~ Stef Wade: „The Very Last Leaf“ ~

Dank Netgalley hab ich einen Blick in die Zukunft werfen können und habe ein englischsprachiges Kinderbuch von Stef Wade gelesen, welches erst im August/ September dieses Jahres veröffentlicht wird. Es trägt den schönen Namen „The Very Last Leaf“ (deutsch: Das Allerletzte Blatt“).

Thanks to Netgalley I enjoyed the view into the future and read a wonderful english children’s book written by Stef Wade which will be published later this year (August/September) and which goes by the title „The Very Last Leaf“.

Der Hauptcharakter, Lance Cottonwood, ist das schlauste Blatt an seinem Baum in der Blätterschule. Er trotzt dem heftigen Wind, findet schnell Freunde, liebt Photosynthese…Nur leider hat er ein Problem: er hat Angst.

Angst vorm Fallen.

Und das tun nun aber die Blätter seines Baumes. Denn Lance ist ein Blatt einer Pappel.

Und das soll auch seine Abschlussprüfung sein: im Herbst vom Baum fallen, hinunter ins Gras.

In this book we meet Lance Cottonwood, who is the smartest leaf on his tree in the school for leaves. He is not afraid of the cruel wind, loves photosynthesis and has lots of friends…but he has a problem: he is afraid of one thing.

He is afraid of falling.

But that is exactly what the leaves from his tree do: falling. Because Lance is part of a cottonwood tree.

And this also will be his final exam in school: falling down when autumn comes, down to the grass beneath the tree.

Das führt dazu, dass Lance neidisch wird auf seinen direkten Baumnachbarn – einen immergrünen Baum.

Als die Zeit fürs Fallen gekommen ist, findet das kleine Blatt immer neue Ausreden, wieso er an diesem Tag nicht fallen kann: es geht ihm nicht gut, weibliche Blätter zuerst,…

So Lance starts to get more and more jealous of a tree nearby – an evergreen.

When autumn comes and it’s time for falling the little leaf has always new things in mind, which prove that he can’t fall this time: he feels sick, he wants the female leaves to fall first,…

***

Wie wird Lance sich entscheiden – bleiben oder fallen?

Wird Lance mutig sein?

Wird er den anderen Blättern folgen?

What decision will Lance make? Stay or fall?

Will he be brave?

Will he follow the other leaves?

***

„The Very Last Leaf“ ist ein wunderschön illustriertes Kinderbuch, welches auch ab und an für Erwachsene geeignet ist, um einen Blick hineinzuwerfen und sich inspirieren zu lassen.

Ich kann das Buch von Stef Wade nur empfehlen, um euch selber und euren Kindern eine Freude zu machen.

„The Very Last Leaf“ is a wonderfully illustrated children’s book, which is also enjoyable for grown-ups – to have a look at the illustrations and to let yourself get inspired by the story.

I can definitely recommend this book by Stef Wade to do something good for you and your kids.

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~ Enjoy the sun and relax ~

Dieses Wochenende haben wir nicht nur sonnige Episoden, sondern Sonne satt!

Da heißt es: nichts wie raus und die Natur genießen, Energie tanken und positive Eindrücke sammeln.

Ich hoffe ihr genießt alle euer Wochenende!

This weekend we not only have some sunny spells, but pure sun the whole time!

So this means: go out, enjoy nature, sink your teeth into the sun and get some energy and positive mindset while being outside.

Really hope you all enjoy your sunny weekend!

 

 

 

 

 

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Tanya Carpenter: „PurpurNacht“

Note to my english-speaking readers: This article will only be available in german language. Please use translation-apps if you would like to read this article in your language. Thank you

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Mit historischen Romanen ist es wie mit allen anderen Buchgenres auch: entweder sie fesseln einen auf den ersten Blick – oder sie erweisen sich als Fehlgriff im Leserleben.

Eine besondere Freude ist es für mich daher immer, wenn ich nicht nur ein gut geschriebenes Buch finde, sondern auch, wenn ein gutes Buch mich findet – in diesem Fall durch einen Mitarbeiter von Edel Elements, einem Verlag der Edel Germany GmbH. Dieser kam vor gut zwei Wochen via Email auf mich zu und berichtete mir von diesem tollen Roman. Nach einer kurzen Recherche nahm ich das Angebot des mir angebotenen Rezensionsexemplars gern an und seitdem begleitete mich „PurpurNacht“ auf den täglichen Fahrten zu meiner Arbeit.

Übrigens: „PurpurNacht“ von Tanya Carter ist seit gestern als E-Book im Handel erhältlich!


Tanya Carpenter – PurpurNacht

Wie in allen Romanen haben wir auch in „PurpurNacht“ eine solide Kerngeschichte, welche die Autorin noch um reichlich interessante Details und Beschreibungen erweitert. Zu Beginn der Geschichte befinden wir uns im Frankreich des Jahres 1672, kurz vor dem Niederländisch-Französischen Krieg, der jedoch in der Geschichte nur eine – wenn auch recht interessante – Nebenrolle spielt.

Unsere Protagonistin hört auf einen wohlklingenden Namen, der mich immer an die Buchreihe von Anne Golon und die darauf basierenden Filme erinnert:

„Angelique liebte die Stille dieses Ortes. Es war so friedlich. Hier glitten alle Sorgen, Ängste und jeder Kummer von ihr ab. Das war schon immer so gewesen. […] Damals natürlich am Tage. Niemand kam des Nachts hierhier, nicht einmal ihre Maman. Aber Angelique tat es – und sie liebte es.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)

Zu Beginn der Geschichte scheint das Leben von Angelique Renier gut zu verlaufen – sie hat ein stabiles Elternhaus, ihr Vater ist ein angesehener Händler und die Mutter Heilkundige, die schon öfter den Kranken des Dorfes geholfen hat. Zudem stehen sie mit dem Comte de Frené auf gutem Fuße und dieser hält auch in den Zeiten der Hexenverfolgungen und -verbrennungen nicht viel auf abergläubisches Gerede und ist ein aufgeklärter Landsherr.

„Liebe Freunde, ich bin auch in diesem Jahr wieder dankbar und glücklich, dass ihr alle meiner Einladung gefolgt seid und mit mir gemeinsam beweist, dass sich alte Traditionen und der christliche Glaube nicht widersprechen müssen, sondern miteinander Hand in Hand gehen, weil sie uns dasselbe lehren: Liebe im Herzen. Mitgefühl gegenüber unseren Mitmenschen. Respekt und Achtung vor Mutter Erde und ihrem Rad des Lebens, das sich Jahr für Jahr in immer gleicher Weise dreht.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)

Angelique ist in Kindertagen mit den Nachkommen des Comte aufgewachsen und hat mit ihrem Freund aus diesen Tagen, dem Sohn des Comte, Pierre, viel Zeit verbracht – und jetzt im Erwachsenenalter ändert sich das Verhältnis der beiden hin zu einer vorsichtigen ersten Liebe. Nicht nur Angeliques Leben verläuft zu Beginn in positiven Bahnen, auch ihre Eltern leben ein gutes Leben.

Die Autorin, Tanya Carpenter, schafft es mit ihren Beschreibunen, das häusliche Umfeld der Familie Renier lebendig werden zu lassen und den Leser ein wenig mehr in die Zeit und Umgebung der Handlung zu ziehen. Sie nimmt sich die Zeit (und die entsprechende Seitenzahl), um uns die handelnden Figuren näher zu bringen und tiefer in die Geschichte einzudringen, bevor sie zum ersten Schlag gegen ihre Protagonistin ausholt.

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Angelique gibt während eines Treffens mit Pierre diesem Ihr Eheversprechen und Pierre will es zeitnah seinem Vater berichten und offiziell um die Hand seiner Freundin anhalten. Doch dazu kommt es nicht.

Jean, Pierres Bruder, der mit mehr als einem kalten Herzen ausgestattet ist, hat einen finsteren Plan und gaukelt seinem Vater, dem Comte de Frené vor, Angelique würde ihn lieben und ihn heiraten wollen. Als wenn das nicht genug Verwirrung stiften würde, vergewaltigt er die junge Frau und stellt es hinterher als Fehlverhalten von Seiten Angeliques dar. Daraufhin spricht der Comte, der seinem Sohn Glauben schenkt, Gericht über Angelique und ihre Familie und wirft unsere Heldin ins Gefängnis.

Zu der Zeit hat Angelique bereits festgestellt, dass sie ungewollt schwanger ist, hat aus Verzweiflung versucht, sich das Leben zu nehmen und sieht nun einer Zukunft hinter Gittern entgegen.

Alles wäre erträglich, wenn nicht Jean seinen ganz persönlichen langfristigen Racheplan verfolgen würde, der große und weitreichende Veränderungen für Angelique, ihre Eltern und auch für Pierre bereit hält…

„Die Kälte zog sich tief in sein Inneres zurück, während sein Körper zu glühen schien. Warmes Blut tränkte seine Handschuhe, benetzte sein Gesicht. Sein Rappe stieg, doch er hielt sich mühelos im Sattel, trieb das Pferd immer weiter vorwärts, überrannte jeden, der ihm in den Weg kam.“

(Tanya Carpenter: PurpurNacht, Edel Elements, E-Book, ohne Seitenangabe)


„PurpurNacht“ ist ein historischer Roman voller Spannung, großer Wendungen, aber auch der Gefühle – von zarter Liebe und Vertrauen, über grenzenlosen Hass, Mordlust und große Opfer bis hin zu tiefer Freude und persönlichem Glück.

Angelique Renier ist eine starke Romanheldin, die jede noch so schwierige Herausforderung ihres Lebens irgendwie überlebt, jedoch nie gekünstelt wirkt, sondern von Tanya Carpenter sehr real und nahbar ins Leben gerufen wurde.

Ich kann „PurpurNacht“ als Buch nur empfehlen. Lernt Angelique kennen, verfolgt ihren Lebens- und Leidensweg und urteilt am Ende selbst, ob die Geschichte euch genauso gefallen hat wie mir.


An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Edel Elements, die mir das E-Book zur Verfügung gestellt haben.

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Akram El-Bahay: „Anouks Spiel“

Note to my english speaking readers: this article will only be published in german language.

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Seit ich die erste Lesung von Akram El-Bahay auf der Leipziger Buchmesse 2017 gehört habe, bin ich ein Fan des deutsch-ägyptischen Autors mit dem wunderbaren Erzähltalent.

Akram El-Bahay hat in den vergangenen Jahren seine Leser in diverse Welten entführt, von Wüsten (wie in seinen Debütromanen rund um die Drachen der Flammenwüste) über die Welt der Träume und Bücher, bis hin zu den Bibliotheksräumen der Bücherstadt. Jede Geschichte hat ihr eigene Geschwindigkeit, ihre eigenen Regeln und bahnt sich Wort für Wort, Seite für Seite ihren Weg in die Herzen der Leser.

Schon Herzenmacher und die Geschichte rund um den Dieb Sam (Bücherstadt, Bücherkönig, Bücherkrieg) haben mich fasziniert und mit dem neuesten Werk des Autors ist es nicht anders.

Lasst euch entführen in die Welt von „Anouks Spiel“.

Anouk hat Geburtstag – sie wird 13. Ein wichtiger und prägender Geburtstag. Und eigentlich freut sich das junge Mädchen auf die Geschenke, auf ihre Eltern und die Zeit mit ihnen. Wäre da nur nicht Anouks kleine Schwester Maya, die die Aufmerksamkeit ihrer Eltern fordert, wie es nur Babies und Kleinkinder können.

Anouk ist es leid, an ihrem Geburtstag die Aufmerksamkeit der Eltern teilen zu müssen und – wie an Geburtstagen üblich – wünscht sie sich etwas: dass ihre Eltern nur noch ihr gehören – und nicht Maya.

Und da es ihr Herzenswunsch ist, erlebt sie am nächsten Morgen eine folgenschwere Überraschung. Ihre Schwester ist verschwunden. So als habe sie nie existiert!

 

„Um sich von den quälenden Gedanken über Mayas unerklärliches Verschwinden abzulenken, griff sie das Paket und öffnete es. Darin lag ein in Geschenkpapier eingeschlagenes zweites Paket. Anouk packte es aus und zog ein altes Spiel hervor. Es sah ziemlich gebraucht aus. Als wäre es viele Jahre von vielen Menschen gespielt worden.“

(Akram El-Bahay: Anouks Spiel, Format: mobi, ohne Seitenangabe)

 

Auf den ersten Blick erinnert der Handlungsweg von „Anouks Spiel“ ein wenig an Jumanji (den Original-Film habe ich übrigens geliebt und mag ihn auch heute noch sehr) und doch ist es ein wenig anders. Es sind eben die Nuancen die zählen und Akram El-Bahay besitzt das Talent, auch die feinen Einzelheiten herauszuheben und die Buch-Charaktere zu lieben Freunden werden zu lassen.

So lernen wir auch den zweiten Hauptcharakter des Buches kennen: Pan. Ein Schimpanse, der plötzlich in Anouks Zimmer auftaucht und sie über das Spiel aufklärt. Zunächst wirkt er etwas merkwürdig, aber er ist ein Charakter, den man im Laufe der Geschichte liebgewinnt und nicht missen möchte.

Mit Pans Hilfe beginnt Anouk zu verstehen, dass das Spiel dazu da ist, ausgesprochene Herzenswünsche, die sich als falsch erwiesen haben, rückgängig zu machen. Natürlich geschieht dies nicht auf einfachem Weg, sondern die Spieler müssen verschiedene Aufgaben lösen und Dinge sammeln, die sie später noch brauchen können. Aber es gibt auch einen Gegenspieler, der das Vorankommen des Spielers vereiteln und ihn am Gewinnen hindern will: der dunkle Prinz.

„Das Streitross spiegelt wie vieles in diesem Spiel den Charakter seines Besitzers wider. […] Ist er oder sie freundlich, hilfsbereit, aufopfernd, ein wenig mutig, kurz gesagt: Hat er oder sie das Herz am rechten Fleck wie ein Schimpanse, so wird es zu einem unerträglich schönen Tier.“

(Akram El-Bahay: Anouks Spiel, Format: mobi, ohne Seitenangabe)

Auf dem Weg durch die verschiedenen Spielwelten (u.a. Wald, Wüste, Wasser) lernt Anouk die verschiedenen Nebencharaktere kennen, unter anderem Wurzelmenschen, Wipflinge, Eulen, Piraten und einen Dschinn.

Sie muss Streite schlichten, Freunde finden und wieder verlieren und darf trotzdem nie ihre Mission aus den Augen verlieren: Sie muss das Spiel gewinnen, um ihre Schwester und sich selbst zu retten.

Anouk hat kleine Siege, aber auch Niederlagen zu durchleben. Irgendwann lernt sie den im Spiel lebenden Regelmacher kennen, dem sie ebenfalls aus einer sehr misslichen Situation helfen muss – und dieser bedankt sich auf seine Weise:

„Wenn ich dir einen Rat mit auf deinen stürmischen Weg geben darf… Gleich, welche Waffe du schwingst und welches Ross du reitest, es ist einzig dein Herz, das du gegen den dunklen Prinzen in die Waagschale werfen kannst. Halte an ihm und an deiner Güte fest.“

(Akram El-Bahay: Anouks Spiel, Format: mobi, ohne Seitenangabe)

 

Doch trotz allen Fortschritten scheint der dunkle Prinz  ihr stets einen Schritt voraus zu sein…

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Was hat es mit dem dunklen Prinzen auf sich?

Wird Anouk alle Aufgaben bestehen?

Wie wirkt sich die Zeit im Spiel auf ihr Herz aus?

Und was haben Piraten in der Wüste zu suchen?

 

Diese und andere Fragen beantwortet Akram El-Bahay wunderbar mystisch in seinem neuesten Buch „Anouks Spiel“. Es geht um Feindschaften, Freundschaften, Streitigkeiten und den Wert des Lebens – und es geht um Geschichten…

„Geschichten sagen dir, wo du herkommst. Sie können dir von fremden Orten berichten und solchen, deren Entfernung nicht in Metern, sondern in Jahren gerechnet wird. Sie helfen dir zu verstehen, warum die Welt so ist, wie sie ist. Und wie du sie zu einem besseren Ort machen kannst.“

(Akram El-Bahay: Anouks Spiel, Format: mobi, ohne Seitenangabe)

 

An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Ueberreuter-Verlagsgruppe und Akram El-Bahay für die Bereitstellung des E-Book-Exemplars von „Anouks Spiel“.

Der Autor hat es wieder einmal geschafft, auch erwachsene Leser für ein als „Kinderbuch“ deklariertes Werk zu begeistern und in eine weitere seiner spannenden Welten zu entführen. Ich bin gespannt, welche Geschichten Akram El-Bahay noch hervorzaubern wird und freue mich schon sehr auf die Veröffentlichung von „Das Schattentor: Ministry of Souls“ im September dieses Jahres.

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~ Samstags im Zoo / A saturday at Leipzig Zoo ~

Gestern habe ich das wunderschöne sonnige Wetter genutzt und einige Zeit im Zoo Leipzig verbracht. Diesen Plan hatten natürlich auch andere, und so waren doch verhältnismäßig viele Menschen unterwegs, aber es war nicht überlaufen.

So yesterday I took advantage of the wonderfully sunny weather and took a stroll at Leipzig Zoo. This was also the plan for some other people, but luckily it wasn’t that crowded and so I could enjoy this lovely time 🙂

Natürlich habe ich auch dem jungen Elefantenbullen einen Besuch abgestattet, der mitsamt Mutter und Tante die Sonnenstrahlen auf der Außenanlage genoss und ab und an bei seiner Mama den Durst stillte.

Alles in allem ein wunderschöner Ausflug.

For sure I spend some time taking a look at the young elephant, who was outside with his mother and aunt and they spend their time wandering around and the little one enjoyed the sun and having some milk every now and then.

Definitely a really nice time wandering around the zoo.

Everyone enjoyed the sunny spells

 

Enjoy the sun and keep smiling 😉

 

Showing some feathers and looking good

 

The best way to spend your saturday

 

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~ Christopher Eccleston: „I love the Bones of you“ ~

Euch allen ein schönes neues Jahr – ob mit Lesevorsätzen oder nicht 🙂

Ich habe mir keine Vorsätze für mein Lesejahr genommen – nur eins ist mir diesbezüglich wichtig: selektives Auswählen, regelmäßiges Ausmisten und ansonsten: Schauen was 2020 so bringt.

Ich habe bereits einige Bücher, die ich mir näher anschauen möchte und demnächst werde ich auch diese kurze Liste auf den Blog stellen.

Nun gehts aber rasch zu einem Buch, welches mich über den Jahreswechsel begleitet hat – mit Lesepausen zwischendurch. Gestern hab ich es beendet.

Wish everyone a really wonderful year 2020 – if you have resolutions on what to read or not 🙂

I don’t have any intentions for the year ahead when it comes to reading – but one thing is really important to me this way: choose wisely and selective what to read, clear out your stuff every now and then and that’s it. Let yourself get inspired by what will be published 2020 and enjoy. 

So far I have a short list with some books I will have a closer look at this year and one of the next articles will be about this short list. Stay tuned!

Now let’s go to a book which kept me company before and during the turn of the year, until I finished reading yesterday. Surely I did some pauses in reading – like I do with with every book.

Liebhaber von „Doctor Who“ werden ihn kennen und für seine Darstellung des Zeitreisenden lieben. Wären die Voraussetzungen anders gewesen, wäre er vielleicht länger in die Rolle des Doctors geschlüpft. Aber das alles ist Vergangenheit.

In „I love the Bones of you“ nimmt uns der Schauspieler mit in sein eigenes Leben, seine Kindheit, sein Aufwachsen, seine Vergangenheit.

Fans of „Doctor Who“ will know and love him for his portrayal fo the time-traveler. If the conditions of filming would have been different, maybe he would have been „The Doctor“ for a longer time. But all this is past.

In „I love the Bones of you“ the actor takes us on a journey through his life, his childhood, his growing up, his past.

„I grew up believing I had choices.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you, page 40)

 

Wie der Untertitel schon zeigt, dreht sich das gesamte Buch größtenteils um das Verhältnis von Christopher Eccleston zu seinem Vater Ronnie. Wie in jeder Familie gab es gute und weniger gute Momente, sonnige Tage und Regenwetter. Doch eins ist von Anfang an klar: Ronnie Eccleston hat eine immense Rolle im Leben seines Sohnes Christopher gespielt – und dieser hat ihm mit „I love the Bones of you“ ein Denkmal gesetzt, das Höhen und Tiefen einbezieht, jedoch immer die Liebe spüren lässt, die der Schauspieler für seinen Vater hatte.

Like the subtitle mentions, this whole book is mainly about the relationship between Christopher Eccleston and his father Ronnie. Like in nearly every family there have been good moments and the not so good ones, sunny days and rainy spells. But one thing is for sure from the first page on: Ronnie Eccleston did have an immense role in the life and growing up of his son Christopher – and with „I love the Bones of you“ the actor raised a written monument for  his dad, which included highs and lows but always makes the reader feel the love of a son for his father.

„Crosswords were our thing. They were how we expressed our love.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you“, page 53)

 

Die Zeiten, als Christopher Eccleston aufwuchs, waren anders als die heutigen – und das zeigt er auch in seiner Biografie. Es geht um Geldfragen, um das Berufsleben seiner Eltern, welches andere Prioritäten hatte als in der heutigen Zeit – und um die Frage, wie man drei Kinder ordentlich erzieht und ein gutes Beispiel für sie ist. Der Schauspieler entführt uns in die Arbeitswelt seiner Eltern, wo es weniger darauf ankam, was dich interessiert und was deinen Fähigkeiten und Talenten entgegenkam, sondern es einzig um die Geldbeschaffung ging. Manchmal ist diese Sichtweise nicht ganz so weit weg von der heutigen, obwohl die Dinge im Umbruch sind.

The times in which Christopher Eccleston was growing up were different from ours today – and that is showing in the biography. It’s about money, the working life of his parents, which had different priorities than today – and about the question how to raise three kids properly and set a good example for them. The actor shows us snippets of the worklife of his parents where the focus was less on what interests you have and what abilities you own, but more about just getting paid enough to pay for your living. Sometimes this view is not that far away from todays time, even though things change.

„Dad’s frustration came from a restless intelligence, and intelligence not being met. You got the best of him when he discovered something new, be in via a documentary or a book. Then you would see his sense of amazement.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you“, page 61)

 

Christopher Eccleston erzählt auch von seinen eigenen beruflichen Tätigkeiten, von Entscheidungen für oder gegen Projekte, von persönlichen Tiefschlägen und von der eigenen Kraft, sich aufzurappeln und vorwärts zu gehen.

Der Schauspieler, der die Kraft hatte, sich selbst Hilfe zu suchen, als er seine tiefsten und schwärzesten Tage erlebte, schreibt offen über seine mentalen Gesundheitsprobleme, über seine Erfahrungen mit Anorexie und die Diagnose einer schweren klinischen Depression, die lange Zeit sein Leben und seine Gedankenwelt beherrschte.

Christopher Eccleston also tells us about his own professional work, about the decision for and against projects, of personal deep hits and of the own power and will it takes to get back to yourself and start going forward.

The actor, who had the incredible strength to go and look for help when he had his lowest low and the blackest of days, writes openly about his mental health problems, his experiences with anorexia and the diagnosis of a severe clinical depression, which was part of his life for a long time – and some aspects still are.

„I’d lived fight or flight for three years, some might say fifty the way I am. Chemically and neurologically, I had nothing left. All there is then is death.“

„You’ll be all right, Chris.“, she said. […] You knocked on the door. That’s an indicator of strength. You knew you were ill. You realised you needed help and you went and got it.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you“, page 133/ 139)

Und noch eines zeigt „I love the Bones of you“ deutlich.

Christopher Eccleston ist ein Mensch, der Wert auf Manieren und positiven Umgang miteinander legt – und der sowohl bei der Arbeit, als auch im sonstigen Leben viel Wert auf Instinkt und Intuition legt. Dies und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn sind nur einige Stärken, die man über diesen Mann erfährt, der schon in so vielen Rollen gelebt hat und sich bei der Rollenauswahl (im Rückblick gesehen) manchmal verschätzt hat, manchmal genau das Richtige auswählte, und mit einem Großteil seiner Entscheidungen zufrieden ist.

And one thing is also obvious when reading „I love the Bones of you“:

Christopher Eccleston is a human being, who makes a point of having good manners and a positive contact with people – and also one who emphasizes the importance of instinct and intuition during work and also in your everyday life. This and a distinct sense of fairness are just some strengths you get to know about this man who portrayed so many characters – some of them were good choices, some of them not – but it seeems he is at peace with his decisions.

„If a director, or anyone else on set, comes in and has bad manners, then chances are they’ll hear from me.“

„I don’t play any part with my head; I do it with my heart and my body, exactly how I would on a building site or in a war zone.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you“, page 173/ 246)

Natürlich dreht sich das Buch auch um die Demenzerkrankung seines Vaters und die Herausforderungen, die sich daraus für die gesamte Familie ergaben. Diese Erfahrung hinterließ doch einen gewaltigen Einschnitt und Veränderungen in der Eccleston-Familie.  Christopher Eccleston erlebte die Hingabe und Liebe seiner Mutter bei der Pflege seines Vaters, während dieser langsam alles um sich herum vergaß. In der Danksagung am Ende findet er auch Platz, um denjenigen zu danken, die Angehörige pflegen, wenn diese an Demenz erkrankt sind.

For sure this book is also about the illness of dementia which his father got and the challenges this meant for the whole family. This experience clearly left a mark in the lives of the Ecclestons. Christopher saw the love and compassion with which his mother Elsie took care of his dad, while he was slowly forgetting everything in life he once knew. The acknowledgements at the end of the book show his appreciation for those who care for dementia patients, may it be homecare or the care in facilities.

„I would like to thank the countless millions who each day provide care unseen, unacklowledged for those they love afflicted by the terrible illness of dementia. They are the ones who truly deserve our respect and accolades.“

(Christopher Eccleston: I love the Bones of you, page 325)

Nicht in jedem Buch würde man solche Sätze finden. Dies ist ebenfalls ein Zeichen dafür, dass Ronnie und Elsie Eccleston ihren Sohn gut erzogen haben, ihm Manieren und ein Gefühl für Dankbarkeit und das Richtige und Wichtige im Leben mitgegeben. Dieses Buch ist sein Dank.

You wouldn’t find these sentences in the average biography. This is for sure a sign that Ronnie and Elsie Eccleston raised her son the right way. They taught him manners and a feeling for gratitude and things that are right and important in life. This book is his Thank-You to his parents.

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