahres – welches waren eure?

Was hat euch durch das Jahr begleitet und beeindruckt?

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Neue Jahr – und, falls ihr noch euren Weihnachtsbaum stehen habt, noch viel Freude damit 🙂

Akram El-Bahay: „Ministry of Souls – Das Schattentor“

„Der Tag, der Jacks Leben eine ganz und gar unerwartete Wendung gab, schmeckte nach Tod. […] Jack hatte ein Gespür für den Tod. Und dessen Duft hing für ihn so deutlich in der Luft Londons, dass der Fünfundzwanzigjährige ihn auch dann wahrgenommen hätte, wenn die ältere Dame im Nachthemd nicht gerade dabei gewesen wäre, in geradezu selbstmörderischer Art durch das offen stehende Dachfenster zu klettern.“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 9)

Geht es euch auch manchmal beim Lesen so? Wenn ihr einen Autor schon mal live bei einer Lesung erlebt habt – und dann ein weiteres Buch von ihm lest, habt ihr meistens seine Stimmlage und Leseart im Ohr, wenn ihr in die neue Geschichte eintaucht.

Mir geht es zumindest bei Akram El-Bahay so, dessen Lesungen auf der Leipziger Buchmesse sozusagen zu meinen festen Programmpunkten gehören.

Er hat zwar seinen Sprecher für seine Hörbücher (und Thomas Schmuckert passt ganz gut zu den Geschichten) – aber es gibt doch eine unverwechselbare Art, wie er seine Bücher liest, seine Geschichten erzählt, die sich einem einprägt und bei den weiteren Büchern begleitet.

Akram El Bahay – Ministry of Souls – Das Schattentor

So ist es auch bei seinem neuesten Buch, in dem es grob gesagt um die Zeit nach dem Sterben geht.

Wir lernen Jack kennen, seines Zeichens eigentlich Soulman in Ausbildung, also Lehrling für die Aufgabe, verstorbene Seelen in die Zwischenwelt zu bringen, damit sie sich von ihrem irdischen Dasein verabschieden können und dann im Jenseits ihren Frieden finden können.

Zu Beginn jagt er hinter einer alten Damen namens Agatha hinterher, die sich partout nicht in die Zwischenwelt begeben will. Ihr Geist hat sich in den Kopf gesetzt, sich unbedingt um ihre vielen Katzen kümmern zu müssen und so konnte Jack diesen Auftrag noch nicht erledigen. Obwohl dies für seine berufliche Laufbahn ganz gut wäre.

~~~

Dann gibt es mehrere Tote einer arabischen Gesandtschaft im Buckingham Palast in London – und Jack erhält seinen ersten offiziellen Auftrag im Außendienst, die Geister der Toten in die Zwischenwelt zu überführen. Für ihn sozusagen ein Glücksfall – denkt er…

„Der Marble Arch erhob sich vor ihm in die Höhe wie die Haustür in ein Riesenhaus. Und er offenbarte den verräterischen, leichten Schimmer, den alle Pforten aufwiesen. […] Langsam machte er ein paar Schritte auf das Tor zu. […] Das Tor war ein Marmorbogen, unter dem die Königin oder Staatsgäste in ihren Kutschen in den Palast fuhren. Es besaß Flügel aus schmiedeeisernen Stäben, die ein Muster formten, als wären sie Triebe, die aus der Erde wuchsen.“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 35)

Allerdings entpuppt sich sein erster offizieller Auftrag – trotz der interessanten Umgebung – zu einem Kampf um Leben und Tod und der Suche nach Wahrheit und Verrätern…

Während Jack die Toten begutachtet und deren Geister sucht, damit er sie in die Zwischenwelt bringen kann, merkt er, dass eine der dort liegenden Gestalten, eine Frau, noch lebt. Allerdings ist auch sie dem Tod nah, denn die Gesandtschaft wurde wohl vergiftet und auch in ihrem Körper verteilen sich die Boten des Todes. Jack will sie zu einem Arzt bringen, um sie zu retten – wird aber angegriffen und fällt im letzten Moment eine Entscheidung: er katapultiert die junge Frau in die Zwischenwelt, um sie wenigstens für den Moment zu retten.

Allerdings hat er jetzt ein Problem: laut offiziellen Soulman-Regeln dürfen keine lebenden Personen in die Zwischenwelt – und außerdem muss er die Frau erstmal wiederfinden – und das ist nicht gerade leicht…

Die Reise wird immer interessanter…

Akram El-Bahay hat es wieder geschafft – er hat eine Welt erschaffen, die spannend ist, Magie beinhaltet und genug Action, damit es nie langweilig wird. Außerdem sind die Charaktere wieder gut entwickelt, sehr sympathisch geschrieben und noch dazu erhalten wir einen Einblick in die arabische Mythologie rund um die Ifriten.

„Jack betrachtete die Seiten. Eine von ihnen schmückte eine Illustration. […] ‚Was ist das?‘ fragte er, und seine Stimme klang vor Aufregung so heiser und fremd, als gehörte sie einem anderen. – ‚Ein Ifrit‘, antwortete Oz. Auf Jacks fragenden Gesichtsausdruck hin ergänzte er: ‚Ein Wüstengeist. Genauer gesagt, ein Rachegeist.'“

(Akram El-Bahay: Ministry of Souls – Das Schattentor, Seite 105)

Nach und nach kommt Jack den Geheimnissen und verräterischen Intrigen rund um den Tod der Gesandtschaft auf die Spur – dank der Zusammenarbeit mit einem nun verstorbenen Archivar namens Oz, der nach langem Suchen und Kämpfen wiedergefundenen Prinzessin Naima und einer Katze, die ihnen mehr als einmal geholfen hat.

Doch das Schlimmste steht ihnen noch bevor…

Wer ist für die Toten im Buckingham Palast verantwortlich?

Was will der Ifrit – wieso ist er hinter der Prinzessin Naima her?

Wieso wird Jack auf einmal von der Polizei gesucht?

und am wichtigsten:

Was hat Agatha plötzlich im Archiv der Ministry of Souls zu suchen – noch dazu mit ihren Katzen?

Lasst euch in das viktorianische London entführen und begleitet Jack auf seinen Abenteuern – und die sind noch nicht vorbei, denn Akram El-Bahay hat einen zweiten Teil geschrieben, der den Titel trägt: Ministry of Souls – Die Schattenarmee. Erscheinen wird der zweite Teil der interessanten Geschichte Ende September nächsten Jahres.

Auf jeden Fall ist diese Geschichte eine Leseempfehlung und ich freue mich auf eure Meinungen dazu 🙂

Alice Hoffman – „Practical Magic“

Viele von euch kennen den Film „Zauberhafte Schwestern“ mit Sandra Bullock und Nicole Kidman aus dem Jahr 1998. Vorab: ich liebe diesen Film – und nun hatte ich endlich die Zeit und die richtige Stimmung, um Alice Hoffmans literarische Vorlage zu genießen.

„For more than two hundred years, the Owens women have been blamed for everything that has gone wrong in town.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 3)

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Auffallend ist, dass der Film doch in vielen Teilen erheblich von der Buchversion abweicht – und das ist keine negative Sache – im Gegenteil. Ich zolle den Regisseuren und Bearbeitern der Buchvorlage großen Respekt, dass sie die Geschichte zu diesem wundervollen und geliebten Film so großartig umgearbeitet haben. Der Kern ist gleich geblieben: Sally, Gillian, die große Liebe, der Tod von Sallys Ehemann, die zwei Kinder und natürlich Gillians plötzlich toter Freund, der die beiden auch aus dem Grab heraus heimsucht.

„Those people who warn you that you can’t run away because your past will track you down may be right on target. Sally looks out the front window. There on the porch is the girl who could get into more trouble than anyone, all grown up. It’s been too many years, it’s been an eternity, but Gillian is as beautiful as ever, only dusty and jittery and so weak in the knees that when Sally throws open the door, Gillian has to lean against the brick wall for support.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 67)

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Ein schöner Nebeneffekt der ursprünglichen Buchgeschichte ist, dass man endlich auch mal ein wenig mehr über den von Nicole Kidman gespielten Charakter Gillian erfährt. In der Filmversion ist es sie, die das Problem sozusagen mit nach Hause bringt und letztendlich doch Single bleibt, während Sally (gespielt von Sandra Bullock) ihre Liebe findet. Die Buchversion ist hier etwas gnädiger zu Gillian und Alice Hoffman hat ihrem Charakter auch eine glückliche Liebesbeziehung verschafft. Die Schritte auf dem Weg zum Glück für Gillian und Ben wurden von der Autorin wunderbar leicht geschrieben und passen sich perfekt der Handlung der Geschichte an. Und außerdem wäre es doch schade, wenn Gillian ohne Happy-End bliebe, oder?

„Gillian wrinkles her nose. ‚Anyway, it wasn’t luck.‘

Kylie rolls onto her stomach so she can study her aunt’s dreamy face. ‚Then what was it?‘

‚Destiny.‘ Gillian closes her biology textbook. She has the best smile in the world, Kylie will certainly grant her that. ‚Fate.'“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 161)

Natürlich kommen auch die Tanten im Buch nicht zu kurz, obwohl natürlich ihre Beschreibung nicht an die Filmversion herankommt. Kann natürlich auch sein, dass ich diesbezüglich etwas „vorbelastet“ bin, da ich den Film zuerst gesehen habe, bevor ich das Buch las. Und natürlich waren Stockard Channing und Diane Wiest in ihren Rollen so fantastisch, dass man immer ihre Erscheinung im Blick haben wird, wenn man einmal beide Versionen gesehen bzw. gelesen hat.

„The Aunts are so old it’s impossible to tell their age. Their hair is white and their spines are crooked. They wear long black skirts and laced leather boots. Though they haven’t left Massachusetts in more than forty years, they’re certainly not intimidated by travel. Or by anything else, for that matter. They know what they want and they’re not afraid to be outspoken, which is why they pay no attention to the other passenger’s complaints, and continue to direct the driver on how to place the larger suitcase on the curb carefully.“

(Alice Hoffman, Practical Magic, p. 248)

 

Alice Hoffman ist eine wunderbare Autorin, die es schafft, ihre Leser in ihre Buchwelten zu ziehen und es uns Lesern erlaubt, uns ein wenig in ihren Welten zu verlieren, mit ihren Charakteren zu fühlen und zu erleben.

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Ich werde die Geschichte der Owens-Familie noch weiter verfolgen – welche Jahreszeit wäre dazu besser geeignet als der Herbst. Derzeit lese ich gerade die Geschichte von den Tanten – Franny und Jet, die Alice Hoffman in „The Rules of Magic“ erzählt. Danach folgt noch „Magic Lessons„, die Geschichte von Maria Owens, die Vorfahrin von Sally und Gillian, die einst den „Familienfluch“ erschuf.


Kennt ihr die Bücher von Alice Hoffman? Wenn ja, welche habt ihr schon gelesen und wie war eure Leseerfahrung?

~ Leseempfehlungen / Reading Recommendations ~

Liebe Leser,

längere Zeit habt ihr nichts von mir gelesen – aus dem einfachen Grund, dass ICH auch endlich wieder etwas mehr gelesen habe. Diesen Luxus habe ich mir gründlich gegönnt und nun kann ich euch einige Bücher empfehlen, die es definitiv Wert sind, gelesen zu werden.

Dearest Reader,

for a long time you haven’t heard anything from me here – for a really good reason: I HAD to read some more. I enjoyed this luxury time and now I can recommend you some wonderful books, that are definitely worth more than just a look.

 

1 –   Die „All Souls“-Trilogie von Deborah Harkness

Ich bin im Laufe der Zeit wählerischer geworden in Bezug auf die Bücher, die ich lese – und seit damals „Twilight“ in die Kinos und Buchläden kam, häuften sich auch in Buchläden die Werke rund um Vampire und Hexen. Einige waren eine kurze Ablenkung, aber nach einer Weile gingen einem die ewig ähnlichen Thematiken schon ein wenig auf die Nerven. Das Lustige bei den Büchern von Deborah Harkness: vor Jahren bin ich auf die deutschen Ausgaben gestoßen, als ich im Buchladen gestöbert habe – und sie haben mir nicht gefallen. Irgendwie fand ich sie nicht interessant genug. Nun – die Zeiten haben sich geändert und so landeten die englischsprachigen Ausgaben (die auch von der Covergestaltung her ansprechender sind) Anfang des Jahres bei mir. Nun habe ich sie alle gelesen – und kann die Geschichte rund um Matthew und Diana nur weiterempfehlen. Sicher – es ist wieder eine Vampir-Hexe-Geschichte, aber die Gestaltung der Charaktere und die weiteren Nebencharaktere und Schauplätze der Handlung machen „Discovery of Witches“, „Shadow of Night“ und „The Book of Life“ zu wunderbaren Gefährten für die kommende kühlere Jahreszeit.

 

1 –   The „All Souls“-Trilogy by Deborah Harkness

In the course of my years reading I got more and more selective about the books I dive into. In the days since „Twilight“ hit the cinemas and bookstores a long while ago there was a flood of books and stories evolving around witches and vampires. Some of them were a little distraction, but after a while you just want to get rid of them and read something „better“. The funny thing about the trilogy by Deborah Harkness: I saw the german version of the three books some years ago in a bookstore – and didn’t like them. Somehow they didn’t catch my eye. But – times have changed and so the english versions of the books (which are btw more convincing in the style of their cover) moved in with me at the beginning of this year. Now I have read the trilogy and can definitely recommend the story evolving around Matthew and Diana. Sure – it’s a vampire-witch-storyline, but the characters and the places the story evolves in will drew you into reading the three books and enjoy it: „Discovery of Witches“, „Shadow of Night“ and „The Book of Life“ will be good companions for you to read in the colder days to come.

 

2 – „Kate and Clara’s Curious Cornish Craft Shop“ von Ali McNamara

Ich liebe die Bücher von Ali McNamara – mehr gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen. Bereits vier weitere Bücher der Autorin haben ihr dauerhaftes Zuhause bei mir gefunden – und wer ein wenig sommerliche Lektüre mit einem Spritzer Magie sucht ist bei Ali McNamara wunderbar aufgehoben. Auch ihr neuester Roman lebt von sympathischen Charakteren, einer wunderbaren Umgebung und dem gewissen magischen Extra.

 

2 – „Kate and Clara’s Curious Cornish Craft Shop“ by Ali McNamara

I just love the books by Ali McNamara – there is nothing more to say to this. I already enjoyed four more books by the wonderful author which have their permanent home in my bookshelf. If you love to read some summer romance touched with a little bit of cornish magic – you are perfectly settled with Ali McNamara. Her newest novel also enchants with lovely characters, an amazing cornish outdoors scenery and the little magic to make you want to stay in St. Felix forever.

 

3 – „The Red Garden“ von Alice Hoffman

14 Geschichten, die zusammengehören und die Geschichte eines Ortes erzählen, dessen Bewohner so vielfältig sind und deren Einzelgeschichten zusammengenommen und einzeln starke Momente enthalten – das ist „The Red Garden“ von Alice Hoffman. Die amerikanische Autorin entführt uns in die fiktive Stadt Blackwell, Massachusetts und zeigt in ihren Geschichten Liebe, Magie, Trauer und die Menschen, deren Leben Veränderungen erfahren. Alice Hoffman hat die Geschichten ursprünglich nicht als zusammenhängende Familiengeschichte geschrieben – umso schöner ist es, wenn man sich jetzt das Buch als Ganzes durchliest und so auch ein wenig die Arbeit würdigt, die die Autorin in die Geschichte rund um Hallie Brady und ihre Nachfahren gesteckt hat, die den Leser noch eine Weile nach dem Lesen begleiten werden.

Definitiv ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann und von dem ich hoffe, dass es noch viele Leser findet.

 

3 – „The Red Garden“ by Alice Hoffman

14 stories, woven together and telling the story of a town, whose inhabitants are so different and the single stories told have so many strong moments that you never will forget – that is „The Red Garden“ by Alice Hoffman. The american author invites us into the fictional town Blackwell, Massachusetts and shows us in each story love, magic, loss – and invites us into the lives of people whose lives are forever changed. Alice Hoffman didn’t intent to write the stories as intertwined as they are now – but now reading them is more beautiful with that knowledge in mind. So when the stories unfold before your eyes while reading you can enjoy the work Alice Hoffman had put into this book and in the stories unfolding about Hallie Brady and her descendants. I can promise you that at least one story (if not every single one) will sit in your memory for a while after you finished reading. 

Definitely a book which I can highly recommend and which I hope will find lots of readers.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken neuer Geschichten und Charaktere.

Have a wonderful time exploring new stories and welcoming characters in your life.

Hilarie Burton Morgan: „The Rural Diaries“ – it’s all about compassion, empathy and the will to change

„First of all, you don’t know me.

Second of all, you don’t know me.“

Any of you One Tree Hill Fans out there will definitely know these words spoken by one of our favorite characters, Peyton Sawyer.

With that comes the question: When do we really know one person?

I am not silly to think that 100% knowledge about one person exists, but it is always great to get to know and understand a fellow human who inspires you and who is a good influence in your life a little bit better.

So here comes: The Rural Diaries

Have you ever felt really invited into someone’s life without feeling awkward about it?

Hilarie Burton Morgan has been a positive influence and inspiration to me for a long time – not just because she is one hell of an actress (f.e. she worked on Lethal Weapon, Forever, White Collar – just to name a few), who has found her women empowerment roles in christmas movies, but because she is walking the walk of doing good things for her community, encouraging others to do the same and changing her life when she needed it the most. Now she is happily married to Jeffrey Dean Morgan, loves her two children, Gus and George, dearly and is a farm lady who is just is as tough as they come with a heart of gold.

„Love is like farm work. It requires consistency, and imagination. Your body will ache and you will be fatigued, but there is no greater reward than seeing the fruits of your labor.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, Preface, page x)

When I first heard about Hilarie writing a book, I was definitely in for pre-ordering it. There was just no other way. Then, when the time of the book-release came closer I was really excited, because not only was a convention planned in May in Paris with Hilarie attending, it was also the weekend before the official release date – and my hopes were high that she would bring copies to sign.

In the times leading to this, the Corona virus hit the world – and the convention was postponed. So I really couldn’t be more excited when Hilarie announced that she would partner with her community bookstore, Oblong Books and Music, to send out signed copies of „The Rural Diaries“. It was a natural thing to order and to support small shops who were having a hard time during the lockdown.

Only two days apart the copies arrived – one pre-ordered book and one signed copy from Oblong Books and Music in Rhinebeck.

Since I was so looking forward to reading her story and getting to know her a little bit more, a few days earlier I purchased the audiobook – and it was just as amazing as I thought. On my way to work and back home I listened to Hilarie telling me about key moments in her life, from loosing a good friend during the war in Iraq to meeting Jeffrey Dean Morgan, to getting pregnant the first time with Gus and feeling lonely in Los Angeles to battling depression after her first miscarriage to finally becoming a mom to sweet George and marrying Jeffrey in 2019.

The most wonderful thing about this audiobook: you can hear every emotion Hilarie wants to share, the good, the bad, the funny and the ones that nearly make you cry.

„The next morning Jeff made coffee and we opened gifts. Gus tore into his presents, and then I got up to make breakfast, feeling the letdown of a holiday ending.

‚Hold on, there is something in the tree,‘ Jeffrey said.

I looked and there was a white envelope that read „Hilarie“. I opened it up, thinking it was a gift certificate. But inside was a piece of paper that read „Morgan“

I turned around, and Jeffrey was down on one knee with the ring.“

 (Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 59)

 All these moments play a vital part in Hilarie becoming the wonderful human she is today – and in her book she also shares her stories of failure and how it is good and healthy to embrace these moments, learn from them and go on in your life being stronger and more self conscious than ever.

For the food-lovers – there are some great receipes in „The Rural Diaries“, which are on my list to try out some time soon. Also Hilarie shares her insights and learnings about being a farm lady and caring for ducks, cows and alpaca.

 „Sunny walked me through how to give them their deworming shots once a month, and I went to school on alpacas. I learned that, thankfully, they are the least-high-maintenance animals on the planet.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 91)

If you are like me and are interested in reading reviews before you order a book – you probably won’t find anything negative while doing your research – because there just isn’t.

„The Rural Diaries“ is just that – honest words about a life lived through changes, through challenges, through dark days and losses but always with a heart full of longing and hoping and fighting for better days.

 „I’m sorry,“ he said.

Jeffrey had finally seen me. We talked about our grief. We talked about how we both felt like failures. We talked about how lonely we were.

Suddenly, with his hands in his pockets, Jeffrey was a different person. He was incredibly vulnerable. He talked to me about how much he valued me and that this was home and that it was worth any fight.

And as we talked, he started helping me. He stood and went to get a whole bunch of rocks, laying pathways through the garden for me. Each path was a manifestation of what he was saying.

We worked on this garden together.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 199)

 „The Rural Diaries“ is not just about family moments, its also about life-changing and positive moments regarding work: Hilarie tells about her work with organisations like Astor Services for Children and Families, which is a treatment center for children with behavioral issues. Becoming involved with renovating the floors and working for the well-being of the children not only helped her personally but also brought her and Jeffrey closer together.

„Jeff started doing a lot of press with me to promote Astor. […] He’s incredible generous with himself. So when he’s home, that’s his time to recuperate.

Watching him use his reserves to promote Astor made me fall in love with him all over. He knew it was important to me, so it became important to him. Jeffrey had shown up, and I knew that meant we were going to push through the shitty stuff together and keep going.

From that moment on, we were stronger than we’d ever been. In working for others, we found ourselves again.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 210)

Another important part of her life is Samuel’s Sweet Shop and in telling how they met Ira Gutner, to mourning his sudden death which then leads to buying the sweet shop to save it – it’s also another story filled with love, compassion and the will to work and help when others are in need to be saved.  

There is so much more I could say about this diamond of a book – but I really would like to encourage you to read it and to see for yourself – or hear, if you prefer the audiobook, which is a real treat. (And with that coming from me, who is not a big fan of audiobooks in general, you could definitely trust my words with that one.)

 And – if you ever feel stuck in life, I would like to share a saying of Hilarie’s father, that is an important one in every aspect of living: „The Want-To creates the How-To“ – or as Hilarie has put it in words a while ago: If you want something bad enough, you will find a way to make it happen. If not, it just wasn’t the right thing for you.

 So – I really hope you will read this book and hopefully it will enrich your life in many aspects.

„All the lessons we’d gathered from living here, from buying Samuel’s, from engaging with our neighbors and celebrating their talents – we wanted to share that.

The same way I had been inspired by other people’s stories when I was low, I wanted to pay it forward and continue to message:

Try. The want-to creates the how-to.

And if all else fails, just fake it. But for God’s sake, at least try.“

(Hilarie Burton Morgan: The Rural Diaries, page 254)

 

You can find everything about Mischief Farm on their website here.

And if you want to check out Hilarie and Jeffrey on Instagram, you can do it here and here.