~ Herbst im Leipziger Zoo / Autumn at Leipzig Zoo ~

Wir sind hier sehr verwöhnt mit dem derzeitigen Wetter, das gar nicht so recht in unser Bild vom grauen und meist trüben Herbst passen will.

Da lohnt es sich, öfters mal Ausflüge zu machen und die Natur zu genießen – zum Beispiel im Zoo Leipzig.

Hier mal einige Impressionen meines letzten Besuchs.

Wann wart ihr das letzte Mal im Zoo?

So – regarding all that’s happening in the world – we are really spoiled with the weather, which is warmer than it should be and has nothing in common with the colder and grey autumn weather we used to have in mind.

So, that’s also a good time to go out and enjoy nature – for example in the Zoo Leipzig.

Here some impressions from my last visit.

Have you been at the zoo lately?

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Genießt euer Wochenende!

And now enjoy your weekend!

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~ Emil Horowitz: „Gespräche auf einem absurden Planeten“ ~

~ Notes for my english-speaking readers: This article will only be available in german language. Thank you. ~

Zu Beginn: Vielen Dank an Herrn Horowitz für die Bereitstellung des E-Books.

Dass einige Vertreter der Menschheit manchmal ein – Entschuldigung – ziemlich doofer und merkwürdiger Haufen sind, ist sicherlich hinreichend bekannt. Beispiele dazu gibt es zuhauf – doch um diese geht es hier nicht.

Emil Horowitz zeigt in seinem Buch einige Vertreter der Gattung Mensch auf, bei denen manche wahrscheinlich nach einem Tag mit diesen Charakteren schreiend davonlaufen würden.

„Gespräche auf einem absurden Planeten“ – der Titel klingt spannend und interessant – das Buch selbst hat mich allerdings nicht sonderlich beeindruckt. Vielleicht lag es einfach an den falschen Zeitpunkten des Lesens. Allerdings habe ich das Buch zu verschiedenen Zeiten zur Hand genommen – und immer das gleiche Ergebnis gehabt. Es ist wohl einfach nichts für mich.

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Normalerweise versuche ich immer, die positiven Dinge die mir an einem Buch begegnet sind, zu finden und herauszustellen – bei diesem Buch fiel mir das relativ schwer.

Gut, die Einleitungssätze haben mich angesprochen und zum weiterlesen animiert, aber im Großen und Ganzen wars das dann auch schon. Selbst, wenn man bedenkt, dass es um unterschiedliche Szenen geht, deren Charaktere von Mitarbeitern eines Filmstudios und einer Werbeagentur über griechische Götterfiguren bis hin zu Barbesuchern reicht. Vielfältig aufgebaut sind die Charakterstudien, reichen von hochdeutscher Sprache bis hin zu Geschichten, in denen Dialekte zuhauf zu finden sind. Dennoch – so habe ich feststellen können – sind die Geschichten nicht für jeden Leser geeignet.

Wie ich es bei manchen Büchern auch mache, habe ich auch hier einige Rezensionen gelesen, um zu schauen, wie das Buch bei anderen Lesern ankommt – scheinbar sind andere Leser begeisterter als ich.

Wer auf Kurzgeschichten mit verteilten Rollen steht, kann sich gerne das Buch von Emil Horowitz anschauen.

Vielleicht wären einige der 16 enthaltenen Geschichten auch als Theaterstücke besser denkbar, obwohl man sicherlich auch da der geeignete Zuschauer mit der richtigen Laune zur richtigen Zeit sein muss.

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Auf jeden Fall bedanke ich mich an der Stelle nochmal für die Bereitstellung des E-Books bei Emil Horowitz und hoffe, dass das richtige Publikum noch auf seine Werke aufmerksam wird.

Informationen zu seinem Buch findet man u.a. bei neobooks.

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~ Matt Haig: „How to stop time“~

Es gibt Bücher, die liest man einfach so: schöne und emotionale Geschichten, die einem auch noch länger im Gedächtnis bleiben.

Und dann gibt es die Art von Büchern, die einen tieferen Sinn haben, die viel Wahrheit enthalten, auch wenn diese in der Geschichte versteckt ist.

There are books that you just like to read: nice and emotional stories which you have in mind long after you finished reading the book.

And then there are books which have a deeper meaning and a lot of truth inside – even when this is hidden inside the story.

Nun, „How to stop time“ (in deutscher Sprache erschienen unter dem Titel: „Wie man die Zeit anhält“ im dtv-Verlag) von Matt Haig ist ein bisschen von beidem. Eine emotionale und tiefgründige Geschichte verbunden mit großartigen Wahrheiten.

Dieses Buch ist einfach lesenswert.

Now – „How to stop time“ (published in german language with the title: „Wie man die Zeit anhält“, dtv Verlag) by Matt Haig is a little bit of both. An emotional and deep story with meaningful insights.

You just have to read this book.

Buchcover der deutschen Ausgabe (zum Download auf https://www.dtv.de/buch/matt-haig-wie-man-die-zeit-anhaelt-28167/ verfügbar)

Obwohl ich das deutsche Cover recht gelungen finde, habe ich mich in der englischsprachigen Ausgabe vergraben und diese genossen. Und das ist die Freiheit der Entscheidung: Ihr könnt ja für euch selbst wählen, welches Cover ihr besser findet und welche Sprache euch beim Lesen eher entgegenkommt.

While I find the german cover is pretty nice I chose to read the english version. And that is the freedom with decisions: you can choose yourself which cover you like more and which language you like better to read this wonderful book.

„How to stop time“ ist die Geschichte einer Suche.

Die Suche eines Vaters nach seiner Tochter, die Suche nach einem Sinn im Leben… vor allem, wenn dieses Leben länger gelebt wird, als normalerweise üblich.

„How to stop time“ is a story of a quest.

A father looking for his daughter, the longing for a meaning in life… and that more than ever when you are alive for more years than is normal.

„Time […] is a strange thing, isn’t it?“

(page 15)

Tom ist Geschichtslehrer – zumindest in dieser Zeit.

Das ist seine neue Identität – für die nächsten acht Jahre. So schreiben es die Regeln der Gesellschaft vor, in der Tom Mitglied ist. Deren „Vorstand“/ Gründer Hendrick, hat so seine ganz eigenen Auffassungen, wie man sein Leben als langsam alternder Mensch leben sollte:

Tom is a history teacher – in this time and place.

That’s his new identity – for the next eight years. At least thats what the rules of the society say, which Tom is a member of. The founder of this society, Hendrick, has his own thoughts of how to life your live when you are aging that slowly:

Zunächst einmal muss sich Tom in seinem neuen Leben zurechtfinden – und dazu gehört natürlich, seinen Schülern die Geschichte näher zu bringen. Das ist nicht immer einfach – stellt er bereits im Vorstellungsgespräch an der Schule fest. Aber Tom hat in Bezug auf Geschichte einiges an Wissen und Lebenserfahrung.

But first Tom has to get settled in his new life – which also means telling his students the facts and stories of history. That is not always easy, a thing which Tom realises as early as he is in the job interview at school. But Tom is history-proof and has some experience of life and that one was long and interesting so far.

„History isn’t something you need to bring to life.

History already is alive. We are history. History isn’t politicians or kings and queens. History is everyone. It is everything. […] (But) the point is: history is everywhere.

It’s about making people realise that. It makes you understand a place.“

(page 17)

Natürlich muss sich Tom auch mit dem sonstigen Schulalltag arrangieren. In seinem Fall heißt das, den Spagat schaffen zwischen Interaktion mit den anderen Lehrern und dem Leben nach den Regeln der Society. Nicht immer einfach, stellt Tom fest. Und irgendwann muss er doch den Regeln zuwider handeln und sich auf die ihn umgebenden Menschen einlassen. Zumindest ein wenig.

Während er diesen Spagat meistert, hat er auch Zeit zum nachdenken – auch darüber, wieso seine Situation so außergewöhnlich ist im Vergleich zu anderen Menschen.

So Tom also has to deal with the normal school-day, which means interacting with other teachers and living to the rules of the society. This is not always easy, Tom finds. And then comes the time, when he has to act against the rules of Hendrick and interact deeply with the people around him. At least a little bit.

While managing his life, Tom has also time to think – also about why his situation is so different from the normal life of ordinary humans.

„It occured to me that human beings didn’t live beyond a hundred because they simply weren’t up for it.

Psychologically, I mean. You kind of ran out. There wasn’t enough self to keep going. You grew too bored of your own mind. Of the way life repeated itself.“

(page 32)

Hinter all seinen bisherigen Leben und Identitäten und Jobs steht die Suche für Tom im Vordergrund. Die Suche nach seiner Tochter Marion. Sie ist genauso wie er. Sie altert nicht – oder extrem langsam. Und er erinnert sich in Rückblicken immer an seine Liebe zu Rose, der Mutter von Marion. Und wie diese Liebe unter keinen guten Sternen stand – auch aufgrund seines sich nicht ändernden Äußeren. Rose wurde älter, er sah nach außen hin immernoch aus wie ein Jugendlicher. Kein gutes Omen im 17. Jahrhundert. Vor allem, wenn man bedenkt, dass seine Mutter als Hexe ermordet wurde, weil sein Aussehen Verdacht erregt hatte…

So with all his lives and identities and jobs Tom is always searching. He is looking for his daughter Marion. She is the same as him. She doesn’t age – or age extremely slow. And he always thinks of his love for Rose, the mother of Marion. And how this love was not meant to be a long one – also for reasons of his not-aging. Rose grew older and he still looked like a younger man aged 17. Not a good thing in the 17th century and before that. And after all, Toms mother was killed for the suspicion of witchcraft and that also because Toms not aging expression has led people to false accusations…

„This is the chief comfort of breing four hundred and thirty-nine years old. You understand quite completely, that the main lesson of history is:

humans don’t learn from history.

The twenty-first century could still turn out to be a bad cover of the twentieth, but what could we do?

(page 131)

Wir begleiten Tom in „How to stop time“ auf seinem Weg in der heutigen Zeit, seinen Problemen damit, der Society, die Hendrick mit seinen Regeln gepflastert hat, zu gehorchen und erfahren auch, wie die Vergangenheit zu verschiedenen Zeiten für ihn war.

Wir erfahren von seinen Begegnungen mit Shakespeare, Scott Fitzgerald und Charles Chaplin. Wir erfahren von seinen wachsenden Zweifeln an Hendrick, von den Aufgaben, die er für die Society erledigen muss, und die nicht immer positiv enden – und wir erfahren, wie er sich als guter Mensch erweist, dem Freundschaft und ein gutes Leben immer wichtig waren – auch wenn die Umstände seines Lebens nicht immer einfach waren.

So lernen wir auch seinen guten Freund Omai kennen, der außerhalb der Society lebt – und auch ein sehr langes Leben führt, seit Tom ihn im Jahr 1767 in Tahiti kennenlernte.

We accompany Tom in „How to stop time“ on his way in these days and learn about his problems to obey the rules of the society, that Hendrick has so strictly built, and we also learn how Tom mastered life in different times of our past.

We learn about his encounters with Shakespeare, Scott Fitzgerald and Charles Chaplin. We learn about his growing doubts about Hendrick, about the tasks he has to do for the society (which not always have a good end) – and we get to know how Tom is a good human who is fond of friendship and a good life – also when life’s circumstances aren’t the easiest. 

And we get to know his friend Omai, who is living outside the society – and that since meeting Tom 1767 in Tahiti.

„People talk about a moral compass and I think that is it.

We always know the right and wrong for ourselves, the north and south. You have to trust it. […]

People can tell you all kinds of wrong directions, lead you aroud any corner. You can’t trust any of that. […]

Everything you need to know about right and wrong is already there. It comes as standard. It’s like music.

You just have to listen.“

(page 152)

Wie andere Menschen auch, hat Tom seine Zweifel und schlechten Zeiten – doch er hat auch die Kraft, diese zu überwinden.

Like so many others Tom also has his bad moods and headaches – but he has the power and the will to keep going.

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Wird Tom seine Tochter finden?

Wird er Omai in die Society holen oder endet alles doch ganz anders?

Wie sieht Toms Zukunft aus?

Ihr wollt es herausfinden? Lest „Wie man die Zeit anhält“ – es lohnt sich.

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Will Tom find his daughter?

Will he get Omai into the society or does everything work out a different way?

Whats in Toms future?

You want to know it? Read „How to stop time“ – it is worth it!

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„History was – is – a one-way street.

You have to keep walking forward. But you don’t always need to look ahead.

Sometimes you can just look around and be happy right where you are.“

(page 321)

 

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~ Bücher für Sommer und Seele / Books to cherish the sun and feed the soul ~

Buchgeschmäcker ändern sich im Laufe der Zeit – manches mag man als Leser dann weniger oder gar nicht mehr – und einige Geschmäcker kommen wieder und man entdeckt durch sie die Lust am Lesen wieder neu.

So ging es mir mit Büchern von Katie Fforde, Cecelia Ahern und jetzt auch mit meinen Neuentdeckungen von Ali McNamara.

Was bei den Büchern nicht schadete: die wunderschöne Covergestaltung.

Your taste in books that you like to read could change in time – it could be that you won’t like some things you have loved to read anymore – and sometimes your taste in books… that you had a longer time ago… will come back to you and will help you find your way into reading again.

That’s what happened to me with the lovely books by Katie Fforde, Cecelia Ahern and – my newest discovery: books by Ali McNamara.

What also drew me to these books: the lovely cover-layout.

Während meines Urlaubs und der Zeit danach las ich folgende Geschichten:

During my holiday and in the days after I travelled in these stories:

„Dear Reader,

Life is never easy. We all have many life-changing experiences every day. Some of which appear to us to be good, some we think of as bad. Wouldn’t it be so much easier if we had someone to help us along the way […]

This is the story of what happens when that help comes to us in a very unusual way.“

(Ali McNamara: Letters from Lighthouse Cottage, Sphere, 2016)

„Welcome to Ballykiltara’s very own Welcome House.

Please feel free to stay here as long as your need requires. A house has stood on this site for hundreds, possibly thousands of years, offering shelter and food to those that need it. Be assured, you didn’t find the Welcome House, The Welcome House found you…It knew you needed help and made itself available to you. The house would be grateful when your stay is over if you could leave it in the same way you found it, and if possible replace any food or supplies you have used with new ones. But if you can’t, please don’t worry. The Welcome House will continue to provide for those in need, just as it has done for you. Go raibh maith agat. Thank you and enjoy your stay.“

(Ali McNamara: The Summer of Serendipity, Sphere, page 126)

„My dearest Ana,

By now you’ll know that I’ve gone.

I was only ever going to be in your life temporarily, to help you and guide you back on the right path. Whenever someone is in trouble we are sent in to help, and boy, were you in trouble! You could never ask us for help – you were too proud to ever do that, but with the help of your friend Daisy I was able to come to you and assist you in your time of need. […]“

(Ali McNamara: Daisy’s Cornish Camper Van, Sphere, page 357)

„Man sagt der Blitz schlägt nie zweimal ein. Stimmt aber nicht. Na ja, dass die Leute das sagen, stimmt schon, aber als Tatsache ist es falsch. […]

Er sah mich an, und mir war klar, dass er mich nicht wirklich sah. Sein Gesicht war völlig verändert. In meinem Kopf schrillten sämtliche Alarmglocken, aber ehe ich etwas sagen oder tun konnte, griff er nach der Waffe und hielt sie sich an den Kopf. Und dann ging der Revolver los.“

(Cecelia Ahern: Die Liebe deines Lebens, Fischer Verlag, S. 7/10)

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Diese Bücher sind genau das Richtige für den Sommer – eigentlich auch für jede andere Jahreszeit.

Die gute Neuigkeit: Ali McNamara hat für 2019 ein weiteres Buch mit wunderschönem Cover angekündigt: Secrets and Seashells at Rainbow Bay.

So these books are exactly the right thing for a summer read – they are also suitable for every other season.

And the good thing: Ali McNamara has a new book coming out in 2019 with a lovely cover as well: Secrets and Seashells at Rainbow Bay.

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Was sind eure Sommer-Bücher? Eure Lesen-wieder-lieben Bücher?

What are your summer books? Your Get-back-to-reading-books?

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~ Ein Urlaub in Cala Ratjada / A holiday in Cala Ratjada ~

Mich zog es zum Ende des Sommers dieses Jahr wieder nach Mallorca, die wunderschöne Insel, die für jeden etwas zu bieten hat.

Mein Reiseziel diesmal: Cala Ratjada im Osten der Insel.

Die Mission: Entspannung.

This year I decided to spend my holiday on Mallorca, the wonderful island with destinatations for everyone.

Where I went this time? Cala Ratjada in the north of the island.

The Mission: Relax.

Übernachtet hab ich im Hotel Alondra, welches mir – trotz der späten Ankunftszeit – noch ein Tütchen mit Wasser und Essen am Ankunftstag zur Verfügung stellte. Auch mein Zimmer mit Blick auf Pool und nicht weit entferntem Strand war sehr angenehm.

I spend my nights at the hotel Alondra, which – also due to the really late arrival time – got me some water and snacks to enjoy until breakfast. Also my room with a pool-view – and view to the not so far away beach – was lovely.

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Cala Ratjada verfügt ebenso wie bestimmt alle Urlaubsorte auf Mallorca über eine gut gefüllte Einkaufsstraße, hat einen wöchentlichen Markt und gute Busverbindungen in umliegende Städte. Auch an Ausflugszielen mangelt es nicht.

Besonders hervorheben kann man in der Umgebung von Cala Ratjada die Natur. So bieten sich kleine, aber auch längere Spaziergänge an, um die Natur zu genießen, fast einsame Plätze zu finden und die Seele baumeln zu laasen.

Cala Ratjada has – surely like every holiday destination on the island a richly-filled shopping street, has a weekly market and good bus connections to other cities. Also you could enjoy one of the many trips that are offered around.

What is really special about the surrounding of Cala Ratjada is its nature. You can enjoy to get lost on a short or a little longer walk and set your mind free, find special places and enjoy daydreams.

Da Cala Ratjada eine Hafenstadt ist, lässt es sich auch gemütlich in einem der vielen guten Restaurants und Cafés sitzen und die Umgebung beobachten.

Natürlich kann man sich auch sportlich betätigen, sei es beim Stand-up Paddling oder bei einem Tauchkurs. Natürlich kann man sich auch an Bootstouren beteiligen.

Oder man geht in der näheren Umgebung wandern. Und genießt hier und da mal ein Eis oder ein gekühltes Getränk.

Since Cala Ratjada is a town with a harbour you can easily enjoy your time sitting in one of the many restaurants and cafés and just look at the scenery.

If you have a sporty side you can also enjoy stand-up paddling or a diving course – or you can enjoy a tour by boat.

What is even better there to do – hiking. And enjoying an icecream here and there and a cooled drink.

Egal was man in Cala Ratjada unternehmen möchte – man hat für alles genug Zeit. Für Stranderkundungen, Wanderungen entlang der Küste, gemütliches Essen in Restaurants oder einen kleinen Shoppingbummel.

Cala Ratjada wird auch in Zukunft auf meiner Urlaubsliste stehen.

So – whatever you decide to do in Cala Ratjada – you have plenty of time for everything. Go and have a look at the different beaches, wander along the coast, have a nice meal at one of the restaurants or  spend some time shopping.

Pretty sure Cala Ratjada will be on my holiday list for a while.

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~ Akram El-Bahay: „Bücherkönig“ ~

~ Note to my english speaking readers: since this book is only available in german language, I chose to only write this article in german. If you are interested to read this article in english, please contact me. Thanks ~

~ Bücherkönig – ein Buch, das fesselt… ~

Nachdem ich schon vom ersten Teil der Trilogie von Akram El-Bahay begeistert war (siehe Lesungsberichte hier und hier), konnte ich es kaum abwarten, bis der zweite Teil um die Abenteuer von Sam, Kani und den Fabelwesen von Paramythia erscheint.

Und ich wurde nicht enttäuscht.

„Bücherkönig“ zieht den Leser sofort wieder in seinen Bann und die Erzähltalente von Akram El-Bahay lassen einen in die märchenhaften Welten von Mythia und Paramythia eintauchen, als ob nicht ein Tag seit dem Lesen des ersten Buches vergangen wäre.

„Märchen geben der Wirklichkeit ein neues Kleid und lenken den Blick vom Gewohnten, das nicht mehr als eine Schale ist, auf das Wesentliche.

Auf den Kern der Dinge.

Wer das nicht erkennt, sieht immer nur auf die spiegelnde Oberfläche, aber nie tiefer in den See hinein.“

(S. 35)

~ … und die Abenteuer gehen weiter… ~

Sam und seine Begleiter haben bisher schon viel Interessantes erlebt, Neues kennengelernt, Verluste erlitten – und sind dadurch nur stärker geworden. Und stärker müssen sie auch sein, denn die Fabelwesen der Gruppe, Asfura und Nushishan, wollen unbedingt mehr über ihre Vergangenheit wissen. Und Wissen ist nicht immer ungefährlich…

„Nusar verzog die Lippen zu einem freudlosen Lächeln, das seine spitzen Zähne entblößte:

‚Ich will wissen, wer ich bin. Wer mich geweckt hat. Weshalb ich gefangen war.'“

(S. 65)

Dabei müssen sie einen neuen Feind im Auge behalten, der hinter ihnen her ist, aber nicht leicht zu erkennen ist: ein Wesen aus Papier, dem Leben von der Dunkelheit eingehaucht wurde. Und dieses Wesen ist auf der Jagd…

„Der Mensch verbringt zu viel Zeit damit,

sich vor dem Ende zu ängstigen.

So viel, dass er manchmal vergisst, zu leben.“

(S. 152)

Und leben – das tun Sam und seine Gefährten.

Auf ihrer Suche nach der Wahrheit hinter den Geschehnissen in Paramythia müssen Sam, Kani und die Fabelwesen ihren Weg in die Wüste einschlagen – und auf Hilfe von ungewöhnlicher Seite bauen: Ein Blinder, der mehr vom Leben will, von den ungewöhnlichen Gefährten fasziniert ist und an die Wahrheit in Märchen glaubt.

„Jede Geschichte trägt einen Kern der Wahrheit in sich.

Manche glauben, Märchen dienten den Schwächlichen nur als Tor, um vor der rauen Wirklichkeit zu flüchten.

Wie törricht muss jemand sein, der so denkt?

Diese Narren machen sich nicht die Mühe, nach dem zu schauen, was sich im Inneren der Erzählung verbirgt.

Und wenn sie nichts auf den ersten Blick erkennen, so glauben sie ein Märchen sei leer. Doch das ist es nicht.

Es gibt das Tor zum Himmel. Und die Märchen können den Weg dorthin weisen.“

(S. 150)

Und auf dem Weg zur Wahrheit finden Sam und seine Freunde – denn das sind sie im Laufe der Zeit geworden – neue Bekannte…

~ Bahride…Wasserwesen…Freund oder Feind? ~

Als sich die Chance für die Fabelwesen bietet, ihre wahren Namen zu erfahren – zögern sie…

Nicht immer ist die Wahrheit das, was man serviert bekommt…

„Die Wahrheit.“ Umm klang abfällig.

„Was ist schon die Wahrheit?

Selbst wenn man nicht lügt, ist es immer nur der eigene Blick, den man hat.

Und der muss nicht unbedingt der richtige sein.“

(S. 138)

Es ist an der Zeit für die Fabelwesen – den Asfur, der einst eine dunkle Vergangenheit hatte – und den Nushishan, dessen verlorene Vergangenheit ebenso dunkel scheint – eigene Wege einzugehen und sich nicht von vergangenen Geschichten blenden zu lassen.

„Unser Schicksal? Wer weiß, was uns bestimmt ist?

Mir gefällt der nicht, den ihr mir gezeigt habt.

Und meinem Freund hier gefällt seine Vergangenheit ebenfalls nicht.“

(S. 198)

Nun haben die Fabelwesen rund um Sam mit einiger menschlicher Unterstützung nur noch ein Ziel: die eingesperrten Fabelwesen aus Paramythia zu befreien – zumindest so viele wie möglich.

~ Wege ins Schloss… ~

Doch noch immer ist dies ein gefahrenvolles Abenteuer und auch nach der gelungenen Befreiung einiger durch die Gefangenschaft verwirrter Asfura, Nushishan, Bahriden, Iblise und anderer steht für alle Beteiligten fest: DAS IST ERST DER ANFANG!

„Sam stand zwischen den zerbrochenen Flügeln des mächtigen Tores und blickte auf die Welt vor ihnen, während das Heer der Fabrelwesen an ihm vorbeizog.

Die Nacht war von einem einzigen Wort erfüllt.

Freiheit.

„Es ist ein weiter Weg“, sagte er.“ (S. 396)

Und ich bin gespannt auf den dritten Teil – „Bücherkrieg“ – der im nächsten Jahr erscheinen wird.

Und ebenso gespannt bin ich auf die Buchmesse in Leipzig, 2019, bei der Akram El-Bahay sicherlich wieder zu Gast sein wird und aus „Bücherkönig“ lesen wird.

~ Kommt nach Paramythia ~

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