~ Akram El-Bahay: „Bücherkönig“ ~

~ Note to my english speaking readers: since this book is only available in german language, I chose to only write this article in german. If you are interested to read this article in english, please contact me. Thanks ~

~ Bücherkönig – ein Buch, das fesselt… ~

Nachdem ich schon vom ersten Teil der Trilogie von Akram El-Bahay begeistert war (siehe Lesungsberichte hier und hier), konnte ich es kaum abwarten, bis der zweite Teil um die Abenteuer von Sam, Kani und den Fabelwesen von Paramythia erscheint.

Und ich wurde nicht enttäuscht.

„Bücherkönig“ zieht den Leser sofort wieder in seinen Bann und die Erzähltalente von Akram El-Bahay lassen einen in die märchenhaften Welten von Mythia und Paramythia eintauchen, als ob nicht ein Tag seit dem Lesen des ersten Buches vergangen wäre.

„Märchen geben der Wirklichkeit ein neues Kleid und lenken den Blick vom Gewohnten, das nicht mehr als eine Schale ist, auf das Wesentliche.

Auf den Kern der Dinge.

Wer das nicht erkennt, sieht immer nur auf die spiegelnde Oberfläche, aber nie tiefer in den See hinein.“

(S. 35)

~ … und die Abenteuer gehen weiter… ~

Sam und seine Begleiter haben bisher schon viel Interessantes erlebt, Neues kennengelernt, Verluste erlitten – und sind dadurch nur stärker geworden. Und stärker müssen sie auch sein, denn die Fabelwesen der Gruppe, Asfura und Nushishan, wollen unbedingt mehr über ihre Vergangenheit wissen. Und Wissen ist nicht immer ungefährlich…

„Nusar verzog die Lippen zu einem freudlosen Lächeln, das seine spitzen Zähne entblößte:

‚Ich will wissen, wer ich bin. Wer mich geweckt hat. Weshalb ich gefangen war.'“

(S. 65)

Dabei müssen sie einen neuen Feind im Auge behalten, der hinter ihnen her ist, aber nicht leicht zu erkennen ist: ein Wesen aus Papier, dem Leben von der Dunkelheit eingehaucht wurde. Und dieses Wesen ist auf der Jagd…

„Der Mensch verbringt zu viel Zeit damit,

sich vor dem Ende zu ängstigen.

So viel, dass er manchmal vergisst, zu leben.“

(S. 152)

Und leben – das tun Sam und seine Gefährten.

Auf ihrer Suche nach der Wahrheit hinter den Geschehnissen in Paramythia müssen Sam, Kani und die Fabelwesen ihren Weg in die Wüste einschlagen – und auf Hilfe von ungewöhnlicher Seite bauen: Ein Blinder, der mehr vom Leben will, von den ungewöhnlichen Gefährten fasziniert ist und an die Wahrheit in Märchen glaubt.

„Jede Geschichte trägt einen Kern der Wahrheit in sich.

Manche glauben, Märchen dienten den Schwächlichen nur als Tor, um vor der rauen Wirklichkeit zu flüchten.

Wie törricht muss jemand sein, der so denkt?

Diese Narren machen sich nicht die Mühe, nach dem zu schauen, was sich im Inneren der Erzählung verbirgt.

Und wenn sie nichts auf den ersten Blick erkennen, so glauben sie ein Märchen sei leer. Doch das ist es nicht.

Es gibt das Tor zum Himmel. Und die Märchen können den Weg dorthin weisen.“

(S. 150)

Und auf dem Weg zur Wahrheit finden Sam und seine Freunde – denn das sind sie im Laufe der Zeit geworden – neue Bekannte…

~ Bahride…Wasserwesen…Freund oder Feind? ~

Als sich die Chance für die Fabelwesen bietet, ihre wahren Namen zu erfahren – zögern sie…

Nicht immer ist die Wahrheit das, was man serviert bekommt…

„Die Wahrheit.“ Umm klang abfällig.

„Was ist schon die Wahrheit?

Selbst wenn man nicht lügt, ist es immer nur der eigene Blick, den man hat.

Und der muss nicht unbedingt der richtige sein.“

(S. 138)

Es ist an der Zeit für die Fabelwesen – den Asfur, der einst eine dunkle Vergangenheit hatte – und den Nushishan, dessen verlorene Vergangenheit ebenso dunkel scheint – eigene Wege einzugehen und sich nicht von vergangenen Geschichten blenden zu lassen.

„Unser Schicksal? Wer weiß, was uns bestimmt ist?

Mir gefällt der nicht, den ihr mir gezeigt habt.

Und meinem Freund hier gefällt seine Vergangenheit ebenfalls nicht.“

(S. 198)

Nun haben die Fabelwesen rund um Sam mit einiger menschlicher Unterstützung nur noch ein Ziel: die eingesperrten Fabelwesen aus Paramythia zu befreien – zumindest so viele wie möglich.

~ Wege ins Schloss… ~

Doch noch immer ist dies ein gefahrenvolles Abenteuer und auch nach der gelungenen Befreiung einiger durch die Gefangenschaft verwirrter Asfura, Nushishan, Bahriden, Iblise und anderer steht für alle Beteiligten fest: DAS IST ERST DER ANFANG!

„Sam stand zwischen den zerbrochenen Flügeln des mächtigen Tores und blickte auf die Welt vor ihnen, während das Heer der Fabrelwesen an ihm vorbeizog.

Die Nacht war von einem einzigen Wort erfüllt.

Freiheit.

„Es ist ein weiter Weg“, sagte er.“ (S. 396)

Und ich bin gespannt auf den dritten Teil – „Bücherkrieg“ – der im nächsten Jahr erscheinen wird.

Und ebenso gespannt bin ich auf die Buchmesse in Leipzig, 2019, bei der Akram El-Bahay sicherlich wieder zu Gast sein wird und aus „Bücherkönig“ lesen wird.

~ Kommt nach Paramythia ~

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~ Another Day at… Leipzig Zoo ~

Und wieder lockten mich die schönen Temperaturen in den Leipziger Zoo – hier mal einige tierische Zusammenstellungen 🙂

Viel Spaß 🙂

And once again the wonderful temperatures invited me to enjoy some time at Leipzig Zoo – here are some of my animalistic collages 🙂

Have Fun 🙂

~ Erste Blicke ~

 

~ Klickertraining für Fortgeschrittene ~

 

~ Baden und einfach nur gut aussehen ~

 

~ Gymnastische Übungen am frühen Nachmittag ~

 

~ Wasser – oder doch lieber Land? ~

 

~ Schlafen und Beobachten ~

 

~ Tiefe Blicke ~

 

~ Aussichten ~

Und, wann wart ihr das letzte Mal im Zoo und habt die Tiere beobachtet?

And, when have you been the last time to the Leipzig Zoo and enjoyed watching the animals?

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~ Beatrix Potter: Peter Rabbit und seine Freunde ~

Kinderbücher sind immer wieder etwas schönes – und meistens auch für die erwachsenen oder älteren Leser geeignet. Noch schöner sind jene, die auch noch gut gestaltet sind.

Ein solches Exemplar sind die Geschichten von Beatrix Potter, die auch „Mutter aller Hasen“ genannt wird.

Children’s Literature is always something nice to read – and definitely in most cases totally readable for the older ones of us. What’s the best? The ones that are beautifully designed.

One good example are the stories about Peter Rabbit and his friends by Beatrix Potter, who is also called „Mother of all Rabbits“.

1901 veröffentlichte Beatrix zum ersten Mal auf eigene Faust ihre Geschichten – und sie erfreuen sich noch heute großer Beliebtheit. Dies kann man wunderschön in englischen Buchläden sehen, wenn man in die Kinderabteilung geht und die vielen Ausgaben – und auch plüschige Vertreter von Peter Rabbit sieht.

In 1901 Beatrix decided to publish her stories about the little rabbit for the first time on her own – and they are loved today as they have been back then. A nice thing to do – if you are in England and in a bookstore – is to have a look at the different styles of the books – and even the stuffed animals that are sitting near her books.

1943 starb die Autorin und hinterließ ihre Farmen und ihr Land dem britischen National Trust. Ihr Wohnhaus, Hill Top Farm, zieht jedes Jahr viele Besucher an.

In 1943 the famous author died and since then the british National Trust is the owner of her farms and her land and keeps an eye on it. If you want to see where she lived – visit Hill Top Farm.

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2006 gab es übrigens einen wunderschönen Film mit Renée Zellweger und Ewan McGregor: Miss Potter.

In 2006 was a film made about the author starring Renée Zellweger and Ewan McGregor: Miss Potter.

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Definitiv eine Lese- und Sehempfehlung 🙂

Definitely a recommendation for reading and having a look at the movie 🙂

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Habt ihr schon Bekanntschaft mit Peter und seinen Freunden gemacht?

Did you get to know Peter and his friends yet?

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~ Zoo Nürnberg & eine Message: We can do better ~

Am vergangenen Montag verbrachte ich den Tag im Tiergarten in Nürnberg.

Was gab es zu sehen?

Gute und schön gestaltete Anlagen, aber auch Anlagen, die viel besser für die jeweilige Tierart eingerichtet und angepasst werden müssten.

Last monday I spent the day at the zoo in Nürnberg.

What did I see?

Wonderful enclosures for different animals, but also enclosures that definitely need improvement to suit the special animals needs.

Diese Dinge sieht man in jedem Zoo/ Tiergarten und viele Menschen sind bei diesem Thema immer etwas zwiegespalten. Sicher, Tiergärten und Zoos leisten ihren Beitrag zur Arterhaltung und Bildung der Besucher – zumindest ist das der Plan. Wenn es Besucher gibt, die sich nicht wirklich für die Tiere interessieren, sondern nur der Kinder zuliebe oder aus Mangel an Alternativen den Zoo besuchen – dann geht der unterschwellige Bildungswunsch nach hinten los.

These are things that you will see in every zoo and many people have a really ambivalent thinking in this field. Sure – zoos are important for preservation of animals and education about them and their natural habitat and needs – at least that is the plan. If you have visitors who just go to the zoo for the sake of the children and not really pay interest to the animals and educate the children about the need of protection or are just there because of the lack of other things to do – then the educational aspect gets lost on the way.

Im Tiergarten Nürnberg – der sehr schön zum Wandern geeignet ist, mit unterschiedlichen Steigungen und Wegeführungen – findet man beide Extreme.

In the Nürnberg – which is by the way wonderful to walk in with the different rise and fall of routes – you will find both extremes.

Ich bin auch dafür, dass Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu schützen sind – nur leider stehen globale Wirtschaftsinteressen (nicht immer zum Besten der Menschheit) und Gier mancher Menschen diesem Wunsch entgegen. So muss man auf die Hilfe von Zoologischen Gärten hoffen und bauen, damit Menschen lernen, Tiere zu achten und zu lieben. Denn: Nur was man liebt, wird man beschützen.

I am definitely for protecting animals in their natural wild habitat – but global economic reasons (not always for the best of mankind) and the greed of some people play against the huge need for protection. So you have to hope for zoos to be able to protect and educate in an emotional way about all animals they care for – because: only when you are loving animals and care for their well-being, then you will take steps to protect them.

Im Zoo Nürnberg habe ich einige bekannte Tierarten gesehen, und mich über die ein oder andere großflächige Gehegegestaltung sehr gefreut – ein Beispiel hierfür: die Anlage der Kängurus. Sie haben in dieser Anlage wirklich die Möglichkeit zum springen und der Auswahl zwischen sonnigen und schattigen Plätzen, zwischen Waldgegend und Wiese bzw. anderen Untergründen.

In Nürnberg I did see some well-known animals and had the chance to be really happy about some enclosures, that suited the needs of the animals quite well. For example: the enclosure of the kangaroos. They really have the possibility to jump for a while and choose between sunny spots and shadow ones, between green grass and other ground.

Das Spiel zwischen Sonne und Schatten war an diesem Tag besonders gut und so kamen die Lichtverhältnisse gerade richtig, um schöne Naturaufnahmen zu machen.

The day was wonderful and so I was happy to have good natural light to take some nice photographs of nature.

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Nun ohne Umschweife ein paar meiner tierischen Begegnungen:

Now please enjoy some of my animal encounters of the day:

Totenkopfäffchen a la Herr Nilsson

 

Familienaufnahmen der Sphinx-Paviane

 

Alpensteinböcke und -murmeltiere (auch ein sehr schönes Gehege)

 

Wunderbare Möglichkeiten für die Fischkatzen

 

So verbringt man seine Zeit als Eisbär im Sommer: baden und tauchen

 

Mishmi-Takine, Luchse und Dybowski-Hirsche

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Kommen wir nun kurz zu den Gehegen, wo man am liebsten weinen möchte, da sie so sehr gegen die natürlichen Notwendigkeiten der Tiere stehen: die Unterbringung der Greifvögel.

Ich liebe Greifvögel, ihre Anmut beim Fliegen, ihr ganzes Wesen – einfach faszinierend.

Now a short thing about an enclosure where it really breaks your heart to see the amazing animals  cut really short on their needs: the enclosures of the birds of prey.

I love birds of prey, their grace while flying, their whole nature – truly fascinating.

Und genau aus diesem Grund machte es mich unfassbar traurig, zu sehen, wie ein großer Vogel wie der Andenkondor in einem kleinen und nicht annähernd ausreichenden „Käfig“ gehalten wird. Und das noch als Paar. Das ist ein Punkt, den der Tiergarten Nürnberg schnellstmöglich verbessern sollte.

Wenn man sich schon um große Greifvögel kümmert und diese zeigt, dann doch bitte auch mit ein wenig Respekt für deren Bedürfnisse an Bewegung!

And for that reason it was really sad to see these wonderful and graceful birds in such a small enclosure – and there were two of them! Thats definitely a thing for the zoo Nürnberg to change quickly.

If you care about big birds of prey and show them to visitors, then it should be with a little respect for the natural needs of these animals in terms of movement.

Nicht Kondor-geeignet…

Das Gleiche gilt für die Unterkunft der Harpyie.

Harpyien gehören zu den größten Greifvogelarten und sind auch die stärksten. Ein Tier, welches im natürlichen Umfeld weite Strecken fliegt, benötigt gerade auch in Gefangenschaft ein wenig Platz zum Fliegen.

Definitiv ein Manko des Nürnberger Zoos, das behoben werden sollte.

Same with the enclosure of the harpy eagle. Harpy eagles are on of the biggest birds of prey and the strongest. An animal which is used to fly large distances in nature should have some space to stretch their wings in captivity.

Thats a thing, the Nürnberg Zoo should be changing soon.

Wunderschönes Tier in ungeeigneter Umgebung…

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Die letzten beiden Etappen des Zoos waren Highlights für mich, obwohl man bei diesen Dingen auch geteilter Meinung sein kann.

Definitiv sind Delfine nicht die richtigen und geeigneten Bewohner für Zoologische Gärten. Diese hochintelligenten Tiere gehören in die Meere der Welt, die definitiv mehr vom Menschen geachtet und geschützt werden sollten.

Das Gleiche gilt auch für die Manatis – die gemächlichen und wunderschönen Seekühe.

Manatis

The last stages of my visit were highlights for me – although you can have ambivalent thoughts about these.

Dolphins are normally not the right animals to be kept in captivity – but which animal is… These highly intelligent animals definitely belong to the open sea, which is threatened and in need of mankind to respect and protect this habitat more.

Same goes for the manatee, the wonderful and peaceful dugong.

Allerdings machten die Delfine in Nürnberg einen guten Eindruck – und egal was man von Delfinshows auch halten mag: der Zoo Nürnberg leistet damit einen Beitrag zur Aufklärung und Bekanntmachung der Bedrohungen, unter denen Delfine weltweit leiden.

Hier machte das Team besonders auf die Vaquitas aufmerksam, auch kalifornischer Schweinswal genannt, einer der kleinsten Wale der Welt, die extrem bedroht sind und von denen es im kalifornischen Golf weniger als 30 Exemplare gibt!

Sicher, es gab auch Menschen, die ich beobachtet habe, die zur Kategorie derjenigen gehören, die vorranging Spaß suchen. Diese sind dann auch nicht wirklich für eventuelle Spendenaufrufe zu begeistern.

Ich habe gespendet und hoffe, dass die Menschen weltweit endlich aufwachen und erkennen, dass nur der Schutz und respektvolle Umgang mit der Natur die Menschheit auf lange Dauer retten kann.

So the dolphins in Nürnberg Zoo looked quite well, although I am not an expert – and regardless of what you think about dolphin shows: the zoo Nürnberg is taking on an educational job with telling people about the dolphins and how they are endangered.

Especially the crew focused on the Vaquita, one of the smallest whales worldwide, which is in critical danger to become extinct in the following years!

Sure, there are people who are just there to have fun and don’t care about the well-being or protection of the dolphins. These are the ones who surely didn’t donate to one of the boxes around the dolphin lagune to give the money to organisations who fight for keeping the vaquita alive.

I did spend some money and really hope people worldwide will finally awake and see that only protecting and respecting nature and the wonderful animals in it will save humanity in the long run. 

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.

Weisheit der Cree-Indianer

(Quelle: http://www.zitate-und-weisheiten.de/indianische-weisheiten/)

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~ Santa Clarita Diet: „Wir sind doch nur Makler!“ ~

Note to my english-speaking readers: this article will only be published in german language. Thanks

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Bei Netflix gibt es so manche Serien- und Filmentdeckungen – Santa Clarita Diet ist eine von ihnen.

„Ich weiß, hier stimmt was nicht…“

Eigentlich sind Sheila (Drew Barrymore) und Joel (Timothy Olyphant) ein ganz normales US-Vorstadt-Ehepaar mit gutem Job (beide sind Immobilienmakler), Haus, Autos und Tochter Abby.

Dann…passiert es: Bei einer Wohnungsbesichtigung mit unentschiedenen Käufern erbricht sich Sheila auf den neu-verlegten Hochflorteppich des Wohnzimmers….und im Bad gehts weiter…mehrfach! Und damit hat sich der Hausverkauf fürs erste erledigt…

Hinterher siehts aus wie nach einem Massaker – und Sheila ist nach dieser Attacke ein neuer Mensch…ähm, Un-Toter… Zombie!

„Wir sind doch nur Makler!“

Und damit fangen die Probleme an: wie ernährt sich ein Zombie? Zunächst von rohem Tierfleisch (Hähnchen etc.), doch dann stellt Sheila nach einer wiederholten Anmache ihres nervigen neuen Kollegen Gary (Nathan Fillion) ihre Ernährung um – auf die Santa Clarita Diet: Mensch. Roh. Ungewürzt.

Die neue Essensbeschaffung ist nicht das einzige Problem von Sheila und Joel. Sie müssen auch die Sheilas neues Zombie-Ich vor den neugierigen Nachbarn verbergen – und die sind Polizisten und so gestaltet sich das Familienleben von nun an etwas komplizierter…

Zudem sucht Joel verzweifelt nach einer Möglichkeit, die alte Sheila und sein altes normales Leben wiederzubekommen – doch schon bald arrangiert er sich mit der neuen Nebenbeschäftigung zur Sicherung von Sheilas Nahrung: sie betreiben Arbeitsteilung. Schließlich muss man das Töten von bösen Menschen („junge Single-Hitlers“) auch ordentlich vor- und nachbereiten und koordinieren. Es ist ja schließlich nicht nur auflauern, anspringen und essen!

„Santa Clarita Diet“ ist eine wunderbare Comedy, die vor schwarzem Humor und lustigen Szenen nur so trieft. Drew Barrymore und Timothy Olyphant als gestresstes Mensch-Zombie-Ehepaar auf der Suche nach Essen und Heilung sind ein unschlagbares Team – und auch die Nebenhandlungsstränge rund um Tochter Abby, Nachbarssohn Eric und diverse sonstige Charaktere sind durchweg gelungen.

Hervorzuheben sind auch die humorvollen Zitate, die in der jeweiligen überdrehten Situation noch einmal komischer wirken. So wirkt „Da waren wohl die Augen größer als der Magen“ in Anbetracht einer halb verzehrten Leiche doch etwas schwarzhumoriger als sonst.

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„Ich geh für fünf Minuten raus und du verbrüderst dich mit meinem Essen?“

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An dieser Stelle könnte ich noch so viel über Santa Clarita erzählen – aber besser ist: selber anschauen und sich von der Story und den Charakteren einfangen lassen.

Santa Clarita Diet ist definitiv ein Binge-Watching-Tipp für zu heiße Tage oder für einen langen Abend. Derzeit wird die dritte Staffel gedreht – und ich bin schon gespannt, wie es mit Sheila, Joel, Abby, Eric und dem Zombieproblem weitergeht.

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~ Ein Tag mit Hagenbeck’s Tieren / A day out with animals of Hagenbeck ~

Kleine Notiz am Rande: Alle Fotografien sind meine eigenen und erscheinen hier mit freundlicher Genehmigung des Tierparks Hagenbeck.

Little note at the beginning: All photographs are my own and appear here with the friendly approval of Hagenbeck Zoo.

~~~

Am Dienstag war ein guter Tag.

Nicht nur, weil die Sonne so schön schien, sondern auch, weil ich einen kleinen Tagesausflug unternommen habe: einmal Hamburg und zurück.

Natürlich gibt es in Hamburg viel zu sehen und zu erkunden – mich zog es weg von der Innenstadt hin zum Tierpark Hagenbeck.

Tuesday was an amazing day.

Not only because the sun was shining, but also because I was on a little round-trip for the day: Hamburg – and there especially the Hagenbeck Zoo.

Privatbild der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Die Anfahrt vom Hauptbahnhof Hamburg ist recht unkompliziert: Linie U2 in Richtung Niendorf-Markt. Ausstieg nach ca. 15-minütiger Fahrt: Hagenbecks Tierpark. Von da an ist der Weg ausgeschildert und man muss auch nicht weit laufen.

Mein Glück begann schon relativ früh am Tag: erwartet hatte ich – auch aufgrund der Ferienzeit – eine doch etwas längere Wartezeit an der Kasse. Und siehe da: nach 2 Minuten hatte ich mein Kombiticket (Zoo und Tropen-Aquarium) – das würde ich jedem empfehlen und ist definitiv sein Geld wert – plus einen Zooplan in den Händen und mein Erkundungstag begann.

If you want to visit the zoo, its relatively easy coming from the main station in Hamburg. You just take the train U2 in the direction of Niendorf-Markt and after about 15 minutes you depart at the station with the name: Hagenbecks Tierpark. Then you just have to follow the signs and it’s not a long way to the entrance.

I was lucky from the beginning: as it is holiday-time I was suspecting a longer time to wait for my tickets. But – after 2 minutes I was holding my Kombiticket (zoo and tropical aquarium) – this I would definitely recommend to everyone visiting Hagenbeck – plus a map of the zoo and was ready to go exploring.

Privatbild der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Bei Eintritt in das Tropen-Aquarium wird man von freilaufenden Kattas und Gebirgs-Loris begrüßt. Allein dieses Begrüßungsensemble begeisterte mich und machte mich neugierig auf den Rest des Tropen-Gebäudes, von dem ich schon so viel Gutes gelesen hatte. Und eins vorweg: ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Auch zwei Tage nach dem Besuch, wenn sich die Erlebnisse ein wenig gesetzt haben, bin ich noch immer tief beeindruckt von Hagenbecks Tropen-Aquarium.

If you are entering the tropical aquarium you are welcomed by free-ranging Kattas and Loris. This first encounter really got me and made me more curious about whats to come next. And: everything was really nice. Also two days after my visit I am still impressed by some of the things I have seen at the tropical aquarium.

Privatfoto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Neben den vielen Tieren, deren Gehege einen sehr guten Eindruck machten – hier möchte ich besonders die Wasserqualität in den gestalteten Landschaften hervorheben, u.a. beim Krokodilteju, (die Klarheit des Wassers in diesen Gehegen übersteigt bei weitem die des Zoos in Leipzig) beeindruckte mich vor allem eines – und das war bis dahin mein persönlichen Highlight: die Nilkrokodile.

Sie bewohnen einen wirklich ansprechenden Lebensraum, den sie sich mit verschiedenen Fischen teilen. Ich hatte Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um der Kommentierung und Fütterung beizuwohnen. So etwas sieht man nicht alle Tage und es war fantastisch!

Many enclosures were really well made and the animals seem to – despite being at a zoo and not in the wild – enjoy living here. At least that was my feeling. One of the things I like best was the quality of the water in the living scenes – f.e. you could have a really good look at a swimming Krokodilteju – much better than you can see this f.e. in Leipzig. My highlight so far was the Crocodylus niloticus – the Nile crocodile.

Their enclosure is really generous, means they have enough space to dive and swim freely with the many fishes they share their living space with. I was lucky enough to be at the right place at the right time and get to witness the talk and the feeding of the crocodiles – not a thing you see every day – and it was absolutely phantastic!

Privatfotografie der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Auch die weiteren Bewohner des Tropen-Aquariums waren sehr beeindruckend untergebracht und ich genoß die Zeit in diesem ersten Teil meines Hagenbeck-Erlebnisses in vollen Zügen.

Sehr empfehlenswert ist auch ein längerer Aufenthalt vor dem Hai-Atoll – hier gibt es auch gute Sitzmöglichkeiten -, wo man entspannt durch die Panoramasicht den Hai- und Rochenarten und anderen Fischen zuschauen kann.

Also the other animals living in the tropic aquarium were really wonderful and lived in good spaces – and I definitely enjoyed this first part of my Hagenbeck-tour to the fullest. I would definitely recommend staying a little longer at the Shark-Tank, where you can sit, enjoy the scenery with the panorama view and have a longer look at the different sharks and rays.

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Dann ging es auf in den Zoo:

Als Besucher bekommt man am Eingang eine Bohne, die man dann später benutzen kann, um seine Stimme bei der Namenswahl für den kleinen Elefantenbullen geltend zu machen. Der Kleine ist schon sehr aktiv und immer bei Mutti und umsorgt auch von seinen Tanten. Ein schöner Anblick.

Interessant an dieser Stelle ist auch, dass man im Zooshop Tierfutter erwerben kann, womit man u.a. die Elefanten füttern kann. Ich selbst habe da lieber zugeschaut und bei Gelegenheit auch mal kurz den Elefantenrüssel berührt. Hat man auch nicht jeden Tag.

My next stop was the Zoo:

At the entrance you get a bean which you can later use to choose a name for the young elephant. The little one is quite active and always near his mother and also his aunts are looking after him. A lovely thing to look at. 

Interesting for kids is, that you can buy animal feed at the zoo-shop and f.e. feed the elephants with carrots. I haven’t bought any, but was enjoying the kids who really were impressed with this. And I got to touch the elephant’s trunk – not something you do every day.

Privatfoto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Auch viele andere Tiere im Tierpark Hagenbeck haben Nachwuchs.

Also many other animals got young ones these days.

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierparks Hagenbeck

Noch ein paar Worte generell zum Ambiente des Zoos: sehr viele Bäume, ruhige und schattige Stellen, an denen man getrost sein mitgebrachtes Essen verzehren oder in eines der vielen Restaurants / Essensstände gehen kann. Soweit ich es beurteilen kann, ist mir nichts Negatives aufgefallen.

Sicher, einige Gehege müssten überarbeitet werden und sind in anderen Zoos besser – aber das wird man bei jedem Zoobesuch feststellen. Es gibt immer einige Gehege, die lebensnaher oder lebensfremder sind – Zoos sind eben nicht die freie Natur – aber Hauptsache ist, dass sich die Zoos Mühe geben, das Leben der Tiere zu verbessern.

Just a few words to the whole scenery of the zoo: many trees and calm and shadowy places where you can either eat the lunch you have brought with you or can enjoy sitting and eating at one of the many restaurants or food places spread throughout the whole zoo. As far as I can say there is nothing really negative.

Sure, some enclosures definitely need a makeover and are better and different in other zoos – but this is a thing you will feel at every zoo you visit. There will always be enclosures that are more ore less animal-friendly – given that zoos are not the wild – but the main thing is that zoos are changing and are improving in different fields the lives of the animals they care for.

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Auch die Urzeit wird im Zoo bedacht – mit Skulpturen, die aus dem Jahr 1909 stammen. Einige von Ihnen überlebten den Zweiten Weltkrieg nicht und wurden seitdem mehrfach restauriert und modernisiert. Die Skulpturen bieten einen schönen Einblick in die Saurierwelt und „leben“ in Gesellschaft der Riesenschildkröten, deren ältestes Exemplar im Tierpark Hagenbeck wohl an die hundert Jahre alt ist.

For lovers of dinosaurs the zoological garden has many sculptures, made in the year 1909. Some of them didn’t survive World War II and have been remodeled and restored many times since then. The sculptures offer a nice view of the times of the dinosaurs and „live“ in company with the Geochelone gigantea – the giant tortoise, whose oldest member at the zoological garden Hagenbeck is nearly one hundred years old. 

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Ein weiteres Highlight waren die Kamtschatkabären, deren Fütterung und Kommentierung ich auch erleben konnte. Diese Braunbärenart ist in Russland heimisch und vom Aussterben bedroht. Nach den Kodiakbären sind sie die zweitgrößten Bären – noch vor dem Grizzly.

Another highlight was the feeding and talk about the Kamtchatka. These brown bears are normally living in Russia and is threatened with extinction. They are the second largest bears – even the Grizzly is slightly smaller.

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Das absolute Highlight – neben den vielen anderen – war das Eismeer. Hier leben im Tierpark Hagenbeck Eisbären, arktische Seevögel, verschiedene Pinguinarten – und Walrosse.

Die Anlage geht auf das Jahr 1907 zurück; im 2. Weltkrieg wurde viel von der Anlage zerstört, 2009 wurden die Reste der ehemaligen Anlage abgerissen und boten nun Platz für das jetzt bekannte „Eismeer“.

Man wird durch verschiedene Lebensräume geleitet und erfährt viel über Antarktis, Arktis, deren Bewohner und kann diese auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. So hat sicher nicht jeder schonmal tauchende Walrosse gesehen – in Hagenbeck ist das möglich.

The absolute highlight – with all the others around – was the ‚Eismeer‘. Here you have polar bears, arctic seabirds, different penguins – and walruses.

The enclosure had its beginnings in 1907; was mostly destroyed in WWII and in 2009 the remains were demolished, so that the new ‚Eismeer‘ could be built.

You are led through different living spaces and get to know lots about Antarctica, Arctica, their inhabitants and can view them from different angles. Not many people have seen a diving walrus before – right? You can – at Hagenbeck.

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

Auch hier hatte ich wieder Glück und war zeitnah zur Stelle für die Kommentierung und Fütterung. Einfach nur empfehlenswert!

And once again I was really lucky to be at the right place at the right time to see and enjoy the feeding and talk about the walruses. Definitely a must-see!

Privates Foto der Autorin / Mit freundlicher Genehmigung des Tierpark Hagenbeck

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Wart ihr schon im Tierpark Hagenbeck? Wenn ja – was waren eure Highlights?

Have you been visiting the zoological garden Hagenbeck? If so – what were your highlights?

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Noch einmal vielen Dank an die Pressestelle des Tierpark Hagenbeck für die freundliche Genehmigung zur Verwendung meiner Fotografien.

Another Thank-you to the press office of the zoo Hagenbeck for the friendly approval of my pictures to use here at my blog.

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Website Tierpark Hagenbeck: http://www.hagenbeck.de/startseite.html

Facebookseite Zoo Hagenbeck: https://www.facebook.com/tierpark.hagenbeck/

 

 

 

 

 

 

 

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