~ Neue Hobbies zum Entspannen: Scrapbooking / Decoupage ~

Wenn man sich überlegt, was man außer Lesen, bloggen, Fotografieren, Musik und gelegentlichem Bingewatching noch als Hobby angehen könnte, kommt man ziemlich schnell auf zwei Dinge: nähen und basteln.

So if you are looking for hobbies other than reading, blogging, taking pictures, music and some bingewatching every now and then – you always come across two things: sewing or handicraft works.

Nähen ist so gar nicht meins, also fällt das schon mal weg. Ich bewundere die Menschen, die nähen können und aus verschiedenen wunderschönen Stoffen Kleidung und ähnliches herstellen. Allerdings war diese Tätigkeit schon zu Schulzeiten nichts für mich. Genau wie beim Häkeln fehlt mir dazu wahrscheinlich nicht nur das Talent, sondern auch die Geduld.

Also sind wir schnell beim Thema Basteln angelangt.

Sewing is not a thing for me – so that thing is gone. I really admire people who can sew and can do wonderful clothing and other things, like bags, from stitch. But early in my schooldays I discovered that this is not something I am good at doing. It is the same with crochet – I don’t have the talent or the patience for this even though I like looking at these things and the finished results.

And that means we are kind of stuck with handicraft. In a positive way.

Hier hat sich im letzten Jahr herausgestellt, dass ich nicht der Typ für dieses typische „Basteln“ bin, also Adventssterne und so – da hab ich ziemlich schnell kapituliert, obwohl ich das auch richtig interessant finde und eine Anleitung dabei lag (die wahrscheinlich irgendwie nicht so gut funktioniert hat).

So after discovering in the last year, that I am not the type for the typical „paper-poinsettia-craft“ – it was just not the right thing for me to do – but I still find this really interesting. But doing it myself – not so much.

Und das führt mich zu meinem neuesten Hobby: Scrapbooking & Decoupage.

So that brings us to my latest hobby: scrapbooking & decoupage.

Scrapbooking erster Versuch / Scrapbooking first try

Ich hatte schon immer ein Faible für schöne Papiere, schöne Muster und hübsche Details. Und mit Scrapbooking bzw. Decoupage kann ich alles wunderbar verbinden und am Ende noch meine Wohnung / Möbel verschönern.

So I always had a thing for beautiful paper, nice patterns and pretty details. And with scrapbooking & decoupage I can link all this and in the end have a refurbished part of the flat or refurbished furniture.

Beim Scrapbooking kann man praktisch alles verwenden – Bilder, Bastelpapiere, Sticker, Nähmaterialien (wie z.B. Bordüren), Zeitungsausschnitte, verschiedene Schriftarten und vieles mehr. Es ist so ähnlich wie damals im Poesiealbum: du bestimmst ein Motto (z.B. Urlaub) oder einfach ein Gefühl, was dich gerade beschäftigt und versuchst, es kreativ umzusetzen. Dabei gibt es keine Grenzen und keine Vorschriften. Auf Instagram findet man unter den passenden Hashtags (#scrapbooking/#decoupage) wunderbare Arbeiten von anderen künstlerisch begabten Menschen, von denen man sich ein wenig inspirieren lassen kann. Auch bei der normalen Internetsuche findet man gute Ergebnisse.

Wer sich noch näher mit Scrapbooking beschäftigen will (das wäre sonst hier an der Stelle zu viel) kann sich gern diese Website ansehen.

So for scrapbooking you can use everything that comes your way – pictures, craft paper, stickers, stuff for sewing (like borders), parts of magazines, different fonts and so much more. It is like it was back then with these little poetry- or friends-books: you decide on a motto (f.e. holiday) or a feeling you have and then you try to be creative with it. There are no boundaries or rules. On Instagram you can find tons of stuff to get inspired with it (using the hashtags #scrapbooking or #decoupage). Also when you are just looking around the web you will find good inspiration.

If you want to read some more on scrapbooking – try this website.

Scrapbooking Versuch 2 / Scrapbooking try 2 different size

Kommen wir nun zu Decoupage. Diese Technik meint das Bekleben von Gegenständen mit Papier – zusätzlich zu verschiedenen Details wie der farbigen Gestaltung und der Dekoration mit diversen dekorativen Elementen.

Historisch gesehen hat es wohl seinen Ursprung in Sibirien, wo Nomadenstämme die Särge ihrer Verstorbenen dekoriert haben sollen. Von da hat es sich ausgebreitet, über China und Italien, bevor es dann in die weitere westliche Welt kam.

Now lets go on to decoupage. This means that you glue paper, other details, like painted stuff or detailed decorations to wooden furniture or other stuff, like boxes etc.

This art technique is thought to first have been used in Siberia, with nomadic tribes decorating the tombs of their deceased members. Then it is said to go on to China and Italy before spreading in the rest of the western world.

Ich habe mich also mit Deko-Papier von Stamperia versorgt (bei einem „ich will nur mal gucken“-Besuch im örtlichen Hobbyladen) und dann später noch Reispapier in diversen Motiven bestellt und los gings.

Mein erstes „Projekt“ war eine kleine Regalbox, die ich mit Dekopapier gestaltet habe. Hierzu habe ich den Grundriss der Box auf die Rückseite des Papiers gezeichnet, dann dieses ausgeschnitten und mit Leim/Lack aufgeklebt. Zuerst die Außenseiten der Box, dann die Frontseiten der Regalinnenteile. Mehr braucht es nicht. Nachdem ich eine Weile gewartet habe, bis das Papier angetrocknet war, habe ich es mit einer zusätzlichen Schicht Leim/ Lack überzogen, so dass am Ende eine glänzende Oberfläche entstand.

When I was on a „Just-want-to-look“ trip to the nearest creative shop I ended up buying deco-paper by Stamperia and some little other things and later ordered rice paper/ tissue paper with different themes. And then the relaxing work began.

My first project was a small shelf box which I decorated with normal deco-paper. First I drew the outline of the box to the papier, then cut it and glued it with glue/finish to the wooden shelf. First the outer side of the box, then the front of the shelf parts. That’s it. After waiting a while to let it dry properly, I applied another layer of the finish, so that in the end you have a glossy surface.

Natürlich sollte die Holzoberfläche möglichst glatt sein und farbig nicht zu abweichend von der gewünschten neuen Dekofläche sein. Sollte dies doch der Fall sein, dann einfach mit Schleifpapier etwas nachhelfen und die Fläche ebnen bzw. der Oberfläche eine neue Farbe geben mit etwas Holzlasur oder Acrylfarbe.

Übrigens können auch andere Materialien ein neues Gesicht bekommen – Glasflächen lassen sich gut mit dem oben erwähnten Reispapier dekorieren.

So for sure the wooden surface should be even and should not be too colored to make the outcome a good one. If there is some work to do before decorating, just take some sand paper to even the surface or give it some new lighter color.

By the way… also other surfaces can be decorated with the decoupage method: with ricepaper / tissue papier, you could also give drinking glasses etc. a new face.

Projekt 2 – ein kleines Tischchen, dessen Oberfläche mit Dekopapier und Reispapier umdekoriert wurde. / Project 2 – a small table which was decorated with deco-paper and rice paper.

Auch zu Decoupage gibt es hier einen schönen Artikel zum weiteren Informieren. Auch auf youtube kann man sich schöne Inspirationen holen.

You can find a nice article about decoupage here. Also on youtube there are lots of inspirational videos to be found.

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Und nun wünsche ich viel Spaß beim Dekorieren!

And now: Have fun decorating 🙂

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Akram El-Bahay: „Bücherkrieg“

Note to my english speaking readers: this article will only be published in german language.

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Kennt ihr das, wenn ihr das Lesen eines Buches zeitlich hinauszögert, so dass ihr länger etwas vom Inhalt habt? Mir ging es auch beim finalen Teil der Trilogie rund um die Bücherstadt und ihre Bewohner so – genau wie bei den ersten beiden Teilen mit den Titeln „Bücherstadt“ und „Bücherkönig„.

Nun ist es soweit, der Krieg steht bevor.

Auf der einen Seite die befreiten Fabelwesen mit ihrem Anführer Nusar – und auf der anderen Seite die Sahira Layl und der Weiße König.

Die Vorbereitungen für den Schlag gegen den Weißen König und die Sahira der Nacht laufen und auch Sams Vater Vicente sowie die Feuerentzünder, Diebe und Mörder der Unterwelt Mythias sind mit einbezogen.

Der Asfur Nusar schafft es, gemeinsam mit dem Pferdemenschen Shagyra und der Hilfe von Sam, sowohl Fabelwesen als auch menschliche Unterstützer einzuteilen, zu motivieren und auf den folgenden Kampf vorzubereiten. Auch wenn nicht alle von den getroffenen Maßnahmen immer begeistert sind. Doch in Zeiten wie diesen muss man erfinderisch sein und auch einmal ungewöhnliche Wege gehen.

So wie Sam, als dieser sich in Begleitung von Shagyra ins Gefängnis von Mythia wagt…

Und auch in den Gefängnisinsassen finden sie weitere Helfer im Kampf um die Freiheit der vorher in Büchern eingesperrten Fabelwesen.

Währenddessen macht sich Kani mit ihrem neuen Ich vertraut. Sie ist zur Hälfte eine Sahira – die Sahira der Dämmerung – und ist laut Auskunft der steinernen und stummen Thalia auch diejenige, die die Veränderung bringen wird. Zum Guten oder zum Schlechteren.

Die Geschichte um den Bücherkrieg wäre nicht dieselbe, würde sich nicht auch Sam früher oder später wieder in den Gängen Paramythias befinden, der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt.

Mit seiner ersten Vermutung, dass der Krieg auch diesmal seine Opfer finden würde, wird Sam noch sehr recht haben.

Doch bis dahin laufen die Vorbereitungen wie am Schnürchen und binden alle Fabelwesen mit unterschiedlichen Aufgaben ein. Da Sam seine Spionage- und Diebeskünste zur Verfügung stellen soll, ist er auf die Hilfe der Bahriden angewiesen. Die Wasserwesen, die sich und jene, die sie berühren, unsichtbar machen können, stehen auch nicht allen Unternehmungen gut gelaunt gegenüber und nicht alle Gewohnheiten der Menschen finden ihren Anklang.

Hier schafft Akram El-Bahay es auch wunderbar – wie bisher in allen Büchern, die ich gelesen habe – Alltagskritik/ Umweltkritik einzuwerfen, die bei aufmerksamen Lesern nicht unbemerkt bleibt und auch als richtig und wichtig empfunden wird.

Während all dies geschieht, ist Kani darum bemüht, ihren Weg als Sahira zu finden, ihr Ich nicht zu verlieren und denen zu helfen, denen sie auch vorher nahestand und als Freunde bezeichnet hat. Mit ihrem neu erlangten Wissen auch in Bezug auf den Tod ihrer Mutter ist dies jedoch nicht ganz so einfach für die neu erwachte Sahira und mehr als einmal hat sie mit aufkommender Wut und Rachegelüsten zu kämpfen. Doch für ihr gemeinsames Ziel und für ihre Freunde findet sie den richtigen Weg.

In den laufenden Kämpfen in Mythia finden sowohl Menschen als auch Fabelwesen den Tod. Wir als Leser werden mehrere lieb gewonnene Charaktere verlieren und müssen dies als gegeben hinnehmen, dient es doch auf die ein oder andere Weise dem Fortkommen der Geschichte. Wenn man es am Ende überdenkt, ist es vielleicht auch gut so, dass gerade diese Charaktere gegangen sind, gerade weil sie so einen großen Eindruck hinterlassen haben.

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Am Ende einer Trilogie wie dieser muss es ja eine Art von Happy-End geben – und Akram El-Bahay gibt uns Lesern ein zufriedenstellendes Ende für alle noch lebenden Charaktere.

Und das Gute, wenn man die Bücher zur Hand hat: man kann jederzeit von vorn beginnen und Shagyra, Nusar, Kelaino, Umm, Sam, Kani und die anderen neu kennenlernen und sich in die Straßen von Mythia und die unterirdischen Wege Paramythias ziehen lassen.

„Bücherkrieg“ ist ein würdiger Abschluss dieser Reihe um Menschen, Fabelwesen und die Dinge, die uns ausmachen – abgesehen von Aussehen, Zugehörigkeit und ersten Überzeugungen. Die Trilogie handelt von Vertrauen, Freundschaft und dem Wunsch nach Freiheit.

Wer übrigens mehr ein Audiotyp ist, dem kann ich das Hörbuch empfehlen, gelesen von Thomas Schmuckert und – wie auch die beiden anderen Teile: eine „Ohrenweide“.

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Emily Gunnis: „The Girl in the Letter“

This short article will only be in english language. The german version of this book is available, titled „Das Haus der Verlassenen“.

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This book  in its english version followed my thoughts a long time. I don’t recall exactly when I have seen it first, but it was kind of haunting. Then the german version got my eye in a bookstore, but not the way the english one was at my thoughts – even though the cover design was the same.

So – after some more re-thinking I went and ordered „The Girl in the Letter“ – for I love stories that have actions in different times (here it is 1956 and 2017) and the characters seemed to be written quite well.

And then it arrived…

The storyline set in 1956 evolves around a girl named Ivy Jenkins, who got pregnant and is now facing a hard time in St. Margaret’s, a home for unmarried pregnant women. She was forced to go there by her „step-dad“, as you could call him. Her real dad died during the war and her mother is too emotionally paralysed to step up for her daughter. So Ivy is sent away – and from this moment on she lives in pure horror, for the „home“ is nothing more than a workplace with no one to really care for the young women and their children.

„Tuesday 5 March 1957

Ivy lay in the dark, staring up at the beamed ceiling, listening to the young girl in the next bed crying quietly. The dormitory was bitterly cold. Every girl lay on their side, curled up in a ball, trying to stay warm. The locked window next to Ivy’s bed had no curtains, and the moon cast a beam on the poor girl beside her. She was so young, she looked like she still belonged in school. She’d had puppy fat when she had first arrived, and a colour on her cheeks, but now her collarbone jutted out from under her overalls and her pale skin pulled at her haunted eyes, from which tears were now falling.“

(Emily Gunnis, The girl in the Letter, page 202)

 

In 2017 a young journalist named Samantha struggles with her life. She is currently living with her grandmother and her own daughter while being estranged from the childs father. Her own mother died some time ago and she is kind of unhappy with her work situation, having to rely too much on her Nana for taking care of her daughter.

„The lift was broken again. Sam climbed the steps of the Whitehawk Estate stairwell two at a time and let herself into Nana’s flat where she and Emma were staying after storming out during a particularly bad row with Ben two months before. […] ‚I am sorry again for working late and you having to look after Emma, and missing your birthday and having to stay with you…I’m just sorry for being born, basically.‘ – ‚Well, I am not, I’d be lost without you.‘ Nana kissed both Sam and Emma, then disappeared down the corridor.“

(Emily Gunnis, The Girl in the Letter, page 24/30)

 

Then Samanthas grandmother gives her some letters she has found and Sam takes time out of her job to get to know more about that girl named Ivy that wrote these letters –  and soon she wants to find out more about why she was taken to St. Margarets and why no one of her family helped her.

Sam soon discovers things that also have something to do with her own life – more than she realises at first.

She is about to uncover murderous secrets and untold family history that will change her view of family forever…

 

„The Girl in the Letter“ is definitely a page-turner and a good book to read.

If you love secrets and mysteries wrapped in a story spanning over different times – this book is just right for you.

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And – Emily Gunnis has already published another novel: „The lost Child“, which is also set in different times (1960 & 2014) and has – just like „The Girl in the Letter“ – a lot to do with family history.

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~ Cala Ratjada 2019 ~

Wie auch im letzten Jahr zog es mich dieses Jahr für eine kurze Woche in den mallorquinischen Ort Cala Ratjada, um ein wenig Urlaub zu machen und der Stadt zu entfliehen.

Just like last year my destination for this years short holiday was the majorcan location called Cala Ratjada to get at least a little bit of a rest and to get away from the city.

Wir übernachteten im Hotel Illot Park, welches ein Allsun all-inclusive Hotel ist – und das war definitiv eine gute Entscheidung.

We decided to stay at the Hotel Illot Park, which is an Allsun all-inclusive hotel, and that definitely was a good decision.

Das Wetter war wundervolle – warme Temperaturen und eine Meeresbrise sind das beste Mittel zur Entspannung – und die Ruhe des Ortes. Sicher, es ist ein Touristenort, aber es ist doch keine Großstadt und die Nähe zum Meer wirkt befreiend.

The weather we had during our stay was wonderful – warm temperatures and a light sea breeze is good for relaxing – and the place was quiet. Sure, it is a tourist destination, but it is not a large city and being near the ocean always is liberating.

Noch dazu bietet Cala Ratjada viele wunderschöne Strände, die man erkunden kann und auf dem Weg dahin trifft man auch ab und an tierische Begleiter.

Furthermore Cala Ratjada has some wonderful beaches and on the way to them you can sometimes enjoy animal company.

Aber alle guten Tage müssen mal enden und viel zu früh war die Zeit des Rückfluges gekommen. Doch eins ist sicher: ich komme wieder!

So all good days have to come to an end and too soon it was time to get back to the airport and take the flight back to home. But one thing is for sure: I will be back!

 

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Ruth Ware: „The Death of Mrs. Westaway“

This short article will only be in english language. Important note: the german version with the title „Der Tod der Mrs. Westaway“ will be available later this year – probably in November.

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When you see someone recommending a book, it is either really good – or not. At least not everyone has the same taste in books and loves the same storylines. So when the lovely Emilie Ullerup (actress, plays Bree o’Brien in „Chesapeake Shores“) recommended this one on her instagram stories I was drawn in from the first moment.

Usually I am not a big fan of thrillers, but this one got me hooked. At first it was the cover that caught my eye: the front of a house, the small light that shines out from the inside and the one sentence that meant that there is more to it: „Every family has its secrets…“. And so it is in the family of Harriet Westaway.

Harriet Westaway – or Hal, as she is called by friends – has recently lost her mother due to a car-crash. And she is nearly broke. So when she receives a letter from the guy she owes money to – she is more than just a little bit frightened.

„Inside there was just one sheet of paper, with only a couple of sentences typed on it.

Sorry to have missed you. We would like to discuss your financial situation. We will call again.

[…] It was the message behind the notes that made her hands shake as she placed them carefully on the coffee table, side by side. Hal was used to reading between the lines, deciphering the importance of what people didn’t say, as much as what they did. It was her job, in a way. But the unspoken words here required no decoding at all.

They said, we know where you work.

We know where you live.

And we will come back.“

(Ruth Ware, The Death of Mrs. Westaway, page 6/7)

Then a small kind of miracle comes up, which she thinks could help her out of this situation: Hal receives a letter telling her that she interited something from her grandmother who recently died. The problem here: Hal’s only grandmother she knows of died 20 years ago…

But Hal has no other choice – so she decides to take the journey to the funeral and getting to know the family there – maybe she can convince them that she is the one they are looking for. So once she is there, she discovers she has kind of a big family, uncles that she has not known of – and she is drawn between curiosity and caution…

She has no idea, what she is in for – but anything seems to be better than waiting for some hitter wanting their money back…

So – „The Death of Mrs. Westaway“ got me from the first words.

This book has everything a good thriller/ crime novel should have: a secret, a dark and gloomy place, carefully written characters and for sure some murders.

And Harriet Westaway is a main character that you root for and that you hope will go through it all unharmed…

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I can highly recommend „The Death of Mrs. Westaway“ for you to read – in the summer on a beach – or at home getting cozy with tea and a blanket.

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Martin Matheo: „Das #Zukunftsspiel“

Note to my english speaking readers:

This article will only contain the german quotes from the book – since it is not available in english language at the moment. These quotes could be easily translated online, if you are interested in them. Thank you for your understanding.

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Ich freue mich immer sehr, wenn Autoren auf mich aufmerksam werden und mich um Rezensionen bitten. Das öffnet nicht nur Augen für neue Werke und vielleicht noch wenig bekannte Autoren, sondern bietet auch Raum für Austausch und neue Entdeckungen und Inspirationen.

So geschehen beim Autor Martin Matheo, der mich via E-Mail kontaktierte. Da sich sein neuestes Werk mit dem Titel „Das #Zukunftsspiel“ natürlich auch mit selbiger beschäftigt und mich auch der Klappentext ansprach, freute ich mich natürlich über die Zusendung des Buches und begann zeitnah mit dem Lesen.

I am always really happy when authors find me online and contact me about reading their books and writing articles on my blog. This not only opens one’s eyes for new literary works and new authors, but also gets you excited for being in contact with them and making new discoveries and find new inspiration.

That is the way it went with Martin Matheo, an austrian author who contacted me via E-Mail. His newest work is titled „The #FutureGame“ (not officially, but I would translate it this way) and for sure it deals with some things already present now and makes the reader think about how we deal with some digital achievements and how they control us and our life. Also the short text on the back of the book caught my interest and made me want to read it.  

Vertrieben wird das Buch übrigens durch den österreichischen dip3 Verlag. Btw the book is distributed by dip3 publishing in Austria.

 Veronika will sich von ihrem untreuen Ehemann scheiden lassen – und prompt macht sie die Bekanntschaft von Aurora. Nun ist Aurora kein menschliches Wesen, sondern eine App, die – wie viele heutige auch – alles versprechen, um unser Leben einfacher zu machen und uns viele Entscheidungen abnehmen wollen. Bei Veronika beginnt die „Fangmasche“ mit einer Aurora-integrierten Dating-App, die natürlich zu dem Zeitpunkt wie gerufen kommt.

Veronika wants a divorce from her unfaithful husband – and soon she gets to know Aurora, which is not a human being, but an app which promises – like many others today too – to make our lives easy and save us from making decisions. Veronika is caught like many other single people too – via a Dating App which seems to be right on time in her life.

„‚Warum eigentlich nicht?‘, fragt Veronika sich leise, als sie die Neuzugänge mustert, welche ihr von der unlängst installierten Dating-App, zuckersüß und fast schon zum Anbeißen, direkt auf das Smartphone geliefert werden.“

(Das Zukunftsspiel, Seite 25)

So macht Veronika die Bekanntschaft von Matt, der eigentlich Mathias heißt, und der total begeistert von Aurora ist und über viel Wissen verfügt, welches er natürlich mit Veronika teilt und diese so noch mehr auf den Aurora-Trip bringt. Angefangen bei Infos und werbeähnlichen Floskeln über Persönlichkeitsentwicklung mittels der Better Life Company (so der Name des Betreibers von Aurora) bis hin zu finanziellen Anreizen durch das Anlocken und „Einfangen“ von neuen Spielern für die App…

So Veronika gets to know Matt – whose real name is Mathias, and who knows a lot about Aurora and is as fascinated with the app as other people. So he has an easy way to make Veronika not only fall for him, but also fall for the App and its seemingly making-life-easy-approach. Starting with information and sale-like talk about getting a better personality via the help of Better Life Company (which is the name of the company that released Aurora) to financial aspects with finding new players that will use Aurora and will better Veronikas financial life…

„Natürlich ausbezahlt in der hauseigenen Kryptowährung der BLC, dem Better Life Coin. Matt weiß, wenn die Währung erst einmal richtig in die Gänge kommt, dann sehen Dollar, Euro und Co richtig alt dagegen aus. Dann ist alles möglich.“

(Das Zukunftsspiel, Seite 47)

Langsam aber sicher verändert sich Veronika – aus Sicht ihrer besten Freundin Lisa – und beschäftigt sich immer mehr mit ihren digitalen Errungenschaften anstatt mit ihrem realen Leben. Sie beschafft Aurora immer mehr Mitspieler, verdient damit Better Life Coins und sieht sich schon am Ende ihrer finanziellen Nöte…

Soon Veronikas life changes – at least thats the thought of her best friend Lisa – and she gets more and more involved with her digital achievements than with her real life. She provides Aurora with more gamers, gets a good amount of Better Life Coins and seems to see the end of her financial hardships…

„Ein Blick auf den virtuellen Kontostand ihrer Better Life Coins verschafft dabei höchste Zufriedenheit.“

(Das Zukunftsspiel, Seite 158)

Doch mit der Zeit kommt auch Veronika dahinter, dass nicht alles in der digitalen Welt von Aurora Gold ist…

But when time flies by Veronika also finds out about the fact, that not everything in digital heaven is gold…

Nach und nach ändert sich auch ihr Familienleben mit Sohn Peter und dessen neuer Freundin, Johanna. Sie ist die Tochter von Veronikas neuem Schwarm John (der eigentlich Johann heißt), der bei der Better Life Company im Sicherheitsbereich arbeitet und sich ebenfalls in Veronika verliebt hat. Und er weiß mehr über die BLC, als gut für ihn ist…

And soon also her family life with son Peter and his new girlfriend Johanna changes. Johanna is the daughter of Veronikas newest love interest John – whose real name is actually Johann and who works for Better Life Company in the security division… and has fallen for Veronika. And John knows more about BLC than is good for him…

„Wie würde unser Business wohl aussehen, wenn die Leute die ganze Wahrheit hinter der „We make life easy for you“-Fassade kennen würden. […] Sie würden ausrasten.“

(Das Zukunftsspiel, Seite 195)

Und dann passiert der – für die zu digital-angefixten Menschen gefühlte – Super-GAU: Aurora ist down! Von jetzt auf gleich nicht mehr erreichbar!

And then the worst thing ever happens – at least for too-digital-living people: Aurora is down! Not available!

Ab diesem Zeitpunkt hat der Roman von Martin Matheo leichte Züge einer Verschwörungsgeschichte, lebt von den schmutzigen Details die diejenigen, die sie kennen, gegen Aufnahme in den Zeugenschutz weitergeben – ohne sicher zu sein, dass die Empfänger positiv mit ihnen umgehen…

From  this moment on the novel of Martin Matheo has slightly sights of a conspiracy novel, lives of the possibility of dirty details that the people who know them trade in for security and getting inside witness protection – without being too sure that the person on the receiving end will treat the information with all due respect…

Und irgendwann ist Aurora zurück – mit den riesengroßen Worten „WE ARE BACK“ – und neuen chinesischen Eigentümern…

And in a little while Aurora is back – with the big words written at the screen: „WE ARE BACK“ – and Aurora has a new home: it was bought by chinese investors…

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„Das Zukunftsspiel“ hält uns einen Spiegel vor und zeigt auf, wie leicht manipulierbar Menschen sind und welchen Einfluss Apps und andere digitale Spielereien schon jetzt auf unser Leben haben.

Was nehmen wir aus der Geschichte mit? Hoffentlich – für diejenigen, die sich noch nicht so mit Zukunftsmusik beschäftigt haben – eine gewisse Portion Skepsis, natürlich verbunden mit Neugier und dem positiven Veränderungswillen.

„The FutureGame“ lets us see behind the mirror and shows us how easily humans can be manipulated and how big the influence of Apps and other digital services is as of right now in our lives.

What is it that we take from this story? Hopefully – for those who aren’t working in the future-business – a good portion of scepticism connected with a positive will for change and some curiosity.

Und natürlich immer mit einer Portion gesundem Menschenverstand – getreu dem Motto:

And for sure we should all have a portion of sanity and reason – just like these words:

Und was wollt ihr für eure Zukunft?

And what is it that you want for your future?

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Informationen zu Martin Matheo findet ihr übrigens auf folgenden Seiten:

Website

Twitter

Instagram

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