~ Mal wieder im Zoo – Fokussieren auf das Wesentliche / Back to the Leipzig Zoo to focus on the important things ~

Das Wetter ist schön, die Sonne lacht und manche Ereignisse lassen einen das Leben und den eigenen bisherigen Weg überdenken.

An solchen Tagen, wenn es ums fokussieren auf das Wesentliche geht, bin ich gerne in der Natur – und dies hieß für mich vor kurzem: ein erneuter Besuch im Leipziger Zoo.

The weather is amazing, the sun is shining and some events lead us to thinking about one’s life and the way we lived it recently.

When these days come and it is time to focus on the important things in life, I like to go into nature – and this meant for me another visit to Leipzig Zoo.

Wo geht ihr hin, wenn ihr neuen Fokus sucht? Was hilft euch, die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht aus den Augen zu verlieren?

Where do you go when you need to re-focus? What is it, that helps you to see the really important things in life and not lose them to „normal everyday life“?

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Nach diesen Bildern wünsche ich euch ein schönes Restwochenende und einen guten Platz, wo ihr Energie tanken könnt und euer Leben fokussieren könnt 🙂

Following these pics I wish you a wonderful rest-weekend and a good place to get new power from and to focus your life 🙂

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~ Entspannung im Leipziger Zoo / Leisure Time at the Leipzig Zoo ~

Was gibt es entspannenderes, als einen ruhigen Nachmittag mit Tierbeobachtungen zu verbringen? Also für mich ist das Entspannung pur.

What’s more relaxing than to spend a lovely and mostly quiet afternoon with the observation of animnals? At least for me thats the best thing for stress relief.

Ohne großes Gerede – hier mal ein Überblick über meine gestrigen Beobachtungen:

So now, without much talking – here are some of my observations:

* There’s a new boy in town: Oobi-Oobi (großer Ausschnitt) und Tinaroo

 

* Pinguin-Familienzeit / Family-Time at Penguin’s 

 

* Tiger im Sommer / Summertime Tigers

 

* Leben in Südamerika / Southamerica-Living

 

* Beobachtungen am Rande / Random Sightings:

 

* Leoparden-Träume / Leopard Dreams

 

~ Und, was entspannt euch dieses Wochenende? ~

~ What’s relaxing for you this weekend?~

 

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~ Ein Neuanfang mit Papageientaucher und Bäckerei / A new beginning with a puffin and a bakery ~

* Note for my english speaking readers: this article will only be in german language. Should you be interested in the content and the quotes, you are free to contact me. *

 

„Wenn man sein Herz an einen Ort verliert,

dann trägt man ihn eben immer in sich.“

(Jenny Colgan: Die kleine Bäckerei am Strandweg, Seite 10)

Bücher, in denen Tiere und besondere Orte eine Rolle spielen, sind immer ein Leseerlebnis wert – und Jenny Colgan hat mit ihrer Romanheldin Polly und ihrem Sidekick – Papageientaucher Neil – eine wundervolle und sommerlich leichte Lektüre geschaffen.

„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ erzählt von Pollys Versuch, ein gescheitertes Geschäft und eine gescheiterte Beziehung hinter sich zu lassen und noch einmal komplett neu anzufangen. Und das ausgerechnet in einer kleinen Hafenstadt namens Mount Polbearne.

Mount Polbearne, eine Gezeiteninsel, hat alles, vovor Pollys Freundin Kerensa sie warnt, was Polly aber genau in diesem Moment für sich selbst braucht:

„Allerdings, Mount Polbearne wirkte durchgepustet und irgendwie zerzaust. Die Wellen waren ziemlich hoch, und es kam ihnen unwahrscheinlich vor, dass dieser Ort, wie es das Schild behauptete, in zwanzig Minuten über die Straße erreichbar sein würde.

Die Insel erschien ihnen wie ein vergessenes Relikt. Umso mehr, wenn man auf die Kirchenruine oberhalb der kaum zu erkennenden Straßen blickte.“

(Jenny Colgan, Die kleine Bäckerei am Strandweg, S. 33)

Polly ignoriert die Einwände ihrer Freundin, zieht nach Mount Polbearne in eine kleine Wohnung über einer alten Bäckerei und beginnt, sich einzuleben. Dabei lernt sie die unterschiedlichsten Charaktere kennen, die ihr langsam aber sicher ans Herz wachsen – wie z.B. die Fischer der Gegend, die ihrer Arbeit in einem Boot namens Trochilus nachgehen.

Die junge Frau durchkämpft ihre ersten Tage in der neuen Umgebung, als sie mitten in der Nacht durch ein Geräusch aufschreckt:

„[…] Dann hörte sie plötzlich einen Knall und einen Schrei. […] Sie stieß einen Fluch aus, als sie die Uhrzeit sah: erst 2 Uhr dreißig, es war noch mitten in der Nacht. […] beim nächsten Mal klang der Schrei sogar noch näher. […] Ihr Herz schlug so heftig, als wollte es ihr aus der Brust springen. […] Da war so ein wimmerndes Geräusch.“

(Jenny Colgan: Die kleine Bäckerei am Strandweg, S. 68/69)

Polly’s Schreck in der Nacht entpuppt sich als junger Papageientaucher, der sich bei dem missglückten Flugmanöver den Flügel gebrochen hatte. Polly versorgt ihn und ahnt noch nicht, dass dieser kleine Vogel länger bei ihr leben wird…

Doch der Vogel – Polly gibt ihm später den Namen Neil – ist nicht der einzige, der Pollys Leben bereichert und die Geschichte von Jenny Colgan lesenswert macht. Unter anderem freundet Polly sich mit Huckle an, einem Amerikaner, der mehr oder weniger durch Zufall in diesem Teil Englands gelandet ist und sozusagen Freizeit-Imker ist.

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„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ ist der erste Teil einer Trilogie und gespickt mit interessanten Charakteren, lustigen und traurigen Begebenheiten und natürlich aufmunternden Aktivitäten von Neil, die auch jedem noch so stoischen Leser ein Schmunzeln entlocken.

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Im zweiten Buch von Jenny Colgans Romanen rund um Polly, Neil und Mount Polbearne dreht sich erneut alles um die junge Frau, die nun mit großem Erfolg ihre Bäckerei betreibt, aber schon bald in berufliche Bedrängnis gerät, als ihre Vermieterin unerwartet verstirbt.

Polly wird mehr oder weniger aus der Bäckerei „geschmissen“ und muss für sich und ihre Backkünste erneut einen neuen Weg finden.

Die Lösung: ein Foodtruck namens Nan.

Die Herausforderung: der Nachfolgebesitzer der Bäckerei im Ort, der Polly’s Ideen und ihren Backkünsten endgültig die Luft abdrehen will.

Und dann gibt es noch so das ein oder andere Problem mit Neil.

„Selinas Kater erwischte Neil mit dem ersten Pfotenschlag und schleuderte ihn zu Boden. Während der Papageientaucher hysterisch flatterte und piepte, zog ihm der Kater die Krallen über den Bauch, bis Neil schließlich zu kreischen begann. […] Neil versuchte wegzuflattern, blutete aber und schien gar nicht zu verstehen, warum er nicht fliegen konnte. […]“

(Jenny Colgan: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg, S. 145/146)

* Wird Neil diese Begegnung überleben?

* Wie wird Polly ihr Leben neu ordnen?

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Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in Jenny Colgan’s Romanen rund um die kleine Bäckerei am Strandweg.

Die Bücher leben von interessanten Charakteren, Wortwitz und lebendigen Dialogen.

Da kann das Kopfkino beruhigt mitlaufen 🙂

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~ Der Wunsch nach Sinn, Entspannung & Kreativität / A longing for meaning, recreation & creativity ~

Nach einiger Zeit der Blog-Abwesenheit melde ich mich heute mal wieder bei euch und freue mich natürlich, wenn ihr diesen Artikel lest 🙂

So after a while of not blogging I am back again and I would be really glad, if you read this article 🙂

In letzter Zeit – oder um ehrlich zu sein: schon eine ganze Weile – hab ich manchmal ein Gefühl des Verlorenseins in der beruflichen Welt. Ich weiß nicht, ob es so eine Art Midlife-Crisis ist (ja, ich weiß, ich bin noch nicht so alt…) oder einfach nur meine Reiselust nach Aufmerksamkeit schreit… Ich bin noch auf der Suche nach Antworten in diesem Bereich.

In the past couple of weeks/ months I seem to have a feeling of „being lost“ in the job-world. I don’t know if this is some kind of midlife-crisis (yes, I know, I am not that old…) or if its just my wanderlust trying to remind me to enjoy life and get lost every once in a while… I am looking for answers for quite a while in this field of my life.

Die Tatsache, dass dieses Gefühl auch meine Kreativität und Blog-Schreibe-Lust etwas gemindert hat, ärgert mich selbst am meisten und ich hoffe, dass ich schnell wieder meine Balance finde.

Den ersten Schritt mache ich mit diesem Artikel 🙂

The fact that annoys me the most is my lack of creativity and the loss of me wanting to blog and be creative. But I hope to get back my balance soon.

The first step – I hope – is this article 🙂

Was mich immer aufgerichtet hat ist meine Liebe zu Tieren und das Interesse an ihrem Leben. Deshalb bin ich auch immer wieder froh, eine Jahreskarte für den Zoo zu haben. Auch in dieser Hinsicht gab es in letzter Zeit eine Phase, in der ich mich nicht so richtig freuen konnte. Doch ich glaube ich werde in nächster Zeit häufiger die Tiere besuchen, damit ich mich regenerieren und entspannen kann.

So what always keeps me going is my love for animals and the interest in their lives. Thats why I am always glad to have an annual ticket for the zoo. Also in that field there were recent times when I didn’t really feel as relaxed as I felt all the times before. But I think it will be good for me to visit „my“ animals every now and then in a tighter time frame – to relax and to find meaning again.

Auch das Lesen hat in letzter Zeit etwas gelitten – aber ich bin auf einem guten Weg, auch meine Lesefreude wieder zu finden.

Besonders geholfen hat mir mein „Lese-Seelen-Futter“ (auch wenn einige von euch die Lektüre vlt. nicht mögen): Romane von Katie Ffforde in englischer Sprache – und der erste Teil von Jenny Colgans Dreiteiler rund um Polly Waterford und ihrem niedlichen Sidekick Neil.

Also my love for reading had some downtime – but I think I am on a good way to get my joy back.

Really helpful was my „reading soul-food“ (even though some of you maybe don’t like my choices): english novels by Katie Fforde and the first of three novels by Jenny Colgan focusing on Polly Waterford and her loveable sidekick Neil.

Falls ihr in diese Richtung Lesetipps haben möchtet: für Katie Fforde-„Anfänger“ oder jene, die mal hineinschnuppern möchten, kann ich diese Bücher empfehlen:

If you guys would like to have some reading recommendations in this field – here are my first-reader tips for reading Katie Fforde:

Wie man auf diesem Bild sieht, hilft mir auch Beatrix Potter derzeit dabei, meine Kreativität und Liebe zum Lesen wiederzufinden. Und die zwei Katie Fforde-Romane, der zweite Teil rund um Polly und Neil und Roma Downey’s „Box of Butterflies“ warten darauf, mir positive Stunden zu bescheren.

So as you can see on this pic, even Beatrix Potter is helping to get back my creativity and my love for reading. Its the same thing with the two novels of Katie Fforde, the second part of Jenny Colgans novel about Polly and her sidekick Neil and Roma Downey’s „Box of Butterflies“. All these are waiting to give me some positive moments.

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So, nach diesem ausführlichen Beitrag über die Gründe meiner Abwesenheit auf meinem Blog, habe ich noch ein paar Tierbilder für euch.

Genießt sie und ich hoffe, Ihr habt einen entspannten Sonntag!

So – after these few words about why I haven’t been blogging so much lately I would like to show you some animal pictures.

I hope you like them and wish you an amazing and recreational sunday!

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Und – ganz zum Schluss noch ein Filmtipp von mir: Schaut euch „Old Fashioned“ an. Ein wunderbarer Film, dem man nicht in wenigen Worten gerecht werden kann.

 

 

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~ Anne Brontë: „Agnes Grey“ ~

Note for my english-speaking readers: This article will only be available in german language. Should you be interested in the english version, please contact me. Thank you

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„In allen wahren Geschichten steckt eine Lehre;

in einigen mag der Schatz allerdings schwer zu finden sein,

und hat man ihn denn gefunden, ist er mitunter so erbärmlich klein, dass der dürre, verhutzelte Kern die Mühe des Nussknackens kaum lohnt.

Ob dies auch auf meine Geschichte zutrifft, vermag ich nur schwer zu beurteilen.“

(Agnes Grey, Seite 5)

 

„Meine Geschichte“ ist in diesem Fall diejenige der Titelheldin: Agnes Grey.

Als Tochter eines Kirchenmannes und einer liebenden Frau, die ihre eigenes familiäres Glück und die Liebe über das wohlhabende Erbe ihrer Eltern stellt, wächst Agnes gemeinsam mit ihrer Schwester Mary auf – mit viel Liebe und Harmonie, trotz finanzieller Schwierigkeiten.

Nach einem größeren finanziellen Tiefschlag beschließt Agnes, ihrer Familie helfen zu wollen – auch wenn sie als das jüngste Kind nicht die Anerkennung bekommt, die sie sich wünscht. Und so beschließt Agnes, dass es Zeit sei, sich einen Beruf zu suchen, um die Familie zu unterstützen: Gouvernante.

Dieser Wunsch führt zu einigen interessanten – und in der heutigen Zeit wunderlichen – Gesprächen innerhalb der Familie…

„Denk doch ein bisschen nach“, sagte Mary,

„was würdest du denn in einem Haus voller fremder Menschen anfangen, wenn ich und Mama nicht für dich sprechen und handeln können, du müsstest auf dich selbst und noch auf einen Haufen Kinder aufpassen, das alles ohne einen Menschen, den du um Rat fragen könntest?

Du wüsstest ja nicht einmal, was du anziehen sollst.“

(Agnes Grey, Seite 16)

Doch Agnes findet eine erste Anstellung und lernt recht schnell, dass nicht alles so gut und reibungslos funktioniert wie gedacht. Noch dazu, wo ihre ersten Schützlinge eine echte Herausforderung für die junge Frau darstellen. Doch Agnes lernt, sich durchzusetzen…

„Ich nahm mir vor, Drohungen stets wahrzumachen und Versprechen stets zu halten […] Außerdem wollte ich mich sorgsam davor hüten, mich meinerseits zu unnötiger Reizbarkeit und schlechter Laune hinreißen zu lassen.“

(Agnes Grey, Seite 43)

Auch die nächste Anstellung bringt ihre Herausforderungen mit sich – und Agnes wächst an den kleinen Dingen… und findet auch hier die Möglichkeit, anderen zu helfen und sich Freunde zu machen.

Auch die Männerwelt spielt eine nicht unbeträchtliche Rolle in „Agnes Grey“, da zum einen Rosalie, ein Schützling von Agnes, ihrer Hochzeit entgegen sieht und demzufolge ziemlich aufgeregt ist – und auch Agnes selbst Interesse an einem Vertreter des männlichen Geschlechts gefunden hat.

Doch familiäre Schicksalsschläge trüben das Bild und so findet sich Agnes bald in Trauerkleidung wieder:

„Die sterbliche Hülle meines Vaters war dem Grabe übergeben worden, und wir saßen mit traurigen Gesichtern und schwarz gekleidet über den Resten eines kargen Frühstücks und wälzten Zukunftspläne.“

(Agnes Grey, Seite 242)

Doch auch diese schwere Zeit geht vorüber und Agnes kehrt in ihre Anstellung zurück…um sie dann auf eigenen Wunsch bald wieder zu verlassen und zu ihrer Familie zurückzukehren. Auf Wunsch ihres ehemaligen Schützlings macht sie sich einige Zeit später auf und stattet der nun verheirateten Rosalie einen kurzen Besuch ab. Dennoch kann sie der jung verheirateten Frau nicht helfen und weigert sich auch, länger als notwendig in deren Haus zu residieren.

„Dennoch nahm ich schweren Herzens von der armen Lady Ashby Abschied und ließ sie in ihrem fürstlichen Heim zurück. Das war kein geringer zusätzlicher Beweis ihres Unglücks, dass sie sich so sehr an meine Gegenwart klammerte und sich ernsthaft die Gesellschaft einer Person wünschte, deren Geschmack und allgemeine Geistesrichtung so wenig zu ihr passten […]“

(Agnes Grey, Seite 284)

Da sich die Lebensumstände ihres ehemaligen Schützlings in Bezug auf ihren Ehemann nicht zum besten gewendet haben, bleibt nun die Frage nach Agnes‘ Glück in der Liebe….

Wird Agnes ihr Glück finden?

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Wenn ihr Agnes Geschichte verfolgen möchtet – ich kann das Buch nur empfehlen – dann werdet ihr euch beim Lesen bestimmt mit der jungen Frau anfreunden und eine Weile in ihr Leben eintauchen.

Wollt ihr erfahren, für wen Agnes‘ Herz schlägt?

Vergrabt euch für einige Stunden in „Agnes Grey“ und findet es heraus 🙂

 

 

 

 

 

 

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~ Akram El-Bahay: „Bücherstadt“ ~

~ Note to my english speaking readers: since this book is only available in german language, I chose to only write this article in german. If you are interested to read this article in english, please contact me. Thanks ~

Nachdem ich sowohl am diesjährigen Buchmesse-Donnerstag, als auch am Buchmesse-Freitag das Vergnügen hatte, Lesungen von Akram El-Bahay zu besuchen und mir ein signiertes Exemplar von „Bücherstadt“ mitzunehmen, habe ich während meines Kurzurlaubs in Rostock gleich die Zeit genutzt und bin in die Tiefen von Paramythia abgetaucht.

„Bücherstadt“ ist übrigens der Beginn einer Trilogie und ich bin schon sehr gespannt auf die Folgeteile mit den Titeln: „Bücherkönig“ und „Bücherkrieg“. Bereits im September dieses Jahres kann ich die weiteren Abenteuer von Sam und den anderen weiterverfolgen.

Ein kurzer Hinweis: Zu „Bücherstadt“ könnte man viel und umfangreich schreiben – an dieser Stelle findet ihr aber nur einen kurzen Anschnitt der Geschehnisse.  Lest das Buch und bildet euch eine eigene Meinung, denn das ist es, was dieses Buch verdient: mehr Leser.

In „Bücherstadt“ begleiten wir Samir – kurz Sam – ehemals ein talentierter und gefeierter Dieb, auf seinem neuen Lebensweg. Er will sein altes Leben hinter sich lassen und bei der Palastwache von Mythia tätig werden. Doch dann kommt alles anders…

„Dann aber wurde Majids Miene ernst.

‚Das alles kannst du hinter dir lassen.

Doch du kannst nicht vor dir selbst davonlaufen.'“

(Bücherstadt, Seite 18)

Sam wird nach Paramythia gebracht, der Stadt unter der Stadt. Bücher über Bücher werden dort gesammelt und aufbewahrt und bewacht. Sam hat sich einen neuen Namen zugelegt und will seinen Dienst so gut wie möglich verrichten. Noch ahnt der junge Mann allerdings nicht, auf welche Abenteuer er sich eingelassen hat…

Nach und nach entdeckt Sam die Geheimnisse, die in Paramythia hinter jeder Ecke zu lauern scheinen – gute, wie auch böse. Er macht wichtige Bekanntschaften, die ihm seinen neuen Arbeitsplatz erträglicher machen –  ihn aber auch herausf0rdern, der Wahrheit auf den Grund zu gehen und sein Leben für nicht alltägliche Dinge öffnen.

So erfährt Sam, dass mythische Fabelwesen wie Asfura oder Nishushan ebenso real sind wie die Gefahren der Nacht, vor denen er und seine Begleiter sich besser in Acht nehmen sollten…

Akram El-Bahay’s „Bücherstadt“ ist durchzogen von Abenteuern, Kämpfen, Erkenntnissen und dem Wunsch Sams, das Richtige zu tun. Für Leser, die ein abwechslungsreiches Buch suchen, welches nicht die alltäglichen Inhalte ausbreitet oder nur leicht umändert, ist „Bücherstadt“ das perfekte Lesematerial. Neu, interessant, schnell im Erzählrhythmus und fesselnd in der Ausführung.

Beim Lesen arbeitet das Kopfkino auf Hochtouren und ich als Leserin würde mir wünschen, dass „Bücherstadt“ von findigen Regisseuren eine filmische Umsetzung bekommt. Verdient hätte es das Buch allemal.

Und immerhin kann man sich auf die Fortsetzungen freuen 🙂

„Sam sah zurück.

Auf dem Turm erkannte er eine Gestalt.

Sie war ein dunkler Fleck auf dem vom silbernen Mondlicht beschienenen Turm.

Layl.

Die Nacht hatte den Tag besiegt.

Aber Sam war ihr dennoch entkommen. Sam, der Dieb, war nicht erkannt worden. Und Harun, der Wächter, konnte zurückkehren.

Er würde den weißen König warnen.

Und dem Herzen der Bücherstadt auch das letzte Geheimnis entreißen.“

(Bücherstadt, S. 363)

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